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Bio - Filter für kleines Geld , gr. Wirkung !
Anmeldungsdatum: 24.12.2006
Beiträge: 24 Wohnort: Duisburg Verfasst am: 20.03.2007 12:26[/size] [size=1] Titel: Kleiner Biofilter für kleines Geld , große Wirkung Hallo miteinander ! Seit Wochen habe ich Probleme mit dem Jumbo - Filter meines Juwel Trigon 350 Aquariums , welches ich vor 6 Wochen neu eingerichtet habe und stets infolge meiner L - Welspflege mit Schwebstoffen im Wasser zu kämpfen habe ; Clear-Präparate , die mir von einem großen Zoo - Haus empfohlen wurden , erleichterten zwar meine Geldbörse , brachten aber keine nennenswerten Besserungen ! Nun hatte ich das große Glück Herrn Lorenz aus Essen kennenzulernen , der Aquarienartikel verkauft und mir seinen Biofilter empfahl um diesen zusätzlich einzusetzen ,(für kleinere Becken bis 250 l. genügt der allein), heute morgen nun , ca. 16 Stunden nach dem Kauf , war wie von Zauberhand eine sichtbare Verringerung der Schwebstoffe zu erkennen , die sich auf dem Schwamm absetzten ! Ich habe dieses Teil in der größeren Ausführung für 5,00 € erworben , der kleine kostet 4,00 € ! Ich kann dieses Teil , sofern nicht bekannt , jedem Aquarianer wärmstens empfehlen , ersetzt die großen teuren Außen - u. Innenfilter und wird nur an einer Luftpumpe angeschlossen ! Kontakt - Emailadr.: info@aqualorenz.de Viele Grüße Günter _________________ Man achte auf die Feinheiten ! |
Hi
Zitat:
Wenn man in einen 250 Liter Becken nur ein kleine Schwarm Neons hält wird der Filter wohl reichen. Ansonsten würde ich eher abraten ihn alleine zu betreiben. Für kleine Becken ist er natürlich ausreichend. Aber man sollte darauf achten das der Schwamm nicht verstopft. In den Fall würde er nur noch als unbefriedigender Luftausströmer fungieren. Da er aus sehr feinen Filterschaum besteht, zieht er Schwebeteilchen Gut aus den Wasser dementsprechend ist er natürlich auch schnell Dicht. Da in der Regel der Auslauf Unterwasser ist bemerkt man nicht wenn der Schwamm dicht ist. Es gibt ihm meistens in 4 Größen, nicht nur die zwei kleineren die dort angeboten werden, aber auch die größeren reichen nicht für Ein 250 Liter Becken. Wie gesagt für kleine Becken ein guter Filter muss aber sehr oft gereinigt werden, je nach stärke der verunreinigjung im Becken. Bei mir sind die großen Filter in meinen Aufzuchtsbecken wo natürlich auch viel gefüttert wird. Es können auch wehere Filter übereinander gesteckt werden um ihn noch zu vergrößern oder man kann ihn auch mit einer Pumpe betreiben. ![]() Gruß Ralf |
Re.: Biofilter
Hi Ralf , mit Deinen Ausführungen hinsichtlich der häufigen Reinigung dieses Filters mag´s Du ja Recht haben ; das aber ändert nichts an der Tatsache , daß aufgrund meiner Erfahrung zur Beseitigung von Schwebstoffen , die bekanntlich u.a. durch wühlen der Bodenfische hervorgerufen werden , es in dieser Preisklasse nichts Besseres gibt. Was dieses Teil in 2 Tagen fertiggebracht hat , das hat der Juwel "Jumbo" nach Neueinrichtung meines Trigon350 nicht in 6 Wochen geschaft !!
Ich bilde mir ein als alter Aquarianer , zu den Senioren gehörend , mir dieses Urteil bilden zu können ! Viele Grüße v. Günter dem "Welsbändiger" |
Hallo Günter,
ist ja schön, dass Du persönlich mit der Klärung des Wassers durch den Filter zufrieden bist, und Herrn Lorenz wirds auch freuen, dass Du sein Produkt lobst/bewirbst. Dennoch sehe ich's wie Ralf - ein kleiner Schwammfilter packt den in der Regel großen Abbau-Aufwand in großvolumigen Becken (mit Welsbesatz) vielleicht optisch, aber *sicher* nicht biologisch. Als Zusatz zum Jumbo macht er durchaus Sinn. Als Ersatz langfristig wohl nicht, dazu ist die Fläche viel zu klein. In gut eingefahrenen Becken mag es eine Weile hinhauen - da kann es aber auch gänzlich ohne Filter laufen, da die denitrifizierenden Bakterien sessil sind, und sich fast überall angesiedelt haben. :) Ich nutze dieses Filtersystem übrigens mit doppeltem Schwammvolumen (also Aufsatz) in meinen 30-Liter Garnelen-Aquarien. Allerdings nimmt er Schwebstoffe nicht heraus. Eine 'optische Klärung' von Schwebstoffen können durch blosses Ansaugen eine ganze Reihe von Filtern auch einfacher Bauart erreichen. Allerdings verstopfen sie dementsprechend schnell. Die Probleme mit den Juwel-Innenfiltern liegen wohl oft beim falschen Aufbau der Elemente. Das geht bei der Reihenfolge der eingesetzten Schwämme los und hört beim schlechtsitzenden Aufsatz der Pumpe nicht auf. Kleine Korrekturen bewirken da Wunder. ;) Ich nutze an meinen Juwel-Becken den eingebauten Jumbo plus je einen Aussenfilter (plus Sprudelstein, da knackig besetzt). Für mich eine gute Lösung. Fällt mal einer aus, puffert der zweite eventuelle Katastrophen ab. Gruß, Indina |
Re.: Innenfilter !
Hallo Indiana , und wie bitte schön sollen die Filterschwämme eingebracht werden ? Lt. Beschreibung des Juwel-Filters doch die Feinschwämme unten , darüber die Grobschwämme und oben drauf das Filtervlies zum Auffangen groberer Teile , was häufig gewechselt werden muß ; wobei mich diesem System nicht überzeugt hinsichtlich der Wirkungsweise . Ein hiesiger Zoo-Händler gab mir den Rat , es genau umgekehrt zu plazieren ! Nun bin ich genau so schlau wie vorher !
Mit Gruß Günter |
Ich habe in meinem 250l-Aquarium mit den Schwebstoffen, die mein L27 produziert ebenfalls zu kaempfen.
Ich betreibe einen HMF _UND_ einen Eheim 2628 und bekomme die Schwebstoffe nicht in den Griff. :/ Das kann natuerlich auch an der Groese der Holzteilchen liegen, die der L27 abraspelt :). Ich habe allerdings schon von mehreren Seien gehoert, dass sowohl Fluval, als auch Juwel Aussenfilter sehr gerne zum verstopfen neigen und Schwebstoffe nicht gescheit aus dem Wasser filtern. Ein Bekannter hat jetzt seinen Fluval gegen einen Eheim 2028 getauscht und wie von Zauberhand waren die Schwebstoffe weg und das Wasser wieder klar. Entscheidend ist fuer einen "Filter" immer das Filtervolumen, das nie gross genug sein kann. (Wie mit Kfz und Hubraum... :)) Was ich damit sagen will: Auch mit Schwammfilter wuerden meine Schwebstofe nicht verschwinden. Oder liegt es an der Aufloesung der Matte? Ich habe eine ziemlich grobe Matte drin. In meinem 112er habe ich eine feine Matte, da habe ich immer glockenklares Wasser. Gruss, Sebastian |
Zitat:
Ich mach es so: grober Schwamm nach unten, darüber die feineren, obenauf das Vlies. Das ich ca. alle 2 Monate mal ausspüle und ca. 1x im Jahr wechsle. Ab und an nehm ich mir die Pumpe und ihre Halterung zur Brust und säubre sie auch. Dito das Auslaufrohr. Aber wie gesagt: es hängt noch ein E*eim 2222-Topf dran, der natürlich einen Teil des Jobs erledigt. Der Besatz in dem 180-Liter Becken ist heftig (verschiedene Welse, Schachbrettschmerlen, ein Skalarpaar, Salmler, Garnelen, ein Cherax), es läuft aber so seit 3 Jahren stabil (bis auf kräftigen Pinselalgenwuchs, den ich auf die starke Durchströmung zurückführe). Wasserwechsel 1x die Woche 50%. Mit dem lütten Bio-Filter als einziger Filterung hätt ich nach einem Tag schwere Probleme. Gruß, Indina |
Hi Günter der "Welsbändiger" Zitat:
Ich gehöre zur Jugendgruppe der Wolfsburger Aquarienfreunde und habe auch so meine Methoden entwickelt Erfahrungen zu sammeln. Zitat:
Da ich wohl zu den Jungaquarianern gehöre, brauche ich noch ein bisschen länger zum Erfahrung sammeln als „16 Stunden nach dem Kauf“. Zitat:
Das ist unter anderem ebenfalls der Grund, warum ich ihn auch einsetze. Allerdings für kleine Becken als Alleinfilter oder als zusätzlichen Filter. Zitat:
Die biologische Filterung wird in stark verschmutzten Becken durch das häufige Saubermachen natürlich beeinträchtigt. Aber für kleine Jungfischbecken ist es ein guter Filter. Bis sie dann in die größeren Becken mit den günstigen „HMF“ kommen. Ich betreibe ca. 70 dieser kleinen Filter und zwar seit 3 oder 4 Jahren und nicht seit „16 Stunden“. Was den Juwel „Jumbo“ betrifft, sehe ich es ebenso wie Indina. Eine Frage des Filtermaterials. Ich habe mehrere „Jumbos“, die mit feinem Filterschaum bestückt sind, um gerade die Schwebeteilchen aus dem Wasser zu holen. Zitat:
Der Preis ist für die Einzelanschaffung schon in Ordnung, ich persönlich kann da nur lächeln. Gruß Ralf |
Ja für die 5€ hätte man gleich eine ganze feine 50x50 Filtermatte bekommen. Dann gleich mehrere Stücke für den Jumbo zuschneiden und einfach, wenn eine dicht ist, die nächste rein und die andere später reinigen. Dann ist noch genug für einen HMF usw. über (wenn mal was neues anliegt ;-) ) . Ich kenne den angesprochenen Filter ja nicht genau aber meistens sind die auch noch mit lauten Lufthebern bestückt. Das würde mich echt nerven.
MFG Michael |
Hallo!!!!
Also wegen dem Filteraufbau usw. - ich habe in meinen Aquas (jene mit Außenfilter) nur grobes Filtermaterial rein (auch nur grobe Schwämme) für mich diente der Filter als "Bakteriensammelplatz" - muß auch zugeben, daß ich Außenfilter immer ungern reinige. Ich hab mir immer einen kleinen Innenfilter (klein - je nach Beckengröße) reingehängt. Oft nur den Motor ( als Umwälzpumpe)ohne Korb. Bei sehr schmutzigem Wasser hab ich den Korb mit Watte gefüllt. Nach 16h war das Aqua oft auch glasklar und die Watte dunkelbraun. So hatte ich mein Piranhasaqua und mein Welsbecken betrieben. Hatte nie Probleme mit irgendwelchen Wasserwerten. @Indina - 50% Wasserwechsel und das jede Woche - hast Du da nicht sehr viele tode Fische und schlechten Pflanzenwachstum??? Mir sind im Notfall max. 30% bekannt - ansonsten 20-25% all 1-2 Wochen. Schönen Gruß Mike |
Zitat:
Warum sollen wegen eines 50% WW pro Woche Fische sterben? Bei mir gibts wöchentlich mindestens 50%WW, meist eher mehr. IMO kann man gar nicht genug wechseln, nur zu wenig. Viele Grüße, Kristian |
Hi Mike,
die Pflanzen wachsen prima und tote Fische gibts alle paar Monate, wenn ein Salmler zu den Ahnen geht. Bei dem Überbesatz, den das betreffende Becken aufweist, habe ich mit 50% Wasserwechsel beste Erfahrungen gemacht. Die Skalare und Sturisoma laichen meist am nächsten Tag ab. Es gibt Leute, die wechseln pro Woche 80% (und mehr), bei Jungfischaufzucht auch täglich. Es kommt immer auf die Art/den Besatz und das Becken an. Und auch bei 80% WW am Tag hast Du immer noch belastete Plörre - im Vergleich zu den Habitaten der Fische. :) Es gibt aber auch Arten, die solch heftige Wasserwechsel nicht vertragen. Gruß, Indina |
Wasserwechsel !
Hallo , 50% und mehr Wasserwechsel pro Woche halte ich für reichlich übertrieben u. total unangemessen! Bei einer sparsamen Fütterung reichen 25% pro Woche aus und da muß ich Indiana vorbehaltlos recht geben , das Wasser kann in diesem Fall ja gar nicht zur Ruhe kommen . Urteil : "Völlige Ahnungslosigkeit !!
Viele Grüße v. Günter |
Hallo Günther,
ich hab jetzt noch mal alles gelesen, kann den angeblichen Hinweis von Indina nicht finden... Völlige Ahnungslosigkeit zu unterstellen finde ich ja ein bischen arrogant, da du weder die Halter noch die Becken oder deren Besatz kennst. Wie soll Wasser zur Ruhe kommen, der Begriff sagt mir gar nichts. Was spricht, deiner Meinung nach, gegen stärkere Wasserwechsel? Bin auf eine Erklärung gespannt. Gruß, Kristian |
Zitat:
(ich heisse übrigends Indina, mit dem Bundesstaat habe ich nichts zu tun) Bei kräftig besetzten Becken gelten in Fachkreisen 25% Wasserwechsel in ihrer Wirkung so wie 0% Wasserwechsel - bringen also nichts. Auch 50% sind noch suboptimal, ich fahre damit aber gut. Das Wasser braucht in diesem Falle auch nicht 'zur Ruhe zu kommen', eine Verdünnung der Keimdichte ist Ziel der Veranstaltung. Das zur Ruhe kommen gilt imo eher für die Einlaufphase eines Aquariums. Da stören frühe Wasserwechsel eher, da sie der Einpendelung der Biologie des betreffenden Beckens entgegenstehen. Gruß, Indina |
Bei mir werden in meinen Aufzuchtbecken jede Woche ca. 80-90% gewechselt. Da fangen die Kleinen erst richtig an zu wachsen. Sind aber auch recht klein und gut besetzt. Da geht der WW keinen Tier an die Nieren. Es wird sogar gleich nach den Wechsel wieder gefressen.
MFG Michael |
Nabend, Aufzuchtbecken sind ja auch als Sonderform zu betrachten, eben weil stärker gefüttert wird. In solchen Becken komme ich allerdings auf 2 x 80% am Tag, je nach Größe und Besatz, ohne das die Tiere Schaden nehmen.
Gruß, Kristian |
Wasserwechsel 50% und mehr ?
Hallo Kristian , ich habe in meinem Kommentar leider die Indina mit dem Norge verwechselt , der meiner Meinung ist ; und zu Deiner Frage was gegen einen höheren prozentualen Wasserwechsel spricht , ist , daß unnötig , bedingt durch den hohen Wasserverbrauch , der Geldbeutel belastet wird und für das Wohlergehen der Fische garnichts bringt !
Es grüßt Euch sowie die "Wasserverschwender" Günter ( bitte ohne "h") |
?????????????
Was bringt ein größerer WW nicht????? Meinen Tieren geht es mit einem größeren WW besser. Wieso sollten sie auch bei weniger Bakterien, weniger Schadstoffen wie Nitrat Phosphat usw. auch besser gedeihen. Währe ja echt weit hergeholt :confused: . Ich denke irgend etwas läuft hier falsch! Mit unverständlichen Grüßen Michael |
Hallo zusammen,
ich glaube auch daß Günter nicht wirklich einen Plan hat von dem was er da schreibt! Günter erzähl daß mal einem Diskuszüchter der wird dich Bombadieren wenn Du dem sowas weiß machen willst. Außerdem brauchen die Jungtiere bei häufigem Frischwasser oft nur die hälfte der Zeit bis sie Verkaufsgröße haben im gegensatz dazu, wenn sie im belastetem Wasser stecken. Und was die Kosten anbelangt: Wie siehts da bei Dir aus wenn Du die Jungen länger bei Dir hast als andere?( Strom, Wasser, Futter) Gruß Björn |
Morgen!
Bevor wir jetzt alle wild drauflos hacken und das ganze in die Kostenschiene abdriftet, warten wir doch lieber mal auf Günter's Erklärung bzgl. weniger Wasserwechsel. Grüße Tobi |
Zitat:
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ich erlaube mir trotzdem noch die Frage nach dem "Was denn nun? Muss das Wasser zur Ruhe kommen oder spricht das Geld gegen mehr als 25% WW?" Wobei die Kostendiskussion eh überflüssig ist. Wenn ich so ein Hobby betreibe, weiß ich vorher, das es Geld kostet. |
Re.: Wasserwechsel !
Hallo Björn , wenn Du schon bei dieser Meinungsverschiedenheit Diskuszüchter "ins Felde" führst , so sei Dir gesagt , daß ein sehr bekannter Züchter in NRW. der Hr. Lederer aus Duisburg ein guter Bekannter von mir ist , der leider seine Zucht drangegeben hat und ich somit sehr wohl zwischen Zucht und Haltung von Zierfischen untercheiden kann . Jedenfalls zwischen 50 u. mehr zu 80% seiner Zuchtwässer hätte er wöchentlich betimmt nicht gewechselt !
Über derartige Praktiken hätte der vermutlich nur den Kopf geschüttelt !! So ganz nebenbei : Ich betreibe keine Zucht sondern pflege ein Gesellschaftsaquarium bei 14 tägigem WW. von 25% und meine Fische fühlen sich "Sau"wohl ! Dann wechsel mal schön oft u. immer öfter ! Gruß Günter |
Da Du ja anscheinend reichlich Erfahrung im Bezug auf Aquarien hast, werde ich jetzt nur noch alle 2 Wochen 25% Wasser wechseln. Ich bräuchte dann noch deine Adresse um Dir meine verkümmerten und toten Tiere zu zu schicken. Wenn ich die in die Biotonne werfe bekomme ich immer ärger mit den Nachbarn.
Nebenbei solltest Du mal im Diskusportal fragen wie oft die bei jungen Nachzuchten das Wasser wechseln. Du wirst Dich wundern was Du an antworten bekommst :hrh: . MFG Michael |
Hallo Günter,
wie oft und wieviel Wasser gewechselt wird, ist doch immer eine Frage der Besatzdichte, die jeder für sich selbst beantworten muss. Bei Indina's Beispiel sind 50% WW die Woche angemessen und m.E. noch zu wenig. Bei einem weniger stark besetztem Becken, wie es bei Dir möglicherweise der Fall ist, können 25% alle 14 Tage ausreichend sein. Ein Indikator dafür ist z.B. der Nitratgehalt. Steigt dieser bei regelmäßigem WW weiter an, dann wechselt man logischerweise zu wenig und/oder zu selten das Wasser. Das gleiche gilt für Phosphate, sonstige gelösten Salze und die Keimdichte im Aquarium. Es spricht in meinen Augen nichts dagegen, daß sich Fische bei wöchentlichen 50% WW "sauwohler" fühlen, auch nicht in Deinem Becken. Gruß Stefan |
Tja dann laß mal Deinem H. Lederer denn Kopf schütteln.
Hat vielleicht ein veraltetes Denken in sachen Zucht. Möchte nicht wissen was mit ihm passiert wenn er hört daß manche Züchter eine permanente Frischwasserzugabe über denn ganzen Tag haben und dann noch WW. Unvorstellbar! Woher weißt Du denn daß sich Deine Fische Sauwohl fühlen? Gruß Björn |
Wenn ich mir seine Liste anschaue und er sagt das er nur eine Gesellschaftbecken hat und seine alten Posts anschaue, hat er all diese Tiere in einem 350l Becken. Wen diese Tiere nun ausgewachsen sind und in Gruppen (z.B. L134) gehalten werden. Ist das Becken schon reichlich besetzt. Wenn dann noch andere Tiere dazu kommen, ist es für mich schon nen ganzschön haarige Angelegenheit nur 25% alle 14 Tage zu wechseln. Mein 300er hat mit einem ähnlichen Besatz nach 2 Wochen fast 40mg Nitrat und das nach 70-80% WW. Wie das bei nur 25% ausschaut möchte ich mir nicht vorstellen.
MFG Michael |
Hi Günter
Wie war das, alle 14 Tage nur 25% Wasserwechsel, und das sagte dir ein Züchter? ![]() ![]() ![]() Gruß Ralf |
Da einige von Euch ja ach so kluge Köpfe sind , werde ich mich an einer weiteren Diskussion zu diesem Thema , nach dem Motto : Jeder will seinen "Senf" dazu tun , nicht mehr beteiligen ; der Stil ist mir einfach zu albern !!
Mit Gruß Günter |
Auch gut, wenn man nichts zu sagen hat, zurück ziehen. Hast Du in deinem Becken schon mal den Leitwert beobachtet. Da kann man prima messen wie sich die Sch.... in dem Becken anreichert.
Wir bzw. ich würden ja auf Deine Behauptungen sachlich eingehen, wenn Du diese irgendwie Fachlich stützen würdest. Das sehe ich aber das Problem. Irgendjemand der irgendwo mal etwas gesagt hat und das von jemanden gehörthat das das jemand gesagt hat ist eben nicht wirklich ein Argument. Außerdem hast Du den Sinn eines Forums anscheinend nicht verstanden. Jemand sagt was und der Rest gibt den Senf dazu. So ist das eben! Wenn das jemand nicht möchte, muss er eine Homepage aufmachen. Da kann er schreiben was er möchte und den Senf gibt auch nicht gleich jeder dazu. MFG Michael |
Hallo Günter,
daß ist wahrliche Größe, wenns mir zu heiß wirt hau ich ab. anstatt vielleicht doch mal einen Fehler einzugestehen und zu sagen ´´ ok ich werde eure Meinung mal überdenken.´´ Austeilen aber nicht einstecken können. Anscheinend beharrst Du nur auf Deiner Meinung und alles andere zählt nicht. Aber der Wissensstand ist heute anders als vor 20 Jahren und es sind viele Theorien überarbeitet worden. Aber bei Dir ist das glaub wie wenn man einem 80 jährigen Menschen erklären muß daß es Handys gibt. Gruß Björn |
Hi
Ich bin eigentlich der Meinung, dass man die Diskussion so nicht stehen lassen sollte, ohne etwas zu begründen. Wenn ich möchte, dass meine Fische wachsen, muss ich bei meinen Nachzuchten dafür sorgen, dass alles an wachstumshemmenden Stoffen aus dem Wasser entfernt wird. Dies erreiche ich durch häufigen Wasserwechsel. In vollen kleinen Becken wechsele ich täglich das Wasser. Das ist natürlich immer eine Frage des Besatzes und der Beckengröße. In dem Fall natürlich alles Sachen, die mit der Zucht zusammenhängen. Wenn ich im anderen Fall natürlich ein Becken habe, in dem ich sehr wenig Fischbesatz habe, so in Richtung Holländisches Pflanzenbecken, ist das natürlich anders. Als Beispiel angenommen: 300Liter besetzt mit 30 Neons im zugewachsenen Pflanzenbecken. In diesem Fall braucht man natürlich keinen massiven Wasserwechsel. Es ist immer im Verhältnis zur Besatzdichte zu betrachten. In sehr sehr sehr alter Literatur ist noch oftmals von „Altwasser“ die Rede. Es sollte wohl bekannt sein, dass diese Haltungsart noch aus der aquaristischen Steinzeit stammt und heute überholt ist. Gruß Ralf |
Hallo
wenn ich in ein bestehendes Becken einen Wels dazu tu, kreisen meine Gedanken immer um "hoffentlich ist das nun nicht überbesatz" und wenn ich hier die Bilder von Ralf sehe oder die CZ-Züchter Bilder in der neusten Amazonas staun ich immer wieder auf ein neues :esa: Und da der Themenersteller ja den Schw.. eingezogen hat weil er keine Kritik verträgt und nicht Forentauglich ist . Nehm ich den Tred gleich um Ralf ein par Fragen zu stellen. ;) Lebst du von der Fischzucht? wie sind deine Absatzwege, hauptsächlich Handel, oder Grosshandel oder Verkauf an Privatkunden. ? Die Bauweise des Kellers habe ich ja schon kopiert (2 Ringleitungen und je 2 LH ). vieleicht giebts noch mehr zu kopieren *g Empfängst du auch Besucher mit Rotwein in der Hand und Schweizerkäse im Handgepäck ? :-) lg Udo |
Hi Udo
Zitat:
Geldvernichtungsmaschine. Zitat:
den Rest gebe ich natürlich ab. ![]() Zitat:
In der Regel bringen Besucher immer L46 und Schokotorte mit. Wenn es sich um süßen Rotwein handelt, ist das ja schon mal ’ne Verhandlungssache (schmeckt er dann zum Schweizerkäse?). Am letzten Wochenende hatte ich gerade einen Aquarianerkollegen zu Gast, mit dem du dich in Friedrichshafen getroffen hattest. Gruß Ralf |
Hi Ralf,
Zitat:
Hm, ich glaube wirklich reich ist noch keiner durch Fischzucht geworden. (Mal abgesehen von ein paar Leuten, die in Wahnsinnsanlagen für wahnsinnige Leute "Diamanten" züchten. *gg*) Jedenfalls kenne ich keine Leute, die im normalen aquaristischen Rahmen nur mit Zucht Geld verdient haben. Die meisten sind froh wenn die Unkosten gedeckt sind. Gruß, Corina |
Also ich versuch jetzt mal auf das thema zurück zu kommen :hrh:
Meine erfahrungen mit dem Juwel system sind super! ich hab klares wasser und keine schwebteilchen. man kann diesen 5 € filter bestimmt zusätzlich betreiben, wenn er "wunder" vollbringen soll, aber alleine ist es doch , wie viele schon gesagt haben, etwas dürftig um sich auf ihn zu verlassen. |
Hi,
ach ja, das eigentliche Thema! Filter und die Aufnahmefähigkeit von Filtern. Der Juwel-Jumbo leistet mit Sicherheit gute Dienste, auch Schwebstofffreie, jedenfalls wenn er sich soweit zugesetzt hat, bis er auch das letzte sichtbare Teilchen aus dem Wasser entfernt. Meist ist die Strömung dann schon so beeinflusst, dass sich auch mal Mulm auf den Boden (vor Hindernissen, wie Holz, Höhlen, Pflanzen) absetzt. Wenn da nun ein Wels entlang huscht, ist das Wasser eben voller Schwebstoffe. Tja, das passiert auch den besten Filtersystemen mal. ;) In Aquarien, in denen die Pflanzenhaltung weniger eine Rolle spielt, ist das auch egal. Wenn man aber ein Pflanzenbecken und Harnischwelse haben möchte (dazu kristallklares Wasser), ist alles nur eine Frage der Pflege. Das Juwel-Jumbo-Teil bietet da auch Möglichkeiten ein schwebstofffreies Wasser zu haben, ohne gleich große biologische Filterwirkung einbüßen zu müssen. Man muss sich nur etwas bemühen. Kompromisse bedeuten auch meist mehr Pflegeaufwand. Es ist nun mal so. Gruß, Corina |
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