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Baryancistrus sp. "L 3"
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Beschreibung: Gattung/Art: Baryancistrus sp. "L 3"

Herkunft: Rio Tocantins, Pará, Brasilien

Vorgestellt: DATZ 12/1988

Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
Harnischwelse aus den südlichen Amazonaszuflüssen (L 1 – L 9)


Größe: über 20 cm

Wasserwerte:
T: 24-28 °C
pH: 6 - 8

Empfohlene Beckengröße: ab 150 cm



Dieser Baryancistrus sp. "L 3" wurde aus dem Rio Tocantins importiert.


Das Diskussionsforum zum Thema L-Welse findet ihr hier.



Haltung: Diese Baryancistrus sollten in sauerstoffreichen Becken gepflegt werden. Bei der Beckeneinrichtung sollte nicht an Holz in Form von Wurzeln gespart werden.
Nähere Informationen zum Thema Wurzeln findet ihr hier.
Sie gehören zu den Pflanzenfressern, obwohl sie auch die vielfältigen Trockenfuttersorten fressen sowie auch verschiedenste Frostfuttersorten.
Als Besonderheit hat es sich gezeigt, dass den Baryancistrus für ihre Ernährung das Futter
besser mehrmals täglich gereicht werden sollte. Dies wirkt sich positiv auf die Darmflora aus.
Es bietet sich die Verfütterung von rohen Kartoffeln, Gurken, Zucchinis, Paprika, Salat oder ähnliches an.
Wasserpflanzen könnten als Nahrung angesehen und gefressen werden.
Durch eine vielseitige Fütterung mit Pflanzenfutter kann man Glück haben, dass einige Arten
von Wasserpflanzen verschont bleiben. Echinodorus-Arten scheinen aber ein gern gesehenes
Ersatzfutter zu sein, während Anubias-Arten schon mal ignoriert werden.
Näheres über Pflanzen in Welsbecken hier.
Trotz der Spezialisierung auf eher pflanzliche Nahrung gehört der L 3 immer noch zu den sogenannten
Auswuchsfressern. Daher sollten diese Tiere auch gelegentlich Frostfutter erhalten. Dies wird auch
sehr gern von den Welsen angenommen. Es sollte darauf geachtet werden, dass dieses nicht zu häufig
gefüttert wird, sonst besteht die Gefahr der Verfettung.
Es wird an Frostfutter so ziemlich alles von den Welsen angenommen: Rote/schwarze/weiße Mückenlarven,
Wasserflöhe, Moinas, feiner Krill, Artemia, Cyclops und noch einiges mehr. Fischfilet ist, wie bei vielen
anderen Welsen, ebenfalls eine sehr beliebte Spezialität. Auch Muschelfleisch und die sogenannten Meeresfrüchte
werden nicht verschmäht


Die Baryancistrus sp. „L 3“ haben 7 Weichstrahlen In der Rückenflosse.
Der erste Strahl ist der verdickte Hartstrahl (Dorsalstrahl).
Die Rückenflosse (Dorsale) ist am letzten Strahl durch eine Membrane mit dem Rücken verbunden.
Die Weichstrahlen spalten sich im letzten Drittel in der Rückenflosse zwei mal auf.
Die Fettflosse (Adipose) ist nicht mit der Rückenflosse verbunden.
Zwischen den beiden Hartstrahlen (Caudalstrahl) der Schwanzflosse (Caudale) eines
Baryancistrus sp. „L 3“ sind 14 Weichstrahlen zu zählen, die sich wiederum aufspalten

Beschreibung: Bei diesen Baryancistrus sp. „L 3“ handelt es sich um einen Harnischwels mit einer dunkelbraunen bis schwarzen Grundfarbe mit weißen bis gelblichen Punkten. Es besteht einige Ähnlichkeit zum Baryancistrus niveatus "L 26".


Die Baryancistrus haben ein riesiges Saugmaul.

Sonstiges: Diese Welse wurden im Rio Tocantins nachgewiesen. Erstmals gefangen wurden sie in der Gemeinde Cametá. Im Dezember 1988 wurden sie erstmals in der DATZ vorgestellt und bekamen die L-Nummer L 3. Die L 3 wurden nur wenige Male eingeführt. Gelegentlich werden sie mit den ähnlich aussehenden L 26 verwechselt.

Zucht: Von einer gelungenen Nachzucht bei Baryancistrus sp. „L 3“ ist zur Zeit noch nichts bekannt. Das liegt auch mit daran, dass diese Welse selten, wenn überhaupt, im Handel zu finden sind. Die Gattung Baryancistrus gehört zu den Höhlenbrütern, wird allerdings nur selten im Aquarium vermehrt.


Das Diskussionsforum zum Thema Welszucht findet ihr hier.



Ähnliche Welse: Baryancistrus niveatus ( "L 26" )


Durch Anklicken des Bildes erhalten Sie eine vergrößerte Ausgabe des Baryancistrus sp. „L 3“.

Importsituation: Diese Harnischwelse dürfen aus Brasilien exportiert werden.
Die brasilianische Regierung regelt ihre Exporte von Zierfischen über eine Positivliste. Diese wird von der IBAMA herausgegeben.
Es dürfen nur Zierfische exportiert werden, die auf der Liste geführt werden.
Bei einigen Arten, die unter verschiedenen Bezeichnungen gehandelt werden, sind die Farbvarianten oder
Fundortvarianten von der IBAMA nicht extra aufgeführt worden.
So kommt es auch vor, dass nicht extra aufgeführte Arten gehandelt werden, da sie als eine Variante einer beschriebenen Art gelten. Hierbei sind aber die Grenzen leicht schwammig.

Bei schweren Verstößen gegen die Exportvorschriften hat die brasilianische Regierung schon hohe Geldstrafen und auch Gefängnisstrafen verhängt.
Daher sind in den letzten Jahren die Exporte aus Brasilien stark zurückgegangen.
Neue Arten, die bei Aquarianern weltweit immer sehr begehrt waren, sind aus Brasilien eher nicht mehr zu erwarten. Hier haben sich in den letzten Jahren andere südamerikanische Länder hervorgetan.


Weiterführende Informationen: Welsatlas Bd. 2 S. 1272, Miniatlas L-Welse S. 8


Autor: Ralf Heidemann (Fischray)

Wir bedanken uns für die Bilder bei deister-aquaristik und Amazon-Aquatics.




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Die statistischen Daten sind von welse.ch!


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Wer Informationen hat bezüglich Baryancistrus sp. "L 3", die noch nicht
berücksichtigt wurden, kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln. Wer
diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellt,
kann dies hier tun.
Schlüsselwörter: Baryancistrus L3 L03 L003 Pará Para Tocantins Brasilien Hypostominae Ancistrini
Sortierung: 003
Größe min: 20
Beckengröße min: 150
Temperatur min: 26
Temperatur max: 29



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