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drbluemoon 02.02.2007 22:35

Hallo zusammen,
also ich weiss nicht ob die kleinen Welse das Becken als trostlos, Minigefängnis oder der gleichen ansehen. Sind wohl auch wenig fachliche Äußerungen, weiss garnicht ob die in so einem "Fachforum" was zu suchen haben, lach.
Natürlich muß auf die Wasserwerte und in einem kleinen Becken besonders auf die Futtermengen acht gegeben werden.
Die Erfahrung das die jungen Welse im Elternbecken besser wachsen kann ich zu mindest nicht teilen. Ausserdem ist zu überlegen wieviel Futter man in ein 110l Becken geben muß, damit sechs Fische satt werden, wenn ich da einen ganzen Wurf aufziehe ist das sicher was anderes.
Grüße vom Doc

albatros 02.02.2007 22:35

Huhu,

da will ich mich auch mal zu Wort melden. Ich beobachte die Threads von Sandra schon seit ein paar Tagen und sie macht sich wirklich Gedanken über die Haltung der Beckenbewohner, Einrichtung etc.
Ich überführe meine Welse in dieser Größe auch schon in ein 200L-Becken, aber in diesem speziellen Fall geb ich ihr Recht, so wie sie es tut. Sie hat anscheinend in Anja eine Freundin gefunden und konnte ihre Ungedult nicht mehr im Zaum halten.
Bevor ich einen Fisch in ein nicht richtig eingefahrenes Becken setze, wo die Gefahr des Nitrit-Todes steht, dann doch lieber in einem kleinem Becken, daß sie sicher sorgfältig kontrolliert.

Fazit: Laßt die beiden Mädels mal machen und früher oder später steht hier: "Habe NZ von L134 zu verkaufen"

MfG Frank

looser 03.02.2007 07:48

Ich verstehe das Problem hier nicht :confused: ? Was ist gegen das Becken einzuwenden? Ob jetzt bei den Eltern oder nicht würde eine Grundsatzdiskusion auslösen, da vermutlich jeder 2. was anderes berichten kann. Das muss jetzt doch nicht sein!

Ich denke, sicher ist, dass die Kleinen in dem Becken bei ausreichender Hygiene gut untergebracht sind! Da sie auch gut fressen ist doch alles bestens. Außerdem besteht bei 3x saubermachen auch keine Gefahr von Kümmerwuchs wegen belasteten Wasser (gehe mal davon aus, dass dabei auch neues Wasser ins Becken kommt). Stress bekommen L134 nicht vom Putzen (da gewöhnen die sich schnell dran) sondern wenn das Becken zu hell ist und sie sich schlecht verstecken können. Das ist viel schlimmer!

Wenn ich mal schaue wie viel Platz meine 6cm L134 brauchen, ist die Grundfläche mehr als ausreichend. Vielleicht etwas mehr Verstecke könnte ich Vorschlagen.

@ Malawifreek and Mr. Rainbow

worauf stützt Ihr eure Aussagen? Habt ihr da Praktische Erfahrungen. Meine Erfahrung sagt gerade bei L134 das Jungtiere in einem kleine Becken besser ans Futter zu bekommen sind und in einem großen Becken verhungern können (nicht müssen). Da spielen natürlich verschiedene Faktoren rein.

MFG Michael

Indina 03.02.2007 09:22

Hi,

ein 25-Liter Becken kippt ratz-fatz -gerade bei der Futtermenge. Da ist tägliches Wasserwechseln angesagt, was auch Stress für die Welse bedeutet.

Mir wär das zu heikel - und es besteht keine Not, die schon recht großen Tiere in der kahlen Pfütze zu halten. Artgerecht ist so eine Einrichtung mit sehr wenig Deckung imo auch nicht...

Da auch der L134 sich zum Teil von Aufwuchs- und Mikroorganismen ernährt, wäre ein Pool mit ordentlich Holz und z.B. Laub darin in meinen Augen optimaler als ein Glaspalast 'mit ohne alles'.
'Sauberkeit' sollte sich auf die Wasserqualität beziehen - nicht auf sterilen Bodengrund.

Meine L134 Nachzuchten in der gleichen Größe sitzen immer irgendwo zwischen Steinen und Wurzeln. So frei im Becken wie auf den Fotos sässen sie freiwillig nicht.

Und der L134 ist in seiner Verfressenheit wohl der Letzte, der futtertechnisch irgendwo zu kurz käme. ;)

Du musst es selber entscheiden (hast Du ja auch) - aber wer fragt, bekommt Antworten.

Gruß, Indina

unclesam 03.02.2007 09:24

Zitat:

Zitat von looser (Beitrag 115069)
worauf stützt Ihr eure Aussagen? Habt ihr da Praktische Erfahrungen. Meine Erfahrung sagt gerade bei L134 das Jungtiere in einem kleine Becken besser ans Futter zu bekommen sind und in einem großen Becken verhungern können (nicht müssen). Da spielen natürlich verschiedene Faktoren rein.

MFG Michael


hallo michael,

man muss die nicht zum fressen zwingen, im gegenteil, daß sind
fressmaschinen und die kommen jeder zeit, wenn sie hunger haben,
zum fressen raus.

ich sehe keinen grund die tiere bei einer größe von ca 4 cm 3 mal
oder mehr am tag zu füttern.

wie mareike schon sagte, die brauchen dann auch eine ganze weile
um noch weitere 1-2 cm zu wachsen.

sicher muss daß neue becken erst ordentlich einlaufen........

Florian M. 03.02.2007 10:07

Hallo!

Also ich habe bei mir ein Aufzuchtsbecken, wo ich bis jetzt nur gute Erfahrungen mit gemacht habe. Bei mir laufen ein 112 Liter Becken und ein 60 Liter Becken zusammen. Das heißt, sie haben den gleichen Wasserkreislauf. Das Wasser fließt vom großen Becken über einen großen Außenfilter ins 60ziger Becken und von da über ein U-Stück zurück ins große Becken. Das große Becken hat ebenfalls noch einen Innenfilter, wo die Heizung versteckt ist. Also keine Gefahr für kleine Welse. Beide Becken sind mit Kies eingerichtet und mit dunklen Ecken aus Schieferaufbauten. Durch den Kies brauch ich nicht jeden Tag den Dreck absaugen. Das geht nämlich ganz schön auf die Nerven, wenn man noch beruflich voll ausgelastet ist. Turmdeckelschnecken und kleine Ancistren machen die Arbeit für einen.
Die kleinen kommen mit ca. 3 cm ins eins der Becken. Sie verstecken sich unter den aufbauten. Ich habe die bauten so gemacht, dass man ohne Probleme Futtertabletten und anderes Futter unter die Aufbauten geben kann. Die kleinen stürzen sich dann schon immer gleich darauf.
In den eingelaufen Becken mit Kies ist die Gefahr der Ausfälle meiner Meinung nach wesentlich geringer. Schon allein wegen dem großen Wasservolumen und der 2 Filter.
Bei kleinen Becken ohne Kies muss man jeden Tag 2mal reinschauen und sauber machen. Sonst gibs es mal ein böses Überraschen, wenn man Futterreste anfangen zu gammeln.
Ich schmeiß jeden Tag vor der Arbeit schnell Futter rein und fertig. Und das gleiche Abends. Wasserwechsel wird nach Besatzdichte angepasst. Einmla pro Woche 40-50% reicht bei mir zur Zeit.

Nur so als Anregung.
Aber jeder hat da seine Techniken. Und man verbessert diese immer weiter.

Viel Erfolg mit der Aufzucht

Gruß

Florian

looser 03.02.2007 10:33

Hallo Tom,

ich weiß wie lange L134 brauchen um 2cm zu wachsen :confused: . Habe das selber gerade hinter mir. Aber wenn der knoten mal Platzt kann man bei wachsen zuschauen (war zumindest bei mir so) Mit groß meinte ich nicht ein 112l Becken eher 200 aufwärts. Da habe ich schon öfter was von verhungerten Tieren mitbekommen (zu hell zu wenig verstecke usw.). Ein umsetzen in kleinere dunkle Becken brachte die Tiere wieder zum fressen und sie erholten sich schnell.

Das sie so oft gefüttert werden halte ich auch nicht für besonders sinnvoll. Meine sind mit 2x am Tag bis jetzt auch gut gewachsen.

Hallo Indina,

das so ein Becken Täglich gewechselt werden muss halte ich für falsch. Natürlich muss das Wasser öfter gewechselt werden. Aber wenn ich das Becken regelmäßig absauge und dabei immer kleinere Frischwassermengen beifüge ist die Schwankung der Wasserqualität nicht so drastisch und für die Tiere kaumbis garnicht stressig. Ich betreibe selber mehre Becken von 20-60l so und da kippt nix um, wieso auch? Natürlich muss man mit der Futtermenge aufpassen. Ich füttere immer so das das Futter eben in max 15min aufgefressen ist und 2x am Tag. Keine Probleme. Man sieht doch schnell wieviel die Kleinen brauchen und füttert eher etwas weniger.

Mit dem Aufwuchs gibt es da natürlich unterschiedliche Meinungen. Der eine für ein sauberes (bzw. Bodenloses) Becken der andere ist eben deiner Meinung. auch da wirst auf beiden Seiten gute und schlechte Erfahrungen finden.

Auf jeden Fall bin ich der Meinung das Sandra so Ihre kleinen gut groß bekommt. Solange sie es auch so wie bis jetzt weiter macht.

MFG Michael

*Malawi-Freek* 03.02.2007 10:55

Zitat:

Zitat von looser (Beitrag 115069)
@ Malawifreek and Mr. Rainbow

worauf stützt Ihr eure Aussagen? Habt ihr da Praktische Erfahrungen. Meine Erfahrung sagt gerade bei L134 das Jungtiere in einem kleine Becken besser ans Futter zu bekommen sind und in einem großen Becken verhungern können (nicht müssen). Da spielen natürlich verschiedene Faktoren rein.

Juhu...

Ich hab meine L134 auch zu anfang überbetüddelt... Ist wohl immer so beim ersten Nachwuchs.
Aber später festgestellt, dass die Tiere die im Eltern-AG geblieben sind, weil ich sie übersehen habe immer größer waren als die seperierten Nachzuchten.
Die Erfahrung gilt nicht nur für L134, auch für Hyps. Da machte ich die gleichen Erfahrungen.
Wenn ich mir mein 25l AQ ansehe, da würd ich kleine 4cm großen L134 reinsetzen... Da leben bei mir nur Wirbellose...

Jeder wie er´s für richtig hält...

Aber wenn ich mir meine kleinen L134 mal so anschau, gefällt es ihnen wohl ganz gut bei den Eltern... Verhungern tut da keiner...

Bensaeras 03.02.2007 11:06

Zitat:

@ Malawifreek and Mr. Rainbow

worauf stützt Ihr eure Aussagen? Habt ihr da Praktische Erfahrungen. Meine Erfahrung sagt gerade bei L134 das Jungtiere in einem kleine Becken besser ans Futter zu bekommen sind und in einem großen Becken verhungern können (nicht müssen). Da spielen natürlich verschiedene Faktoren rein
Hallo Michael,mit L-134 habe ich keine praktischen Erfahrungen aber ich habe schon andere Fischarten nachgezogen, bei Welsen speziell nur Antennenwelse zu hunderten und Corys auch wenn ich diese Erfahrung nicht zu den L-134 analogiesieren möchte.

Ich weiß Sandra macht sich viele Gedanken und ist ein nettes Mädchen, aber soweit ich weiß fährt sie ihr 112l Becken doch schon mindestens eine Woche (eher länger) ein. Warum können die nicht nach einer Wasserkontrolle da rein ?
Ich weiß nicht wie sie das mit der 25l Pfütze gemacht hat ob da einfach jeden Tag frisch Wasser reinkommt oder ob da im Wasser auch schon ein Gleichgewicht herscht - trotzdem kippen 25l schneller. Das viele ihre Welse so aufziehen mag sein möchte/kann ich nichts zu schreiben. Ich würde es nicht so machen ganz einfach weil in der Natur die jugen Fische auch nicht so steril aufwachsen. Da kommt der Mensch und denkt er kann alles besser machen, sauberes Becken, porttionierstes Füttern(das Futter argument halte ich bei der Größe eh nicht angemessen, die finden schon was und wollen auch was suchen) ...etc (der Vergleich hinkt ein bissel da es in der Natur noch ganz andere Faktoren gibt) daher bin ich immer für Elternbecken und bei den Fischen die sich bei mir vermehrt haben hat das immer bestens geklappt.

looser 03.02.2007 11:47

Ne Ne, in der Natur wachsen sie noch steriler auf (auf die Wasserbelastung bezogen). Kaum ein Aquarium schafft es so wenig Keime zu haben wie ein Amazonaszufluss hat (Umweltverschmutzung mal ausgeschlossen). Aber ich denke da könnten wir jetzt noch seitenweise diskutieren.

MFG Michael


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