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Alt 01.07.2008, 20:45   #1
Stefan H.
L-Wels King
 
Benutzerbild von Stefan H.
 
Registriert seit: 07.10.2006
Ort: 76359 Marxzell
Beiträge: 596
Hallo,

danke schon mal für die bisherigen Antworten.

Felix: Da werde ich mich mal beim Finanzamt schlau machen, wie die den Begriff Liebhaberei definieren. Ein Hobby soll's schon bleiben, ich plane nicht mir eine Existenz aufzubauen. Da bin ich mittlerweile clever genug um zu verstehen, daß man als Welszüchter nicht reich wird. Hast Du denn einen Gewerbeschein für Deine Fischzucht?

Wie machen es andere hier?

Gruß
Stefan
__________________
Viele Grüße, Stefan
Welsfreak
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Alt 01.07.2008, 21:40   #2
Karsten S.
Moderator
 
Benutzerbild von Karsten S.
 
Registriert seit: 14.08.2005
Ort: Ludwigsburg
Beiträge: 5.401
Hi,

Zitat:
Zitat von Stefan H. Beitrag anzeigen
wie die den Begriff Liebhaberei definieren.
ev. ist's hier verständlicher beschrieben:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gewinnerzielungsabsicht

Gruß,
Karsten
__________________

Karsten S. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.07.2008, 23:36   #3
pleco22
 
Beiträge: n/a
Zitat:
Zitat von Stefan H. Beitrag anzeigen
Hast Du denn einen Gewerbeschein für Deine Fischzucht?
Hi,
ich habe keine Fischzucht. Sondern ab und zu Nachzuchttiere, die ich versuche über das Forum weiterzugeben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Nachzuchten überhaupt loszubekommen, habe ich jetzt Arten, bei denen es besser passt.

Von Verdienst kann da keine Rede sein - das ist auch nicht meine Motivation. Insgesamt kann ich froh sein, wenn die Kosten des Hobbys dadurch in erträglichen Bereichen bleiben. Es gibt da auch immer wieder Jahre oder Monate, wo eine Gruppe sich erst mal finden muss oder einfach auch mal nichts passiert. Also voll und ganz Liebhaberei - ich finde das auch gut so.

Wenn man erst mal anfängt auf die Kohle zu schauen, wird aus dem Hobby schnell Stress oder man verändert seine Haltung zu den Tieren und natürlich auch zu den Interessenten.

Sehr oft liest man in Anzeigen dieses:
"H. zebra abzugeben - 3 cm für 50 € mindestens drei. Bilder, Rabatt und Tipps gibts nicht! Kauf die Viecher oder leck mich doch am A…"

Dass sind dann Leute bei denen es immer noch um Liebhaberei geht, aber nur noch für das Finanzamt.

In deinem Fall - freu dich an deinen Nachzuchten - und versuche die an gute Leute loszuwerden - das ist schon schwer genug …

Grüsse Felix
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Alt 02.07.2008, 01:08   #4
Bensaeras
L-Wels Gott
 
Benutzerbild von Bensaeras
 
Registriert seit: 17.06.2006
Beiträge: 1.147
Guten Abend,

da ich gerade ein Festplatten-bu mache trage ich auch noch meinen Teil dazu bei.

Eine Privatperson kann an einen Unternehmer leisten. Auch kann eine Privatperson(Gläubiger) eine "Quittung", im Sinne des § 368 BGB, ausstellen. Diese bestätigt nur den Empfang der Leistung.
Desweiteren, wird aus einer Privatperson, nicht so schnell ein Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Nach dem Wortlaut des § 14 BGB, ist Unternehmer, wer in Ausübung einer gewerblichen oder selbstständigen Tätigkeit handelt.
Eine gewerbliche Tätigkeit nimmt man generell an, wenn eine Gewinnerzielungsabsicht vorliegt. Bei Unternehmen ist dies eindeutig.
Bei Privatpersonen muss man das, an die Anzahl der Geschäftsabschlüsse(und auch an das Handelsvolumen) innerhalb eines Zeitraums knüpfen. Das ist schwierig und man muss die Gesamtunstände mit berücksichtigen.

Ich hätte kein Problem damit, an einen Händler, einige Male pro Jahr Nachzuchten zu verkaufen und ihm eine Quittung auszustellen. Allerdings: Man darf keine MwSt. ausweisen und der Unternehmer darf auch keine Vst. geltend machen.

Soweit das Verständnis eines Studenten der Rechtswissenschaft - da ich aber noch nicht so weit bin - ohne Gewähr ;-)

VG Ben
__________________


Bensaeras ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2008, 08:03   #5
elfengarten
L-Wels King
 
Benutzerbild von elfengarten
 
Registriert seit: 13.04.2007
Ort: Neuhofen / Rheinlandpfalz
Beiträge: 535
Hallo Stefan,

wenn du nur deine Nachzuchten verkaufen willst, rechnet sich das nicht.

Ich habe mir vor Jahren auch schon Gedanken darüber gemacht, ein Gewerbe anzumelden.
Ein guter Freund, und Besitzer eines großen Aquaristikfachgeschäftes, hat mir davon abgeraten.
Nach meinem Wissen (habe mich damit schon lange nicht mehr befasst) mußt du für das Finanzamt im ersten Jahr noch keine Gewinne erzielen, solange die laufenden Kosten höher sind als der Gewinn.
Um dann wirklich gewerblich (falls es mit Nachzuchten nicht ganz so klappt), Gewinne zu erzielen, müßtest du Aquaristische Produkte einer Handelskette mit aufnehmen (Futtermittelhersteller, etc.).
Dann geht der Stress, wie meine Vorredner geschrieben haben auch schon los.
Also lieber als Hobby sehen, und deine Nachzuchten über Foren privat verkaufen.

Liebe Grüße Micha
__________________
"Das Wahre und Echte würde leichter in der Welt Raum gewinnen,
wenn nicht die, die unfähig sind, es hervorzubringen,
zugleich verschworen wären,
es nicht aufkommen zu lassen."
(Arthur Schopenhauer)
elfengarten ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2008, 09:45   #6
pleco22
 
Beiträge: n/a
Hi,

oder eine sehr produktive Zuchtgruppe von l 98, l 173 oder l 250 besitzen. Da kannste als Dienstwagen gleich einen l 911 bestellen …

Über die Nachzucht lernt man viele neue Seiten der Aquaristik kennen - z.B.: dass es Fische gibt, die man leider nur selbst toll findet …

wie läuft denn der Verkauf von deinen Hyps … werden die nachgefragt - es sind schöne Tiere?

Grüsse Felix
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Alt 02.07.2008, 09:58   #7
effi
L-Wels
 
Registriert seit: 13.04.2004
Beiträge: 203
Rotes Gesicht Hi,

Ich habe selbst mal die Erfahrung gemacht,Finanzamt ,Kleintierzucht ec......
Ich züchte Schäferhunde.Ein ,vielleicht mal 2 Würfe im Jahr.
Vor 20 Jahren hatte ich einmal einen Wurf mit 9 Welpen.Da hat mich jemand angezeigt wegen gewerblicher Hundezucht.Wir haben dem Finanzamt dann nachgewiesen,daß das Hobby mehr kostet als es einbringt.
Fakt ist und gilt auch heute noch,Kleintierzucht(da gehört auch der Zierfisch zu) ist Hobby und man braucht keinerlei Bedenken wegen Finanzamt und so zu habe.
Die Einzige Ausnahme ist wenn man mal angezeigt wird.Aber soviel Fisch verkauft man ja auch nicht.
Und die Aquaristik kostet ja auch nen bissrl Strom,Wasser und so.
Gruß
Marianne
effi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2008, 17:59   #8
michl11
L-Wels Gott
 
Benutzerbild von michl11
 
Registriert seit: 07.07.2006
Ort: 97297 Waldbüttelbrunn
Beiträge: 1.051
Hallo

Ich verstehe die ganze Rumeierrei hier nicht!

Stefan hat doch nur gefragt:

Ob jemand sich damit auskennt mehr nicht!

Es wird sich doch jemand finden,der wenigstens halbprofesionell verkauft.
Wenn ich hier die Mitglieder so ansehe,fallen mir schon paar Leute auf die schnelle ein.

Ob sich die Sache rendiert bzw.
Ob das Finanzamt den Segen gibt ist einen andere Sache.

Stefan bleibe am Ball,und du mußt sehen was für Dich am besten ist.

Gruß michl
__________________
Viele Grüße
Michl

Nichts ist so wie es scheint
Email: michelerhardt1@arcor.de


michl11 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2008, 10:01   #9
Bensaeras
L-Wels Gott
 
Benutzerbild von Bensaeras
 
Registriert seit: 17.06.2006
Beiträge: 1.147
Zitat:
Zitat von pleco22 Beitrag anzeigen
Hi,

oder eine sehr produktive Zuchtgruppe von l 98, l 173 oder l 250 besitzen. Da kannste als Dienstwagen gleich einen l 911 bestellen …
Hi,

naja, selbst der Mensch der die L 173 nachzüchtet(unweit von mir und von dir) fährt ja keinen 911 ;-)
...und hat ne Menge Arbeit. Die Nachzuchten die man verkauft sind auch irgendwann mal geschlechtsreif.

Viele Grüße
Ben
__________________


Bensaeras ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2008, 13:03   #10
Stefan H.
L-Wels King
 
Benutzerbild von Stefan H.
 
Registriert seit: 07.10.2006
Ort: 76359 Marxzell
Beiträge: 596
Hallo,

um es nochmals deutlich zu sagen: Ich habe nicht vor Gewinne zu erzielen. Ich will keine L173, keine L250 und keine L98 züchten. Ich will auch keinen Porsche fahren.

Ist man mit einem Gewerbe verpflichtet Gewinne zu erzielen?

Stattdessen erhoffte ich mir einiges einzusparen, wie z.B. laufende Kosten wie Strom- und Wasser abzusetzen. Futter beim Großhändler einzukaufen, etc. Ist das so schwer zu verstehen?

In Anbetracht dessen, daß ich meine Anlage (sofern man überhaupt schon davon sprechen kann) vergrößern will, rechne ich auch damit, daß ich Nachzuchten nicht immer an Privatpersonen abgeben kann. Sondern an den Handel abgeben müsste und daß ginge m.E. mit Gewerbeschein besser. Gerade ein recht großes Zoogeschäft bei mir in der Nähe nimmt von Privat keine Nachzuchten. Vermutlich weil sie es nicht buchen/verrechnen können.

Gibt es hier im Forum keinen mit Gewerbeschein, der seine Erfahrung schildern kann?

Gruß
Stefan
__________________
Viele Grüße, Stefan
Welsfreak

Geändert von Stefan H. (02.07.2008 um 13:06 Uhr).
Stefan H. ist offline   Mit Zitat antworten
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