L-Welse.com Forum
|
|
|
|
|
|
|
Beiträge
|
Gesehen
|
Erstellungsdatum
|
|
0
|
13409
|
Fr April 7, 2006
|
|
 |
|
Empfohlen von
|
durchschn. Bewertung
|
|
Keine Empfehlungen
|
Nichts angezeigt
|
|
|
|
|
|

|
|
Beschreibung:
|
Gattung/Art: Leporacanthicus sp. "L 240",
(Segelflossen-Rüsselzahnwels)
Herkunft: oberer Rio Orinoco , Amazonas, Venezuela
Vorgestellt: DATZ 11/1997
Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
Importiert aus Venezuela (L 240 - L 241)
Größe: bis 30 cm
Wasserwerte:
T: 26 - 29° C
pH: 5,5 - 7,5
KH: 0 - 5° dH
GH: 0 - 20° dH
Empfohlene Beckengröße: ab 150 cm

Geschlechtsunterschiede: Große Männchen haben einen breiteren Kopf und kräftigere Pektoralstacheln. Geschlechtsreife Männchen bilden kurze und dicke Odontoden und ähnliche Borsten auf dem Kopf und am Schnauzenrand.
Sozialverhalten: Ruhige, gut verträgliche Art.
Etymologie: Die Gattung Leporacanthicus bekam ihren Namen in Anlehnung an die wenigen langen Oberkieferzähnen (lepus = Hase, Gattungsname Acanthicus). Auch der deutsche Name „Rüsselzahnwels“ und der teilweise verwendete Name „Vampir-Harnischwels“ erinnern an die markante Bezahnung.
Haltung: Ein Leporacanthicus hat auf dem Hinterkopf einen Supraoccipitalhöcker, der Rand der Oberlippe ist mit zahlreichen Barteln versehen, während die Unterlippe glatt ist, und natürlich die auffällige Kieferbezahnung.
Die Art Leporacanthicus sp. "L 240" ist eine gut zu pflegende Variante, die aufgrund ihrer Größe (bis zu 25-30cm) große Becken beziehen sollte.
Es sollten verschiedene Arten von Frostfutter angeboten werden wie rote Mückenlarven, Krill oder Garnelen.
Großen stark bestachelten Männchen sollte ein großzügiges Revier zugestanden werden.
Adulte Exemplare haben eine extrem große Rückenflosse, daher der deutsch Name Segelflossen-Rüsselzahnwels.
Zucht: Über gelungene Nachzuchten der Leporacanthicus sp. "L 240" ist bisher nichts bekannt. Anlehnen kann man sich an Zuchtberichte von Leporacanthicus cf. galaxias ( "L 7" ) und Leporacanthicus galaxias ( "L 29" ).
Sonstiges: Aus Venezuela stammende Importe enthalten anscheinend mehr Leporacanthicus sp. "L 240" als Leporacanthicus sp. "L 241". Bei Importen aus Kolumbien soll es genau anders herum sein. Wer eine spezielle von beiden Arten sucht, sollte dementsprechend darauf achten.
Ähnliche Welse: Leporacanthicus sp. "L 241", Pseudacanthicus sp. "L 282"
Der Leporacanthicus sp. "L 240" stammt aus Venezuela aus dem Oberlauf des Rio Orinoco und einigen Zuflüssen wie Rio Ventuari. Zwei weitere Leporacanthicus stammen aus dem selben Flusssystem: der Leporacanthicus triactis ( "L 91" ) und der Leporacanthicus sp. "L 241". Der Leporacanthicus sp. "L 241" ist ähnlich gefärbt, der Leporacanthicus sp. "L 240" hat allerdings ein feineres Punktmuster. Bei Importen kann es immer wieder einmal vorkommen, dass auch Pseudacanthicus sp. "L 282" unter den Tieren sind, die auf den ersten Blick identisch wirken.
Weitere Informationen: Datz 11/1997, Seite 696,
und Welsatlas Bd. 2 Seiten 48-49,
sowie Miniatlas L-Welse Seiten 212-213.
Autor: Ralf Heidemann (Fischray)
Wir bedanken uns für das Bild bei André Werner und der Fa. Transfish. , für die Bilder 2-6 bei Ralf Heidemann (Fischray).
|
|
Schlüsselwörter:
|
Leporacanthicus L240 Orinoco Orinoko Amazonas Venezuela Hypostominae Ancistrini
|
|
Sortierung:
|
245
|
|
Größe min:
|
30
|
|
Beckengröße min:
|
150
|
|
Temperatur min:
|
26
|
|
Temperatur max:
|
29
|
|
|
|
Powered by: ReviewPost PHP vB3 Enhanced
Copyright 2003 All Enthusiast, Inc.
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 07:51 Uhr.
| Werbung |
|