Einzelnen Beitrag anzeigen
Alt 18.04.2020, 12:50   #3
Fischray
BSSW-Nord
 
Benutzerbild von Fischray
 
Registriert seit: 20.12.2003
Beiträge: 6.091
Images: 500
Hi Christian

Zitat:
Anscheinend hast Du Wasser aus der Leitung, das unproblematisch ist.
Wir haben hier in Deutschland sehr gutes Trinkwasser aus der Leitung.
Dank der Trinkwasserverordnung sollte es im Grundsatz immer unproblematisch sein.
Ein paar Ausnahmen wird es mit Sicherheit geben.
Was die Wasserwerte angeht, hat es einen Vorteil, wenn man Fische pflegt, die diese Werte brauchen.
Da ich ein recht weiches Wasser habe, hätte es keinen Vorteil, Tanganjika-Buntbarsche oder Lebendgebärende zu pflegen.

Die Becken, in denen ich für die Zucht die Wasserwerte verändere, haben keinen automatischen Wasserwechsel oder
ich stelle ihn dann einfach ab.
Aufwachsen tun die Jungtiere bei mir fast immer im Leitungswasser.

Zitat:
Was machst Du gegen die hohe Luftfeuchtigkeit mit dem Risiko der Schimmelbildung an den Wänden?
Da wäre die Antwort: neu bauen.
Die Anlage ist schon in die Jahre gekommen. Und bei einer neuen Anlage würde man immer viele Sachen anders machen.
In einer Aquarienanlage lässt sich die Luftfeuchtigkeit nicht ganz vermeiden.
Der automatische Wasserwechsel hat da allerdings überhaupt keinen Einfluss darauf.
Bei der Masse an Becken ist die Verdunstung an der Wasseroberfläche der Grund für die Luftfeuchtigkeit.
Erst mal ist es das Wichtigste, dass alle Becken eine Abdeckscheibe haben.
Um so dichter diese sind, um so besser. Das ist schon mal enorm wichtig.
Nun heize ich nicht die Becken, sondern den Raum. Wenn die Becken separat geheizt werden, verdunstet noch mehr.
Es gibt zum Beispiel die Möglichkeit, einen Raumlufttrockner zu betreiben.
Dessen Abwärme beheizt ebenfalls den Raum.
Oder man verwendet einen Wärmetauscher beim Luftaustausch, um die Feuchtigkeit aus der Luft zu bekommen.


Der weiße Kasten in der Mitte des Bildes ist ein Raumlufttrockner.

Gruß Ralf
__________________
Fischray ist offline   Mit Zitat antworten