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Neckster 26.03.2021 11:44

Hobby Wiederaufnahme, Neues Zuhause für L-Welse
 
Guten Tag zusammen,
ich bin neu in dem Forum, habe aber schon Stunden in dem Forum verbracht und Beiträge gelesen. Jedoch habe ich noch keine für mich zufriedenstellende Antwort auf mein Vorhaben/Plan gefunden weshalb ich hier ein neues Thema aufgemacht habe. Ich hoffe das ist in Ordnung.

Erstmal zu mir und meine Aquarium Erfahrung. Kleine "mini" Unterwasserwelten begeistern mich schon seid ich denken kann. Richtig ausgeartet ist das Hobby aber erst als ich 20 geworden bin, kaum war ich ausgezogen und hatte den Platz mich zu entfalten ist das Hobby immer mehr ausgeartet und zu einem fast schon Full-Time-Job geworden. Bis zu seinem Höhepunkt und gleichzeitig Tiefpunkt.

2015 war ich stolzer Besitzer eines Vollisolierten Garagenabbau der geplant und errichtet worden war nur für Aquarien. In diesem Anbau befanden sich 45 Aquarien mit aller Hand von L-Welsen und Zwerggarnelen von 30L Garnelenbecken über 60L Aufzuchtbecken bis 250L Zuchtbecken.

Bis zu der schlimmsten Nacht meines Lebens als ich durch den Feueralarm aus dem schlaf geweckt worden bin. Ein Kompressor hatte sich verabschiedet und dabei angefangen Feuer zu fangen welches auf die Holzböden der Schwerlastregal übergriffen hatte und ziemlich schnell die Stabilität der Anlage aus den Fugen gebracht hat. Kurz um meine Anlage und leider auch 80% meiner Tiere haben diese Nacht nicht überlebt.
Die überlebenden Tiere habe ich Verwandeten und Freunden gegeben die Aquarien hatten und seid dem habe ich nur noch 1 Aquarium in dem mein Langjähriger Begleiter drin lebt.

Ein Wabenschilder Weibchen welches ich mal als "Antennenwels" zu meinen Anfangszeiten verkauft bekommen habe. Sie ist glücklich und groß in ihrem 400 Liter-Becken, jedoch wird sie demnächst in den beheizten Teich umziehen das sie ZU groß geworden ist.

Aber jetzt zu meinem Plan.
Ich kann nicht ohne meine kleinen Wels, die kleinen Racker haben es mir einfach angetan. Dieses mal möchte ich es aber anders angehen. Kein Anbau mehr keine Riesenzuchtanlage.

Mein Plan ist es mehrere Becken im Haus zu haben, jedes für sich möglichst Nahe an der natürlichen Umgebung angepasst. Wenn es Nachwuchs geben sollte soll dieser Natürlich bestmöglichst versorgt werden aber das ist nicht das Hauptziel.

Folgende Aquarien habe ich bzw. möchte ich aufstellen

1x 60x30x30cm Becken (Aufzuchtbecken) vllt auch ein zweites oder ein drittes jenachdem wie "beischlaffreudig" die Gruppen werden :D
2-3x 80x50x30 (BxTxH) cm Becken Gruppenhaltung
1x 150x50x30 cm Becken fürs Wohnzimmer für die Größten

Vermutlich wird ein zweites großes Becken bei Zeiten noch angeschafft da ich eine Vermischung der beiden Arten vermeiden will. Das muss aber erst noch von der Finanzministerin abgesegnet werden :brl:

Die Tiere sollen dann nach Ihrer Größe entsprechend "umziehen", was aufgrund ihrem nicht geraden schnellen Wachstum nicht zu zeitlich hintereinander sein sollte womit glaube ich der Stress für die Tiere minimiert ist.

Ich möchte nur L46 und L66 Welse halten da mir diese beiden sehr sehr gut gefallen und ich auch schon in meiner alten Anlage hatte.

Meine Idee war es die 4 "kleineren" Becken mit Bodenheber und HMF als Filter zu bestücken und Zwerggarnelen als "Putztruppe" einzusetzen, sowie alle Aquarien zu bepflanzen. Die Zwerggarnelen sollen auch als Indikatortiere mit einziehen da diese meiner Erfahrung nach anfälliger sind als die L´ies.

Haltet ihre diese Filtervarianten für angebracht oder gibt es daran etwas auszusetzen?

Beim Bodengrund schwanke ich noch und bin mir unsicher welcher ein gutes Pflanzenwachstum ermöglicht ohne zu sehr den Bewohnern zuzusetzen. Habe hiermit aber wenig Erfahrung ob Soil nutzbar ist speziell Garnelen Soil oder doch von abzuraten ist.

Mit den Tieren habe ich bereits Erfahrungen da ich sie auch damals hatte jedoch die Welse in Aquarien ohne Bodengrund und Pflanzen. Die Bodenheber und HMF hatte ich bei den Garnelen Becken drin deswegen meine Idee diese auch jetzt einzusetzen.

Natürlich genug Höhlen, Wurzeln etc. was die kleinen L´ies so alles brauchen kommt auch rein.

Es ist bis jetzt nicht geplant andere Tiere in die Becken zu setzten, nur L-Welse und Garnelen. Als Wasser werde ich wieder unser Leitungswasser nehmen da ich in der glücklichen Position bin und wir sehr gutes Wasser hier haben. (GH =8 und KH = 2-5)

Als Pflanzen wollte ich auch "anspruchslos" Pflanzen zurückgreifen die nicht zwingend C02-Düngung benötigen da ich diese nicht mit installieren will hier habe ich schon ein paar ins Auge gefasst. Bin aber gerne für Vorschläge offen wenn jemand von euch besonders gut geeignete Pflanzen kennt.

Da ich in der Gesamtheit bis jetzt keine Antwort auf meine Fragen gefunden habe ( vllt bin ich aber auch einfach zu dumm :confused: ), hoffe ich das es Okay ist das ich ein neues Thema aufgemacht habe.

Ich hoffe auf einen regen Erfahrungsaustausch und bin gerne für Verbesserungsvorschläge offen. Bin auch gespannt eure Meinung zu diesem Projekt zu hören.

Mit welsigen Grüßen

Neckster

Acanthicus 27.03.2021 13:20

Moin,

deine Filtervariante mit eingebauten HMF ist sehr gut, langlebig und praktisch. Die Garnelen halten die Filtermatte zudem frei von größeren Partikeln und erhöhen so noch zusätzlich die Standzeit. Ich habe in allen meinen Becken einen HMF eingebaut - läuft wunderbar. Du musst dich nur bei der Grobheit der Matte entscheiden. Selbst habe ich überall die grobe (10 PPI) verbaut, und auch ohne Garnelen noch nie eine verstopfte Matte gehabt. Wenn man die Matten gelegentlich beim Wasserwechsel mit absaugt, dann kann man die Filterwartung darauf reduzieren.

Die klassischen Pflanzen für Welsbecken mit höherer Temperatur sind Anubias spp., für die bräuchtest du gar keinen Bodengrund, da du sie überall aufbinden kannst. Eine zumindest feine Schicht würde ich aber dennoch einbringen, ich habe z.B. die hier im Einatz: https://www.nature2aqua.de/produkt-k...aquarium-sand/

lg Daniel

Neckster 30.03.2021 18:38

Vielen Dank Daniel für deinen Rat.
Bei der Grobheit der Matte bin ich mir noch unschlüssig denke mal werde es anfangs mit eine 30er oder 45er probieren wegen den Zwerggarnelen jungen glaube gröbere Matten, habe zu große Löcher für die kleinen.

Bodengrund bin ich mir immer noch nicht schlüssig.
Ich habe folgende Pflanzen im Auge für die Becken.
Rotala rotundifolia Vietnam H´ra

Taxiphyllum sp. Flame Moos

Sagittaria subulata

Cryptocoryne wendtii

Myriophyllum mattogrossense

Lilaeopsis novae zelandiae

Vesicularia ferriei Weeping Moos

Kann mir jemand sagen ob davon eine ungeeignet ist für Welse. Soweit ich jetzt rausbekommen habe im Internet brauchen die alle kein CO2 und halten Temperaturen bis 30 Grad aus.

LG

Neckster


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