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L 6 - Peckoltia oligospila
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Di April 4, 2006
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Beschreibung:
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Gattung / Art: Peckoltia oligospila "L 6" Günther, 1864
Synonyme: Brown Dot Peckoltia, Punktierter Zwergschilderwels
Herkunft: Rio Guamá (Ourém), Pará, Brasilien
Vorgestellt: DATZ 12/1988
Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
Harnischwelse aus den südlichen Amazonaszuflüssen (L 1 – L 9)
Größe: 13 – 15 cm
Wasserwerte:
T: 25 – 30 °C
pH-Wert: 5,5 - 7,5
Empfohlene Beckengröße: ab 100 cm

Ein Peckoltia oligospila "L 6" aus dem Rio Guamá.
Geschlechtsunterschiede: Odontodenwuchs auf dem Schwanzstiel der geschlechtsreifen Männchen.
Die Odontoden am Kiemendeckel der Männchen sind mit der Geschechtsreife ausgeprägter.
Geschlechtsreife Weibchen können durch ihre Körperform von den Männchen unterschieden werden.
Auf der ungepanzerten Bauchseite des Peckoltia oligospila "L 6" ist eine Punktmusterung erkennbar.
Bei geschlechtsreifen Welsen ist in der Draufsicht eine Unterscheidung der Geschlechter anhand der Körperfülle möglich.
Die Bilder des Peckoltia oligospila "L 6" können durch Anklicken vergrößert werden.
So sind Feinheiten besser zu erkennen.
Sozialverhalten: P. oligospila ist ein größer werdender Vertreter seiner Gattung. Neben innerartlichen Aggressivitäten ist er ein sehr robuster Wels, der sehr mutig aber prinzipiell friedlich anderen, auch größeren, Welsen (wie z.B. Panaqolus sp. „L 453“) gegenüber ist.
Das Diskussionsforum zum Thema L-Welse findet ihr hier.
Bei einem Peckoltia oligospila "L 6" ist in der Jugend und bei Alttieren ein recht gleichmäßig großes
Punktmuster über den ganzen Körper charakteristisch.
Die Bilder des Peckoltia oligospila "L 6" können durch Anklicken vergrößert werden.
So sind Feinheiten besser zu erkennen.
Wer interessantes Bildmaterial seiner Welse hat, kann es hier veröffentlichen.
Haltung: Der "L 6" stellt bei mir in der Haltung keine großen Ansprüche.
Auch Leitungswasser scheint vollkommen ausreichend zu sein. Die Eingewöhnung der Tiere ging so problemlos, wie bei kaum einer anderen Art.
Allerdings sind die innerartlichen Aggressionen doch sehr hoch.
Eine Vergesellschaftung war problemlos und selbst wenn Garnelen oder Jungtiere anderer Gattungen auf ihnen rumklettern, nehmen sie das friedlich und gelassen hin.
Auch größeren Welsen anderer Gattungen treten sie friedlich gegenüber. Kommt jedoch ein Artgenosse in deren Sichtfeld, wird dieser sofort attackiert.
Was die Ernährung angeht, so ist der "L 6" bei mir ein wahrer Allesfresser, der von Futtertabletten über Flockenfutter und Frostfutter alles gerne annimmt. Sonst scheu und zurückhaltend, ist er bei der Fütterung einer der ersten, der am Futterplatz auftaucht. Mit anderen Gattungen teilt er sogar Futtertabletten, aber immer auf der Lauer nach Artgenossen. Manchmal sind die Streitigkeiten beim Futterplatz so heftig, dass es gar nicht erst zur Nahrungsaufnahme kommt. Auch wilde Verfolgungsjagden durchs ganze Becken kommen häufig vor.
In einem Versteck-reichen und großem Becken wie unten beschrieben kann man Problemlos eine kleinere Gruppe der Tiere pflegen. Die Tiere sind wie oben schon beschrieben friedlich, untereinander aber ist eine Grund-Aggressivität so ausgeprägt, dass wenn ein Artgenosse gesichtet wird er erst einmal verjagt wird, von einer Scheu der Tiere kann ich nicht berichten
Peckoltia oligospila ernährt sich omnivor. Ich hatte mit Pflanzlicher Nahrung aber nur wenig Erfolg, bis auf Kartoffeln rühren meine nichts an, alle Flocken- Granulat- und Futtertablettensorten wurden aber gierig verspeist genau so ist es bei allen Frostfuttersorten die angeboten werden.
Das Diskussionsforum zum Thema Welsfutter findet ihr hier.
Das Maul eines Peckoltia oligospila "L 6".
Diese Welse gehören zu den sogenannten Allesfressern.
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So sind Feinheiten besser zu erkennen.
Links ist die Oberkieferbezahnung eines Peckoltia oligospila "L 6" zu sehen und
rechts die Unterkieferbezahnung.
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So sind Feinheiten besser zu erkennen.
Beckeneinrichtung: Für eine kleine Gruppe von 6 Tieren sollte mindestens ein Becken mit einer Kantenlänge von 100cm verwendet werden.
Das Becken sollte dann so eingerichtet sein, dass es genug Unterschlupf- und Rückzugsmöglichkeiten gibt, diese können mit Schieferplatten, Steinaufbauten und Wurzeln geschaffen werden.
Nähere Informationen zum Thema Wurzeln in Welsbecken findet ihr hier.
Verschiedene Höhlen sollten auch immer angeboten werden.
Nähere Informationen zum Thema Höhlen in Welsbecken findet ihr hier.
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Das Diskussionsforum zum Thema Beckeneinrichtung findet ihr hier.
Durch Anklicken vergrößern sich die Bilder der Peckoltia oligospila "L 6"!
Zucht: Eine Vermehrung ist bei dieser Art bisher nicht geglückt.
Das Diskussionsforum zum Thema Welszucht findet ihr hier.
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So sind Feinheiten besser zu erkennen.
Importsituation bei Peckoltia oligospila: Zur Zeit kommen immer mal wieder Importe herein. Hoffen wir, dass die Nachzucht bald klappt und man dann auf Nachzuchttiere zurückgreifen kann.
Die Peckoltia oligospila "L 6" haben 7 Weichstrahlen in der Rückenflosse (Dorsale).
Der erste Strahl in der Rückenflosse (Dorsale) wird als Hartstrahl (Dorsalstrahl) bezeichnet und
weist einen leichten Odontodenbewuchs auf.
Die Weichstrahlen spalten sich im letzten Drittel in der Rückenflosse zweimal auf.
Die Rückenflosse (Dorsale) ist am letzten Strahl nicht durch eine Membran mit dem Rücken verbunden.
Die Fettflosse (Adipose) ist nicht mit der Rückenflosse (Dorsale) verbunden.
Zwischen den beiden Hartstrahlen (Caudalstrahl) der Schwanzflosse (Caudale) eines
Peckoltia oligospila "L 6" sind 14 Weichstrahlen zu zählen, die sich wiederum aufspalten.
Die leicht orangene Färbung lässt beim Heranwachsen nach.
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So sind Feinheiten besser zu erkennen.
Ähnliche Welse: Peckoltia sp. "L 61"
Weiterführende Informationen: Welsatlas Bd. 2 S. 638, Miniatlas L-Welse S. 11; Amazonas Nr. 19, Seite 6 - 10.
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Das Auge von Peckoltia oligospila "L 6" es ist mit einem Irislappen bedeckt.
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So sind Feinheiten besser zu erkennen.
Autor: Markus Kaluza (MarkusK), Tanja (Tanja123) und das Datenbankteam
Wir bedanken uns für die Bilder bei Ingo Seidel, Tanja (Tanja123) sowie bei Enrico Richter, Ralf Heidemann, Markus Kaluza (MarkusK) und Amazon-Aquatics.
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So sind Feinheiten besser zu erkennen.
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Die statistischen Daten sind von welse.ch!
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Ein L 6 aus dem Rio Guamá bei Ourém.
Mit der "F5" Taste springt man in der Kartenansicht wieder auf den Fundort des Peckoltia oligospila zurück.
Wer Informationen hat bezüglich Peckoltia oligospila sp. „L 6“, die noch nicht
berücksichtigt wurden, kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln. Wer
diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellt,
kann dies hier tun.
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Schlüsselwörter:
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Peckoltia oligospila L6 L06 L006 Pará Para Guama Brasilien Hypostominae Ancistrini
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Sortierung:
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006
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Größe min:
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13
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Beckengröße min:
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100
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Temperatur min:
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25
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Temperatur max:
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32
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