|
Hi,
ich glaube sehr viel kann da auch eine Tierklinik nicht machen. Wenn die Stelle nun völlig frei von Haut ist, dann kann da auch nichts dran geändert werden. Ist vielleicht sogar besser so, da die Hautfetzen nun nicht noch weitere Stücke mit abreißen können.
Packt das Weibchen in ein vollkommen leeres Becken, am besten mit HMF. So, dass es möglichst wenig Stellen gibt an der sie sich die Wunde nochmals aufreißen oder dran aufschaben könnte. Vielleicht eine Höhle rein, am besten aus glattem PVC-Rohr. Mit der Zeit wird die Wunde von alleine wieder zuwachsen, wie beim Menschen auch. Abdunkeln nicht vergessen, wenn schon keine Versteckmöglichkeiten drin sind, dann sollte der Wels trotzdem keine Panik bekommen.
Desinfektion ist wichtig, sonst kann sich die Wunde ganz schnell entzünden. Ich hatte mal was ähnliches bei nem kleinen L. joselimaianus. Da habe ich so ein weißes Pulver von JBL genommen, habe grad den Namen vergessen - aber es hat gut geholfen. Das war irgendwas mit Cristall oder so.
Erlenzapfensud hat die gleiche Wirkung, verändert die werte aber sehr schnell. Eine handvoll Zapfen im Außenfilter oder hinterm HMF sind IMHO besser.
viel Glück, Daniel
|