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Alt 20.10.2010, 16:54   #1
Jonas B.
Babywels
 
Registriert seit: 18.12.2006
Beiträge: 16
Guten Abend,

das Gute erst einmal vorab, es ist zu keinen weiteren Verlusten gekommen.
Soweit ich die Gruppe beobachten kann hat kein weiteres Tier besondere Auffälligkeiten. Keinerlei Rötung, dicken Bauch..
Die klare Musterung der Tiere wirkt bei einem oder zwei Tieren einen an den Flanken minimal grau bis weiß verwaschen, ich kann allerdings nicht sagen ob dies nicht schon vorher der Fall war.
Für mich stellen sich nun ein paar Fragen:

1. Gibt es einen möglichen Zusammenhang mit den "kleinen Tierchen",
diese treten nach genauerer Beobachtung doch vermehrt auf, meist auf dem Sand oder der Wurzel. Die Größe muss ich deutlich nach unten revidieren, ich würde Sie als schwärmende Tiere bezeichnen, vllt. in der Größe von aufgetauten Cyclops.

2. Wie sähe eine gute Behandlung aus? Welches Medikament wäre hier ratsam? Der Händler, bei dem ich das Antibiotikum erworben habe wird sicherlich nichts schlechtes wollen, nur würde ich äußerst ungern ein Medikament ohne weitere Angaben meinen Fischen geben wollen!


Die Pflanzen habe ich alle vor dem Einsetzen in das Becken in Quarantäne gehabt, sprich zwei Wochen in einer ausreichenden Lösung aus Flubendazol gelassen und dann ausreichend gewässert, einmal und nie wieder Planarien und co. .

Gruß Jonas
Jonas B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2010, 19:25   #2
Jonas B.
Babywels
 
Registriert seit: 18.12.2006
Beiträge: 16
Hallo Bernhard,

noch eine kurze Ergänzung, die Pflanzen befanden sich zuvor in keinem Becken mit Fischen, habe die ersten Pflanzen bei Heimatbiotop.de sowie auf der Messe in Duisburg direkt bei Dennerle erworben. Ich glaube nicht, dass die Pflanzen hier mit Fischen direkt in Kontakt kommen.

Gruß Jonas
Jonas B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2010, 20:30   #3
bigbird
L-Wels
 
Benutzerbild von bigbird
 
Registriert seit: 07.09.2010
Ort: Sydney, Australien
Beiträge: 209
Hallo Jonas,

1. Hoffe das es dabei bleibt und kein weiterer L400 Krank wird
2. Hast du photos gemacht vom kranken L400 bevor er dich verliess ?

gruesse jk
__________________
Viele Gruesse aus Sydney, Australien
bigbird ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2010, 20:44   #4
bufo²
L-Wels
 
Benutzerbild von bufo²
 
Registriert seit: 06.06.2007
Beiträge: 255
Hallo Jonas, eine Frage habe ich zu den einseitigen Rötungen im Kofpereich: Waren die "erhaben"? Viele Grüße, Michael
bufo² ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.10.2010, 22:21   #5
Jonas B.
Babywels
 
Registriert seit: 18.12.2006
Beiträge: 16
Hallo Michael,

das Tier habe ich nach dem Tod, der scheinbar nicht lange zurück gelegen hatte in reinem Alkohol in einem entsprechenden Glasgefäss gelagert.
Morgen werde ich versuchen mir eine Kamera zu organisieren um Bilder von dem Tier hochzuladen.

Der L400 weißt meiner Meinung nach keine Erhebung an den geröteten Stellen auf.
Die bei dem lebenden Fisch noch zu beobachtende Rötung ist jetzt leider nicht mehr zu sehen, was man wahrscheinlich aufgrund der behelfsmäßigen Methode des Konservieren vielleicht auch nicht erwarten darf.
Ich sehe vielmehr drei kleine offene Stellen mit keiner sehr ausgeprägten Tiefe oder sonstiger Auffälligkeiten, habe nach dem Keschern des Fisches keinerlei Manipulation vorgenommen.

Warum kommst du auf die Frage der "erhabenen Rötung"?

Lg Jonas
Jonas B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.10.2010, 18:08   #6
bufo²
L-Wels
 
Benutzerbild von bufo²
 
Registriert seit: 06.06.2007
Beiträge: 255
Hallo Jonas,

wenn du in der Suche "Beule" eingibst, wirst du feststellen das erschreckend viele Welshalter bereits Probleme mit Krankheiten hatten, die mit den von dir genannten Symptomen Übereinstimmungen aufweisen. Oftmals einseitig aufbrechende und dann stark blutende, rote Beulen.

Ich hatte vor einiger Zeit auch Verluste durch eine Krankheit mit dieser Symptomatik. Zum "Glück" blieb der Supergau bislang aus, dh es sind "nur" zwei Tiere eingangen. Ich habe seitdem begonnen auf den Rat eines Kollegen hin meine Wasserwechsel zu verdoppeln (zwei Mal in der Woche 30-50%). Das war vermutlich zu spät, denn potenziell infiziert ein Aufbrechen der Beulen alle weiteren Mitbewohner.

Ob das nun Bakterien oder Viren sind, kann ich nicht sagen, aber eine übersteigerte Hygiene und eine sofortige Isolation erkrankter Tiere könnte vielleicht den Zyklus brechen oder zumindest die nicht erkrankten Tiere stärken und somit weitere Ausbrüche verhinden.

Seit dem letzten Todesfall vor etwa sechs Wochen habe ich keinen Ausbruch der Erkrankung mehr festsellen können.

Viele Grüße, Michael
bufo² ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.10.2010, 09:25   #7
Jonas B.
Babywels
 
Registriert seit: 18.12.2006
Beiträge: 16
Hallo,

ich habe mit der Kamera zwei nicht berauschende, aber hoffentlich dennoch brauchbare Fotos geschafft.
Sie zeigen an dem Fisch die betroffenen Stellen, sonst liegen keine äußeren Veränderungen bzw. Verletzungen vor.

https://yfrog.com/0ksdc10772haj

https://yfrog.com/4xsdc10768xj

Beim zweiten Bild kommen überraschender Weise etwa die Rottöne hervor die das Tier kurz dem Ableben zeigte. Doch waren die "Vertiefungen", die jetzt mehr als sichtbar sind nicht vorhanden!!

Trotz des nicht gerade schönen Anblicks überwiegt momentan der Zweckoptimismus , kein weiterer Verlust bei wöchentlichen WW und sehr großzügigen TWW alle 2-3 Tagen.

Gruß Jonas
Jonas B. ist offline   Mit Zitat antworten
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