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Leporacanthicus triactis "L 91"
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Beschreibung: Gattung/Art: Leporacanthicus triactis "L 91" , Isbrücker, Nijssen & Nico 1993,

Synonyme: Orangesaum-Rüsselzahnwels

Herkunft: oberer Orinoco-Einzug, Amazonas, Venezuela

Vorgestellt: DATZ 4/1992

Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
L 91 - L 92


Größe: bis 25 cm

Wasserwerte:
T: 26 - 29 °C
pH: 5,5 - 7,5
KH: 0 - 5 °dH
GH: 0 - 20 °dH

Empfohlene Beckengröße: ab 150 cm



Dieser Leporacanthicus triactis "L 91" wurde im oberen Orinoco-Einzug in der Nähe von San Antonio gefangen.


Geschlechtsunterschiede: Große Männchen haben einen breiteren Kopf und kräftigere Pektoralstacheln. Geschlechtsreife Männchen bilden kurze und dicke Odontoden und ähnliche Borsten auf dem Kopf und am Schnauzenrand.

Sozialverhalten: Ruhige, gut mit anderen Arten verträglich



Während der Oberkörper mit kleinen Hautzähnchen bedeckt ist, ist der Bauch weich und glatt.
Die Bauchpartie ist ohne eine Musterung und bräunlich gefärbt.


Beckeneinrichtung:

Das Diskussionsforum zum Thema Beckeinrichtung findet ihr hier.





Etymologie: Die Gattung Leporacanthicus bekam ihren Namen in Anlehnung an die wenigen langen Oberkieferzähnen (lepus = Hase, Gattungsname Acanthicus).
Auch der deutsche Name „Rüsselzahnwels“ und der teilweise verwendete Name „Vampir-Harnischwels“ erinnern an die markante Bezahnung.



Die auffällige Kieferbezahnung eines Leporacanthicus triactis "L 91".


Haltung: Es kommt teilweise vor, dass große Männchen innerartlich aggressiv sind. Es kann leicht bis zum Tod unterlegener Artgenossen kommen. Das tritt anscheinend aber nur bei einzelnen adulten Tieren auf.
Entfernt man das aggressive Tier aus der Gruppe, so treten in den meisten Fällen keine aggressiven Verhaltensweisen bei der restlichen Gruppe mehr auf.
Im Allgemeinen sollte aber die Art natürlich trotzdem als Gruppe gepflegt werden.
Bei der Haltung von aggressiven Tieren kann die Größe des Beckens entscheidend sein. So ist eine Gruppe mit einem aggressiven Männchen nach einem Umzug von einem 150 cm in ein 250 cm Becken wieder zu Ruhe gekommen.
Gegenüber anderen Welsen zeigt der L 91 keinerlei aggressives Verhalten und ist daher im Allgemeinen
auch nicht als aggressiv anzusehen.
Bei jungen Tieren kann die Orangefärbung über die gesamte Rückenflosse gehen, mit zunehmendem Alter geht die Färbung meist wieder zurück, so dass nur die ersten Strahlen der Rücken- und Schwanzflosse orange bleiben.
Der L 91, so wie auch L 240 und L 241, stammen aus dem Einzugsgebiet des Rio Orinoco und nicht wie die anderen Arten dieser Gattung aus den Amazonas-Zuflüssen.
Ausgewachsene Tiere wurden aus 50 cm tiefen Löchern im Steilufer herausgezogen. Laut Nico und Morillo gab es zu dieser Zeit nur eine schwache bis mäßige Strömung (pH-Wert 6,5; Temperatur 27 °C).
Unter Stress ist die Punktierung stärker zu sehen, ansonsten können die L 91 eine fast schwarze Grundfärbung bekommen.
Durch den kräftigen Stoffwechsel gerade bei größeren Exemplaren sollte kein zu kleines Becken zur Pflege dieser Art verwendet werden.
Wie bei anderen Leporacanthicus sollte man besonders auf die Siliconnähte achten.
Bei großen Becken und einer genügenden Anzahl an Höhlen in einem gut gefilterten Becken sollte es ein leicht zu pflegender Fisch sein, der auch an Wasserwerte und Futter keine großen Ansprüche stellt.

Das Diskussionsforum zum Thema Welsfutter findet ihr hier.




Bei den L 91 kommt es immer mal wieder zu abweichenden Färbungen.
Links ist ein Jungtier mit einer komplett farbigen Rückenflosse zu sehen.
Rechts ist ein älterer L 91 mit einer interessanten rötlichen Fleckenmusterung in der Rückenflosse.


Das Diskussionsforum zum Thema L-Welse findet ihr hier.



Ein Leporacanthicus hat auf dem Hinterkopf einen Supraoccipitalhöcker, was im Allgemeinen
bei dieser Gattung typisch ist. Je älter die Welse sind, desto offensichtlicher ist dieser.

Wer interessantes Bildmaterial seiner Welse hat, kann es hier veröffentlichen.



Der Schnauzenrand der Oberlippe ist bei dieser Gattung mit zahlreichen Barteln versehen,
während die Unterlippe glatt ist.



Die Rückenflosse (Dorsale) weist beim Leporacanthicus triactis "L 91", wie in dieser Gattung typisch,
8 Weichstrahlen auf. Je nach Fangort kann die Rückenflosse mal mit einer dunklen Punktmusterung versehen
sein oder sogar ganz ohne Musterung. Gelegentlich sind auch mal Welse im Handel, die auch eine rote Färbung
in der Rückenflosse aufweisen.



Die Fettflosse (Adipose) ist nicht mit der Rückenflosse (Dorsale) verbunden.
Wie bei der Gattung üblich, hat die Schwanzflosse (Caudale) 14 Weichstrahlen.


Zucht: Die Zucht ist schon mehrfach gelungen.

Das Diskussionsforum zum Thema Welszucht findet ihr hier.







Weitere Informationen:


Auge von Leporacanthicus triactis "L 91" Das Auge ist mit einem kleinen Irislappen bedeckt.


Autor: Ralf Heidemann (Fischray)

Wir bedanken uns für die Bilder bei Sabrina aus dem L-Welse Forum, bei Ingo Seidel, bei Tommi Suuripää, bei Ralf Heidemann (Fischray), bei www.pecesdevenezuela.com, bei Mathieu Mathias, Andreas Jekel (www.geophagus.de), bei Martin (makirsch), Amazon-Aquatics und Daniel Matthäus.












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Wer Informationen hat bezüglich Leporacanthicus triactis "L 91", die noch nicht
berücksichtigt wurden, kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln. Wer
diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellt,
kann dies hier tun.
Schlüsselwörter: Leporacanthicus triactis L91 L091 Orinoco Orinoko Amazonas Venezuela Hypostominae Ancistrini
Sortierung: 093
Größe min: 25
Beckengröße min: 150
Temperatur min: 26
Temperatur max: 29



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