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Hypostomus sp. "L 132"
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Großbild


Beschreibung: Gattung/art: Hypostomus sp. "L 132"
(Cupari-Schilderwels)

Herkunft: Rio Tapajós, Rio Cupari, Pará, Brasilien

Vorgestellt: DATZ 6/1993

Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
Harnischwelse aus dem rio Tapajós (L 130 - L 134)


Größe: über 30 cm

Wasserwerte:
T: 26 - 30 °C
pH: 5,5 - 7

Empfohlene Beckengröße: ab 150 cm



Ein Hypostomus sp. "L 132" aus den in Unterlauf des Rio Tapajós mündenden Rio Cupari.


Geschlechtsunterschiede: Geschlechtsreife Weibchen des Hypostomus sp. "L 419" können durch
ihre Körperform von den Männchen unterschieden werden.


Das Diskussionsforum zum Thema Beckeneinrichtung findet ihr hier.



Ein recht junger Hypostomus sp. "L 132" mit ca. 6 cm.
Jungtiere sind eher in den Uferzonen und Holzansammlungen an den kleineren Zuläufen zu finden,
während die größeren Exemplare eher im Hauptstrom anzutreffen sind.
Durch Anklicken des Hypostomus sp. "L 132" bekommt man eine vergrößerte Aufnahme.


Sozialverhalten: Trotz seiner Größe ist der L 132 ein sehr ruhiger Vertreter.
Er ist sehr grazil im Becken unterwegs und randaliert auch nicht all zu stark mit der Einrichtung umher.
Andere Welse lässt er in der Regel vollkommen unbehelligt.


Haltung: Die Hypostomus sp. "L 132" sind robuste und einfach zu pflegende Tiere.
Vorraussetzung ist, dass die ausreichende Beckengröße für die Tiere vorhanden ist.
Für Einzeltiere oder auch mal ein Pärchen kann das 150 cm Becken noch als ausreichend bezeichnet werden.
Bei der Haltung einer Gruppe sollte auch die Beckengröße dementsprechend anwachsen.
Wichtig bei der Gruppenhaltung sind die ausreichenden Rückzugsgebiete und sehr viel Versteckraum,
da gerade größere Tiere eher territorial sind.
Auf eine starke und ausreichende Filterung sollte geachtet werden, da der Stoffwechsel dieser Welse recht stark ist.
Die Tiere wachsen je nach Temperatur schnell heran.
Bei der Futterauswahl sind sie nicht besonders wählerisch. Gefressen wird eigentlich alles,
ob nun Flockenfutter, Futtertabletten, Granulat oder Frostfutter in jeglicher Variation ist für diesen
Allesfresser eigentlich egal.
Bei den Wasserwerten hat sich gezeigt, dass die Welse da sehr variabel sind.
Sie kommen eigentlich mit jeglichem Leitungswasser ohne Probleme zurecht.
In der Regel sollte man sie eigentlich in neutralem bis leicht sauerem weichen Wasser pflegen.


Das Diskussionsforum zum Thema Welsfutter findet ihr hier.



Das Maul eines Hypostomus der zu den Allesfressern (omnivore) zählt.


Ähnliche Welse: Hypostomus sp. "L 130"



Der Rio Tapajos ist einer der großen Zuflüsse des Amazonas.
Er ist etwa 810 km lang und mündet bei Santarem von Süden her in den Rio Amazonas.
An der Mündung ist der Rio Tapajós etwa 12 Kilometer breit.


Exportsituation: Die Hypostomus sp. "L 132" dürfen zur Zeit nicht aus Brasilien exportiert werden.
Die brasilianische Regierung regelt ihre Exporte von Zierfischen
über eine Positivliste. Diese wird von der IBAMA herausgegeben.
Es dürfen nur Zierfische exportiert werden, die auf der Liste geführt werden.
Bei einigen Arten, die unter verschiedenen Bezeichnungen gehandelt werden, sind die Farbvarianten oder
Fundortvarianten von der IBAMA nicht extra aufgeführt worden.
So kommt es auch vor, dass nicht extra aufgeführte Arten gehandelt werden, da sie als eine Variante
einer beschriebenen Art gelten. Hierbei sind aber die Grenzen leicht schwammig.

Bei schweren Verstößen gegen die Exportvorschriften hat die brasilianische Regierung schon
hohe Geldstrafen und auch Gefängnisstrafen verhängt.
Daher sind in den letzten Jahren die Exporte aus Brasilien stark zurückgegangen.
Neue Arten, die bei Aquarianern weltweit immer sehr begehrt waren, sind aus Brasilien eher nicht
mehr zu erwarten. Hier haben sich in den letzten Jahren andere südamerikanische Länder hervorgetan.


Das Diskussionsforum zum Thema Welszucht findet ihr hier.



Zucht: Eine Aquariennachzucht ist bei den Hypostomus sp. “L 132” bisher nicht geglückt.
Es handelt sich aber um einen Höhlenbrüter, wobei die Männchen die Pflege des Geleges übernehmen.


Das Diskussionsforum zum Thema L-Welse findet ihr hier.



Die Hypostomus sp. “L 132” haben 7 Weichstrahlen in der Rückenflosse (Dorsale).
Der erste Strahl in der Rückenflosse (Dorsale) wird als Hartstrahl (Dorsalstrahl) bezeichnet und
weist einen leichten Odontodenbewuchs auf.
Die Weichstrahlen spalten sich im letzten Drittel in der Rückenflosse zweimal auf.
Die Rückenflosse (Dorsale) ist am letzten Strahl nicht durch eine Membran mit dem Rücken verbunden.
Die Fettflosse (Adipose) ist nicht mit der Rückenflosse (Dorsale) verbunden.
Zwischen den beiden Hartstrahlen (Caudalstrahl) der Schwanzflosse (Caudale) eines
Hypostomus sp. “L 132” sind 14 Weichstrahlen zu zählen, die sich wiederum aufspalten.
Die Bilder des Hypostomus sp. “L 132” können durch Anklicken vergrößert werden.
So sind Feinheiten besser zu erkennen.


Weiterführende Informationen: Welsatlas Bd. 2 S. 1084, Miniatlas L-Welse S. 124


Autor: Datenbankteam

Wir bedanken uns für das Bild bei




Wer Informationen hat bezüglich Hypostomus sp. "L 132", die noch nicht
berücksichtigt wurden, kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln. Wer
diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellt,
kann dies hier tun.
Schlüsselwörter: Hypostomus L132 132 Para Tapajos Cupari Brasilien Hypostominae Hypostomini
Sortierung: 134
Größe min: 30
Beckengröße min: 200
Temperatur min: 26
Temperatur max: 30



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Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 02:47 Uhr.

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