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Peckoltia sp. "L 209"
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Beschreibung: Gattung/Art: Peckoltia sp. "L 209"

Synonyme: Rondônia-Zwergschilderwels

Herkunft: Rondônia, Brasilien

Vorgestellt: DATZ 03/1996

Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz:
Neue Loricariiden aus Brasilien und Venezuela (L 207 - L 211) (1996)


Größe: 12 - 18 cm

Wasserwerte:
T: 25 - 29° C
pH-Wert: 6 - 7

Empfohlene Beckengröße: ab 100 cm



Ein Peckoltia sp. "L 209" aus Rondônia.



Links die Draufsicht (Dorsalansicht) eines Peckoltia sp. "L 209".
Rechts die Bauchansicht (Ventalansicht) des gleichen Welses.
Die Bilder des Peckoltia sp. "L 209" können durch Anklicken vergrößert werden.
So sind Feinheiten wesentlich besser zu erkennen.

Geschlechtsunterschiede: Bei geschlechtsreifen Welsen kann man anhand der Körperform
die Geschlechter unterscheiden. Zur Laichzeit bilden die Männchen stärkere Odontoden aus.


Die Peckoltia sp. "L 209" gehören zu den leicht zu pflegenden Harnischwelsen.
Auch für den aquaristischen Einsteiger sind diese Welse durchaus zu empfehlen.
Sie werden nicht zu groß für die allgemeinen Gesellschaftsbecken, in die sie gut hineinpassen.
Das Bild des Peckoltia sp. "L 209" kann durch Anklicken vergrößert werden.
So sind Feinheiten viel besser zu erkennen.

Sozialverhalten: Beim Peckoltia sp. "L 209" handelt es sich um einen friedlichen und ruhigen Harnischwels.


Das Bild des Peckoltia sp. "L 209" kann durch Anklicken vergrößert werden.
So sind Feinheiten viel besser zu erkennen.


Haltung: Das Becken für die Peckoltia sp. "L 209" sollte recht stark gefiltert werden und mit Hilfe
eines Diffusors oder eines Durchlüftersteins mit Sauerstoff angereichert werden.
Dies hat einen positiven Effekt auf das Wohlbefinden und Verhalten der Tiere.
Das liegt daran, dass Harnischwelse im Allgemeinen in den eher sauerstoffreichen und gut durchströmten
Bereichen der Flüsse beheimatet sind.
Diese Welse gehören zu den sogenannten Allesfressern (Omnivore), daher fressen sie pflanzliche wie auch
tierische Nahrung. Die tierische Nahrung wird von den Welsen im Allgemeinen lieber gefressen,
in Form von Frostfutter, wie rote/schwarze/weiße Mückenlarven, Wasserflöhe, Moinas, feiner Krill,
Artemia, Cyclops und noch einiges mehr. Fischfilet ist, wie bei vielen anderen Welsen, ebenfalls
eine sehr beliebte Spezialität. Auch Muschelfleisch und die sogenannten Meeresfrüchte werden nicht verschmäht.
Lebendfutter, das beim Tümpeln gefangen wurde, oder auch Futtertierzuchten wie Artemia, Grindal oder Enchyträen
sind natürlich auch beliebt bei diesen Welsen.
Pflanzliches Futter in Form von Salaten verschiedener Art, Gurken, Zucchini oder auch Kartoffeln
werden ebenfalls in der Regel als Futter angenommen. Bei einigen Welsen wird das Pflanzenfutter mal mehr und
bei anderen mal weniger gern genommen, da haben die Tiere teilweise unterschiedliche Geschmäcker.
Trockenfutter in den verschiedensten Arten wird ebenfalls gern gefressen.
Im Handel gibt es die verschiedensten Futtersorten für eine omnivore Ernährung.
Ob nun als Granulat, Flockfutter, Futterpellets, in Tablettenform oder als Futterchips spielt für die Welse
kaum eine Rolle. Einige Welspfleger verfüttern mit viel Erfolg auch ihren selbst gemachten Futterbrei.
Wichtig ist bei der Ernährung, dass recht abwechslungsreich gefüttert wird. Dies ist
für eine dauerhafte Gesundheit der Harnischwelse wichtig.



Hier das Maul eines Adulten Peckoltia sp. "L 209",
der zu den sogenannten Allesfressern (Omnivore) gehört.
Das Bild des Peckoltia sp. "L 209" kann durch Anklicken vergrößert werden.
So sind Feinheiten besser zu erkennen.


Die Bilder zeigen die Oberkieferbezahnung eines Peckoltia sp. "L 209".
Die Bilder des Peckoltia sp. "L 209" können durch Anklicken vergrößert werden.
So sind Feinheiten besser zu erkennen.


Sonstiges: In der Musterung sind die Peckoltia sp. "L 209" sehr variabel. L 209 führt ein verstecktes Leben.
Die Tiere lassen sich ausser bei der Fütterung tagsüber nur sehr selten blicken.



Das Bild des Peckoltia sp. "L 209" kann durch Anklicken vergrößert werden.
So sind Feinheiten viel besser zu erkennen.

Exportsituation: Die Peckoltia sp. "L 209" dürfen aus Brasilien exportiert werden.
Die brasilianische Regierung regelt ihre Exporte von Zierfischen nun über eine Negativliste.
Diese wird von der IBAMA herausgegeben.
Es dürfen nur Zierfische exportiert werden, die nicht auf der Liste geführt werden.
Die unter Export-Verbot stehenden Fische sind in einem Buch zusammengefasst:
Livro Vermelho 2018 vol6

Bei schweren Verstößen gegen die Exportvorschriften hat die brasilianische Regierung schon
hohe Geldstrafen und auch Gefängnisstrafen verhängt.
Daher sind in den letzten Jahren die Exporte aus Brasilien stark zurückgegangen.
Neue Arten, die bei Aquarianern weltweit immer sehr begehrt waren, sind aus Brasilien eher nicht
mehr zu erwarten. Hier haben sich in den letzten Jahren andere südamerikanische Länder hervorgetan.


Die Peckoltia sp. "L 209" haben 7 Weichstrahlen in der Rückenflosse (Dorsale).
Der erste Strahl in der Rückenflosse wird als Hartstrahl (Dorsalstrahl) bezeichnet und
weist einen leichten Odontodenbewuchs auf.
Die Weichstrahlen spalten sich im letzten Drittel in der Rückenflosse zweimal auf.
Die Rückenflosse (Dorsale) ist am letzten Strahl nicht durch eine Membran mit dem Rücken verbunden.
Die Fettflosse (Adipose) ist nicht mit der Rückenflosse verbunden.
Zwischen den beiden Hartstrahlen (Caudalstrahlen) der Schwanzflosse (Caudale) eines
Peckoltia sp. "L 209" sind 14 Weichstrahlen zu zählen, die sich wiederum aufspalten.
Das Bild des Peckoltia sp. "L 209" kann durch Anklicken vergrößert werden.
So sind Feinheiten besser zu erkennen.


Zucht:L-welse.com-forum
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Zucht: Bei dem Peckoltia sp. "L 209" handelt es sich um einen Höhlenbrüter.
Die Höhlen müssen von der Größe her an die Welse angepasst sein.
Während die Welse in der Natur Steinspalten oder Ausbuchtungen im Totholz als Schutz für
ihre Gelege heranziehen müssen, hat sich im Aquarium der Einsatz von Ton- oder Schieferhöhlen
durchaus bewährt.
Näheres zum Thema Höhlen findet ihr hier.
Gerade wenn mehrere große Männchen in einem Becken leben, hat es sich von Vorteil gezeigt,
das Becken in mehrere Bereiche (Territorien) optisch zu unterteilen.
So sind die Welse innerartlich noch wesentlich ruhiger, was für eine Vermehrung förderlich ist.
Das Männchen pflegt und verteidigt das Gelege bis die Jungfische schlüpfen und auf sich alleine gestellt sind,
wie bei den Harnischwelsen üblich.
Jungwelse fressen im Prinzip das selbe wie die Elterntiere, nur eben für ihre Größe angepasst verkleinert.
Die Aufzucht wird am besten separat gemacht, in einem extra Becken oder einem Einhängekasten („Gerdkasten“).
So ist eine gezielte Ernährung der Jungfische bei der Aufzucht gewährleistet.
Um den Stress unter den Jungwelsen zu minimieren, sollte man viele kleine Röhren als
Verstecke im Aufzuchtbehälter platzieren. So haben die Jungtiere einen Unterschlupf,
in dem sie sich sicher fühlen. Bei Rangeleien unter den Jungwelsen stehen immer zwei Ausgänge
zur Verfügung. Das senkt den Stress und erhöht dadurch die Wachstumsgeschwindigkeit der Welse.



Das Auge von Peckoltia sp. "L 209" ist mit einem kleinen Irislappen bedeckt.
Das Bild des Peckoltia sp. "L 209" kann durch Anklicken vergrößert werden.
So sind Feinheiten viel besser zu erkennen.




Wir bedanken uns für die Bilder der Peckoltia sp. "L 209" bei Hans Georg Evers, Daniel Konn-Vetterlein und Ralf Heidemann.


Wer Informationen hat bezüglich Peckoltia sp. "L 209", die noch nicht
berücksichtigt wurden, kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln. Wer
diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellt,
kann dies hier tun.




Ich muss zugeben, dass ich, als ich damals diese Welse bekam, sofort von ihnen begeistert war.
Das ist inzwischen schon einige Jahre her, aber die Begeisterung ist noch immer da.
Aus der Region Rondônia in Brasilien wurde mit der Bezeichnung Peckoltia sp. "L 209" dieser sehr faszinierende Harnischwels importiert.
In der Musterung sind diese Harnischwelse sehr variabel. Die hintere Körperpartie und der Schwanz sind bei den Männchen stark mit Odontoden bestachelt.
Schlüsselwörter: Peckoltia L209 209 Rondonia Rondônia Brasilien Hypostominae Ancistrini
Sortierung: 214
Größe min: 12
Beckengröße min: 80
Temperatur min: 25
Temperatur max: 29


Autor
Post A Reply 
DanielF
Babywels

Registriert: Januar 2016
Beitragsdatum: 6. Mai 2016 Würdest du das Produkt empfehlen? | Bezahlter Preis?: €60.00 | Bewertung: 10 

 
Pros: Schöne tiere
Kontra: Größe

egal
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