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Lasiancistrus sp. "L 228"
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Lasiancistrus_sp_.jpg


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Beschreibung: Gattung/Art: Lasiancistrus sp. "L 228"

Synonyme: Deltaschwanzwels, Tüpfel-Deltaschwanzwels.

Herkunft: Rio Yavari, Peru

Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
(L 224 - L 232)


Größe: bis 15 cm

Wasserwerte:
T: 24-28° C
pH: 6,5 – 7,5

Empfohlene Beckengröße: ab 120 cm

Geschlechtsunterschiede: Geschlechtsreife Weibchen haben durch ihren Laich eine fülligere Bauchpartie.
Männchen entwickeln einen stärkeren Odontodenbewuchs.
Der Hartstrahl der Brustflosse ist bei den ausgewachsenen Männchen dicker und die gesamte Brustflosse größer.



Lasiancistrus sp. “L 228”



Brustflossenstachel mit Odontoden.


Brustflossenstachel mit Odontoden.


Genitalpapille eines L 228.


Sozialverhalten: Ruhige, gegenüber anderen Beckenbewohnern gut verträgliche Art.


Haltung: Da diese Art nicht so groß wird, ist sie gut für jegliche Gesellschaftsbecken geeignet.
Die Deltaschwanzwelse zeigen keine Aggression gegenüber anderen Aquarienbewohnern.
Bei einer genügenden Anzahl an Höhlen in einem gut gefilterten Becken sollte es ein leicht zu pflegender Fisch sein,
der an Wasserwerte und Futter keine großen Ansprüche stellt.
Gefressen werden verschiedenste Sorten von Frostfutter, Lebendfutter, Futtertabletten und
natürlich auch gerne Granulatfutter. Auf Grünfutter sollte bei dieser Art besonders geachtet werden.
Auch sollte nicht auf weiche Wurzeln im Aquarium verzichtet werden, da sie allem Anschein nach
für eine dauerhaft gesunde Pflege der Welse im Aquarium wichtig sind.
Die Wurzeln stellen eine Zellulosequelle dar.
Es sollten für diesen Wels viele Versteckmöglichkeiten angeboten werden.



Das Maul dieses Aufwuchsfressers.


Das Maul dieses Aufwuchsfressers.


Beschreibung: Die L 228 sind dunkel bis schwarz gefärbte Welse mit einer weißen Punktzeichnung auf dem Körper.
Sie besitzen einen abgeflachter Körperbau und zwei verschiedene Sorten von Interopercular-Odontoden.
Die lang ausgezogene gabelförmige Schwanzflosse ist bei dieser Art sehr auffällig.
Der Schnauzenrand ist mit Knochenplatten bedeckt.



Odontoden eines Lasiancistrus sp. am Kiemendeckel.


Schnauzenrand des Lasisncistrus sp.


Ein nackter Bauch bis zur Afterflosse.


Gabelförmige Schwanzflosse eines L 228.


Sonstiges: In Süd- und Mittelamerika ist die Gattung Lasiancistrus häufig zu finden.
Die Art kommt aus einem Grenzfluss zwischen Peru und Brasilien, dem Rio Yavari.
Diese Welse werden selten importiert und gehören zu den Aufwuchsfressern.
Gelegentlich wird die Art mit der falschen Gattungsbezeichnung Lithoxus aufgeführt.



Die Fettflosse des Lasiancistrus sp.


Zucht: Einige Vertreter dieser Gattung haben sich schon häufig im Aquarium vermehrt,
daher ist eine Vermehrung, wenn auch noch nicht bekannt, durchaus möglich.
Die Tiere sind Höhlenbrüter und legen gelbliche Eier.
Die Vermehrung einiger Vertreter dieser Gattung gelang in normalem mittelharten Leitungswasser.
Die Jungtiere sind mit Futtertabletten und Artemia leicht aufzuziehen.
Frischwasser und saubere Becken sind wichtig.




Lasiancistrus sp. “L 228”


Ähnliche Welse: L 33, L 337, L 302.



Auge von Lasiancistrus sp. „L 228“


Weitere Informationen : Wels Atlas Band 2 , Seite 354
Back to Nature Handbuch für L-Welse, Seite 200.



Autor: Ralf Heidemann (Fischray)

Wir bedanken uns für die Bilder bei Ralf Heidemann (Fischray)
Schlüsselwörter: Lasiancistrus L228 228 Yavarí Yavari Lithoxus Peru Brasilien Hypostominae Ancistrini
Sortierung: 233
Größe min: 15
Beckengröße min: 120
Temperatur min: 24
Temperatur max: 28



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