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Leporacanthicus sp. "L 241"
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Beschreibung: Gattung/Art: Leporacanthicus sp. "L241",
(Pfeifenkopf-Rüsselzahnwels)

Herkunft: oberer Rio Orinoco , Amazonas, Venezuela

Vorgestellt: DATZ 11/1997

Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
Importiert aus Venezuela (L 240 - L 241)


Größe: bis 30 cm

Wasserwerte:
T: 26-29° C
pH: 5,5 - 7,5
KH: 0 - 5° dH
GH: 0 - 20° dH

Empfohlene Beckengröße: ab 150 cm



Dieser Leporacanthicus sp. "L241" wurde aus dem oberer Rio Orinoco Importiert.


Geschlechtsunterschiede: Große Männchen haben einen breiteren Kopf und kräftigere Pektoralstacheln. Geschlechtsreife Männchen bilden kurze und dicke Odontoden und ähnliche Borsten auf dem Kopf und am Schnauzenrand.
Die Unterscheidung sehr junger Leporacanthicus sp. "L241" ist häufig nicht möglich. Hierzu sollten diese Tiere schon
eine gewisse Größe vorweisen. Auch die Unterscheidung der Kopfpartie ist bei größeren Tieren einfacher.



Die strahlend weißen Punke sind sehr kontrastreich beim Leporacanthicus sp. "L241".


Sozialverhalten: Ruhige, gut verträgliche Art.
Die Leporacanthicus sp. "L241" sind gut für Gesellschaftsbecken geeignet.


Das Diskussionsforum zum Thema Beckeinrichtung findet ihr hier.




Große Becken mit dunklen Unterständen, zum Beispiel Wurzeln, sind für Leporacanthicus sp. "L241"
sehr zu empfehlen. Für große Tiere dieser Art sollte es mindestens ein 150 cm langes Becken sein.


Etymologie: Die Gattung Leporacanthicus bekam ihren Namen in Anlehnung an die wenigen langen Oberkieferzähnen (lepus = Hase, Gattungsname Acanthicus). Auch der deutsche Name „Rüsselzahnwels“ und der teilweise verwendete Name „Vampir-Harnischwels“ erinnern an die markante Bezahnung.



Oberkieferbezahnung und Unterkieferbezahnung eines Leporacanthicus sp. "L241".
Wegen ihrer markanten Oberkieferzähne werden diese Welse auch Vampirharnischwelse genannt.


Haltung: Ein Leporacanthicus hat auf dem Hinterkopf einen Supraoccipitalhöcker,
der Rand der Oberlippe ist mit zahlreichen Barteln versehen, während die Unterlippe glatt ist, und natürlich die auffällige Kieferbezahnung.

Die Art Leporacanthicus sp. "L241" ist eine gut zu pflegende Variante, die aufgrund ihrer Größe (bis zu 25-30cm) große Becken beziehen sollte.
Für eine Gruppe ausgewachsene Welse sollte mindestens ein 150 cm Becken zur Verfügung stehen.
Das Haltungsbecken sollte eine gute Filterung und einen hohen Sauerstoffanteil aufweisen.
Ein zusätzlicher Durchlüfterstein sollte für diese sauerstoffbedürftigen Harnischwelse nicht fehlen.
Alternativ wäre ein Diffusor verwendbar, wenn nicht über Luftanheber gefiltert wird.

Großen stark bestachelten Männchen sollte ein großzügiges Revier zugestanden werden.
Bei der Pflege mehrerer Männchen sollten viele Versteckmöglichkeiten eingerichtet werden.
Hierzu bieten sich Steinaufbauten und auch Wurzeln immer wieder hervorragend an.
Auch sollten wesentlich mehr Höhlen im Becken sein als Welse.
Offene Röhren werden als Verstecke angenommen, aber auch einseitig geöffnete Röhren.
Als Bruthöhlen haben sich wie auch bei anderen Leporacanthicus Röhren mit Seiteneingang bewährt.

Die Leporacanthicus sp. "L241" gehören zu den Fleischfressern (Carnivore).
Es sollten verschiedene Arten von Frostfutter angeboten werden, wie rote Mückenlarven, Krill oder Garnelen.
Futtertabletten, Flockenfutter, Pellets oder Granulatfutter werden von diesen Welsen ebenfalls gefressen.
An Pflanzen vergreifen sich diese Welse im Allgemeinen nicht. Durch ihre Größe kann es aber in dicht bepflanzten
Becken schon mal zu Schäden an den Pflanzen kommen.



Das typische Maul eines Leporacanthicus sp. "L241" mit seinen zwei verschiedenartigen Bezahnungen.


Das Diskussionsforum zum Thema Welsfutter findet ihr hier.



Vergesellschaftung: Der Leporacanthicus sp. "L241" ist gegenüber anderen Beckenbewohnern
überaus verträglich, was eine Vergesellschaftung mit freischwimmenden Fischen und auch anderen
Welsen ohne weiteres möglich macht.
In einem sogenannten Gesellschaftsbecken kann der Leporacanthicus sp. "L241" durchaus gut gepflegt werden.
Er neigt nicht dazu, andere Fische zu erjagen. Daher ist es vollkommen unproblematisch, diese Welse auch
mit kleineren Fischen wie Salmlern zu vergesellschaften.
Der Leporacanthicus sp. "L241" würde aber ohne weiteres verstorbene Tiere als Futter ansehen.
So gesehen ist er dann eher ein Aasfresser, was durchaus auch schon mal ein Vorteil sein kann, falls ein versteckter verstorbener Fisch vom Pfleger nicht entdeckt wird.

Die Auswahl an Aquarienfischen für ein Gesellschaftsbecken ist sehr vielfältig.
Bei der Fütterung können sich robustere größere Welse mal ums Futter drängeln und streiten. Das ist normal und bringt keine weiteren Probleme mit sich.
Auch kann es vorkommen, dass Welse (meist geschlechtsreife Männchen) eine Höhle oder einen Versteckplatz
für sich beanspruchen. Das ist allerdings in der Regel meist mit etwas Gerangel abgetan, was vollkommen
ungefährlich und normal ist.
Bei der Vergesellschaftung sollte natürlich darauf geachtet werden, dass die Wasserwerte der Pfleglinge nahezu
identisch sind. Es wird auf die Dauer gesehen keinen Erfolg versprechen, Tiere mit unterschiedlichen
Grundanforderungen in einem Becken zu pflegen. Mit Grundanforderungen sind die Beckentemperatur, die Wasserhärte, der pH-Wert, die unterschiedlichen Futterarten und ähnliches gemeint. Auch die unterschiedliche Stressempfindlichkeit von Fischen muss beachtet werden. Einige Arten haben es lieber eher ruhig, während andere wesentlich toleranter gegenüber Störungen sind.
Da es von der Seite des Leporacanthicus sp. "L241" kaum Bedenken gibt, sollte darauf geachtet werden, dass
diese ruhigen Welse nicht von anderes Bewohnern attackiert werden, wie zum Beispiel von einigen Barschen,
die schon mal die Flossen der Welse mehr oder weniger stark beschädigen können.
Ob die Tiere, die vergesellschaftet werden, aus ein und dem selben Ursprungshabitat stammen
oder von verschiedenen Kontinenten, ist eher eine Frage der allgemeinen Vorlieben des Halters.
Wenn die Pflegbedingungen übereinstimmen, spricht in der Regel nichts dagegen.



Die Leporacanthicus sp. "L241" haben 8 Weichstrahlen in der Rückenflosse.
Die Fettflosse ist nicht mit der Rückenflosse verbunden.


Zucht: Die Vermehrung dieser Art ist bereits geglückt. Anlehnen kann man sich an Zuchtberichte von Leporacanthicus cf. galaxias ( "L 7" ) und
Schlüsselwörter: Leporacanthicus L241 241 Orinoco Orinoko Amazonas Venezuela Hypostominae Ancistrini
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