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Glyptoperichthys scrophus
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Beschreibung: Gattung/Art: Glyptoperichthys scrophus Cope, 1874

Synonyme: Pterygoplichthys scrophus, "Nashorn – Segelflossen – Harnischwels", Rhinozeros-Segelschilderwels, rhino

Herkunft: oberes Amazonas-Becken, Peru

Größe: 40 -50 cm

Wasserwerte:
T: 24-29 °C
pH: 6,5 - 7

Empfohlene Beckengröße: 200 cm



Glyptoperichthys scrophus Jungtier mit etwa 13 cm.
Diese Welse werden im Handel auch Rhinozeros-Segelschilderwels genannt.


Geschlechtsunterschiede: Die Rückenflosse ist bei den Glyptoperichthys scrophus Männchen im Vergleich größer als bei den Weibchen.
Die Männchen haben eine breitere und längere Kopfpartie.
Bei geschlechtsreifen Tieren kann man die Weibchen anhand der Körperproportionen erkennen.
Die Unterscheidung der Geschlechter anhand der Genitalpapille ist nur für erfahrene und geübte
Aquarianer eine weitere Möglichkeit, meist aber erst nach Erlangen der Geschlechtsreife.



Das Maul von einem jungen Glyptoperichthys scrophus.
Im angloamerikanischen Raum werden sie als Pterygoplichthys scrophus bezeichnet.
Der "Nashorn – Segelflossen – Harnischwels" gehört zu den sogenannten Allesfressern (Omnivore).


Namensgebung: Den Gattungsnamen Glyptoperichthys bekam die Art durch die Revision von Weber 1991.
Armbruster hingegen erklärte 2004 Glyptoperichthys zum Synonym von Pterygoplichthys,
was nicht gerade unumstritten ist. Daher behalten wir erst mal die Gattung Glyptoperichthys bei.
Armbruster hätte gern die Glyptoperichthys und Liposarcus als Synonym zu Pterygoplichthys
gemeinsam in einer Gattung.
Im europäischen Raum werden diese Welse wissenschaftlich als Glyptoperichthys scrophus geführt.
Als Segelschilderwelse werden die Welse gerne wegen ihrer großen Rückenflosse bezeichnet.
Dieser allgemeine Begriff wird bei verschiedensten Gattungen verwendet.



Alttier von Glyptoperichthys scrophus.


Haltung: In der Pflege sind die Glyptoperichthys scrophus sehr einfach zu haltende Harnischwelse. Oft werden sie in Becken
als Algenvertilger geschätzt. Leider bekommen diese Welse recht schnell eine für die Aquaristik eher zu große
Länge. Als Alttiere kommt es häufig vor, dass sie Pflanzen fressen. Sollten sie erst einmal damit begonnen haben,
ist es kaum mehr möglich, sie davon abzubringen.
Ansonsten gehören sie zu den sogenannten Allesfressern (Omnivore). Es gibt kaum ein Futter, das sie verschmähen.
Gefressen wird Trockenfutter jeglicher Art, Frostfutter, fleischliche und pflanzliche Nahrung.
Alleine wegen der Größe dieser Welse sollte das Aquarienwasser sehr häufig gewechselt werden, da diese Tiere
einen enormen Stoffwechsel aufweisen.
Eine gute Filterung sollte selbstverständlich vorhanden sein und ein zusätzlicher Durchlüfterstein, da diese Welse
aus einem sehr strömungsreichen Gewässer stammen.



Halbwüchsiger Glyptoperichthys scrophus.


Zucht: Es ist keine Nachzucht des Glyptoperichthys scrophus bekannt.
Da kaum Tiere in der Aquaristik vorhanden sind, fehlt es schon alleine an zuchtfähigen Individuen dieser Art.
In der Natur brüten die Glyptoperichthys in Höhlen, die in der Flussböschung gegraben wurden.
In der Aquaristik werden meist Tonröhren für die Harnischwelszucht verwendet.
Näheres zum Thema Höhlen findet ihr hier.



Im Hintergrund ist ein Glyptoperichthys gibbiceps "albino" zu sehen

https://www.l-welse.com/forum/showthread.php?t=25921

https://www.planetcatfish.com/common...?species_id=80

https://www.marin.de/suesswasser/deu...s_scrophus.htm

https://www.biodiversitylibrary.org/...e/158/mode/1up

https://fishprofiles.com/profiles/fr...thys_scrophus/

https://www.aquariumglaser.de/fischa...thys-scrophus/

https://www.fishbase.se/summary/Glyp...-scrophus.html

https://zoolstud.sinica.edu.tw/Journals/57/57-07.pdf

https://www.auburn.edu/academic/scie...perichthys.pdf

https://my-fish.org/raritaeten-neuimporte-im-fokus-232/

https://www.marin.de/suesswasser/deu...s_scrophus.htm




Wir bedanken uns für die Bilder bei Ralf Binninger und Axel Wunsch.



Wer Informationen hat bezüglich Glyptoperichthys scrophus, die noch nicht
berücksichtigt wurden, kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln. Wer
diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellt,
kann dies hier tun.






Ein Glyptoperichthys scrophus, der schon einige Zeit bei mir im Aquarium gepflegt wird.
Welse dieser Gattung brauchen später mal ein etwas größeres Aquarium.
Der schon 1874 von Cope wissenschaftlich beschriebene Glyptoperichthys scrophus ist im oberes Amazonas-Becken von Peru beheimatet.
Sie werden unter interessanten Namen im Handel angeboten, wie Rhinozeros-Segelschilderwels oder Nashorn–Segelflossen–Harnischwels.
Armbruster erklärte 2004 Glyptoperichthys zum Synonym von Pterygoplichthys.
Schlüsselwörter: Glyptoperichthys scrophus Amazonas Nashornschilderwels Hypostominae Pterygoplichthini
Größe min: 40
Beckengröße min: 200
Temperatur min: 24
Temperatur max: 29



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