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Panaqolus sp. "L 459"
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Beschreibung: Gattung/Art: Panaqolus sp. "L 459"

Synonym: Panaqolus sp. "Peru 2", Panaque sp. "Peru 2"

Vorstellung: DATZ 07/2013

Herkunft: Río Itaya, Peru

Größe: ca. 12 cm

Wasserwerte:
T: 26 - 29 °C
pH: 6 - 7

Empfohlene Beckengröße: ab 80 cm


Ein Panaqolus sp. "L 459" aus dem Río Itaya in Peru.

Geschlechtsunterschiede:
Geschlechtsreife Weibchen sind an der fülligeren Körperform zu erkennen.
Außerdem bilden die Männchen bei angemessener Pflege mit einsetzen der Geschlechtsreife einen deutlichen Odontodenbewuchs des Hinterkörpers aus.
An der Genitalpapille können auch Unterscheidungen zwischen Männchen und Weibchen getroffen werden.

Hier die Draufsicht (Dorsalansicht) und die Bauchansicht eines L 459 aus dem Rio Itaya.

Beckeneinrichtung:
Panaqolus sp. "L 459" sollte in einem Becken gepflegt werden, das mit vielen Wurzel bestückt ist.
Nähere Informationen zum Thema Wurzeln findet ihr hier.
Es sollten ebenso auch ausreichend Höhlen angeboten werden.
Näheres zum Thema Höhlen findet ihr hier.
Es empfiehlt sich, für jeden Harnischwels im Becken zwei Höhlen zur Verfügung zu stellen.
Alles in allem sollten viele Versteck- und Unterstellmöglichkeiten im Becken vorhanden sein.
Das Becken sollte gut gefiltert werden, ebenso ist eine gute Sauerstoffversorgung anzuraten.
Das Diskussionsforum zum Thema Beckeinrichtung findet ihr hier.



Adulte Männchen von Panaqolus sp. "L 459" entwickeln Odontoden am Kiemendeckel.
Durch Anklicken vergrößern sich die Bilder!


Haltung:
In Becken ab einer Größe von etwa 80 cm können diese Tiere gepflegt werden. Bei größeren Gruppen sollte das Becken natürlich dementsprechend größer sein.
Die Welse sind ruhig und ausgesprochen friedlich gegenüber anderen Fischen, gehören jedoch zu den größer werdenden Arten der Gattung.
Auf eine gute Wasserqualität sollte auf die Dauer schon geachtet werden. Regelmäßige Wasserwechsel sollten eigentlich normal sein.
Ein Teil des Beckens sollte gut durchströmt sein, hierbei empfehlen sich reine Strömungspumpen.
Die Welse vergreifen sich nicht sonderlich an Wasserpflanzen, daher ist gegen einer Bepflanzung des Beckens nichts einzuwenden. Die Tiere scheinen sich in bepflanzten Becken sichtlich wohler zu fühlen.
Näheres über Pflanzen in Welsbecken hier.

Panaqolus sp. "L 459" sind Holzfresser, dazu benötigen sie starke, löffelförmige Zähne.
Durch Anklicken vergrößern sich die Bilder!
Die Tiere brauchen Holz für ihre Nahrungsergänzung, daher sollten weiche Wurzeln im Becken nicht fehlen. Die Ernährung ist recht einfach. Gefressen werden alle üblichen Futtersorten von Flockenfutter über Futtertabletten bis hin zum Frostfutter.
Bei der Ernährung sollte darauf geachtet werden, dass die Tiere ausreichend Grünfutter bekommen.
Die unterschiedlichsten Gemüsesorten werden von diesen eigentlichen Vegetariern gerne genommen:
Kartoffeln, Salat, Zucchini, Gurken und so weiter. Es sollte eine gute Sauerstoffversorgung im Becken gegeben sein, was erheblich zum Wohlgefühl der Tiere beiträgt.

Die Panaqolus sp. "L 459" gehören zu den sogenannten Holzfressern.
Diese Gattung hat sich darauf spezialisiert, sich ihren Lebensraum an Totholz, das sich
in den flachen Flussbereichen sammelt, zu sichern.
Diese Welse schreddern regelrecht das aufgeweichte Holz und finden in der
weichen und mit Kleinstlebewesen und Algen besiedelten Borke der Baumreste
ihre Nahrung.

Das Diskussionsforum zum Thema Welsfutter findet ihr hier.



Die Adipose ist nicht mit der Dorsale verbunden. An der Caudale können sich kurze Filamente bilden.
Durch Anklicken vergrößern sich die Bilder!

Vergesellschaftung:
Panaqolus sp. "Peru 2" ist ein guter Wels für Gesellschaftsbecken mit kleinen Fischen. Ob nun eine Vergesellschaftung mit Salmlern, Lebendgebärenden, Fadenfischen, Zwergbuntbarschen oder Garnelen, spielt bei der Haltung kaum eine Rolle.
Diese Tiere können im Allgemeinen in jedem sogenannten Gesellschaftsbecken gepflegt werden.
Das Diskussionsforum zum Thema L-Welse findet ihr hier.



Die fein gezeichnete Kopfpartie ist ein sehr markanter Unterschied zur restlichen Körperzeichnung
des Panaqolus sp. "L 459", der zuerst als Panaqolus sp. Peru 2 im Handel auftauchte.

Sonstiges:
Ähnelt Panaqolus sp. "L 206". Auf dem Kopf findet sich ein sehr, sehr feines Muster, der Köper ist grob liniert. Die Art wird ab und zu als Beifang von Peckoltia sp. "L 205" eingeführt, was Rückschlüsse auf das Verbreitungsgebiet geben kann.

Hier 2 Panaqolus sp. "L 459" die als Beifang zu Peckoltia sp. „L 205“ nach Deutschland kamen. Durch Anklicken vergrößern sich die Bilder!

Zucht:
Bisher ist noch keine Vermehrung gelungen, da diese Art selten exportiert wird. Es wird sich aber auch hier um einen Höhlenbrüter handeln. Da die Vermehrung vieler ähnlicher Arten nicht besonders schwierig ist, würden wahrscheinlich ein paar regelmäßige Importe und einige versierte Aquarianer schon ausreichen um eine erfolgreiche Vermehrung zu bewerkstelligen.
Das Diskussionsforum zum Thema Welszucht findet ihr hier.



Durch einen Klick auf das Bild erhält man eine größere Ansicht des Panaqolus sp. "L 459".


Die Panaqolus sp. "L 459" gehören zu den Verstecktbrütern bzw. Höhlenbrütern. In der Natur und
auch im Aquarium fressen diese Tiere regelrechte Höhlen in weiches Holz und verwenden diese nicht nur als
Verstecke sondern auch als Bruthöhlen. Einseitig offene Tonhöhlen haben sich als Bruthöhlen in der
Aquaristik inzwischen ebenfalls vielfach für diese Gattung bewährt.


Durch einen Klick auf das Bild erhält man eine größere Ansicht des Panaqolus sp. "L 459".

Wer interessantes Bildmaterial seiner Welse hat, kann es hier veröffentlichen.



Durch einen Klick auf das Bild erhält man eine größere Ansicht des Panaqolus sp. "L 459" Auges.


Autor: Ralf Heidemann (Fischray), Daniel Konn-Vetterlein (Acanthicus).

Bildautor: Erlend D. Bertelsen, Mike Schmidt (Zoodi.net), Markus Kaluza, Ralf Heidemann und Daniel Konn-Vetterlein


Wer Informationen hat bezüglich Panaqolus sp. "Peru 2", die noch nicht berücksichtigt wurden,
kann sie gerne im Forum mitteilen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln.
Wer diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellen möchte,
kann dies hier veröffentlichen.




Eine Welsart, die ich schon vor ein paar Jahren bekommen habe, ist der Panaqolus sp. "L 459".
Die Welse sitzen am liebsten in den Wurzeln. Wen wundert es denn schon, sie gehören zu den sogenannten Holzfressern.
Aus dem Rio Itaya in Peru stammen die Panaqolus sp. "L 459".
Eine nicht zu groß werdende Harnischwelsart, die ca. 12 cm groß wird.
Leider findet man nur selten Tiere dieser Art, um seine Gruppe aufzustocken.
Schlüsselwörter: Panaqolus Peru Hypostominae Ancistrini L459 459
Größe min: 12
Beckengröße min: 80
Temperatur min: 26
Temperatur max: 29



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