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Zuchtbericht - Peckoltia sp. "Zwerg"
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Beschreibung: Peckoltia sp. "Zwerg"

Herkunft: Rio Tocantins in der Nähe der Ortschaft Mocajuba

Größe: 7-8 cm

Beschreibung/Aussehen: Gelblich-bräunliche Bänderung des Körpers und der Flossen wirkt etwas
verwaschen.
Peckoltia sp. "Zwerg" wurde schon in zwei Varianten exportiert, einmal die in der DATZ
abgebildete und eine, bei der sich die gelblich-bräunliche Bänderung
auflöst.

Geschlechtsunterschiede: Männchen: nach hinten gerichtete feine
Hautzähnchen (Odontoden) im Schwanzbereich
Weibchen: runde Bauchpartie
Außerdem sind die Interopercularodontoden
(Zwischenkiemendeckelstacheln) sowie die Odontoden auf den
Pectoralstacheln beim Männchen stärker und länger ausgebildet.
Arten, die dem Peckoltia sp. "Zwerg" optisch ähnlich sehen: Peckoltia vittata, L 103 und L 38.

Haltung: Wegen der geringen Endgröße ist die Haltung bereits in
Aquarien ab 60 cm Länge möglich. Normale Einrichtung des AQ´s und
einige Wurzeln und Steine als Versteckmöglichkeit.
Temperatur: mind. 25°

Futter: Es werden alle gängigen Trockenfutterarten angenommen

Zucht: Die Geschlechtsreife tritt erst in einem Alter von 2-3
Jahren ein.
Wenn man die Peckoltia sp. "Zwerg" zur Zucht ansetzen möchte, sollte man darauf achten,
dass keine weitere etwa gleich große Harnischwelsart in dem AQ lebt,
denn die Männchen schubsen sich gegenseitig aus den Höhlen.

Wichtig ist eine geeignete Laichhöhle, z. B. aus Ton, deren Größe und
Form auf die Anforderungen der Peckoltia sp. "Zwerg" abgestimmt ist. Bewährt haben sich
Tonhöhlen mit seitlichem Eingang.

Zu den Zuchtvorbereitungen gehört erstmal eine gute Fütterung (mehr
Lebendfutter) und damit verbunden sollte man auf eine gute
Wasserbeschaffenheit achten, regelmäßige Wasserwechsel sind notwendig.
Um die Fische zum Laichen anzuregen, kann man die Bandbreite
verschiedener Umweltfaktoren ändern, also die Temperatur um 3-4°
erhöhen und evtl. auch die Wasserwerte verändern, z. B. Torf in das
Becken geben oder vorher benutzten weglassen. Gravierende Änderungen an
den Wasserwerten nur langsam über einen längeren Zeitraum, um die Tiere
nicht in Gefahr zu bringen.

Ein weiteres geeignetes Mittel ist auch der Einsatz von zusätzlichen
Pumpen, um eine kräftigere Strömung im AQ zu bekommen.
Wenn der Zeitpunkt des Laichens gekommen ist, schwimmt das Weibchen
vollständig in die Höhle und legt dort an einem Ende ihre Eier ab,
während das Männchen nur mit dem Vorderkörper in der Höhle ist und mit
dem gesamten Körper vibrierende Bewegungen macht.
Nach der Eiablage
wird das Weibchen ziemlich ruppig aus der Höhle verjagt und das
Männchen verschwindet vollständig in der Höhle, um die Brutpflege (das
Befächeln des Geleges) zu übernehmen.
Wenn die Jungfische 4 Wochen nach der Eiablage die Höhle verlassen,
dann sind sie bereits 2 cm groß. Sie sind genau wie die Eltern gefärbt,
nur kontrastreicher.
Fütterung der Jungfische mit zerbröselten Futtertabletten, feinem
Frostfutter wie Bosmiden, Cyclops und am Anfang auch ein wenig
Grünfutter.


Dieser Bericht entstand mit freundlicher Unterstützung von Andreas Sprenger



4 Tage alt



2 Monate alt









Bilder : © Ingo Seidel
Schlüsselwörter: Peckoltia Zwerg



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