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Panaqolus sp. "L 341"
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Beschreibung: Gattung/Art: Panaqolus sp. "L 341"

Herkunft: Tarapoto, Prov. St. Martin, Peru.

Größe: 15 cm (?)

Wasserwerte:
Temperatur: 24 - 29 °C
pH: 6 - 7
KH: 0 - 5 °dH
GH: 0 - 20 °dH

Empfohlene Beckengröße: ab 80 cm.


Geschlechtsunterschiede: Männchen mit breiterem Kopf, längeren Interopercularodontoden und mehr Odontoden auf dem ersten Brustflossenstrahl, sowie auf dem ganzen Körper. Weibchen meist etwas kleiner. "L 341" scheinen mit 10 cm schon die Geschlechtsreife zu erlangen, Männchen verlieren druch den starken Odontodenbewuchs etwas von ihrer tollen Färbung.

Nachzucht: noch nicht nachgezogen.

Sozialverhalten: Panaqolus typisch sind die Tiere etwas ruppig gegenüber anderen Welsen, auch andere Wels-Gattungen, welche weit größer sind, werden vehement zur Seite geschubst, wenn es um den geeigneten Liegeplatz oder das beste Futter geht. Revierverfolgungen durchs ganze Becken konnte ich jedoch nicht beobachten.

Etymologie: Panaqolus ist die "Verniedlichungsform" von Panaque (kleiner Panaque)

Pflege: In Becken ab circa 80 Zentimeter können vier bis fünf Tiere problemlos zusammen gepflegt werden. Zur Einrichtung sollten auf jeden Fall eine Fülle weiche Hölzer gehören, in die sich die recht scheuen Tiere zurückziehen können und auch als Grundnahrung dienen. Bestens bewährt haben sich weiches Mangroven- und Savannenholz. Als Beifische sind ruhige, nicht zu aggressive Fische zu empfehlen, die den Welsen auch etwas Futter übrig lassen. Panaqolus sp. "L 341" ernährt sich hauptsächlich von Holz aller Arten, aber auch Aufwuchs, Trockenfutter mit Pflanzlichem oder Holzanteil wird gerne gefressen. Gelegentliche Frostfuttergaben werden auch sehr gerne genommen, jedoch sollte darauf verzichtet werden weil es zu Verfettung der Tiere kommen kann. Eine Leibspeise der Panaqolus scheinen diverseste Gemüsearten zu sein wie Kartoffeln (roh geschält) Broccoli, Zucchini, Paprika, Gurke, Salat usw. Ich überbrühe das Gemüse jeweils mit heißem Wasser, mit Ausnahme der Kartoffeln wird aber nichts geschält und sehr gerne genommen.
Um ein vergammeln des Gemüses zu verhindern sollten Gemüsereste am darauf folgenden Tag entfernt werden.
Die Wasserwerte sind nur sekundär wichtig. Gute Wasserqualität (wenig Nitrat, kein Nitrit, hoher Sauerstoffgehalt...) durch regelmäßige Wasserwechsel und eine ausreichende Filterung ist natürlich Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Pflege.


Zeichnung:
Die vordere Körperhälfte ist ganz fein geringelt. Die Streifen auf dem Rücken bis zur Schwanzflosse werden zunehmend breiter, bis sie in einem Querbindenmuster enden. Die geringelte Zeichnung die den ganzen Wels bedeckt ist arttypisch und einzigartig für den "L 341". Verwechslungen mit anderen Panaqolus-Arten können ausgeschlossen werden.

Spezielles:
"L 341" gelangt nur ganz selten in den Handel und noch seltener nach Europa.
Die einzigen 2 Exemplare die ich kenne wurden von H. G. Evers im Sommer 2002 aus Brasilien eingeführt.
Die wenigen Bilder, die man in der Literatur und im Internet finden kann, zeigen immer dieselben 2 Tiere. Erst wurde immer ein juveniler Bock(aqualog) später ein juveniles Weibchen(?) abgebildet

Panaqolus sp. "L 341" kann sich auch über eine längere Zeit ausnahmslos von Holz und Aufwuchs ernähren, ein idealer Ferienfisch.

Weiterführende Informationen: Welsatlas Bd. 2 S. 758, Miniatlas L-Welse S. 274




Autor: Udo Wanninger (Cattleya)

Wir bedanken uns für Bild 1 bei Hans-Georg Evers und für die Bilder 2, 3, 4, 5 und 6 bei Udo Wanninger (Cattleya), sowie Christian Braun (bigbadbraun).
Schlsselwrter: Panoqolus L341 Tarapoto Peru Hypostominae Ancistrini
Sortierung: 346
Größe min: 12
Beckengröße min: 80
Temperatur min: 24
Temperatur max: 29



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