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Ancistrus sp. "L 159"
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Beschreibung: Gattung/Art: Ancistrus sp. "L 159"

Herkunft: Aus Zuflüssen des unteren Rio Xingú (Rio Igarapé Altamira), Pará, Brasilien

Vorgestellt: DATZ 03/1994

Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
Loricariiden aus Brasilien (L 156 - L 160)


Größe: 13 cm

Wasserwerte:
T: 26 – 30 °C
pH: 5,5 – 7,5

Empfohlene Beckengröße: ab 80 cm



Dieser Ancistrus sp. "L 159" stammt aus dem Rio Igarapé Altamira, einem Zufluss des Rio Xingú, der durch
die Stadt Altamira fließt.



Geschlechtsunterschiede: Die Männchen bekommen beim Heranwachsen das sogenannte Tentakelgeweih.
Bei geschlechtsreifen Welsen kann man anhand der Körperform die Geschlechter unterscheiden.
Die Kopfform beim Männchen ist breiter.
Sie entwickeln außerdem einen stärkeren Odontodenbewuchs auf dem Brustflossenstachel.



Porträtaufnahme von einem Männchen. Porträtaufnahme von einem Weibchen.


Sozialverhalten: Auch der Ancistrus sp. "L 159" ist wie die meisten Harnischwelse eine sehr
ruhige und friedliche Art.

Etymologie: Die Gattung Ancistrus bekam ihren Namen in Anlehnung an die
Kiemendeckel -Odontoden. Diese befinden sich in eingeklapptem Zustand hinter den Kiemendeckeln.
Ancistrus wurde von dem griechischen Wort „ankistron“ abgeleitet,
was soviel heißt wie „Widerhaken“ oder auch „Angelhaken“.
Den deutschen Namen „Antennenwels“ bekamen die Tiere wegen der geweihartigen Tentakeln
der geschlechtsreifen Männchen.



Die Kiemendeckel-Odontoden eines Ancistrus sp. "L 159" Männchens.


Beckeneinrichtung: Für ein Paar Ancistrus sp. „L 159“ sollte mindestens ein 60 cm Becken
verwendet werden. Wenn eine Gruppe gepflegt werden soll, empfiehlt es sich, auf dementsprechend
größere Becken zurückzugreifen. Hier sollte es ein 80 cm Becken oder größer sein.
Jungtiere können beim Heranwachsen natürlich erst mal in kleineren Becken gepflegt werden, ohne
dass es zu Problemen kommt.
Das Aufwuchsbecken sollte dann aber, je nach dem Platzbedarf der Welse, ebenfalls Stück für Stück größer
gewählt werden.
Im Allgemeinen hat sich als Bodengrund Sand oder feiner Kies bewährt.
Das Becken kann auch mit festeren Wasserpflanzen bepflanzt werden.
Näheres über Pflanzen in Welsbecken hier.
Wie bei den meisten Harnischwelsarten sollten die Aquarien strukturell unterteilt werden, um einzelne
Territorien zu schaffen, hauptsächlich bei der Gruppenhaltung.
Dazu bieten sich Wurzeln oder auch Schieferplatten an.
Nähere Informationen zum Thema Wurzeln in Welsbecken findet ihr hier.
Die Wurzeln bieten gute Unterschlupfmöglichkeiten, damit sich die Tiere auch mal zurückziehen können.
Gerade bei dieser Gattung ist es ausgesprochen wichtig, dass es sich um weiches Wurzelholz handelt.
Es sollte auch recht viel Wurzelholz im Becken vorhanden sein.
Des weiteren brauchen die Welse Verstecke in Form von Höhlen, Spalten oder auch Steinaufbauten.
Über die Größe und Art der Höhlen haben wir im Forum einen extra Bericht angefertigt. Dieser ist hier zu finden.
Außerdem ist es von Vorteil, mehr Höhlen im Becken anzubieten als Welse vorhanden sind.
Gerade bei der Haltung im Gesellschaftsbecken sind ruhige und sichere Rückzugsorte
mit Fluchtmöglichkeiten auch für diese Welse recht wichtig.


Der Rio Xingu ist einer der großen Zuflüsse des Amazonas.
Er kommt aus dem südlichen Tiefland des Amazonas-Unterlaufs.
Er ist fast 2000 Kilometer lang.
Altamira, eine aquaristisch bekannte Stadt, ist an seinem Flusslauf zu finden.
Gerade für Welsliebhaber ist der Rio Xingu ein absolutes Highlight.

Das Diskussionsforum zum Thema Beckeinrichtung findet ihr hier.




Alttier mit 13 cm vom Ancistrus sp. "L 159".


Haltung: Bei den Wasserwerten stellt der Ancistrus sp. "L 159" den Pfleger vor keine große Aufgabe.
Er kommt ohne weiteres mit den meisten Leitungswassern zurecht.
Ein wöchentlicher Teilwasserwechsel ist für eine erfolgreiche Pflege angebracht.
Je größer das Haltungsbecken gewählt ist, desto stabiler sind die Wasserwerte.
Auch die Pflege des Beckens wird einfacher, je größer dieses ist.
Ein pH-Wert um die 5,5 – 7,5 ist den Tieren vollkommen recht.
Für die Filterung gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Da wurde Hier schon mal einiges
zusammengetragen.

In der Natur sind diese Welse unter Steinen versteckt oder auf Holz zu finden.
Ansammlungen von angeschwemmten Totholz sind häufig ein beliebter Platz für diese Welse.
Das Becken sollte gut gefiltert werden. Gegen einen zusätzlichen Durchlüfterstein ist nichts einzuwenden.
Dies hat einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden und Verhalten der Tiere, da sie dann meist aktiver sind.
Das liegt daran, dass Harnischwelse im Allgemeinen in den eher sauerstoffreichen und gut durchströmten
Bereichen der Flüsse beheimatet sind.
In der Literatur wird darauf hingewiesen, dass diese Welse pflanzliche wie auch tierische Nahrung fressen.
Die tierische Nahrung wird von den Welsen im Allgemeinen lieber gefressen,
in Form von Frostfutter, wie rote/schwarze/weiße Mückenlarven, Wasserflöhe, Moinas, feiner Krill,
Artemia, Cyclops und noch einiges mehr. Fischfilet ist, wie bei vielen anderen Welsen, ebenfalls
eine sehr beliebte Spezialität. Auch Muschelfleisch und die sogenannten Meeresfrüchte werden nicht verschmäht.
Lebendfutter, das beim Tümpeln gefangen wurde, oder auch Futtertierzuchten wie Artemia, Grindal oder Enchyträen
sind natürlich auch beliebt bei diesen Welsen.
Es sollte aber regelmäßig pflanzliches Futter gereicht werden, zum Beispiel Gurken, Zucchini, rohe Kartoffeln, überbrühte Kohlrabiblätter etc.
Bei einigen Welsen wird das Pflanzenfutter mal mehr und bei anderen mal weniger gern genommen,
da haben die Tiere teilweise unterschiedliche Geschmäcker.

Das Diskussionsforum zum Thema Welsfutter findet ihr hier.


Trockenfutter in den verschiedensten Arten wird ebenfalls gern gefressen.
Im Handel gibt es die verschiedensten Futtersorten für eine ausgewogene Ernährung dieser Welse.
Ob nun als Granulat, Flockenfutter, Futterpellets, in Tablettenform oder als Futterchips spielt für die Welse
kaum eine Rolle. Einige Welspfleger verfüttern mit viel Erfolg auch ihren selbst gemachten Futterbrei.
Bei Magenuntersuchungen von frisch gefangenen Wildfangtieren zeigte sich immer wieder, wie
auch bei dieser Gattung, dass Holzbestandteile vorhanden waren.
Biologen und Ichthyologen betrachten dies als Indiz dafür, dass Holz einen festen Bestandteil
ihrer natürlichen Nahrung oder zumindest eine Nahungsergänzung darstellt.
Möglich wäre auch eine Aufnahme des Holzes durch das Abweiden der Baumrinde
auf der Suche nach Kleintieren oder Bakterien- und Algenbelag.
In der Fachliteratur wird immer wieder darauf hingewiesen, dass diese Welse für
ihre Darmflora einen gewissen Teil Holz benötigen.
Die Futterindustrie bietet inzwischen Trockenfutter mit beigemengten Holzfasern an
für eine natürliche Ernährung, meist in Tablettenform.
Weiches Wurzelholz im Becken würde natürlich ebenfalls ausreichen, das diese Welse
gegebenenfalls dann als Nahrungsergänzung ansehen würden.
Alles in allem ist dieser Wels ein ausgezeichneter Anfängerfisch fürs Gesellschaftsbecken.



Das typische Maul dieses Allesfressers.


Oberkieferbezahnung eines Ancistrus sp. Unterkieferbezahnung eines Ancistrus sp. .


Vergesellschaftung: Die Ancistrus sp. „L 159“ können als Pärchen oder in einer Gruppe gepflegt werden.
Selbst als Einzeltier in einem so genannten Gesellschaftsbecken kann der Ancistrus sp. „L 159“
durchaus gut gepflegt werden. Er neigt nicht dazu, andere Fische zu erjagen.
Geschlechtsreife Männchen können sich in kleineren Becken schon mal bekämpfen, was aber in der Regel
nicht weiter gefährlich ist.
Es ist vollkommen unproblematisch, diese Welse auch mit kleineren Fischen wie Salmlern vergesellschaften.

Bei der Fütterung können sich robustere größere Welse mal ums Futter drängeln und streiten.
Das ist normal und bringt keine weiteren Probleme mit sich.
Bei mehreren ausgewachsenen Männchen in einem Becken reicht es schon, einfach an mehreren Stellen
gleichzeitig zu füttern. Bei der Vergesellschaftung sollte natürlich darauf geachtet werden, dass die
Wasserwerte der Pfleglinge nahezu identisch sind. Es wird auf die Dauer gesehen keinen Erfolg versprechen,
Tiere mit unterschiedlichen
Grundanforderungen in einem Becken zu pflegen. Mit Grundanforderungen sind die Beckentemperatur,
die Wasserhärte, der pH-Wert, die unterschiedlichen Futterarten und ähnliches gemeint.
Auch die unterschiedliche Stressempfindlichkeit von Fischen muss beachtet werden.
Einige Arten haben es lieber eher ruhig, während andere wesentlich toleranter gegenüber Störungen sind.
Da es von der Seite des Ancistrus sp. kaum Bedenken gibt, sollte darauf geachtet werden, dass
diese ruhigen Welse nicht von anderes Bewohnern attackiert werden, wie zum Beispiel von einigen Barschen,
die schon mal die Flossen der Welse mehr oder weniger stark beschädigen können.
Ob die Tiere, die vergesellschaftet werden, aus ein und dem selben Ursprungshabitat stammen
oder von verschiedenen Kontinenten, ist eher eine Frage der allgemeinen Vorlieben des Halters.
Wenn die Pflegebedingungen übereinstimmen, spricht in der Regel nichts dagegen.


Das Diskussionsforum zum Thema L-Welse findet ihr hier.




Ein Männchen mit 10 cm und ein Weibchen mit 8 cm Gesamtlänge.


Sonstiges: Die Gattung Ancistrus ist nahezu in jedem südamerikanischen Gewässer anzutreffen.
Meist werden auch gleich mehrere Arten dieser Gattung in einem Fluss nachgewiesen.
Die L 159 sind gleich mit zwei anderen Ancistrus Arten im selben Fluss anzutreffen.
Man kann schon von einer Art „Erfolgsgattung“ sprechen, die sich allem Anschein nach an nahezu alle
Wasserbedingungen anzupassen scheint.
Der Unterlauf des Herkunftsflusses verläuft durch die Stadt und soll dort stark mit Abwässern belastet sein.
Diese genügsamen Harnischwelse können schon mal zwischen 10 und 20 Jahre alt werden.
Welchen Sinn die Tentakeln auf dem Kopf des Männchens haben, ist derzeit noch spekulativ.
Es wird angenommen, dass die Tentakeln Jungfische vorgaukeln, womit die Tiere Weibchen zum Ablaichen
anregen wollen. Oder dass sie ein Sekret absondern, welches die Jungwelse als Nahrungsergänzung nehmen.
Ebenso gibt es die Annahme, dass die Gelege mit den Tentakeln gesäubert werden. Auch gibt es die These,
dass das Geweih eine Art Zeichen der Rangordnung darstellt.
Ob die eine oder andere These oder gar etwas ganz anderes dahinter steckt, ist zur Zeit nur reine Spekulation.



Das Geweih des Ancistrus hat nichts mit einem Geweih im eigentlichen Sinn zu tun.
Vielmehr ist es sehr weich, mehr wie ein weicher glitschiger Schwamm.
Die Größe des Geweihs hängt stark vom Alter und von der Größe der Tiere ab.
Zur Laichzeit kann das Geweih auch noch mal etwas zulegen.
Ob die Tentakeln einzeln oder verzweigt sind, ergibt keinen Artunterschied, da die Verzweigung im
höheren Alter noch entstehen kann.
Wenn das größte Männchen aus einer Gruppe entfernt wurde, kommt es nicht selten vor, dass ein jüngeres Tier innerhalb kürzester Zeit ein größeres Geweih ausbildet.


Wie die meistens Ancistren haben auch die Ancistrus sp. „L 159“ 7 Weichstrahlen.
Einige Stämme weisen auch 8 Weichstrahlen auf.
Die Weichstrahlen spalten sich im letzten Drittel in der Rückenflosse zwei mal auf.



Die sehr kleine Fettflosse ist nicht mit der Rückenflosse verbunden.


Zucht: Wie bei den meisten Harnischwelsen ist auch der Ancistrus sp. „L 159“ ein höhlenbrütender Wels.
Da Höhlen selber in der Natur kaum zu finden sind, werden dort Steinspalten oder Ausbuchtungen im Totholz als
Schutz für ihre Gelege herangezogen. Im Aquarium hat sich der Einsatz von Ton- oder Schieferhöhlen
durchaus bewährt. Näheres zum Thema Höhlen findet ihr hier.
Für eine Erhöhung des Zuchterfolges hat sich gezeigt, dass es sinnvoller ist, wenn die Höhlen von der Größe
her den Welsen angepasst sind.
Die Vermehrung gelingt auch durchaus in einem Gesellschaftsbecken. Nur können dort durchaus auch einige
Jungwelse Opfer von Fressfeinden werden.
Bei einer gezielten Vermehrung ist es angebrachter ein Artbecken für die Zucht zu betreiben.
Entweder mit einem Pärchen oder einer Gruppe.
Für ein Paar reicht schon mal ein 60 cm Becken.
Gerade bei mehreren Männchen in einem Becken sollte darauf geachtet werden, dass es
sehr viele Versteckmöglichkeiten gibt.
Es sollten mindestens zwei Höhlen für jeden Wels im Becken vorhanden sein, damit es
nicht zu Streitereien kommt wegen Höhlenmangels.
Wegen zu wenig Höhlen kommt es recht häufig zu Streit zwischen den Welsen. Das ist schon
fast einer der häufigsten Fehler in der Welshaltung.
Insbesondere wenn mehrere große Männchen in einem Becken leben, hat es sich von Vorteil gezeigt,
das Becken in mehrere Bereiche (Territorien) optisch zu unterteilen.
So sind die Welse innerartlich noch wesentlich ruhiger, was für eine Vermehrung förderlich ist.
Die Temperaturen sollten wegen seiner Herkunft nicht unter 26°C für einen Zuchtversuch betragen.
Bei mir hat sich 28°C als vorteilhaft erwiesen.
Erst als ich sie ohne Beifische pflegte und sie ihre Ruhe hatten, klappte es mit einer regelmäßigen Vermehrung.
Für die Vermehrung reicht ein mittelhartes Wasser. Es braucht kein besonders weiches Wasser zu sein.
Das Männchen pflegt und verteidigt das Gelege bis die Jungfische schlüpfen und auf sich alleine gestellt sind,
wie bei den Harnischwelsen üblich.
Die Beckentemperatur hat auch einen Einfluss auf den Schlupf des Geleges. Bei kühleren Temperaturen
ist die Entwicklung langsamer.
Das ist auch beim Heranwachsen der Jungwelse der Fall.


Jungfische kommen mit einer Größe von ca. 12 mm aus der Bruthöhle.

Jungwelse fressen im Prinzip das selbe wie die Elterntiere, nur eben für ihre Größe angepasst verkleinert.
Die Aufzucht wird am besten separat gemacht, in einem extra Becken oder einem Einhängekasten („Gerdkasten“).
So ist eine gezielte Ernährung der Jungfische bei der Aufzucht gewährleistet.
Um den Stress unter den Jungwelsen zu minimieren, sollte man viele kleine Röhren als
Verstecke im Aufzuchtbehälter platzieren. So haben die Jungtiere einen Unterschlupf,
in dem sie sich sicher fühlen. Bei Rangeleien unter den Jungwelsen stehen immer zwei Ausgänge
zur Verfügung. Das senkt den Stress und erhöht dadurch die Wachstumsgeschwindigkeit der Welse.
Viel Wasserwechsel ist für ein rasches Wachstum der Welse schon so etwas wie eine Grundvoraussetzung
und bräuchte eigentlich kaum erwähnt zu werden.
Im besonderen ist es empfehlenswert, dass eine gute Versorgung mit Sauerstoff im Aufzuchtbecken vorhanden ist,
denn durch einen gestiegenen Futterbedarf hat dies klare Vorteile.



Jungfisch mit 6 cm.


Das Diskussionsforum zum Thema Welszucht findet ihr hier.




Jungfische kommen mit einer Größe von ca. 12 mm aus der Bruthöhle.


Ähnliche Welse: Ancistrus sp. "Rio Tocantins", Ancistrus sp. “Recife”



Nachzuchten von Ancistrus sp. "L 159" in 4 cm.


Nachzuchten von Ancistrus sp. "L 159" in 4 cm.


Exportsituation: Diese Harnischwelse dürfen zur Zeit nicht aus Brasilien exportiert werden.
Die brasilianische Regierung regelt ihre Exporte von Zierfischen über eine Positivliste. Diese wird von der IBAMA herausgegeben.
Es dürfen nur Zierfische exportiert werden, die auf der Liste geführt werden.
Bei einigen Arten, die unter verschiedenen Bezeichnungen gehandelt werden, sind die Farbvarianten oder Fundortvarianten von der IBAMA nicht extra aufgeführt worden.
So kommt es auch vor, dass nicht extra aufgeführte Arten gehandelt werden, da sie als eine Variante einer beschriebenen Art gelten. Hierbei sind aber die Grenzen leicht schwammig.

Bei schweren Verstößen gegen die Exportvorschriften hat die brasilianische Regierung schonhohe Geldstrafen und auch Gefängnisstrafen verhängt.
Daher sind in den letzten Jahren die Exporte aus Brasilien stark zurückgegangen.
Neue Arten, die bei Aquarianern weltweit immer sehr begehrt waren, sind aus Brasilien eher nicht mehr zu erwarten. Hier haben sich in den letzten Jahren andere südamerikanische Länder hervorgetan.



Nachzuchten von Ancistrus sp. "L 159" in 6 cm.


Importsituation: Die Gattung Ancistrus hatte jahrelang einen „Freifahrtschein“ auf der aktuellen Positivliste stehen aber nur noch wenige unbeschriebene Arten. Ancistrus sp. "L 159" ist leider nicht darauf.
Da die Zucht, wie oben beschrieben, relativ einfach ist, wird uns dieser Wels in der Aquaristik erhalten bleiben.



Porträtaufnahme eines 10 cm großen Männchens.


Wer interessantes Bildmaterial seiner Welse hat, kann es hier veröffentlichen.






Weitere Informationen : Wels Atlas Band 2 , Seite 204.
Back to Nature Handbuch für L-Welse, Seite 71.
Mini Atlas L-Welse, Seite 145.


https://www.coryforum.de/thread.php?threadid=1145

https://www.aquanet.de/AquaLex/Detai...7494b6&t=1

https://www.planetcatfish.com/catelo...species_id=597

https://www.aquanet.de/Magazine/Deta...adf435&p=2

https://www.aquanet.de/Magazine/Deta...4-cdcfdbadf435



Auge von Ancistrus sp. „L 159“. Das Auge ist mit einem kleinen Irislappen bedeckt.




Autor: Ralf Heidemann

Wir bedanken uns für die Bilder bei Ingo Seidel, Anna Sophie, Jens Gottwald,
Michael Berg und bei Ralf Heidemann (Fischray)





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Wer Informationen hat bezüglich Ancistrus sp. „L 159“, die noch nicht
berücksichtigt wurden, kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln. Wer
diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellt,
kann dies hier tun.







Schlüsselwörter: Ancistrus L159 159 Xingú Xingu Pará Para Brasilien Altamira Antennenwels Tentakeln
Sortierung: 163
Größe min: 12
Beckengröße min: 80
Temperatur min: 26
Temperatur max: 30



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