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Panaque nigrolineatus "L 190"
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Beschreibung: Gattung/Art: Panaque nigrolineatus ( "L 190" ) Peters, 1877

Synonyme: Schwarzlinien-Harnischwels, Royal-Harnischwels, Streifenharnischwels, Chaetostomus nigrolineatus, Rotaugen-Panaque, Royal-Plecostomus.

Herkunft: Einzugsgebiet des Rio Metas bei Villavicencio, Kolumbien; Rio Orituco, Flußsystem des Rio Orinoco, Venezuela

Vorgestellt: DATZ 02/1995

Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
Loricariiden aus Venezuela (L 190 - L 195)


Größe: über 50 cm

Wasserwerte:
T: 24 - 29°C
pH: 6,5 - 7,5
KH: 0 - 5° dH
GH: 0 - 20° dH


Empfohlene Beckengröße: ab 150 cm






Panaque nigrolineatus "L 190" aus dem Einzugsgebiet des Rio Metas bei Villavicencio, Kolumbien.


Geschlechtsunterschiede: Große und geschlechtsreife Männchen bilden ein Bündel von extrem starken und
langen Stacheln (Odontoden) hinter den Kiemendeckeln aus.
Auch am Ende des Brustflossenstrahls bilden sich lange Odontoden aus.
Bei Untersuchungen an toten Panaque hat sich gezeigt, dass auch Weibchen die Odontoden an den Kiemen
sehr lang ausbilden können. Die Angaben wurden vom Gattungstypus übernommen.
Die Unterscheidung der Geschlechter anhand der Genitalpapille ist nur für erfahrene und geübte
Aquarianer eine weitere Möglichkeit.





Sozialverhalten: Ich konnte bisher nie Aggressionen gegenüber anderen Fischarten feststellen.
Große Exemplare sind territorial.

Das sind die Kiemendeckel-Odontoden eines halbwüchsigen L 330.
Zur Laichzeit können ausgewachsene Exemplare richtig lange Odontoden bekommen.


Etymologie: Ausnahmsweise nicht aus dem Griechischen oder Lateinischen. Eigenmann & Eigenmann
übernahmen 1889 bei der Gattungsbeschreibung den Namen „Panaque“ von den ansässigen Flussbewohnern,
die Panaque nigrolineatus so bezeichnen.
Die Bezeichnung nigrolineatus heißt übersetzt soviel wie „schwarze Linien“.



Ein L 190 mit ca. 7 cm.


Beckeneinrichtung: Schwarzlinien-Harnischwelse mögen schattige und abgedunkelte Bereiche im Aquarium,
in die sie sich immer gerne zurückziehen.
Durch stabile Aufbauten mit Platten sind solche Unterstände recht gut herzustellen.
Große Schieferplatten haben sich hierbei bewährt.
Die Becken sollten für eine dauerhafte Haltung mindestens 150 cm lang sein.
Für eine Gruppe sollte das Becken dementsprechend größer sein. Es kommt natürlich auf
die Größe der Welse an. Im Aquarium aufgewachsene WF werden sehr selten über 40 cm groß.
Große importierte WF können schon mal über 50 cm haben und brauchen dann auch mehr Platz.
Da wäre ein 300 cm Becken das Minimum.
Natürlich sind gerade für diese Art Wurzel im Becken unverzichtbar.
Nicht nur als Dekoration oder Versteckmöglichkeit sondern oder eher gerade als Nahrungsergänzung.
Nähere Informationen zum Thema Wurzeln findet ihr hier.
Während die Tiere im Allgemeinen erst mal nicht so besonders an Höhlen interessiert scheinen,
kommt für einige Exemplare irgendwann die Zeit, wo sie Höhlen zu schätzen wissen.
Näheres zum Thema Höhlen findet ihr hier.
Mit Pflanzen ist es so eine Sache. Eine Zeit lang scheint es möglich zu sein, die Welse
in einem bepflanzten Becken zu halten, wenn regelmäßig Grünfutter gereicht wird.
Näheres über Pflanzen in Welsbecken hier.
Doch meist werden früher oder später die Pflanzen als Nahrung angesehen.


Das Diskussionsforum zum Thema Beckeinrichtung findet ihr hier.




Unterwasseraufnahmen von Panaque nigrolineatus im natürlichen Habitat in Venezuela


Haltung: Meist werden diese Tiere recht klein gekauft. Zur Zeit kommen sie in großer Stückzahl mit einer
Größe von gerade mal 4 bis 6 cm in den Handel.
Preislich sind sie meist sogar recht günstig, im Vergleich zu manch anderen Welsen dieser Gattung.
Solch kleine Streifenharnischwelse können natürlich erst mal auch in kleineren Becken gepflegt werden.
Wichtig ist natürlich, dass das Umfeld für diese schönen Tiere passt.
Sie brauchen unbedingt recht weiche Wurzeln, die sie für ihre Nahrungsergänzung benötigen.
Sie werden ihr Leben lang regelrechte „Holzschredderer“ sein.
Sie scheinen das Holz für ihre Verdauung zu benötigen.
Dementsprechend sind in den Becken, natürlich der Größe der Tiere angepasst, enorme Mengen an
Raspelresten vom Holz zu finden.
Was dadurch eine dementsprechend gute Filterung erforderlich macht.
Regelmäßige Wasserwechsel sollte man natürlich als Grundvorrausetzung ansehen.
Eine zusätzliche Belüftung des Beckens ist auf jeden Fall angebracht für eine dauerhaft erfolgreiche Haltung.
Die Tiere sollten auf Dauer keine extrem weichen Wasserwerte bekommen, da sie aus Weißwasserflüssen stammen.
Das normale Leitungswasser ist oftmals eine sehr gute Entscheidung.
Auch der pH-Wert sollte nicht zu niedrig sein.

Beim Futter sind die Tiere in der Natur ans Pflanzen- und sogar direkt ans Holzfressen angepasst.
Im Aquarium fressen sie eigentlich alles, was ihnen angeboten wird.
Nur sind sie meist recht scheu bei der Fütterung. Daher ist es angebracht, sie im Dunkeln zu füttern.
Gerade nachts oder während der Dämmerung sind sie am aktivsten.
Obwohl sie Trockenfutter wie Flockenfutter, Futtertabletten, Granulat oder auch Pelletfutter fressen,
sollte man auf die Dauer auf pflanzliche Varianten zurückgreifen, da ihr Darm eigentlich eher dafür ausgelegt ist.
Dies ist für eine dauerhaft gesunde Pflege der Tiere anscheinend recht wichtig, alleine schon wegen
der möglichen Verfettung der Organe.
Auch wird natürlich von diesen Welsen gerne Frostfutter angenommen, was in Maßen auch durchaus
wünschenswert ist. Die Betonung liegt natürlich auf in Maßen.
Gut geeignet sind als Hauptkost, wie bei Pflanzenfressern üblich, Gurken jeglicher Art oder auch Zucchinis und co.
Ebenso werden auch rohe Kartoffeln, die in Würfeln geschnitten werden, gerne gefressen.
Es gibt bei den Kartoffelsorten offensichtlich auch Unterschiede. Einige Kartoffelarten werden tatsächlich
lieber gefressen als andere. Das sollte man bei seinen Tieren einfach mal ausprobieren.
In der Regel kann man sagen, dass die Kartoffeln als Futter angenommen werden, so lange sie auf dem
Boden zu finden sind oder auch schlagartig verschwunden sind.
Kartoffeln, die nicht angenommen werden, schwimmen nach einiger Zeit an der Wasseroberfläche und
können dann problemlos entfernt werden.
Gerade Kartoffeln sind eigentlich immer im Haushalt vorhanden und haben sich bei mir als regelmäßige
wöchentliche Futtergabe gut bewährt.
Ein nicht unwesentlicher Teil des Futters besteht aus weichen Wurzeln, die mit der Zeit immer wieder
nachbestückt werden müssen. Je nach Besatz können dort schon richtige Berge mit der Zeit zerschreddert werden.



Das Diskussionsforum zum Thema Welsfutter findet ihr hier.




Das typische Maul eines Holzfressers.



Oberkieferbezahnung eines L 190 und die Unterkieferbezahnung eines L 190.


Vergesellschaftung: Die Panaque nigrolineatus können ohne weiteres auch mit kleinen Fischen vergesellschaftet werden. Sie sind weder räuberisch noch besonders aggressiv.
Dadurch können sie auch in einem Gesellschaftsbecken gepflegt werden.
Auch gegenüber anderen kleineren Welsgattungen konnte ich noch keine Aggressionen bemerken.





Namensgebung: Panaque nannten schon die Einheimischen die Welse dieser Art, daher
übernahmen Eigenmann & Eigenmann 1889 diesen Namen in ihrer Gattungsbeschreibung.
Die Bezeichnung Schwarzlinien-Harnischwels erhielten diese Welse durch ihre Linienzeichnung.



L 190


Sonstiges: Da die beliebten L 27 aus Brasilien zur Zeit nicht oder nur sehr selten importiert werden,
kommen die L 190 als willkommener Ersatz in großen Stückzahlen ins Land.
Das Zeichnungsmuster ist den meist farbenprächtigeren L 27 recht ähnlich, was die Lücke,
entstanden durch die Positivliste der IBAMA, recht gut ausfüllt.
Auffällig ist bei jungen Tieren die rote Augenfarbe und eine kontrastreiche Musterung.
Je größer die Schwarzlinien-Harnischwelse werden, desto dunkler wird auch die Musterung.
Auch wird die Linienzeichnung beim Heranwachsen immer feiner.
Gelegentlich sieht man Bilder von ausgewachsenen Tieren, die eine wahnsinnige Bestachlung
aufweisen. Odontoden mit einer Länge von zwanzig Zentimetern sind durchaus möglich.
Es sind auch xanthoristische Exemplar von diesen Welsen bekannt, wenn auch selten.
In wieweit der Panaque-Komplex nun eigene Arten oder nur Varianten darstellt, kann zur Zeit
noch nicht genau gesagt werden.
Beachtlich ist gerade bei großen Tieren die Wirkung der Kopfform.
Es scheint, als ob der Kopf den größten Teil des Tieres ausmacht.

Häufig werden diese Welse auch in Barschbecken gehalten für die Beseitigung von Algen.
Durch das kräftige Futter können die Tiere auch recht schnell heranwachsen, was aber auch leicht
zur Verfettung der Organe führen kann.


Das Diskussionsforum zum Thema L-Welse findet ihr hier.




Meistens haben die Panaque nigrolineatus 7 Weichstrahlen.



Die Fettflosse ist nicht mit der Rückenflosse verbunden.



Die Schwanzflosse hat bei Jungentieren noch ein transparentes Fenster,
was sich beim Heranwachsen immer weiter schließt.



Zucht: In der Regel laichen viele Harnischwelse in Höhlen ab.
Näheres zum Thema Höhlen findet ihr hier.
Da über die Vermehrung von Panaque nicht viel bekannt ist, sollte man hierbei
verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehen.

In der Natur sind Höhlen für solch große Tiere nicht so einfach zu finden.
In den Uferböschungen sind zwar auch Höhlen zu finden, nur scheinen diese eher mit
Arten der Gattung Liposarcus und co. besetzt zu sein.
Es wurde auch schon über in der Natur gefundene Gelege in Holzmulden berichtet, was einen guten
Ansatz für eine gezielte Zucht darstellen könnte.
Solche Gelege im Holz sind auch von anderen Harnischwelsarten bekannt, aber diese laichen im
Aquarium anscheinend lieber in Höhlen ab.
Daher sollte man auch diesen Welsen ruhig einige Höhlen in passender Größe anbieten.

Für einen Zuchtversuch sollten die Tiere nicht zu klein sein, damit sie auch wirklich schon
laichbereit sind. Dies sollte bei Tieren mit 20 bis 25 cm wohl der Fall sein.
Die natürliche Regenzeit sollte für eine gezielte Zucht bedacht und simuliert werden.
Dazu gehört auch eine gezielte zeitlich begrenzte Fütterung mit kräftigem Lebend- oder Frostfutter.
Dadurch soll ein Laichansatz bei den Weibchen angefüttert werden.

Zu beachten ist, dass die Tiere aus Weißwasserflüssen stammen, also nicht aus den leitwertarmen
Flüssen wie die L 27.
Daher sollte man vorsichtig sein mit starken Senkungen des Leitwertes und des pH-Wertes.

In Berlin laichten L 190 ab, nachdem eine extreme Strömungspumpe eingesetzt wurde, um die
Holzraspelreste aus dem mit Wurzeln bestückten Aquarium in Richtunge des Filters zu spülen.
Die L 190 sind über 30 cm groß und leben in einem sehr großen Büroschaubecken.
Hier laichten die Welse ebenfalls ohne Höhlen im Wurzelberg ab.

Panaque ist noch nicht so häufig nachgezogen worden.
Bei der letzten mir bekannten Zucht wurden zwei Weibchen und
ein Männchen ins Zuchtbecken gesetzt.
Bei den Versuchen mit nur einem Weibchen war es zu viel
Stress für das einzelne Weibchen.
Mit zwei Weibchen hat es dann geklappt.
Die großen Männchen können sehr ruppig vorgehen, was für ein
einzelnes Weibchen schlecht enden kann.

Angefüttert wurden die Tiere zum Teil mit sehr viel weichem Holz.
Gelaicht haben sie in einer großen Tonröhre, die nur einseitig geöffnet war.
Alle Gegenstände, ob nun Höhlen (besser mehrere anbieten) oder
Wurzeln, sollten fixiert sein, sonst könnten sie durchs Becken knallen.


Das Diskussionsforum zum Thema Welszucht findet ihr hier.




L 190


Ähnliche Welse: L 191, L 27, L 330


Erfahrungen beim Welskauf:



Diese Tiere kaufte ich mir vor einigen Jahren, es müsste Mitte 2005 gewesen sein.
Auf den ersten Blick tippte ich auf Tiere aus dem Panaque nigrolineatus Komplex.
Das Tier war auch als L 190 ausgezeichnet.


Die Bauchseite besaß ein Linienmuster.
Die Tiere waren auch nicht mal allzu klein.
Hier ist die Größe gut zu erahnen.

Im Laufe der Zeit hatte ich mich schon von einigen Tieren wieder getrennt.
Das letzte Tier, das ich von der Gruppe noch behalten hatte, verlor Anfang 2008 seine
kräftige Streifenmusterung.
Die Streifen wurden komplett blass und es sah irgendwie verwaschen aus.
Ich nahm an, es sei eventuell eine Erkrankung oder ein Problem mit der Fütterung beziehungsweise den Wasserwerten.
Ich konnte keine Parasiten nachweisen und auch keinen Grund beim Wasser oder Futter finden.
Da ich keine Begründung für die matschige Färbung finden konnte und das Tier
offensichtlich fit zu seinen schien, entschied ich mich dafür, einfach abzuwarten und es zu beobachten.
Als ich mich eigentlich schon damit abgefunden hatte, bemerkte ich, dass sich, hinter dem Kopf angefangen,
die nur noch schwach zu sehende Linienzeichnung auflöste.
Das war Mitte 2008. Das Aufreißen der Linien zog sich bis zum Schwanz fort.
Die Linien auf dem Kopf selber waren die letzten, die aufrissen.
Das Tier wirkte von der Färbung her immer noch verwaschen.
Zum Herbst 2008 hin wurde die Färbung des Welses wieder kräftiger, was ich erst gar nicht bemerkte.
Es kam ja auch nicht schlagartig, sonder es zog sich über Wochen hin.
Nachdem er wieder in Farbe stand, war ich doch recht überrascht.


Ich hatte seinerzeit eigentlich damit gerechnet, dass der Panaque mal solch eine ähnliche Färbung haben würde (ein L 190).



Nun allerdings kam solch ein Tier dabei heraus.
Ich kannte es eigentlich bei anderen Welsen nur von kleinen Tieren, dass sie ihr Jugendkleid verlieren,
indem sich die Musterung mit der Zeit verwächst.
Mit einer regelrechten Umfärbung in der Größe hatte ich bis dato nicht gerechnet.
Obwohl in der Literatur schon davon berichtet wurde.

Naja, nun muss ich damit leben, dass ich jetzt einen L 330 habe.
Vom Aussehen her hat er ja auch so seine Vorzüge.



Was mir am Anfang nicht besonders aufgefallen ist, sind die Punkte auf der Bauchseite.
Nicht mal der gesamte Bauch, sondern nur in der Nähe des Mauls.
Der Rest bestand ja aus einem Linienmuster.
Während er nun eine komplette Punktmusterung trägt.



Ein altes Bild und ein neues Bild



Was bisher geblieben war, sind die gelben Schwanzspitzen.



Dieser Panaque nigrolineatus "L 190" ist 6 cm groß.



Dieser Panaque nigrolineatus "L 190" ist 15 cm groß.



Dieser Panaque nigrolineatus "L 190" ist ca. 40 cm groß.


Wer interessantes Bildmaterial seiner Welse hat, kann es hier veröffentlichen.




Auge von L 190. Das Auge ist mit einem kleinen Irislappen bedeckt.


Weitere Informationen : Wels Atlas Band 2 , Seite 789.
Back to Nature Handbuch für L-Welse, Seite 154.
Miniatlas L-Welse, Seite 172.


http://www.malawicichlidhomepage.com...eatus_l190.htm

http://www.welse.net/SEITEN/panaallg.htm

http://www.welse.net/SEITEN/nigrolin.htm

http://www.malawicichlidhomepage.com...g_panaque.html

http://www.digimorph.org/specimens/P...lineatus/head/

http://www.piranha-info.com/default....en&id=L190



Autor: Ralf Heidemann (Fischray)


Haltungsbericht von fischfreund22

Was wird gefüttert:
Gurken, Salat, Karotten, Kartoffeln, diverse Tabs, 1 x die Woche Frostfutter





Wann wird gefüttert:
Mittags bis abends, immer unterschiedlich. Leider sind die Tiere aber immer noch so scheu, dass man sie meist nur in der Nacht beim Fressen sehen kann.

Welche Beifische:
L144, Microrasbora galaxy

Welche Haltungstemperatur:
27 Grad, bei Wasserwechseln fällt die Temperatur bis auf 22 Grad

Einrichtungsbeschreibung:
ca. 5 große Wurzeln, sonst ein sehr grünes Becken.
Ich kann nach nun 5 Monaten, in denen ich die L190 habe, nicht bestätigen, dass die Tiere an meine Pflanzen gehen.
Pflanzen: Indischer Wasserfreund, Javafarn, Echinodorus-Arten, Tausendblatt und eine Schwimmpflanzenart.

Größe der Tiere:
7-12 cm





Größe der Gruppe:
Noch 4 Tiere, ich werde aber auf eine 8er Truppe in den nächsten 2 Monaten aufstocken. Die Tiere sind gerade noch in der Quarantäne.

Und was sonst noch interessant wäre:
L190 sind nicht weniger scheu als L191.
Das Bauchmuster ist sehr variabel. Meine Tiere zeigen ein Linien-, Streifen- oder auch ein Kreismuster.
Die Tiere wachsen wie L191 sehr, sehr langsam bei rein pflanzlicher Nahrung.
Die Tiere bilden eine Art Revier, welches aktuell, so denke ich, pro Tier mind. 15 cm groß ist. Denn jeder L190 hat ein Lieblingsversteck, welches er verteidigt.

Wenn sich die Tiere einmal eingelebt haben, dann sind die Tiere sehr pflegeleicht.



Autor vom Haltungsbericht: fischfreund22[/b]
















Porträtaufnahme von Panaque nigrolineatus.





Wir bedanken uns für Bild 1 bei André Werner und der Fa. Transfish. und bei www.pecesdevenezuela.com, fischfreund22, Ralf Heidemann, Alex (Neo87), Andreas Jekel (www.geophagus.de), Anna Sophie.




Wer Informationen hat bezüglich L 190, die noch nicht
berücksichtigt wurden, kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln. Wer
diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellt,
kann dies hier tun.
Schlüsselwörter: Panaque nigrolineatus L190 190 Meta Venezuela Orituco Orinoco Orinoko Kolumbien Hypostominae Ancistrini
Sortierung: 194
Größe min: 40
Beckengröße min: 200
Temperatur min: 25
Temperatur max: 29



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