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Alt 21.12.2010, 05:05   #1
L-ko
Welsfan
 
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Ort: 99427 Weimar
Beiträge: 3.673
Revision of Panaque (Panaque), with Descriptions of Three New Species from the Amazon Basin (Siluriformes, Loricariidae)

Nathan K. Lujan, Max Hidalgo und Donald J. Stewart

Abstract

The Panaque nigrolineatus group (subgenus Panaque) is revised; three nominal species—P. cochliodon, P. nigrolineatus, and P. suttonorum—are redescribed and three new species are described. Panaque armbrusteri, new species, is widespread in the Tapajós River and its tributaries in Brazil and is distinguished by having a supraoccipital hump, higher numbers of jaw teeth and an ontogenetic increase in interpremaxillary and intermandibular tooth-row angles, relatively short paired-fin spines, and dorsal margin of infraorbital six flared laterally. Panaque schaeferi, new species, is widespread in main-channel habitats of the upper Amazon (Solimões) River basin in Brazil and Peru; it is distinguished by having a coloration consisting of dark or faded black spots evenly distributed on a pale gray to brown base, and by its large adult body size (>570 mm SL). Panaque titan, new species, is distributed in larger, lowland to piedmont rivers of the Napo River basin in Ecuador, and is distinguished by having a postorbital pterotic region bulged beyond the ventral pterotic margin, coloration consisting of irregular and widely spaced dark gray to brown stripes on light brown to tan base, and large adult body size (>390 mm SL). A relatively large pterotic, indicative of an enlarged gas bladder and gas bladder capsule, and allometric increases in tooth number are hypothesized to be synapomorphies uniting members of the subgenus Panaque.
Quelle: Copeia: December 2010, Vol. 2010, No. 4, pp. 676-704
(Der vollständige Artikel ist kostenpflichtig.)

Viele Grüße
Elko
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Alt 21.12.2010, 09:44   #2
Borbi
L-Wels Gott
 
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Registriert seit: 27.03.2005
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Beiträge: 1.273
Guten Morgen,

..na, dann wird uns ja in Zukunft der ehemalige Panaque sp. "L 27 Tapajos" immer an den Herrn Armbruster erinnern.. Wenigstens haben sie keinen Panaqolus nach ihm benannt..
Geiler Holotypus übrigens!

Und P. schaeferi ist ja auch recht leicht als L 203 zu identifizieren.
Könnte es sich bei P. titan um L 418 handeln..?

Grüße, Sandor
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Alt 21.12.2010, 09:52   #3
Borbi
L-Wels Gott
 
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Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Erie, CO USA
Beiträge: 1.273
Hm..

Zitat:
Könnte es sich bei P. titan um L 418 handeln..?
die Beschreibung "passt", aber nicht die Herkunft..

Andi (oder Ralf),
welche Panaque kommen aus dem Grenzgebiet Peru-Equador..?

Grüße, Sandor
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Alt 21.12.2010, 10:17   #4
Cattleya
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Registriert seit: 27.09.2004
Ort: Muri / Schweiz
Beiträge: 2.448
Salü
einer meiner Liebelinge L27 heisst nun Panaque armbrusteri
musste das wirklich sein?
Heissen nun die aus dem Xingu, Toca oder Rio Araguaia zwingend auch armbrusteri ? Oder bleiben die bsp: L27 "Goldline" bis das die jemand anderst bezeichnet .?

Lg Udo
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Alt 21.12.2010, 10:23   #5
Borbi
L-Wels Gott
 
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Registriert seit: 27.03.2005
Ort: Erie, CO USA
Beiträge: 1.273
Hi Udo,

die anderen Populationen von P. armbrusteri werden von den Autoren ebenfalls erwähnt.
Da die aber offenbar gerade von anderen Wissenschaftlern bearbeitet werden, wurden sie in dieser Arbeit nicht explizit untersucht.
Folgt man den Autoren, sollten diese anderen Populationen (Xingú, Araguaia, Tocantins) als P. cf. armbrusteri bezeichnet werden, bis Untersuchungen an diesen Populationen tatsächlich publiziert werden.

Unabhängig davon, ob sie in Zukunft als eine Art geführt werden oder nicht, sollten wir IMHO die unterschiedlichen Populationen aber auf jeden Fall getrennt halten. Im Zweifelsfall dann halt P. cf. armbrusteri "Tocantins" (auch wenn´s etwas länger ist als L 27 "Tocantins"..).

Grüße, Sandor
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Alt 21.12.2010, 10:28   #6
Cattleya
Senior-Super-Duper-L-Wels King
 
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Registriert seit: 27.09.2004
Ort: Muri / Schweiz
Beiträge: 2.448
Salü
Danke für die Eklärung
Zitat:
sollten wir IMHO die unterschiedlichen Populationen aber auf jeden Fall getrennt halten
klar wegen der Hybriden, da die sich ja wie die Karnikel,,untereinander... *höhö

Zitat:
Da die aber offenbar gerade von anderen Wissenschaftlern bearbeitet werden
kann es sein, das einer davon ofters mal hier im Forum schreibt..!?
Da sollte doch auch was kommen,, !?


L418 muss doch P shampupa kriegen , im Zweifelsfall noch P Eversi . Alles andere wäre unpassend oder Mist.
Lg Udo
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Alt 02.01.2011, 14:02   #7
Flundi
Wels
 
Benutzerbild von Flundi
 
Registriert seit: 04.04.2008
Ort: Raum Darmstadt
Beiträge: 78
Hallo zusammen,

einige von Euch sind ja sehr tief im Thema und sind auch in der Lage auf Grund nicht offensichtlicher Merkmale die Tiere nach Ihrer Herkunft einzuordnen. Dass die Vollprofis aktuell noch immer primär morphologische Wege zur Artenbeschreibung gehen, wundert mich, gerade bei offensichtlich ähnlichen Tieren. Gibt es gute Gründe warum man keinen molekularbiologischen Ansatz zur Typisierung und möglicher Artendifferenzierung heranzieht?

Grüße

Roman
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Alt 02.01.2011, 15:58   #8
L172
Cascudo
 
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Registriert seit: 27.10.2003
Ort: Bingen am Rhein
Beiträge: 3.001
Hi Roman!

Es gibt zwar Ansätze, molekulare Daten hinzuzuziehen, aber noch nichts, was allgemein anerkannt wäre.
Zudem ist es eben schön, wenn man Tiere ohne ein Labor bemühen zu müssen identifizieren kann (auch wenn das nicht immer einfach ist).

@Udo: Falls Du mich meinst, ich bin das nicht! Ich "kümmere" mich demnächst um Panaqolus :-)

Grüße,
Christian
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Alt 02.01.2011, 17:22   #9
Flundi
Wels
 
Benutzerbild von Flundi
 
Registriert seit: 04.04.2008
Ort: Raum Darmstadt
Beiträge: 78
Hi Christian,

Danke für die Antwort.

Braucht wohl noch Zeit. Es bleiben daher spannende Fragen erstmal offen.

Grüße,

Roman
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