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Panaqolus sp. "L 329"
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Beschreibung: Gattung/Art: Panaqolus sp. "L 329" ( = "LDA 27" = "LDA 28" )

Herkunft: Genaue Herkunft unbekannt, aber vermutlich Rio Huallaga, Tingo Maria, Peru. Sowie Rio Yavari Peru.

Vorgestellt: DATZ 03/2003

Größe: 18 cm, die Gesamtlänge inkl. Filamente kann aber 28 cm erreichen.

Wasserwerte:
T: 26 - 29 °C
pH: 6 - 8
KH: 0 - 5 °dH
GH: 0 - 20 °dH

Empfohlene Beckengröße: ab 150 cm

Geschlechtsunterschiede: Männchen mit breiterem Kopf, längeren Interopercularodontoden und mehr Odontoden auf dem ersten Brustflossenstrahl, sowie auf dem ganzen Körper. Weibchen meist etwas kleiner. "L 329" scheinen mit 14 cm schon die Geschlechtsreife zu erlangen, Männchen verlieren durch den starken Odontodenbewuchs etwas von ihrer tollen Färbung.

Sozialverhalten: Panaqolus typisch sind die Tiere etwas ruppig gegenüber anderen Welsen, auch andere Wels Gattungen welche weit größer sind werden vehement zur Seite geschubst, wenn es um den geeigneten Liegeplatz oder das beste Futter geht. Revierverfolgungen durchs ganze Becken konnte ich jedoch nicht beobachten.

Etymologie: Panaqolus ist die "Verniedlichungsform" von Panaque (kleiner Panaque)

Haltung: In Becken ab circa 150 Zentimeter können vier bis fünf Tiere problemlos zusammen gepflegt werden. "L 329" zeigen sich öfters auch tagsüber, mit zunehmendem Alter werden die Tiere immer zutraulicher und verstecken sich kaum noch.
Zur Einrichtung sollten auf jeden Fall eine Fülle weicher Hölzer gehören, in die sich Tiere zurückziehen können und welche auch als Grundnahrung dienen. Bestens bewährt haben sich weiches Mangroven- und Moorkienholz. Als Beifische sind ruhige, nicht zu aggressive Fische zu empfehlen, die den Welsen auch etwas Futter übrig lassen. Panaqolus sp. "L 329" ernährt sich hauptsächlich von Holz aller Arten, aber auch Aufwuchs, Trockenfutter mit pflanzlichem oder Holzanteil wird gerne gefressen. Gelegentliche Frostfuttergaben werden auch sehr gerne genommen, jedoch sollte darauf verzichtet werden, weil es zu Verfettung der Tiere kommen kann. Auffallend ist, dass Panaqolus sp. "L 329" Gemüse oder Früchte bei mir total verschmähen. Ausgehungerte Tiere aus dem Handel lassen sich zum Teil sehr gut mit Tabs mit Getreideanteil aufpäppeln sowie Tabs mit Fleischanteil...
Panaqolus sp. "L 329" kann sich auch über eine längere Zeit ausnahmslos von Holz und Aufwuchs ernähren, ein idealer Ferien-Fisch.
Die Wasserwerte sind nur sekundär wichtig. Gute Wasserqualität (wenig Nitrat, kein Nitrit, hoher Sauerstoffgehalt...) durch regelmäßige Wasserwechsel und eine ausreichende Filterung ist natürlich Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Pflege.
Höhlen jeglicher Art und Größe werden nur selten bewohnt. Diese Welse hängen lieber kopfüber an Wurzeln und schattigen Plätzen.

Sonstiges:
Auffallend an diesen Panaqolus sind ihre verhältnismäßig kleinen Augen sowie die langen Schwanzflossenfilamente, welche die Hälfte der gesamten Länge ausmachen können.

Anmerkung von Andre Werner: Diesen Harnischwels stellte Frank Warzel bereits in Datz 1/1995 vor, teilte ihm damals aber keine L-Nummer zu. Die Fische scheinen nur sehr selten aus Peru exportiert zu werden und kommen meist in geringer Stückzahl als Beifang von " L 226 " zu uns. Besonders auffällig sind die sehr langen Schwanzflossenfilamente. Die größten von Transfish (Planegg) importierten Tiere waren ungefähr zwölf Zentimeter lang.

Ähnliche Welse: Panaqolus sp. "L 351"

Weiterführende Informationen: Welsatlas Bd. 2 S. 764, Miniatlas L-Welse S. 265


Wir bedanken uns fuer den Haltungsbericht bei Udo Wanninger (Cattleya) und fuer die Anmerkung sowie das Bild bei Andre Werner.

Quelle:
Schlüsselwörter: Panaqolus L329 329 LDA27 LDA28 Peru Huallaga Tingo Maria Yavari Hypostominae Ancistrini
Sortierung: 334
Größe min: 18
Beckengröße min: 150
Temperatur min: 26
Temperatur max: 29



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