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Aspidoras fuscoguttatus
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Beschreibung: Gattung/Art: Aspidoras fuscoguttatus Nijssen & Isbrücker, 1976

Herkunft:
Brasilien, Bundesstaat Matto Grosso, Rio Paraná System, Corrego Corguinho


Aspidoras fuscoguttatus

Größe:
3,8 cm SL (Paratyp), Gesamtlänge bis 5 cm

Wasserwerte:
22 - 25 °C (in der Ruhezeit auch darunter), pH 5,5 - 7; weich bis mittelhart

Etymologie:
Aus dem Lateinischen "fuscus" (düster/dunkel) und "guttatus" (gefleckt).

Besonderheiten:
Unter diesem Namen importierte und verkaufte Tiere gehören meistens der Art Aspidoras menezesi an. Ohne genaue Herkunftsangaben schwierig zu bestimmen. Das oben abgebildete Exemplar stammt aus der Gegend von Guapo im Bundesstaat Goias, was im Einzugsbereich des Rio Paraná liegt, die Identität ist von Luiz Tencatt und Marcelo Britto bestätigt.



De Araujo und Garutti haben 1999/2000 eine ganzjährige Untersuchungen an einem Habitat (20°52'06"S-49°16'40"W, Zufluss zum Rio Cedro => Rio Preto => Rio Turvo => Rio Grande im Paraná-System) durchgeführt. Der Bach mit einer maximalen Wassertiefe von 45 cm und Breiten von wenigen Zentimetern bis einigen Metern weist überwiegend sandigen Untergrund auf bei einer moderaten Fließgeschwindigkeit von etwa 20 cm/s.
In dieser Region gibt es eine ausgeprägte Regenzeit (Oktober bis März), die Trockenzeit ist entsprechend von April bis September. Die höchsten Lufttemperaturen treten mit ca. 30 °C in Januar-Februar und die niedrigsten mit ca. 20 °C in Juni und Juli auf. Etwas zeitversetzt treten Juli-August mit 15 °C die niedrigsten Temperaturen im Oberlauf und in Dezember bis März mit 27 °C in der Mündung des Flusses auf, wobei der Temperaturunterschied zwischen Oberlauf (Höhe: 550 m) und Mündung (350 m) jeweils nur wenige Grad beträgt.
Die Leitfähigkeit ist in der Regenzeit mit 70-80 μS/cm etwa doppelt so hoch wie zu Beginn der Regenzeit. Der pH-Wert variiert dort relativ wenig und bewegt sich durchweg etwas unterhalb des Neutralpunkts (6,2-7,2).
Aspidoras fuscoguttatus ist ganzjährig im gesamten Flussverlauf anzutreffen, so dass von einer ausgeprägten Anpassungsfähigkeit an jahreszeitlich wechselnde Temperaturen auszugehen ist.
Sinnvoll erscheint mir daher, die Temperaturen im Winter spürbar abzusenken und den Tieren eine Ruhezeit zu gönnen, um dann in Sommer bei steigenden Temperaturen und häufigeren Wasserwechseln sowie erhöhtrer Strömung die Fortpflanzung zu stimulieren.

Quellen:
"Identifying Corydoradinae Catfish", Ian A. M. Fuller & Hans-Georg Evers, erste Ausgabe, S. 18.
"Ecology of a stream from upper Paraná river basin inhabited by Aspidoras fuscoguttatus Nijssen & Isbrücker, 1976 (Siluriformes, Callichthyidae)", R. B. de Araujo und V. Garutti

Autor:
Karsten S.

Wir bedanken uns für die Bilder bei Rob McLure und Ingo Seidel.
Schlüsselwörter: Aspidoras fuscoguttatus Matto Grosso Paraná
Sortierung: 00070



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