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Loricariidae Alle L-Welse mit und ohne Nummer von Acanthicus bis Zonancistrus

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Alt 07.04.2011, 20:33   #1
Fischray
BSSW-Nord
 
Benutzerbild von Fischray
 
Registriert seit: 20.12.2003
Ort: Wittingen
Beiträge: 6.225
Hypancistrus zebra / L046 - Gelegegröße

Hi

Es ist häufig allgemein im Internet und auch hier im Forum
nachzulesen, dass L 46 Züchter von Gelegegrößen um die 7 Eier
berichten.
Das konnte ich bei mir ebenfalls häufig beobachten.
In der Regel waren es dann aber auch junge Welse, so um die 3 bis 5 Jahre alt.

Vereinzelt wurde auch über Gelegegrößen von über 20 Eiern berichtet.
Bei uns hält wohl Michael (Baron Ätzmolch) eine Spitzenposition, was
die Gelegegrößen betrifft.

https://www.l-welse.com/forum/showpost.php?p=64144&postcount=1

Er berichtete uns über Gelegegrößen von um die 26 Eiern.
Dass solche Gelege nicht von jungen Weibchen stammen können, sollte
wohl jedem „alten Hasen“ unter den Züchten klar sein.

Es war so weit, dass ich mal wieder eines meiner Becken mit meinen
„Old Stars“ abgefischt habe.
Nachdem diese alte Gruppe mit Tieren, die schon ca. 15 Jahre alt sind,
eine zweijährige Pause eingelegt hatten, waren tatsächlich mal wieder
Nachzuchten zu entdecken.
Erstaunlicherweise konnte ich über 40 Junge unter 1,5 cm absammeln.

Noch erstaunter war ich von einem Gelege, das aus einer Höhle purzelte.
Ich konnte 25 Eier zählen.



Leider nehmen L 46 ihre Gelege, die einmal aus der Höhle entfernt wurden,
nicht so einfach wieder an.
Daher bleibt einem nicht viel übrig und man muss die Eier künstlich erbrüten.
Der Nachteil ist natürlich, dass hierbei die Jungen in der Regel
früher schlüpfen als in der Höhle beim Vatertier.



Solche sehr kleinen Welse sind im Allgemeinen daher auch sehr empfindlich.

Man sieht also, wie interessant und produktiv gerade alte Zuchtgruppen sind.
Das Gelege stammt übrigens von einem einzelnen Weibchen.

Gruß Ralf
__________________
Fischray ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2011, 20:49   #2
ChristianB
L-Wels
 
Registriert seit: 12.11.2005
Beiträge: 438
Hallo Ralf,

ein schöner Bericht und schöne Fotos, kann dem nur zustimmen. Bei mir waren es 24 Eier die von einem Weibchen gelegt wurden und vom Männchen auch ausgebrütet wurden. Paar Tage später sind zwei Tiere verstorben, warum auch immer.

Nur eine Sache würde mich interessieren, warum die Juntgiere früher schlüpfen als beim Vatertier? Aber das mit dem früher Schlüpfen ist wiederum aber nicht bei allen Welsen so oder sehe ich das falsch?
Beim L401 z.B. kommen die Jungtiere erst aus den Eiern wenn die Entwicklung abgeschlossen ist.

Würde mich über Aufklärung freuen.

Gruss Christian
ChristianB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2011, 20:53   #3
Alenquer
auf Bewährung
 
Benutzerbild von Alenquer
 
Registriert seit: 07.09.2010
Beiträge: 1.217
Hi Ralf

Ich denke das es nicht die Regel des Alters ist(eher der Größe des Tieres), weil bei Leuten die regelmässig Gelege haben, der Schnitt um 8-13 Eier ist.

Wenn es bei dir jetzt nach 2 jähriger Pause 40 Eier in einem Gelege waren, hatte das Weibchen ja lange genug Zeit diese Anzahl "aufzubauen".
Soviel zur Diagnose Laichverhärtung.

Ich hatte ein recht junges Tier was wohl auch lange nidht abgelaicht hatte und konnte 17 Jungtiere zählen.
Da ich nicht zu den Frühausschüttlern gehöre weiß ich natürlich nicht wieviel Eier es tatsächlich waren.
__________________
Gruß Volker

Zitat:Pitbull wächst nicht
Habe seit ca 1 nem jahr pitbull pleco 6 stück haben sich prächtig entwickelt doch einer ist klein geblieben es ist auch der schönste mit einem hellen tiger muster. Er verhält sich ganz normal frisst und hüpft rum doch er ist klein kann ich eas tun? ist das schlimm gehn defeckt?
Alenquer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2011, 21:56   #4
Baron Ätzmolch
Ich glotz TV!
 
Registriert seit: 29.01.2004
Ort: Wiesbaden
Beiträge: 885
Zitat:
Zitat von Fischray Beitrag anzeigen
Vereinzelt wurde auch über Gelegegrößen von über 20 Eiern berichtet.
Bei uns hält wohl Michael (Baron Ätzmolch) eine Spitzenposition, was
die Gelegegrößen betrifft.

https://www.l-welse.com/forum/showpost.php?p=64144&postcount=1

Er berichtete uns über Gelegegrößen von um die 26 Eiern.
Dass solche Gelege nicht von jungen Weibchen stammen können, sollte
wohl jedem „alten Hasen“ unter den Züchten klar sein.
Mahlzeit!

Das war vor 6 Jahren.

Derzeitiger "Rekord" sind 31 Jungtiere aus einem Gelege (2x 30, 2x 29, 1x 28 usw.) (gleiches Weibchen wie im Link übrigens, ist jetzt über 12 Jahre bei mir und schätzungsweise um die 15 Jahre alt).

Hat in 2 1/2 Jahren sage und schreibe 35 Gelege abgesetzt, aus denen je 1 bis 31 Jungfische rauskamen. Davor war 10 Monate garnix los, danach 6 Monate auch nicht.
Jetz' im März isses wieder losgegangen.

Die Viecher interessiert übrigens keine Luftdruckschwankungen, Tiefs oder Hochs, Regen, Sonne, Schnee, Sturm, Gewitter, Mondphasen, Wasserwechsel, Temperaturschwankungen noch sonstwas.

Zitat:
Zitat von Alenquer
Wenn es bei dir jetzt nach 2 jähriger Pause 40 Eier in einem Gelege waren, hatte das Weibchen ja lange genug Zeit diese Anzahl "aufzubauen".
Soviel zur Diagnose Laichverhärtung.
Die über 40 Stk. waren nicht aus einem Gelege, so hab' ich's verstanden.

Außerdem ist davon auszugehen, dass nur eine bestimmte Anzahl Eier auf einmal heranreift, und dann abgesetzt wird, oder auch nicht. Dann werden sie halt wieder resorbiert, und später reifen neue heran.

--Michael
Baron Ätzmolch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.04.2011, 23:01   #5
Line
L-Wels King
 
Benutzerbild von Line
 
Registriert seit: 22.08.2003
Ort: Buchs SG, Schweiz
Beiträge: 563
Hi

Zitat:
Die Viecher interessiert übrigens keine Luftdruckschwankungen, Tiefs oder Hochs, Regen, Sonne, Schnee, Sturm, Gewitter, Mondphasen, Wasserwechsel, Temperaturschwankungen noch sonstwas.

Da kann ich nur zustimmen.

Gruss
Line
Line ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 09:15   #6
Fischray
BSSW-Nord
 
Benutzerbild von Fischray
 
Registriert seit: 20.12.2003
Ort: Wittingen
Beiträge: 6.225
Hi

Zitat:
Nur eine Sache würde mich interessieren, warum die Juntgiere früher schlüpfen als beim Vatertier?

Ich denke, es liegt an der Umgebung.
Beim Männchen in der Höhle wird das Gelege offenbar schonender
behandelt.
Bei mir ist das so, dass ich Frischwasser nehme, um ein Gelege extra zu setzen.
Durch den Einsatz eines Durchlüftersteins steigt der Sauerstoffgehalt im Wasser.
Zudem wird dadurch das Gelege permanent bewegt und schubbert daher
am Boden und an den Wänden des Behälters.
Alles zusammen strapaziert anscheinend die Eihülle so, dass diese frühzeitiger
Aufreißt, so dass Larven recht unterentwickelt schlüpfen.


Zitat:
Aber das mit dem früher Schlüpfen ist wiederum aber nicht bei allen Welsen so oder sehe ich das falsch?

Ich denke mal, je stärker die Bewegung des Geleges ist,
desto eher wird der Schlupf erfolgen.
Auch ist die Eihülle nicht bei allen Welsen gleich dick, daher wird es dadurch auch
Unterschiede geben.
Ich kann mir auch vorstellen, dass Wasserwerte wie pH oder die Härte Einfluss
auf die Eihülle haben.


Zitat:
Die über 40 Stk. waren nicht aus einem Gelege, so hab' ich's verstanden.

Die Welse stammen eher nicht aus einem Gelege, es sind zwei Größen erkennbar.


Zitat:
Derzeitiger "Rekord" sind 31 Jungtiere aus einem Gelege (2x 30, 2x 29, 1x 28 usw.) (gleiches Weibchen wie im Link übrigens, ist jetzt über 12 Jahre bei mir und schätzungsweise um die 15 Jahre alt).


Ich bin mal gespannt, auf welche maximale Gelegegrößen wir in der Zukunft noch kommen.

Gruß Ralf
__________________
Fischray ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 10:12   #7
couchCowboy
Jungwels
 
Benutzerbild von couchCowboy
 
Registriert seit: 06.03.2011
Beiträge: 48
coole Bilder!

also sieht eine frisch geschlüpfte Welslarve immer so aus?

Bei meinem L134 Gelege waren wohl doch einige genau so weit.. und ich dachte das sind "Frühchen"

Grüße Yury
couchCowboy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 10:34   #8
Fischray
BSSW-Nord
 
Benutzerbild von Fischray
 
Registriert seit: 20.12.2003
Ort: Wittingen
Beiträge: 6.225
Hi Yury

Zitat:
also sieht eine frisch geschlüpfte Welslarve immer so aus?
Die Larve auf dem Foto ist ein "Frühchen".
Dadurch, dass sie nicht in der Höhle erbrütet wurde sondern im Aufzuchtbehälter "strapaziert" wurde, ist sie früher als gewöhnlich geschlüpft.

Gruß Ralf
__________________
Fischray ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 21:30   #9
ChristianB
L-Wels
 
Registriert seit: 12.11.2005
Beiträge: 438
Hallo Ralf,

Danke dir, da ist sicher was dran.

Gruss Christian
ChristianB ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2011, 22:34   #10
Corina
Wels
 
Registriert seit: 30.12.2009
Beiträge: 67
Ich könnte mir vorstellen das der Selbsterhaltungstrieb die Gelegegröße mitbestimmt. Das kann aber auch bedeuten, dass Tiere unter ungünstigen Bedingungen Nachwuchs erzeugen. Ob sie dabei mehr oder weniger Eier in einem gewissen Zeitraum absetzen, wissen die Hypancistrus zur Zeit scheinbar allein.

Mich würde zum Thema interessieren, wie lange eine große Anzahl an Jungfischen mit im "Elternbecken" geschwommen ist. Hat die Fütterung der Jungtiere im Becken der Elterntiere Auswirkung auf den nächsten Bruterfolg? Oder hat das Entnehmen der Brut aus dem Elternbecken Auswirkung auf das nächste Gelege?

Ich habe übrigens keine Hypancistrus zebra mehr.

Beste Grüße
Corina
Corina ist offline   Mit Zitat antworten
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