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Alt 26.06.2019, 23:03   #52
Gesellschafter
Jungwels
 
Registriert seit: 17.05.2018
Beiträge: 47
Nabend zusammen,
vor ein paar Wochen hatte ich wieder ein gelege, aber statt es in Ruhe ausbrüten zu lassen oder die Eier in einem Inkubatur zu geben habe ich (weil es in 2 Tagen in den Urlaub gehen sollte) die Höhle mit dem Mänchen in das Aufzuchtbecken gelegt. Am nächstem Tag waren die Eier weg.

Dafür hatte ich gestern 2 Jungtiere von den L340 schon ohne Dottersack in einer Höhle gefunden und in das Aufzuchtbecken umgesetzt.

Aber da das Thema schon recht lang ist will ich es mit diesem Beitrag erstmal zu einem Abschluss bringen.

Die große Frage war ja ansich ob man in einem Gesellschaftsbecken mit vielen Fressfeinden überhaupt Welsnachwuchs bekommen und auch Durchbekommen kann.

Kurze Antwort JA
Zumindest bei meinem Fischbesatz
(Regenbogenfische, Platy´s, Schachbrettschmerlen und einen Engels Antennenwels)

Das wichtigste ist das alle Fische das Weiche Wasser vertragen.
Meine Wasserwerte sind GH 5 | KH 2-3 | pH 6,4 O2 über 10 und Wasserwechsel etwa alle 3 Wochen mit etwa 25% (allerdings hab ich einen Guten Pflanzen besatz so das PO4 und NO3 kein großes Problem sind.

Die Welse sind am Boden recht ungestört (die Platy kommen nur beim Füttern mit Tabs mal runder auf den Boden)
Und das 400L Becken ist auch nicht zu sehr besetzt.

Mit einer Ausnahme wurden/werden die Welse bei der Brut nicht bestört.
Es hat sich halt gezeigt das die Welsjungen nach dem Schlupft oder sogar schon vorher lieber separiert werden sollten da das Mänchen nicht so gute arbeit liefert.

Ich hab wie schon geschrieben ein großes 400L Gesellschaftsbecken. Da kommen 3mal die Woche 50% Wasserwechsel nicht in frage.
Aber trotzdem hatte ich seit Januar mindestens 8 Gelege in der Zeit.

Der Auslöser bei mir war anscheint die Düngung mit Magnesium. Um das Ca / Mg Verhältnis zu verbessern so das die Pflanzen besser Wachse das sich das auch auf die Qualität auswirkt.

gruß Dirk
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