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Ancistrus sp. "Gelb-Schwarzauge"
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Beschreibung: Gattung/Art: Ancistrus sp. "Gelb-Schwarzauge"

Synonyme: oft als L 144 bezeichnet, Goldener Schwarzaugen Antennenwels

Herkunft: Südamerika , Zuchtform vom Ancistrus sp. „gemeiner Antennenwels“

Größe: 15 cm

Wasserwerte:
T: 22 – 27 °C
pH: 6 - 8

Empfohlene Beckengröße: ab 80 cm



Beschreibung: Ancistrus sp. "Gelb-Schwarzauge" ist eine Zuchtvariante
des Ancistrus sp. „gemeiner Antennenwels“.
Die Herkunft der Wildform, die Ursprung unseres Aquarienstamms ist, ist nicht eindeutig bekannt.
Oft wird Argentinien als mögliches Ursprungsland angegeben.


Geschlechtsunterschiede: Bei geschlechtsreifen Welsen kann man anhand der Körperform
die Geschlechter unterscheiden.
Die Kopfform beim Männchen ist breiter.
Die Männchen bekommen beim Heranwachsen das sogenannte Tentakelgeweih.
Bei Weibchen sind diese nur sehr schwach oder gar nicht ausgeprägt.
Sie entwickeln außerdem einen stärkeren Odontodenbewuchs auf dem Brustflossenstachel.




Sozialverhalten: Wie die meisten Harnischwelse ist auch dieser eine friedliche Art.
Die Tiere sind vom Verhalten her mehr die ruhigen Vertreter.
Unter geschlechtsreifen Männchen kann es aber schon mal zu Rangeleien kommen.


Etymologie: Die Gattung Ancistrus bekam ihren Namen in Anlehnung an die
Kiemendeckel -Odontoden. Diese befinden sich in eingeklapptem Zustand hinter den Kiemendeckeln.
Ancistrus wurde von dem griechischen Wort „ankistron“ abgeleitet,
was soviel heißt wie „Widerhaken“ oder auch „Angelhaken“.
Den deutschen Namen „Antennenwels“ bekamen die Tiere wegen der geweihartigen Tentakeln
der geschlechtsreifen Männchen.




Beckeneinrichtung: Für ein Paar Ancistrus aus Nachzuchten sollte mindestens ein 80 cm
Becken verwendet werden. Bei größeren Wildfängen könnte schon mal ein 100 cm Becken nötig sein.
Wenn eine Gruppe gepflegt werden soll, empfiehlt es sich, auf dementsprechend größere Becken zurückzugreifen.
Jungtiere können beim Heranwachsen natürlich erst mal in kleineren Becken gepflegt werden, ohne
dass es zu Problemen kommt.
Das Aufwuchsbecken sollte dann aber, je nach dem Platzbedarf der Welse, ebenfalls Stück für Stück größer
gewählt werden.
Im Allgemeinen hat sich als Bodengrund Sand oder feiner Kies bewährt.
Das Becken kann auch mit festeren Wasserpflanzen bepflanzt werden.
Näheres über Pflanzen in Welsbecken hier.
Wie bei den meisten Harnischwelsarten sollten die Aquarien strukturell unterteilt werden, um einzelne
Territorien zu schaffen, hauptsächlich bei der Gruppenhaltung.
Dazu bieten sich Wurzeln oder auch Schieferplatten an.
Nähere Informationen zum Thema Wurzeln in Welsbecken findet ihr hier.
Die Wurzeln bieten gute Unterschlupfmöglichkeiten, damit sich die Tiere auch mal zurückziehen können.
Gerade bei dieser Gattung ist es ausgesprochen wichtig, dass es sich um weiches Wurzelholz handelt.
Es sollte auch recht viel Wurzelholz im Becken vorhanden sein.
Des weiteren brauchen die Welse Verstecke in Form von Höhlen, Spalten oder auch Steinaufbauten.
Über die Größe und Art der Höhlen haben wir im Forum einen extra Bericht angefertigt. Dieser ist hier zu finden.
Außerdem ist es von Vorteil, mehr Höhlen im Becken anzubieten als Welse vorhanden sind.
Gerade bei der Haltung im Gesellschaftsbecken sind ruhige und sichere Rückzugsorte
mit Fluchtmöglichkeiten für diese Welse recht wichtig.


Das Diskussionsforum zum Thema Beckeinrichtung findet ihr hier.





Haltung: In der Natur sind diese Welse unter Steinen versteckt oder auf Holz zu finden.
Ansammlungen von angeschwemmten Totholz sind häufig ein beliebter Platz für diese Welse.
Welse der Gattung Ancistrus wurden in Weißwasser-, Schwarzwasser- und auch in Klarwasserflüssen nachgewiesen.
Außerdem wurden sie in fließenden sowie auch in der Trockenzeit in Restwasserstellen gefangen.
Das Becken sollte gut gefiltert werden. Gegen einen zusätzlichen Durchlüfterstein ist nichts einzuwenden.
Dies hat einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden und Verhalten der Tiere, da sie dann meist aktiver sind.
Das liegt daran, dass Harnischwelse im Allgemeinen in den eher sauerstoffreichen und gut durchströmten
Bereichen der Flüsse beheimatet sind.
Sie können aber auch ohne erhöhten Sauerstoffanteil zurecht kommen.
Diese Welse können zur Not anscheinend Sauerstoff über die
Luft einatmen, indem sie bei Sauerstoffmangel im Aquarium an der Aquarienscheibe leicht durch den
Wasserspiegel stoßen und ein Wasser-Luft-Gemisch einsaugen.
In der Literatur ist von einer Art Darmatmung des öfteren die Rede.
Man liest aber auch, dass das Wasser im Maul der Welse mit Luft vermischt wird, dadurch mit Sauerstoff angereichert und
danach durch die Kiemen gedrückt wird.
In der Literatur wird darauf hingewiesen, dass diese Welse pflanzliche wie auch tierische Nahrung fressen.
Die tierische Nahrung wird von den Welsen im Allgemeinen lieber gefressen,
in Form von Frostfutter, wie rote/schwarze/weiße Mückenlarven, Wasserflöhe, Moinas, feiner Krill,
Artemia, Cyclops und noch einiges mehr. Fischfilet ist, wie bei vielen anderen Welsen, ebenfalls
eine sehr beliebte Spezialität. Auch Muschelfleisch und die sogenannten Meeresfrüchte werden nicht verschmäht.
Lebendfutter, das beim Tümpeln gefangen wurde, oder auch Futtertierzuchten wie Artemia, Grindal oder Enchyträen
sind natürlich auch beliebt bei diesen Welsen.
Es sollte aber regelmäßig pflanzliches Futter gereicht werden, zum Beispiel Gurken, Zucchini, rohe Kartoffeln, überbrühte Kohlrabiblätter etc.
Bei einigen Welsen wird das Pflanzenfutter mal mehr und bei anderen mal weniger gern genommen,
da haben die Tiere teilweise unterschiedliche Geschmäcker.
Trockenfutter in den verschiedensten Arten wird ebenfalls gern gefressen.
Im Handel gibt es die verschiedensten Futtersorten für eine ausgewogene Ernährung dieser Welse.
Ob nun als Granulat, Flockenfutter, Futterpellets, in Tablettenform oder als Futterchips spielt für die Welse
kaum eine Rolle. Einige Welspfleger verfüttern mit viel Erfolg auch ihren selbst gemachten Futterbrei.
Bei Magenuntersuchungen von frisch gefangenen Wildfangtieren zeigte sich immer wieder, wie
auch bei dieser Gattung, dass Holzbestandteile vorhanden waren.
Biologen und Ichthyologen betrachten dies als Indiz dafür, dass Holz einen festen Bestandteil
ihrer natürlichen Nahrung oder zumindest eine Nahungsergänzung darstellt.
Möglich wäre auch eine Aufnahme des Holzes durch das Abweiden der Baumrinde
auf der Suche nach Kleintieren oder Bakterien- und Algenbelag.
In der Fachliteratur wird immer wieder darauf hingewiesen, dass diese Welse für
ihre Darmflora einen gewissen Teil Holz benötigen.
Die Futterindustrie bietet inzwischen Trockenfutter mit beigemengten Holzfasern an
für eine natürliche Ernährung, meist in Tablettenform.
Weiches Wurzelholz im Becken würde natürlich ebenfalls ausreichen, das diese Welse
gegebenenfalls dann als Nahrungsergänzung ansehen würden.
Es werden auch immer mal wieder Welse in Barschbecken über lange Zeit erfolgreich gepflegt,
die dort in Kalkstein-Aufbauten hausen und kein Holz als Nahrungsergänzung finden.
Es geht auch, nur ist es für die Welse nicht sonderlich artgerecht. Nach Angaben von
Ichthyologen geht die Varietät der Bakterienkulturen im Darm der Welse zurück, was das
Verdauen einiger Futterarten auf Dauer stark mindert.
Wichtig ist bei der Ernährung, dass recht abwechslungsreich gefüttert wird. Dies ist
für eine dauerhafte Gesundheit der Harnischwelse wichtig.

Auch bei den Wasserwerten stellt dieser Wels den Pfleger vor keine große Aufgabe.
Er kommt ohne weiteres mit den meisten Leitungswassern zurecht.
Eine große Wasseraufbereitung ist in den meisten Fällen nicht nötig.
Ein wöchentlicher Teilwasserwechsel ist für eine erfolgreiche Pflege angebracht.
Je größer das Haltungsbecken gewählt ist, desto stabiler sind die Wasserwerte.
Auch die Pflege des Beckens wird einfacher, je größer dieses ist.
Ein pH-Wert um die 6 - 7 ist den Tieren vollkommen recht.
Für die Filterung gibt es die verschiedensten Möglichkeiten. Da wurde Hier schon mal einiges
zusammengetragen.
Alles in allem ist dieser Wels ein ausgezeichneter Anfängerfisch fürs Gesellschaftsbecken.



Das typische Maul eines Männchens und eines Weibchens.


Das typische Maul dieses Allesfressers.

Oberkieferbezahnung eines Ancistrus sp. Unterkieferbezahnung einesAncistrus sp. .


Vergesellschaftung: In einem sogenannten Gesellschaftsbecken kann der Ancistrus
durchaus gut gepflegt werden. Er neigt nicht dazu, andere Fische zu erjagen.
Geschlechtsreife Männchen können sich in kleineren Becken schon mal bekämpfen, was aber in der Regel
nicht weiter gefährlich ist.
Es ist vollkommen unproblematisch, diese Welse auch
mit kleineren Fischen wie Salmlern zu vergesellschaften.
Bei der Fütterung können sich robustere größere Welse mal ums Futter drängeln und streiten.
Das ist normal und bringt keine weiteren Probleme mit sich.
Bei mehreren ausgewachsenen Männchen in einem Becken reicht es schon, einfach an mehreren Stellen
gleichzeitig zu füttern. Bei der Vergesellschaftung sollte natürlich darauf geachtet werden, dass die
Wasserwerte der Pfleglinge nahezu identisch sind. Es wird auf die Dauer gesehen keinen Erfolg versprechen,
Tiere mit unterschiedlichen
Grundanforderungen in einem Becken zu pflegen. Mit Grundanforderungen sind die Beckentemperatur,
die Wasserhärte, der pH-Wert, die unterschiedlichen Futterarten und ähnliches gemeint.
Auch die unterschiedliche Stressempfindlichkeit von Fischen muss beachtet werden.
Einige Arten haben es lieber eher ruhig, während andere wesentlich toleranter gegenüber Störungen sind.
Da es von der Seite des Ancistrus sp. kaum Bedenken gibt, sollte darauf geachtet werden, dass
diese ruhigen Welse nicht von anderes Bewohnern attackiert werden, wie zum Beispiel von einigen Barschen,
die schon mal die Flossen der Welse mehr oder weniger stark beschädigen können.
Ob die Tiere, die vergesellschaftet werden, aus ein und dem selben Ursprungshabitat stammen
oder von verschiedenen Kontinenten, ist eher eine Frage der allgemeinen Vorlieben des Halters.
Wenn die Pflegebedingungen übereinstimmen, spricht in der Regel nichts dagegen.


Das Diskussionsforum zum Thema Welsfutter findet ihr hier.




Das Auge selbst ist schwarz beim Ancistrus sp. "Gelb-Schwarzauge",
der Augenkranz kann silber bis blau erscheinen.


Sonstiges: Ancistrus sp. "Gelb-Schwarzauge" ist die xanthoristische Variante des gut bekannten , normalen, gemeinen Antennenwelses.
Ausgehungerte Welse lassen sich meist am besten mit kräftigem Frostfutter wieder aufpäppeln.
Diese genügsamen Harnischwelse können schon mal zwischen 10 und 20 Jahre alt werden.
Die Gattung Ancistrus ist nahezu in jedem südamerikanischen Gewässer anzutreffen.
Meist werden auch gleich mehrere Arten dieser Gattung in einem Fluss nachgewiesen.
Man kann schon von einer Art „Erfolgsgattung“ sprechen, die sich allem Anschein nach an nahezu alle
Wasserbedingungen anzupassen scheint.
Da diese Gattung als eine der ersten Harnischwelsgattungen in der Aquaristik bekannt ist, ist es
auch kaum verwunderlich, dass gerade diese Gattung im Laufe der Jahre verschiedenste Zuchtvarianten
hervorgebracht hat.
Während einige Wildfänge dieser Gattung schon mal 20 cm aufweisen, haben die meisten
Zuchtvarianten selten mehr als 12 cm Gesamtlänge.
Einige sehr alte Männchen kommen auch schon mal auf 15 cm, allerdings sind es dann meist
Tiere, die auch schon 15 Jahr oder mehr auf dem Buckel haben.


Das Diskussionsforum zum Thema L-Welse findet ihr hier.




Gelegentlich kommt es vor, dass einige Nachzuchten schwarze Flecken aufweisen.
Oft verschwinden diese beim Heranwachsen auch wieder.
Hierbei handelt es sich um Farbmutationen.


Zucht: Bei dem Ancistrus sp. handelt es sich um einen Höhlenbrüter.
Während die Welse in der Natur Steinspalten oder Ausbuchtungen im Totholz als Schutz für
ihre Gelege heranziehen müssen, hat sich im Aquarium der Einsatz von Ton- oder Schieferhöhlen
durchaus bewährt. Näheres zum Thema Höhlen findet ihr hier.
Für eine Erhöhung des Zuchterfolges hat sich gezeigt, dass es sinnvoller ist, wenn die Höhlen von der Größe
her den Welsen angepasst sind.
Gerade bei mehreren Männchen in einem Becken sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass es
sehr viele Versteckmöglichkeiten gibt.
Es sollten mindestens zwei Höhlen für jeden Wels im Becken vorhanden sein, damit es
nicht zu Streitereien kommt wegen Höhlenmangels.
Wegen zu wenig Höhlen kommt es recht häufig zu Streit zwischen den Welsen. Das ist schon
fast einer der häufigsten Fehler in der Welshaltung.
Insbesondere wenn mehrere große Männchen in einem Becken leben, hat es sich von Vorteil gezeigt,
das Becken in mehrere Bereiche (Territorien) optisch zu unterteilen.
So sind die Welse innerartlich noch wesentlich ruhiger, was für eine Vermehrung förderlich ist.
Das Männchen pflegt und verteidigt das Gelege bis die Jungfische schlüpfen und auf sich alleine gestellt sind,
wie bei den Harnischwelsen üblich.
Die Beckentemperatur hat auch einen Einfluss auf den Schlupf des Geleges. Bei kühleren Temperaturen
ist die Entwicklung langsamer.
Das ist auch beim Heranwachsen der Jungwelse der Fall.
Jungwelse fressen im Prinzip das selbe wie die Elterntiere, nur eben für ihre Größe angepasst verkleinert.
Die Aufzucht wird am besten separat gemacht, in einem extra Becken oder einem Einhängekasten („Gerdkasten“).
So ist eine gezielte Ernährung der Jungfische bei der Aufzucht gewährleistet.
Um den Stress unter den Jungwelsen zu minimieren, sollte man viele kleine Röhren als
Verstecke im Aufzuchtbehälter platzieren. So haben die Jungtiere einen Unterschlupf,
in dem sie sich sicher fühlen. Bei Rangeleien unter den Jungwelsen stehen immer zwei Ausgänge
zur Verfügung. Das senkt den Stress und erhöht dadurch die Wachstumsgeschwindigkeit der Welse.
Viel Wasserwechsel ist für ein rasches Wachstum der Welse schon so etwas wie eine Grundvoraussetzung
und bräuchte eigentlich kaum erwähnt zu werden.
Im besonderen ist es empfehlenswert, dass eine gute Versorgung mit Sauerstoff im Aufzuchtbecken vorhanden ist,
denn durch einen gestiegenen Futterbedarf hat dies klare Vorteile.




Zuchtbericht von fischfreund22


Das Diskussionsforum zum Thema Welszucht findet ihr hier.



Zuchtvarianten von Ancistrus sp. "Gemeiner Antennenwels":
Fast schon in jedem Flusssystem in Südamerika ist ein Ancistrus zu finden, vielleicht sogar noch mehr.
Die Gattung Ancistrus ist wohl, unter den Welsen, wirklich eine wahre Erfolgsstory.
Selbst in der Aquaristik sind inzwischen zahlreiche Zuchtformen des Normalen Antennenwelses zustande gekommen.
Es ist davon auszugehen, dass es bald noch weitere Formen des Ancistrus sp. "Gemeiner Antennenwels" geben wird.
Viele Züchtereien versuchen, neue Varianten für die Markt zu "erschaffen".



**Ancistrus sp. "Gemeiner Antennenwels"****Ancistrus sp. "Gemeiner Antennenwels-Schleier"****************Ancistrus sp. "Black"

**Ancistrus sp. "Braun 1"*****************************Ancistrus sp. "Braun 2"**************************Ancistrus sp. "Braun 3"

**Ancistrus sp. "Weiß"****************************Ancistrus sp. "Gelb-Schwarzauge"***Ancistrus sp. "Gelb-Schwarzauge-Schleier"

**Ancistrus sp. "Gold"******************************Ancistrus sp. "Gold-Schleier"************************Ancistrus sp. "Gold 2"

**Ancistrus sp. "Schildpatt"***********************Ancistrus sp. "Schildpatt-Schleier"********************Ancistrus sp. "2-color"

**Ancistrus sp. "orange"*****************************Ancistrus sp. "Super rot"****************Ancistrus sp. "Super rot-Schleier"



Importsituation: Diese Tiere werden in Züchtereien vermehrt und kommen dadurch in den Handel. Sehr oft werden sie als L 144 im Handel gebracht.
So ziemlich alle L 144 die man so findet sind Ancistrus sp. "Gelb-Schwarzauge".
Der eigentliche L 144 ist fast nicht mehr vorhanden.



Diese schwarzen Flecken findet man gelegentlich bei einigen Nachzuchten dieser Welse.
Im Laufe der Zeit bilden sich die Flecken zurück und der Ancistrus sp. ist später nicht mehr von seinen
Geschwistern zu unterscheiden.



Nachzuchttiere mit schwarzen Flecken fallen bei dieser Ancistrus-Variante schnell ins Auge.
Es gab viele Züchter, die versucht haben, mit solchen Tieren weiter zu züchten und haben
diese Welse heraussortiert. Nur bleiben solche Flecken nicht erhalten und lösen sich einfach auf.


Weitere Informationen : Wels Atlas Band 2 , Seite ab Seite 128.
Back to Nature Handbuch für L-Welse, Seite 67.



Autor: Ralf Heidemann (Fischray)

Wir bedanken uns für die Bilder bei Karsten S., Ralf Heidemann, Daniel Konn-Vetterlein, Peter Schwabe, Andreas Jekel (www.geophagus.de).




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Wer Informationen hat bezüglich Ancistrus sp., die noch nicht
berücksichtigt wurden, kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln. Wer
diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellt,
kann dies hier tun.




Schlüsselwörter: Ancistrus gelb schwarzäugig Hypostominae Ancistrini
Größe min: 12
Beckengröße min: 80
Temperatur min: 22
Temperatur max: 27



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