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L 129 - Hypancistrus debilittera
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Mi April 5, 2006
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Beschreibung:
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Gattung/Art: Hypancistrus debilittera ( "L 129" ), Armbruster, Lujan & Taphorn, 2007
Synonyme: Kolumbianischer Zebrawels, im Handel auch als Linien-Zwergschilderwels, Streifen-Peckoltia angeboten
Herkunft: Rio Bita, Meta, Kolumbien
Vorgestellt: DATZ 5/1993
Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
Harnischwelse aus Venezuela (L 122 - L 129)
Größe: ca. 10 - 11 cm
Wasserwerte:
T: 26 - 28 °C
Empfohlene Beckengröße: ab 80 cm
Das Diskussionsforum zum Thema Beckeinrichtung findet ihr hier.
Geschlechtsunterschiede: Geschlechtsreife Männchen (7 cm!) erkennt man am starken Odontodenwuchs auf dem ersten Brustflossenstrahl der dadurch leicht verdickt erscheint. Bei den Weibchen ist diese Brustflossenbestachelung viel schwächer ausgeprägt, sie sind meist kleiner und der deutlich verdickte Bauch weist auf einen Laichansatz hin. Bild 3 und 4 veranschaulichen dies in der Dorsalansicht.
Sozialverhalten: Es ist eine verträgliche Art, ich konnte beobachten das Männchen in ihren nur ein paar cm auseinander liegenden Höhlen völlig stressfrei lebten und Brutpflege betrieben.
Das Diskussionsforum zum Thema L-Welse findet ihr hier.
Haltung: Diese Art stellt an das Wasser keine besonderen Ansprüche , natürlich sollte es sauber, sauerstoffreich und nicht zu hart sein.
Damit sich diese Welse wohl fühlen sollten zahlreiche Verstecke aus Schieferplatten und Tonröhren angeboten werden, auf oder im Holz konnte ich sie nicht beobachten.
Es handelt sich um einen Allesfresser. Wie bei den Hypancistren üblich wird aber fleischliche Nahrung bevorzugt, TK Futter (schwarze und rote Mückenlarven, Artemia , Mysis etc.) und Welstabs.
Das Diskussionsforum zum Thema Welsfutter findet ihr hier.
Hypancistrus debilittera "L 129" in ca. 5cm Größe.
Zucht: Es handelt sich um Höhlenbrüter, die Vermehrung ist schon oft gelungen. Als Bruthöhlen eignen sich einseitig geschlossene Tonröhren mit einem Durchmesser von 3 – 3,5 cm und einer Länge von 10 – 12 cm, diese werden von den Männchen bewohnt, während sich die Weibchen in den Steinspalten aufhalten und nur zur Fortpflanzung für eine Nacht (oder 1 - 2 Tage) ein Männchen in seiner Höhle besuchen. Dort legen sie dann in der Regel 10 – 15 Stück ca.3,5 - 4 mm große Eier ab, aus denen nach 7 Tagen die Larven schlüpfen, nach weiteren 7 Tagen ist der Dottersack aufgezerrt und die Jungfische müssen z.B. mit Flüssigfutter JBL Nobil Fluid, gemahlenen Futtertabletten, frischgeschlüpften Artemia, entkapselten Artemiaeier und Spirolinapulver gefüttert werden.
Bei mir kam es ohne weiteres bei folgenden Wasserwerten zur Eiablage und zur Entwicklung der Jungfische. Bild 6 zeigt 44 Tage alte Jungwelse.
pH: 6,5 – 7 , KH: 3 °dH, GH: 8 °dH, Leitfähigkeit: 395 µS/cm, T: 27 °C
Zuchtbericht von Doc
Das Diskussionsforum zum Thema Welszucht findet ihr hier.
Sonstiges: Die Färbung ist sehr variabel, auf warmbraunem bis dunkelbraunem Untergrund zeigen sich beige bis gelbliche dünne Wurmlinen und Punkte. Der Hypancistrus debilittera ist ein mit seinen 8cm wirklich kleinbleibender und hübscher Hypancistrus, der möglichst in kleinen Gruppen gehalten und im Artenbecken gepflegt viel Freude machen kann.
Ähnliche Welse: Hypancistrus sp. "L 340"
Weiterführende Informationen: Welsatlas Bd. 2 S. 583, Miniatlas L-Welse S. 122
http://www.piranha-info.com/default....en&id=L129

Hypancistrus debilittera "L 129" in ca. 5cm Größe.
Autor: Uwe (drbluemoon).
Wir bedanken uns für das Bild 1 bei André Werner und der Fa. Transfish. , für das Bild 2 bei Mathias (madate), für Bild 3 und 4 bei Michael Voß (looser) und für Bild 5 und 6 bei Andreas Helmenstein (Coryland.de) und bei Ralf Heidemann (Fischray).[/b]
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Die statistischen Daten sind von welse.ch!
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Die Harnischwelse der Gattung Hypancistrus
- Hypancistrus contradens Herkunft: oberer Rio Orinoco und Rio Ventuari
- Hypancistrus sp. "Gurupá" Herkunft: Mündung des Rio Xingu in den Amazonas
- Hypancistrus sp. "L 454" Herkunft: Río Atabapo, Kolumbien
- Hypancistrus sp. "Platinum" Herkunft: über Bogotha exportiert
- Hypancistrus sp. "Río Inirida" Herkunft: Río Inirida, nahe El Remanso bei der kolumbisch-brasilianischen Grenze
- Hypancistrus sp. “L 201“ Herkunft: oberer Orinoco, Amazonas, Venezuela
- Hypancistrus inspector "L 102" Herkunft: Oberlauf des Rio Orinoco, Rio Negro, Venezuela, Brasilien
- Hypancistrus debilittera "L 129" Herkunft: Rio Bita, Meta, Kolumbien
- Hypancistrus sp. "L 136 a" Herkunft: mittlerer Rio Negro Einzug, Rio Demini, Amazonas, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 136 b" Herkunft: mittlerer Rio Negro Einzug, Rio Demini, Amazonas, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 136 c" Herkunft: mittlerer Rio Negro Einzug, Rio Demini, Amazonas, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 158" Herkunft: Rio Negro, Amazonas, Brasilien
- Hypancistrus spec. aff. zebra, "L 173" Herkunft: Rio Xingú, Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 174" Herkunft: Rio Xingú, Umgebung von Altamira, Pará, Brasilien
- Hypancistrus furunculus "L 199" Herkunft: Venezuela, Amazonas, oberer Orinoco-Einzug
- Hypancistrus sp. "L 236" Herkunft: Rio Iriri, Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 250" Herkunft: Rio Iriri, Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 260" Herkunft: Brasilien, Pará, Rio Tapajós (Santarém-Pimental)
- Hypancistrus sp. "L 262" Herkunft: Rio Tapajós oberhalb von Itaituba, Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 270" = "L 307" Herkunft: Rio Curua Una, Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 28" Herkunft: Rio Guamá (Ourém), Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L287" Herkunft: Brasilien, Mitimport aus den Rio do Pará
- Hypancistrus sp. "L 297" Herkunft: Rio Aripuana, Mato Grosso, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 307" Herkunft: Rio Curua Una, Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 316" Herkunft: Rio Jari, Para, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 318" Herkunft: Rio Jari, Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 333" Herkunft: Rio Xingú, Pará, Brasilien
- Hypancistrus lunaorum "L 339" Herkunft: Oberlauf des Rio Orinoco, Dept. Amazonas, Venezuela
- Hypancistrus sp. "L340" Herkunft: Rio Tomo, Kolumbien, Dept. Meta
- Hypancistrus sp. "L 345" Herkunft: Rio do Pará, Para, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 399" Herkunft: Rio Xingú (Belo Monte), Pará, Brasilien
- i]Hypancistrus[/i] sp. "L 4" Herkunft: Brasilien, Pará, Rio Tocantins (Cametá)
- Hypancistrus sp. "L 400" Herkunft: Rio Xingú (Belo Monte), Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 401" Herkunft: Rio Curuá (westlich von Alenquer), Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 404" B]Herkunft:[/b] Rio Tacutu (Werner) und Rio Branco bei Vista Alegre, Brasilien (Gottwald)
- Hypancistrus sp. "L 410" Herkunft: Rio Jari, Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 411" Herkunft: Rio Jari, Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 428" Herkunft: Rio Curuá, Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 429" Herkunft: Rio Jatapu, Uatuma - Einzug, Roraima; Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 450" Herkunft: Santarem, Para, Brasilien
- Hypancistrus zebra "L 46" Herkunft: Rio Xingú, Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 5" Herkunf: Rio Tocantins, Pará, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 66" Herkunft: Rio Xingú, nahe Belo Monte, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 70" Herkunft: Rio Tapajós bei Santarém, Brasilien
- Hypancistrus sp. "L 73" Herkunft: Rio do Pará (Portel), Pará, Brasilien
- Hypancistrus zebra "L 98" Herkunft: Rio Xingú, Pará, Brasilien
In dieser Gattung sind sehr viele ähnlich aussehende Harnischwelse vertreten.
In der Regel werden die Tiere dieser Gattung nur bis 15 cm groß. Es gibt mit dem Hypancistrus inspector "L 102" nur eine Ausnahme: Diese Welse können bis zu 20 cm Totallänge erreichen.
Der größte Teil der Arten dieser Gattung zählt zu den Wurmlinienharnischwelsen, die sich oftmals sehr ähnlich sehen.
Außer im Amazonas-Einzug ist diese Gattung auch im Rio Orinoco-Einzug zu finden.
Die Abgrenzung von einzelnen Arten ist hier oftmals sehr schwierig.
Die anderen Arten dieser Gattung sind die punktierten Hypancistren. Dabei handelt es sich um Harnischwelse mit einer schwarzen Grundfarbe und weißen Punkten. Dass hier bei der Betrachtung von Einzeltieren ohne Fundortangabe oftmals so gut wie keine Bestimmung möglich ist, sollte verständlich sein.
Die große Ausnahme in der Musterung stellt der Hypancistrus sp. "L 70" da. Dieser besitzt als Jungfisch noch eine Marmorierung (leichtes Linienmuster). Als adultes Tier ist dieser Wels dann aber grau-schwarz ohne Musterung.
In dieser Gattung finden wir 7 Weichstrahlen in der Rückenflosse, die sich noch mehrfach aufspalten.
Der erste Strahl ist der sogenannte Hartstrahl dieser ist wesentlich dicker und auch oftmals mit Odontoden besetzt.
Der letzte Weichstrahl ist nicht durch eine Flossenmembran mit dem Rücken verbunden wie bei anderen Gattungen.
In der Schwanzflosse können wir 14 Weichstrahlen zählen, die zwischen den beiden Hartstrahlen liegen.
Die Fettflosse ist nicht über eine Flossenmembran mit der Rückenflosse verbunden.
Auch der einzelne Strahl der Fettflosse ist oftmals mit Odontoden besetzt.
Das auffälligste Merkmal dieser Gattung sind die Zähne.
Die zwei unterschiedlichen Zahngrößen im Oberkiefer und Unterkiefer sind in der Form bei anderen Harnischwelsen
nicht zu finden. Im Oberkiefer sind kleinere und auch wesentlich mehr Zähne zu finden als im Unterkiefer.
Die Zähne im Unterkiefer sind erheblich größer, dafür aber auch nur sehr wenige.
Diese zweispitzigen Zähne, bei denen es eine Hauptkuppe und eine kleinere Nebenkuppe gibt, sitzen am Ende eines
langen Zahnarmes.
Wer Informationen hat bezüglich L 129, die noch nicht berücksichtigt wurden,
kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln.
Wer diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellen möchte,
kann dies hier tun.
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Schlüsselwörter:
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Hypancistrus debilittera Bita Meta L129 Kolumbien Hypostominae Ancistrini
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11
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Beckengröße min:
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80
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Temperatur min:
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Temperatur max:
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28
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