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Alt 07.01.2015, 18:37   #1
Baron Ätzmolch
Ich glotz TV!
 
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Utilização da Microscopia Eletrônica Transmissão para a Descrição da Gametogênese de Acari Zebra (Hypacistrus zebra, Isbrucker & Nissen, 1991) do Rio

Utilização da Microscopia Eletrônica Transmissão para a Descrição da Gametogênese de Acari Zebra (Hypacistrus zebra, Isbrucker & Nissen, 1991) do Rio Xingu, Pará, Brasil

Kerly da Silva Viana, Rossineide Martins da Rocha

Resumo do II Encontro de Ictiologia para Estudantes Paraenses  2 a 3 de agosto de 2012  Auditório do Prédio Manuel Ayres-ICB-UFPA  Belém  Pará  Brasil 


Acari zebra, Hypancistrus zebra (Isbrucker e Nussen, 1991) é uma espécie de peixe da família Loricaridae que possui um grande potencial para a pesca de peixes ornamental devido sua coloração com listras brancas e pretas. Atualmente esta espécie se encontra ameaçada de extinção. Desta forma torna-se importante conhecer a biologia reprodutiva para desenvolver reprodução induzida para fins comerciais e de preservação. O presente trabalho teve como objetivo caracterizar pela microscopia eletrônica de transmissão a gametogênese da espécie. Os exemplares foram coletados no trecho do médio inferior rio Xingu entre a localidade de Gorgulho da Rita e a vila de Belo Monte, Altamira/ PA. 174 indivíduos foram coletados e 17 amostras foram processadas para a técnica de microscopia eletrônica de transmissão(MET) , sendo cinco machos e doze fêmeas, as gônadas foram fixadas em solução de Karnovsky (paraformaldeido 4%, glutaraldeido 2% em tampão cacodilato de sódio 0,1M PH 7,4) por aproximadamente 3 horas a 4ºC. Após as gônadas foram lavadas com tampão cacodilato de sódio 0,1M PH 7,4 e pós-fixadas em tetróxido de ósmio 1% em tampão cacodilato de sódio 0,1M PH 7,4 por 2 horas em temperatura ambiente, desidratadas em serie crescente de acetona, em seguida embebidas e incluídas em Epon 812. Os cortes semi finos foram feitos em micrótomo, e posteriormente os cortes foram cortados com a espessura de 1 milímetro e corados com azul de metileno 1% e analisados em microscópio óptico. Externamente os testículos do Hypancistrus zebra são órgãos pares alongados localizados na cavidade celomática na face dorsal, possui uma união na extremidade caudal formando o ducto espermático comum, apresentou-se revestido por uma túnica conjuntiva que envia septos para o interior do parênquima testicular. Internamente a gônada é constituída de túbulos seminíferos e parênquima intersticial. Através da MET foi observado que o ovário é revestido por uma fina camada de tecido conjuntivo, foram caracterizados três estádios gonadais: imaturo, maturo e desovado. Foi observado que o parênquima ovariano da gônada matura apresentaram predomínio de ovócitos de tipo III caracterizados como as células que apresentam maior volume celular, zona radiata bastante visível e espessa. As gônadas de indivíduos imaturos apresentaram numerosos ovócitos do tipo II com volume celular reduzido e zona radiata delgada. O vário no estádio desovado apresentou folículos pós-ovulatório (FPO) e atrésicos e ovócitos do tipo I. O presente trabalho analisou os tipos celulares da gametogênese de H.zebra, descrevendo características células de linhagens ovogênicas e espermatogênica, contribuindo para o conhecimento acerca da biologia reprodutiva desta espécie.

http://image.slidesharecdn.com/livro...?cb=1413404380
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Alt 08.01.2015, 09:15   #2
L172
Cascudo
 
Benutzerbild von L172
 
Registriert seit: 27.10.2003
Beiträge: 2.990
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Hi!

Irgendwie verstehe ich den Sinn solcher Arbeiten nicht ganz.
Ist ja nett, aber wie soll das bei der Vermehrung der Art im Aquarium/Teich helfen?

Zudem, es wurden 174 Tiere dem Fluss entnommen, aber anscheinend nur 17 gebraucht. Das nenne ich nicht gerade resourcenschonend, in Anbetracht des Bedrohungsstatus dieser Art.
Zudem werden regelmäßig Tiere beschlagnahmt, die nicht in den Xingu zurückgesetzt werden können oder dürfen. Wäre es nicht möglich gewesen, auf diese Tiere zurück zu greifen??

Verwirrte Grüße,
Christian
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Alt 08.01.2015, 12:02   #3
Acanthicus
Junger Hupfer
 
Benutzerbild von Acanthicus
 
Registriert seit: 13.12.2003
Beiträge: 5.771
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Moin Christian,

Zitat:
Zitat von L172 Beitrag anzeigen
Irgendwie verstehe ich den Sinn solcher Arbeiten nicht ganz.
Helfen tut das keinem bzgl. der Vermehrung, aber es ist schon interessant zu wissen. Verstehe aber was du meinst. Wichtig ist, dass es um H. zebra geht. Ein solches paper über Lasiancistrus heteracanthus würde keinen interessieren, noch könnte es finanziert werden. Mit H. zebra als Studienobjekt bekommt man mehr Fördermittel und erreicht eine Publikation in einem besseren Journal.

Zitat:
Zitat von L172 Beitrag anzeigen
Das nenne ich nicht gerade resourcenschonend, in Anbetracht des Bedrohungsstatus dieser Art.
Ich glaube der Zug ist abgefahren.

Zitat:
Zitat von L172 Beitrag anzeigen
Zudem werden regelmäßig Tiere beschlagnahmt, die nicht in den Xingu zurückgesetzt werden können oder dürfen. Wäre es nicht möglich gewesen, auf diese Tiere zurück zu greifen??
Das habe ich auch mit ein paar Leuten besprochen, und mittlerweile soll es so sein, dass in Manaus beschlagnahmte Tiere zumindest zu Vermehrungszwecken zurück nach Altamira geschickt werden. Walter hat sowas vor einigen Monaten gesagt. Als Studienobjekte taugen wohl nur Wildfänge etwas, und zwar die WF die man selber für eben das Projekt gefangen hat. Das kann ich teils nachvollziehen, denn um alle Eventualitäten in Hinsicht auf die Versuchsergebnisse ausschließen zu können sind "frische WF" am besten geeignet (in diesem Fall wäre es vermutlich irrelevant, aber allgemein ist es anwendbar).


lg Daniel
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"L-Welse" : Angehörige der Familie Loricariidae, also auch die ohne L-Nummer(n)!

Geändert von Acanthicus (08.01.2015 um 12:07 Uhr).
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Alt 09.01.2015, 09:24   #4
L172
Cascudo
 
Benutzerbild von L172
 
Registriert seit: 27.10.2003
Beiträge: 2.990
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Hi Daniel,

Zitat:
Helfen tut das keinem bzgl. der Vermehrung, aber es ist schon interessant zu wissen.
Interessant im Allgemeinen ja, nur, dass der Aufhänger ja ist, dass es bei der Vermehrung (und damit bei dem Arterhalt) helfen soll...

Zitat:
Ich glaube der Zug ist abgefahren.
Vermutlich...
Trotzdem kann man die Art so behandeln, als ob sie noch eine Chance hat.
Das soll nicht heißen, dass keine Tiere für sinnvolle Forschung "benutzt" werden dürfen, aber 174 töten und mit 17 arbeiten finde ich nicht wirklich vertretbar...

Zitat:
Das habe ich auch mit ein paar Leuten besprochen, und mittlerweile soll es so sein, dass in Manaus beschlagnahmte Tiere zumindest zu Vermehrungszwecken zurück nach Altamira geschickt werden. Walter hat sowas vor einigen Monaten gesagt. Als Studienobjekte taugen wohl nur Wildfänge etwas, und zwar die WF die man selber für eben das Projekt gefangen hat.
Jansen hat in Manaus im INPA auch etliche rumschwimmen... Schön, wenn sie wenigstens für Nachzuchtprojekte benutzt werden dürfen.
Ich verstehe es ja auch halbwegs, es ist nur so, dass ständig lebende oder tote Tiere beschlagnahmt werden aber trotzdem Naturentnahmen "nötig" sind. Das ist irgendwie bescheuert (auch wenn es rein wissenschaftlich gesehen Sinn macht/notwendig ist).

Grüße,
Christian
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