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Erfolgreich vermehrt: Peckoltia sp. "L 38"
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Peckoltia_sp_L38.jpg
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Beschreibung: Erfolgreich vermehrt: Peckoltia sp. "L 38"

Aquarium:

Ich halte insgesamt 6 L38 in einem ca. 60 Liter Becken, mit diversen Grünpflanzen und Wurzeln.
Es sind 14 Höhlen im Aquarium vorhanden. Einmal die Woche wird ein Wasserwechsel von 50 % durchgeführt.

Welse:

Meine Welse sollten nun ein Alter von ca. 18 Monaten aufweisen, ich selbst halte die Tiere nun seit ca. 8 Monaten.

Wasserwerte:

PH 7,3
Temp. 30 Grad
Leitfähigkeit 210 µS/cm

Futter:

Viele verschiedene Welstabs, TK Garnelen und mein eigenes Frostfutter.

Zucht:

Vor ca. 3 Monaten begannen die ersten Versuche die L38 zu vermehren, da 2 Weibchen einen deutlichen Laichansatz zeigten. Die ersten zwei Monate spielte ich mit der Wassertemperatur. Ich veränderte die Werte von 26 bis 30 Grad, und führte alle 3 Tage einen Wasserwechsel durch. Jedoch ohne einen Erfolg bei den Welsen festzustellen.

Zum dritten Monat gab ich den Welsen 2 Wochen ruhe, viel Futter und wenige Wasserwechsel.

Danach veränderte ich durch einen Vollentsaltzer die Leitfähigkeit auf 210 µS/cm, meine Ausgangswerte zuvor 780 µS/cm.
Weiterhin stellte ich wieder die Temperatur auf 30 Grad. Ich versuchte die Werte einzustellen die Olaf Jansen hier aus dem Forum in seinem Bericht beschrieb. Möglicherweise spielte auch die Strömung eine Rolle, denn kurz zuvor wurde diese im Becken verändert.

Nach 2 Tagen mit den neuen Wasserwerten hatte ich mein erstes Gelege. Es war eine kleine Traube Eier die das Männchen immer von links nach rechts bewegte.


Männchen oben in der Höhle, unten ein schönes Weibchen.
Interessant finde ich, dass die Welse die aller kleinste Höhle ausgewählt haben. Die Höhle hat nur eine Länge von ca. 7 cm und einen Durchmesser von nur 2 - 2,5 cm. Durch diese kleine Höhle hatte ich erst bedenken, da bei der Balz das Männchen fast über die Hälfte aus der Höhle hing. Das Männchen ist vielleicht 6 cm in total groß.

Olaf Jansen beschreibt in seinem Bericht, dass das Weibchen sehr ausgehungert aussah, das kann ich nur bestätigen. Mein Weibchen sah aus als ob es ca. 3 Wochen nichts mehr gefressen hätte, ich war etwas geschockt.

Nach 6 Tagen konnte ich die ersten kleinen Jungtiere in der Höhle schwimmen sehen. Das Weibchen hat in diesen Tagen auch wieder zu ihrer alten Figur gefunden.

Am 7ten Tag überführte ich die kleinen in ein EHK. Es waren 12 Tiere, die alle noch einen prallen Dottersack besaßen.

Die Tiere hatten bis am 7ten Tag keine Zeichnung und waren gänzlich durchsichtig.


Der 8te Tag:
Die Pigmentierung hat angefangen:



Der 10te Tag:




Weiterführende Informationen:

Thema im Forum, Datenbankeintrag


Autor: Nils (fischfreund22)
Schlüsselwörter: L038 L38 Peckoltia Zucht Vermehrung



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