Hallo Leute,
I.
A. dolichopterus (L 183) ist sicher nicht selten! Nur nicht ganz so häufig wie die braunen, die überall herum schwimmen...
II. Alle
Ancistrus brauchen Holz. Sie werden aber nicht sterben, wenn sie ein halbes Jahr keines haben. Schließlich sind auch in sämtlichen Futtersorten Ballaststoffe - wenn man nicht gerade Rinderherz o.ä. füttert. Man muß übrigens nicht Wurzeln und Laub geben, eines von beidem reicht vollkommen, Lignin ist sowohl im Holz als auch im Laub.
III. Ich habe noch nie (!!!) gehört, daß gegen sekundäre Pilzinfektionen (und das sind sie alle) Temperaturen von 34° C helfen. Primär fördert man damit das Bakterienwachstum, was die Pilzinfektion überhaupt ermöglicht hat. Reichlich Wasser wechseln hilft immer. Oder Baktopur gegen die bakterielle Infektion...
IV. Hört doch mal auf, sämtliche Medikamente, kupferhaltig oder nicht, gleich von Anfang an zu verteufeln! Wir sind doch hier kein Öko-Forum oder Naturkostladen, sondern wollen Fische heilen! Exakt dosiert helfen auch kupferhaltige Medikamente und werden auch einen
Ancistrus nicht gleich umhauen. Das habe ich selbst schon zur Genüge getestet. Bei den angesprochenen Symptomen braucht man aber solche Medikamente sowieso nicht unbedingt. Da hilft eine gezielte Antibiotikatherapie (baktopur, und erzählt mir jetzt nichts von Resistenzen

) mit Sicherheit besser. Oder Wasser wechseln...
V. Ich denke nicht, daß es richtig ist, für ein überbesetztes Becken zu empfehlen, viele frische Wurzeln oder Laub reinzuwerfen. In solch instabilen Systemen kann sowas den pH-Wert abstürzen lassen, was zwar gut als Therapie (gegen Pilze und Bakterien) geeignet ist, aber vor allem, wenn keine Karbonathärte bekannt ist, mit einem gewissen Risiko verbunden ist. Das kann geschwächte Fische schon mal in die ewigen Jagdgründe befördern. pH-Wert kontrollieren und schön langsam angehen lassen...
Zitat:
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Bei 20 ausgewachsenen Welsen auf 100 Litern mußt Du viel füttern!
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Bei 20 Welsen auf 200 Litern auch, oder? :bhä:
Gruß, Martin.