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Zucht Zucht von Welsen.
Beachtet auch die Zuchtberichte in der Datenbank.

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Alt 22.06.2005, 20:47   #1
Baron Ätzmolch
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Wachstumsstudien (Hyp)Ancistrus

Mahlzeit!

Naja, also Studien ist natürlich maßlos übertrieben.
Aber ich wollte es mal etwas genauer wissen. Denn wenn es um die Aufzucht von Hypancistrus zebra geht, dann bekommt man gewöhnlich zu hören, diese Art wachse recht langsam.
Auch gibt es Halter, die von mir Nachzuchttiere erworben haben, und sich teilweise später dann bei mir erkundigen, ob das langsame Wachstum normal sei.

Ausgehen möchte ich mal von Größenangaben, gestaffelt nach Alter (aus unterschiedlichen Quellen), die ich so in Büchern und im Web gefunden habe:

2 Monate: 1,9 cm
2,5 Monate: 2,5 cm
3 Monate: 2,6 cm
3 Monate 3 cm
3 Monate: 3 - 3,5 cm
6 Monate: 3 cm
12 Monate 4 - 4,5 cm

Schon bei diesen Angaben fällt auf, dass bei verschiedenen Züchtern, aber gleich alten Tieren Größenunterschiede bis zu 35% auftreten. Oder dass Tiere von unterschiedlichen Züchtern, die zwar gleich groß sind, durchaus doppelt so alt sein können.
Also insgesamt gesehen schonmal eine erhebliche Schwankungsbreite.

Aber wie sieht es mit dem Längenwachstum von H. zebra im Vergleich zu anderen (Hyp-)Ancistrus Arten, woher kommt die Feststellung/Meinung, Zebras wüchsen langsamer?

Dazu habe ich folgenden "Versuch" unternommen:
Ich habe Jungfische von einer Ancistrus- und zwei Hypancistrus-Arten, die alle in etwa zur gleichen Zeit abgelaicht haben (innerhalb von 10 Tagen), deren Jungfische also in etwa gleich alt sind, in einem Becken zusammen aufgezogen, unter völlig identischen Bedingungen, und zwar 5 Jungtiere jeder Art.

Zu den Bedingungen.
15 Liter Becken, 29-30 Grad Celcius, weiches Wasser (KH 1-2), kleiner motorbetriebener Innenfilter, Verstecke in Form einer dünnen Schieferplatte, täglicher Wasserwechsel 20-30%, vorwiegend frischgeschlüpfte Artemia-Nauplien und Sera Grünfutter Chips mit Spirulina, außerdem Cyclop-Eeze und gefrostete Cyclops, Stör-Pellets, Grünalgenbewuchs/Aufwuchs, weiche Holzsplitter (Mangrove), Fütterung sowohl tagsüber (geringe Mengen), überwiegend jedoch während der Dämmerung bzw. nachts.
Zeitraum 2 Monate vom Ablaichen bis zum Messen der Tiere.

Folgende Ergebnisse:
Ancistrus sp. normalo L 08/15: 2,8 - 3,1 cm
Hypancistrus zebra L 46: 2,7 - 3 cm
Hypancistrus sp. L 66: 2,7 - 2,8 cm

An diesem Versuch/Beispiel lassen sich also keine signifikanten Wachstumsunterschiede zwischen den Jungtieren der drei Arten während der ersten zwei Monate feststellen, schon gar nicht, wenn man noch berücksichtigt, dass die Ancistrus zuerst abgelaicht hatten, die Larven also am ältesten sind und zuerst mit der Nahrungsaufnahme begonnen hatten.
Hier sollte man erwähnen, dass die Larven aller drei Arten in etwa die gleiche Größe beim Freischwimmen (bzw. nach Aufzehren des Dottersacks) haben (14-15 mm), obwohl die Ancistrus-Eier wesentlich kleiner (3 mm Durchmesser) sind als die der Hypancistrus-Arten (5 mm), und sich die Ancistrus-Larven auch wesentlich schneller vom Schlüpfen bis zum Freischwimmen entwickeln (5 Tage) als die der Hypancistrus (11 Tage).

H. zebra also nach zwei Monaten knapp 3 cm lang. Verglichen mit der oben zitierten Größenangabe bei 2 Monaten also auch wieder ein Unterschied von 50%. Oder, ebenfalls nach o.a. Werten, eben 1 Monat jünger als Tiere, die dort mit ca. 3 cm angegeben sind.

Dies zeigt ganz deutlich zweierlei:
1). Die enorme Schwankungsbreite im Längenwachstum von H. zebra bei verschiedenen Züchtern/Haltern.
2). Überhaupt keine Differenz im Wachstum von H. zebra im Vergleich zu den anderen Arten (jedenfalls nicht in diesem "Versuch").

Das Wachstum von H. zebra und L66 geht jedoch mit zunehmendem Alter auseinander (Ancistrus sp. normalo hab' ich nie genauer untersucht), was wahrscheinlich auch mit den Endgrößen zusammenhängen dürfte, denn L66 wird ja 50% länger (und auch um ein Vielfaches "massiger") als H zebra. Während die Zebras bei mir nach 6 Monaten ca. 5,5 cm haben, sind die L66 schon etwas größer (etwa 5 mm), nach einem Jahr steht es ungefähr 6,5 - 7 cm zu 9 cm.

Damit liege ich wohl weit über dem Durchschnitt, wenn man das mit den o.a. Literaturangaben vergleicht oder auch direkt im Kontakt mit anderen Haltern/Züchtern und deren Erfahrungen.
Ob das "gut" so ist oder nicht, weiß ich nicht, das soll wirklich nur die Feststellung einer Tatsache sein, völlig wertfrei.
Ich habe auch wirklich keine Ahnung, was die Tiere in freier Wildbahn an Größenwachstum nach einer bestimmten Zeit aufzuweisen haben.
Aber ich kann sie im Aquarium ja nicht zwingen, über ihr natürlich "programmiertes" Maß hinaus schneller zu wachsen.
Dass sie bei manchen Züchtern (erheblich) schneller wachsen als bei anderen, zeigt doch aber lediglich, dass sie wenigstens das Potenzial zu diesem "schnelleren" Wachstum aufweisen.
Und das ist auch biologisch sinnvoll, denn unter natürlichen Bedingungen ist es von Vorteil, gute Zeiten (optimale Bedingungen, gutes Futterangebot) auch zu nutzen.

Dass gerade H. zebra im Aquarium aber im Wachstum total stocken kann und es fertigt bringt, in knapp 2 Monaten kaum mehr als 1 mm zu wachsen (ohne krank zu sein oder sonstwie in schlechter Kondition), hab' ich auch schon selbst gesehen.
Ob das "schlimm", nachteilhaft oder weniger gut ist, vermag ich ebenso wenig zu beurteilen.

Ich kann nur von meinen Erfahrungen ausgehen/berichten und folgendes Leuten raten, die mit dem Wachstum während der Aufzucht ihrer H. zebra nicht zufrieden sind:

- für konstante, optimale Bedingungen sorgen (warmes, weiches, sauerstoffhaltiges, sauberes Wasser (d.h vor allem Wasserwechsel)), Aufzucht nicht im Gesellschaftsbecken, nicht in einem großen Becken (für die ersten Wochen/sogar Monate sind kleine Becken ideal).
Die Kleinen "kümmern" irgendwie, wenn sie in großen Becken und/oder in Konkurrenz mit anderen Fischen leben (zumindest meinen Erfahrungen nach)
- Frischgeschlüpfte Artemia-Nauplien füttern, auch wenn die Zebras schon 4 cm und mehr sind. So füttern, dass die Tiere bei Dunkelheit bzw. nachts was zum Fressen vorfinden.
- Bis zur Größe von ca. 6 cm sollten die Tiere für gutes Wachstum regelrecht "gepäppelt" werden. Danach wachsen sie auch unter weniger aufwändiger/aufmerksamer Haltung, auch in größeren Becken/ Gesellschaftsbecken.

--Michael
Baron Ätzmolch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.06.2005, 21:28   #2
Volker D.
 
Beiträge: n/a
Hi Michael


Nette Studie und schön ausgearbeitet.

Das die alleinige Haltung und Aufzucht von z.B. L46 Jungtieren besser für das Wachstum ist , hab ich schon mehrmals gesehn.

Wie misst du eigentlich die mm?
Mit Gliedermaßstab oder Meßschieber?


mfg
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Alt 23.06.2005, 06:17   #3
Walla
Kalendermacher
 
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Beiträge: 2.168
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Hallöchen Michael,

schöner Bericht. Ich möchte aber anmerken, daß meine jungen Welse (L201) irgendwie schubweise wachsen. Also nicht kontinuierlich. Hast Du auch derartige Beobachtungen gemacht? Das Gleiche ist mir auch beim Ancistrus Normalus und beim L134 aufgefallen.

Liebe Grüße
Wulf
__________________
Welsfreunde treffen sich im IG-BSSW e.V.

Die 6. L-Wels-Tage finden im Jahr 2019 statt.
Tritt dem BSSW bei. Denn es lohnt sich

Näheres unter:
https://www.ig-bssw.org/gruppe-welse/l-wels-tage/
Walla ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2005, 06:31   #4
KaiS
Wäller Welspapa
 
Benutzerbild von KaiS
 
Registriert seit: 06.10.2004
Beiträge: 444
Hallo Michael!

Kann schon sein, das du mit dem Größenwachstum der Fische über dem Durchschnitt liegst. Über meinem liegst du damit jedenfalls.

Allerdings habe ich es auch nie in Betracht gezogen (eigentlich mich sogar bisher geweigert) an meine Tiere Störpellets oder Forellenfutter zu verfüttern.
Hiermit soll ja innerhalb kürzester Zeit ein möglichst großer Fleischzuwachs erzielt werden, da für gewerbliche Teichwirtschaft hergestellt. (Und auch für Fische mit ganz anderem Körpervolumen bzw. Endgrößen und mehr Bewegungsdrang-->Störe und Forellen sind ständig aktive sChwimmer)
Ich halte dieses Futter zumindest für bedenklich.

Meine Tiere erreichen mit drei Monaten eine Größe zwischen drei und vier cm, was ich für normal halte. Es erreichen auf jeden Fall alle ihre normale Endgröße, manche etwas früher als andere. Es gibt da so einen Spruch, der mich immer verfolgt, seit ich ihn mal gehört habe: " Ein Drittel des Nachwuchses wächst sehr gut, ein Drittel gut, ein Dritel weniger gut.

Daran ist unter normalen Bedingungen mehr als nur ein Körnchen Wahrheit!


MFG Kai
__________________
Gruß Kai
KaiS ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2005, 06:45   #5
aulonocara
Welspapa
 
Registriert seit: 16.03.2004
Beiträge: 115
hallo,

meiner meinung nach sind wirklich die wasserwerte ausschlaggebend, täglicher wasserwechsel ist durch keine andere maßnahme zu ersetzen!

grüsse daniel
aulonocara ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2005, 07:50   #6
Baron Ätzmolch
Ich glotz TV!
 
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Beiträge: 871
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Mahlzeit!

@Motoro:
Ich messe mit stinknormalem Lineal, und das äußerst ungern, nur dann, wenn ich die Viecher sowieso rausfangen muß, um sie umzusetzen.

@Walla:
Von schubweisem Wachstum hab' ich auch schon öfter gehört.
Tritt jetzt ausgeprägt bei meinen Viechern eher nicht auf, solange ich sie nicht in große Becken umsetze, wenn sie noch voll in der Wachstumsphase sind. Speziell bei H. zebra kommt es mir so vor, als dass die immer so einen Monat im neuen Becken brauchen, bis sie sich eingelebt haben und dann auch wieder richtig wachsen.

@KaiS:
Auf die Sache mit den Störpellets/Forellenfutter bin ich damals gekommen, als ich das in einem Buch las (da schrieb einer, dass die H. zebra Wildfänge in früheren Zeiten oftmals so ausgemergelt gewesen seien, dass man sie gut mit diesem Futter wieder hinbekommen habe), und als I.S. in der DATZ in seinem Bericht "Neues vom Zebrawels" erwähnte, Forellenaufzuchtfutter in kleinster Körnung sei auch gut für die Welsaufzucht zu gebrauchen.

Ich hatte mich dann über Stör-Pellets schlau gemacht, und alles, was ich darüber weiß, habe ich dann später mal hier in mehreren Beiträgen in einem Thread über Granulat-/Pelletfutter geschrieben (da geh' ich glaub' ich auch auf die Punkte ein, die du anführst). Ich weiß nicht, ob du damals hier schon mitgelesen hast, is' auch egal, kannst ja mal nachlesen, falls es dich interessiert:
https://www.l-welse.com/forum/showthread.php?t=3321

--Michael
Baron Ätzmolch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2005, 08:21   #7
Gitta
L-Wels King
 
Benutzerbild von Gitta
 
Registriert seit: 28.04.2003
Beiträge: 653
Hi Michael,

klar hängt es ganz stark von der Futtermenge und der Qualität des Futters ab.
Anfangs habe ich die kleinen im Extrakasten 2-3x täglich mit Lebendfutter und zusätzlich Trockenfutter versorgt. Da waren sie binnen 3 Monaten auf 3,5cm.
Leider gabs dann diesen blöden Unfall im Kasten.

Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich momentan nicht die Zeit aufbringen kann wie damals. Ich habe sie nach 3 Wochen anfütterei mit weniger gutem Futter (Artemia 1x pro Woche, manchmal gesiebte Flöhe, selbstgemachtes Trockenfutter)direkt ins Elternbecken gegeben (100L). Nun haben sie so nach 6 Wochen 2-2,5 cm.
Nicht dramatisch schlecht, aber dafür leben sie noch. Da ich auch öfter mal für 2 Tage weg bin ist das Risiko im Kasten zu hoch, im Elternbecken findet sich eher noch was zu fressen.
Im Gegensatz dazu habe ich den Eindruck, daß Ancistrus viel unkomplizierter heranwächst.
Ich habe mal einen Trupp von 6 L183 zum Putzen in ein AQ gegeben und nicht weiter aufwändig gefüttert. Nach 6 Monaten waren sie auf 6-7cm geschosssen. Sie waren recht gierig und wenig wählerisch bei der Nahrungsaufnahme und dazu wenig scheu, so daß sie wahrscheinlich durch dieses Verhalten gegenüber den Zebras einen Vorteil hätten wenn sie zusammen säßen.

Drum mußten die L107 auch aus dem Zebrabecken ausziehen seit es dort Nachwuchs gibt.

Dokumentiert habe ich das alles leider nicht recht

Ach ja, nochwas.
Im Zebrabecken ziehe ich außerdem kleine 260er auf.
Die sind ebenfalls recht unkompliziert, fressen alles und sind schon sehr früh aktiv auf Futtersuche, haben immer dicke Bäuche. Sie wachsen klar schneller als die Zebras, vor allem nehmen sie schneller eine kompaktere Form an.

Gruß Gitta

Geändert von Gitta (23.06.2005 um 08:35 Uhr).
Gitta ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2005, 08:53   #8
Martin G.
Herr der grossen Klappe
 
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Registriert seit: 06.04.2003
Beiträge: 1.981
Hallo Leute,

das weiche Wasser ist garantiert keine Voraussetzung für ein gutes Wachstum. Man braucht auch keine Störpellets.

Ich habe ähnliche Ergebnisse erzielt mit folgenden Werten: 25 Liter Wasser, 29°C, 25°dGH, pH?, Maximal-Filter, täglich 10 Liter Wasserwechsel, morgens und abends Artemia-Nauplien.

Wer jetzt bemängelt, daß ich ja noch nie H. zebra gezüchtet habe: Ich habe mal eine Handvoll frisch geschlüpfte Tiere bekommen.

An dem Versuch gibt es zu bemängeln, daß die Tiere alle in dem gleichen Becken aufgezogen wurden (gegenseitige Beeinflussung möglich) und natürlich das Messen mit dem Lineal. Eine Schieblehre ist nicht so teuer. Vielleicht liegt auch darin die Ursache, daß freischwimmende Ancistrus bei mir deutlich kleiner sind als junge Hypancistrus.
Ob die Veränderung dieser Dinge allerdings zu anderen Ergebnissen geführt hätte, bleibt fraglich.
Den Punkt "So füttern, daß die Tiere nachts bzw bei Dunkelheit was zu Fressen finden" gilt es IMO zu ändern in "So füttern, daß die Tiere immer etwas zu fressen finden."

Viele Grüße, Martin.
__________________
Du bist Herr deiner Worte. Aber einmal ausgesprochen beherrschen sie dich.
Bilder aus Uganda...
Redaktion VDA-Arbeitskreis BSSW.
Martin G. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2005, 09:00   #9
Walter
Herr Prof. Obermoserer
 
Benutzerbild von Walter
 
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Beiträge: 4.130
Images: 552
Ey, Martin

Also ob ich die Tiere mit dem Lineal messe oder mit der speziellen Fischmessplatte oder mit der Schiebelehre - da ist kein Unterschied (wenn ich nicht auf 1/10 mm genau messen muß).

Hab grad jetzt das Sch... Trum mal wieder nicht gefunden (Fischmeßplatte) - Lineal -> Kontrolle später, als das Ding wieder aufgetaucht ist...

Und Babies meß ich garantiert nicht mit der Schiebelehre.

Abgesehen davon ist eine Fischvermessung mit Schublehre sicher sinnvoll, wenn man Werte wie Augenabstand, Durchmesser, Schnauzenlänge, Flossenabstände etc. misst.
Für die Totallänge ist IMHO ein Lineal (bzw. natürlich optimal eine Meßplatte mit Rand) mindestens genauso gut geeignet, wenn es sich nicht um 1/10 mm Messungen handelt, da es mit der Schublehre oft passiert, dass man die Schwanzflossenränder wieder etwas zurückschiebt und man nochmal beginnen kann.
Auf einer Meßplatte kann man den Fisch richtig schön "ausbreiten", festhalten (bei lebenden Fischen) und die TL bestimmen.
__________________
Grüße, Walter

Geändert von Walter (23.06.2005 um 10:44 Uhr).
Walter ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.06.2005, 09:40   #10
Stefan
L-Wels King
 
Benutzerbild von Stefan
 
Registriert seit: 14.06.2003
Beiträge: 955
Hallo !

Michael hat wieder einmal einen beispielhaften Beitrag geleistet. Da kann man nicht mehr viel ergänzen.

Meine Welse zeigen unter den von Michael betonten Bedingungen (weiches und sauerstoffreiches Wasser) folgendes Wachstum.

- L129var. in 6/7 Monaten 5,5-6cm

- L333 in 4/5 Monaten 6cm

- L134 in 3 Monaten etwa 4,5 cm

Den letzten Satz von Michael mochte ich an dieser Stelle nochmals wiederholen: "Bis zur Größe von ca. 6 cm sollten die Tiere für gutes Wachstum regelrecht "gepäppelt" werden. Danach wachsen sie auch unter weniger aufwändiger/aufmerksamer Haltung, auch in größeren Becken/ Gesellschaftsbecken."

Weiches, Sehr Sauerstoffreiches, Sauberes/frisches Wasser halte ich für die drei Säulen einer optimalen Aufzucht. Das Futter-Thema wird meiner Ansicht nach meist überbewertet.
__________________
Bis dann - dann, Stefan !
Stefan ist offline   Mit Zitat antworten
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