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Beschreibung:
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Gattung/Art: Hypancistrus sp. "L 270" = "L 307" = "LDA 76"
Synonyme: Curuá-Una-Zebrawels,
Herkunft: Rio Curua Una, Pará, Brasilien
Vorgestellt: DATZ 11/1998
Größe: 10 - 12 cm
Wasserwerte:
T: 26-30 °C
Empfohlene Beckengröße: ab 80 cm
Geschlechtsunterschiede: Die Männchen besitzen längere Odontoden auf Schwanzstiel und Brustflossen, auch die Interopercular-Odontoden sind auffällig verlängert.
Sozialverhalten:
Es handelt sich um eine ruhige verträgliche Art.
Haltung:
In Becken ab 80cm kann problemlos eine kleine Gruppe vom L270 gehalten werden. Als Beifische empfehlen sich kleinere ruhige Arten, die die teilweise scheuen Welse auf der Futtersuche nicht verschrecken.
L270 ernähren sich vorwiegend von fleischlicher Kost, so dass Frostfutter (Mückenlarven, Artemia etc.) gerne genommen wird. Aber auch Flockenfutter, Granulat und Futtertabletten werden bereitwillig verspeist.
Bei der Einrichtung des Beckens sollte darauf geachtet werden, dass genügend Verstecke vorhanden sind, wie zum Beispiel große Wurzeln, Schieferhöhlen oder Tonröhren, die auch für die Zucht von Vorteil sind, damit sich die Tiere zurückziehen können.
Zucht:
Für die Zucht sollten Röhren (meist Tonröhren) mit in die Beckeneinrichtung einbezogen werden.Diese sollten einen Durchmesser von etwa 3,5-4cm und eine Länge von 12-15cm haben.
Abwechslungsreiche Fütterung und angemessene Wasserwerte sind natürlich Grundvoraussetzung um auf eine erfolgreiche Nachzucht zu hoffen.
Hat sich ein Pärchen gefunden, so kommt das Weibchen mit zu dem Männchen in die Höhle, wo die Eiablage erfolgt , was sich teilweise über mehrere Tage hinziehen kann.
Anschließend lässt das Weibchen das Männchen alleine, das nun das Gelege bewacht und durch Fächeln mit den Flossen mit Sauerstoff versorgt. Nach 4-8 Tagen schlüpfen die Jungtiere und bleiben noch etwa 10 Tage bei dem Männchen in der Höhle, bis sie diese verlassen.
Sollten größere Beifische mit im Becken sein, so ist es empfehlenswert die Jungtiere bereits kurz nach dem Schlupf in einen Einhängekasten umzusetzen, damit sie nicht gefressen werden. Außerdem ist es auf diese Weise möglich die Jungtiere gezielt zu füttern.
Ähnliche Welse: Hypancistrus debilittera ( "L 129" ), Hypancistrus furunculus ( "L 199" ), Hypancistrus sp. "L 316"
Weiterführende Informationen: Welsatlas Bd. 2 S. 599, Miniatlas L-Welse S. 234
Autor: Lena (lena)
Wir bedanken uns für Bild 1 bei Ingo Seidel, für die Bilder 2 und 3 bei Mona Fincke, für die Bilder 4 und 5 bei Ralf Heidemann (Fischray).
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