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Fischtüten - by Kevin
Hi,
die Beiträge sind irgendwie weg - ich krieg sie nicht mehr zurück. Nur so: Sorry ;) <<<<<<<<<<<<<< KevinW.Hi Wenn ich Fische über einen längeren Zeitraum transportiere, mache ich das neuerdings immer ganz ohne Luft in der Transporttüte. Das klappt ganz hervorragend, kann ich nur weiterempfehlen. Man muss nur bei einigen Welsen aufpassen, dass sie die Tüte nicht kaputtstechen. Vier bis fünf Tage halten sie es dann locker in dieser prall mit Wasser gefüllten Tüte aus. MFG Kevin <<<<<<<<<<<<<<<< AcanthicusHi Kevin, hast du das schon ausprobiert? Ich glaube nicht, dass Welse es so lange aushalten. Man sagt ja nicht umsonst, dass Luft mit rein soll. Und alle Fische die ich bisjetzt gesehen habe( welche mit TNT kamen/gingen) hatten reinen Sauerstoff drinn. Wieso sollte man sich also die Mühe machen, wenn es mit reinem Wasser geht?? mfG Daniel <<<<<<<<<<<<<<<<< Baron ÄtzmolchZitat: Zitat von KevinW. Wenn ich Fische über einen längeren Zeitraum transportiere, mache ich das neuerdings immer ganz ohne Luft in der Transporttüte. Das klappt ganz hervorragend, kann ich nur weiterempfehlen. Man muss nur bei einigen Welsen aufpassen, dass sie die Tüte nicht kaputtstechen. Vier bis fünf Tage halten sie es dann locker in dieser prall mit Wasser gefüllten Tüte aus. Mahlzeit! Solche Beiträge gehören eigentlich gelöscht, damit nicht einer auf die Idee kommt, solche "Empfehlungen" tatsächlich in die Tat umzusetzen. --Michael <<<<<<<<<<<<<<<< WalterMahlzeit, oder du erklärst auf die Schnelle, warum das "Blödsinn" ist und nicht so gemacht werden soll - von wegen wieviel Sauerstoff in Luft und in Wasser gelöst... Machst ja eh so gerne mit Chemie rum - also tu was ;) <<<<<<<<<<<<<<<<< Martin G.Hi, ich empfehle hierzu den Artikel von Stefan Hetz in einer der letzten Aquarien Praxis. Ein Luft-Wasser-Verhältnis von 3:1 würde ich immer anstreben. Schon allein deshalb, weil sich in der Luft viel mehr Sauerstoff löst, der dann mit in die Tüte kommt und ins Wasser übergehen kann. Wenn die Fische in prall mit Wasser gefüllten Tüten überlebten, dann sicher nicht, weil sie soviel Wasser brauchen, sondern einfach deshalb, weil Du Glück hattest, daß sie wenig Sauerstoff benötigten... Gruß, Martin. EDIT: Kann man den noch irgendwo abrufen? Fischtransport in Tüten Aquarien-Praxis Hetz Stefan K.; Ausgabe:2005/9; Seite: 12 <<<<<<<<<<<<< Claus SchaeferNein, Walter, tu Du was! Der Thread hier ist so ziemlich das Hinterletzte und/oder ziemlich symptomatisch für die derzeitige Forumslage. Tschö Claus <<<<<<<<<<<<<<<<<< Baron ÄtzmolchZitat: Zitat von Walter Mahlzeit, oder du erklärst auf die Schnelle, warum das "Blödsinn" ist und nicht so gemacht werden soll - von wegen wieviel Sauerstoff in Luft und in Wasser gelöst... Mahlzeit! Ne, der Maddin war doch schneller. Und Clausi-Mausi is' sauer. Egal.... Den Anfang des von Maddin erwähneten Artikels gibt's übrigens hier: https://www.datz.de/LEIZ2DHAlBHIr7Yp...6E4AB2F1071EE67 Die Kurzform kann jeder schnell nachvollziehen: 1 l gut durchlüftetes Wasser enthält bei 25 Grad ca. 8 - 8,5 mg Sauerstoff. 1 l Luft enthält aber 18 % Sauerstoff, entspricht 180 ml, entspricht ca. 250 mg. Angenommen, die Tüte ist beispielsweise voll bis oben hin mit 2 l Wasser, da sind da (bestenfalls) grad mal ungefähr 17 mg Sauerstoff drin. Bei 1 l Wasser und 1 l Luft sind's aber insgesamt ungefähr 260 mg. Und wenn die Fische den Sauerstoff im Wasser verbrauchen, dann diffundiert von der Luft aus wieder welcher ins Wasser. Deshalb isses Blödsinn, die Tüten voll mit Wasser zu machen. --Michael <<<<<<<<<<<<<< KevinW.Hallo Ich wollte mit meiner Wortwahl nur mal darauf aufmerksam machen, dass man ja nicht immer alles wissen kann. Deshalb hatte ich es so geschrieben, kann man ja mal als Denkanstoß nehmen. Ich glaube nicht, dass der Verkäufer, bei dem ich ja mal davon ausgehe, dass es ein Laie ist und nicht ein Händler, wollte, dass die Fische sterben. Durch die Zugabe von Sauerstofftabletten hat sich das ganze mit Sicherheit noch verschlimmert. Diese Tabletten hat er wahrscheinlich auch noch in einem Zooladen gekauft, die ihm, so glaube ich, auch noch dazu geraten haben. Solche Geschichten habe ich in Zooläden schon desöfteren erlebt. ZU Michael, solche Beiträge sollte man nicht löschen sondern kommentieren. Zu Martin, Du hast eventuell den Artikel von Stefan in der Datz nicht vollständig gelesen. Stefan wird demnächst in Hamburg sein und beim BSSW einen Vortrag halten. Da bin ich auch schon mal gespannt drauf. ZU Walter, Ich glaube, dass du schon weißt, was kommt. Werde noch schnell mal ein Foto machen. Mit freundlichen Grüßen Kevin <<<<<<<<<<<<<<<<<< Walter Hi, Zitat: Zitat von KevinW. ZU Walter, Ich glaube, dass du schon weißt, was kommt. Werde noch schnell mal ein Foto machen. nö - bin ja schon gespannt. Ein Fisch in einer mit Wasser prallvollen Tüte? <<<<<<<<<<<<<< wienerwaldZitat: Zitat von Walter Hi, nö - bin ja schon gespannt. Ein Fisch in einer mit Wasser prallvollen Tüte? Falls es die richtige Tüte ist, geht das auch und zwar recht lange, aber nur bei der Richtigen! <<<<<<<<<<<<<<< Martin G.Zitat: Zitat von KevinW. Hallo Zu Martin, Du hast eventuell den Artikel von Stefan in der Datz nicht vollständig gelesen. Stefan wird demnächst in Hamburg sein und beim BSSW einen Vortrag halten. Da bin ich auch schon mal gespannt drauf. Mit freundlichen Grüßen Kevin Schön. Dann sag' ihm doch mal einen schönen Gruß von mir. Ich lese nämlich seine Artikel grundsätzlich nicht durch, weil ich finde, daß H. H.' Artikel viel besser sind. :) Gruß, Martin. EDIT: Es wäre schön, wenn Du solche provokanten Vorschläge in Zukunft lassen würdest. Dann könntest Du vielleicht mehr Leuten helfen. Provokation hilft in jenen aufgebrachten Forenzeiten niemandem. Stefan wird den Kommentar fünf Zeilen höher verstehen:), aber dem Forum würde etwas Ruhe gut tun... <<<<<<<<<<<<<<< KevinW.Hallo, also die Sache mit den Transportbeuteln ohne Luft ist wirklich wahr! Es handelt sich hierbei aber nicht um einen handelsüblichen Transportbeutel sondern um eine Neuentwicklung. Na ja, eine zeitlang gibt’s die schon. Die Beutel sind wie eine Membrane, O2 geht rein und CO2 geht raus. Dadurch ist immer ein ausreichender Anteil Sauerstoff im Wasser gelöst. Stefan hat dies in seinem Artikel auch erwähnt. Da diese Tüten leider sehr dünn sind, sollte man bei Welsen mit einer ausgeprägteren Bestachelung davon absehen. Bei jungen Welsen ist dies kein Problem, im Notfall kann man auch zwei Tüten übereinander ziehen und es funktioniert dann immer noch. Nicht immer gleich ausfallend werden, bloß weil man was nicht weiß. Ist aber trotzdem gut, das Walter es kommentiert hat, erspart mir die Arbeit. Bei Labyrinthern und bei Panzerwelsen habe ich es wegen ihrer Luftatmung nicht ausprobiert. Immer ruhig bleiben! Mit freundlichen Grüßen Kevin ![]() <<<<<<<<<<<<< KevinW.Hallo, Martin, bei H. H. kannst du auch diese Tüten bekommen. Mit freundlichen Grüßen Kevin <<<<<<<<<<<<<<<<<< Walter Tja, Kevin... Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass du in deinem Tipp oben nicht erwähnt hast, dass du diese relativ neuen Beutel verwendest. Ist ungefähr so wie : "Ich springe immer aus dem 50. Stockwerk, da passiert nichts..." und wenn´s dann einer nachgemacht hat "... Aber ich hab immer einen Fallschirm um". Und der Sinn vom "Mit Wasser prall vollmachen" geht mit trotzdem nicht wirklich ein. Voll mit Wasser - was soll der Vorteil daran (am Vollfüllen) sein? <<<<<<<<<<<<<< KevinW. Hallo Walter, Das ist nicht ganz richtig. Diese Beutel werden ganz voll Wasser gemacht. Du solltest sogar darauf achten, dass wenn möglich gar keine Luft im Beutel ist. Das fördert den Gasaustausch. Mit freundlichen Grüßen Kevin <<<<<<<<<<<<<<<<< Walter Hi Kevin, ich weiß, dass das in der "Betriebsanleitung" dieser Beutel steht. Ich habe (mich und euch) gefragt, was der Grund dafür sein soll bzw. der Vorteil... <<<<<<<<<<<<<<Martin G. Hallo Walter, der Sinn des Ganzen ist wohl, die CO2-Menge in der Tüte möglichst gering zu halten. Stell Dir vor: - irgendwie ergeben die Varianten, die ich überlegt habe, alle keinen Sinn. Eine Erklärung wäre nur möglich, wenn die Diffusion leichter aus dem Wasser durch die Membran als aus der Luft durch die Membran funktioniert. Aber irgendwie wäre das unlogisch, weil es ja immer um das gleiche Teilchen - nämlich CO2 geht. @Kevin: Ich rege mich jetzt nicht darüber auf, daß Du voraussetzt, daß ich Deine Gedanken lesen kann und ich weiß, daß Du von diesen Tüten sprichst. Du solltest bei Deiner Begeisterung für diese Tüten nicht vergessen, daß die Diffusionszeit bei doppelten Tüten länger ist als bei einfacher, aber damit gefährlicherer, Anwendung. Die längere Diffusionszeit führt zu einer erhöhten CO2-Konzentration in der Tüte. Womit wir wieder beim ursächlichen Problem wären. Für Sauerstoff gilt das gleiche, nur in die Gegenrichtung... Abgesehen davon: Woher weißt Du eigentlich, wer mit H.H. gemeint ist? Gruß, Martin. <<<<<<<<<<<<<<< Redfink Moin! Ich kenne mich mit diesen Tüten zwar auch nicht aus, aber ich vermute mal, daß der Grund, sie komplett mit Wasser zu befüllen folgender ist: Solange noch Luft mit im Beutel ist, wird ständig Gasaustausch zwischen Wasser und Luft im Beutel stattfinden. Außerdem ist die (Gas-)zusammensetzung der Luft im Beutel auch eine andere als die des Wassers. Dies wirkt sich bestimmt auf das Potentialgefälle der Atemgase über die Membran der Tüte aus. Daher vermute ich mal, daß der Diffusionsgradient einfach größer ist, wenn in der Tüte nur Wasser ist... But just my 2 cents worth... Oli |
Hallo!
Diese "Tüten" sehen zwar dünn aus, greifen sich auch etwas komisch an aber sie halten jede Menge aus. Namhafte Leute haben sie auf ihren Fischfangreisen benutzt und keinerlei Ausfälle gehabt obwohl, ich weiß jetzt nicht mehr so genau ob es 12 oder 14 Tage waren, wo sich die gefangenen Fische bis nach Deutschland absolut top gehalten haben. Wie es mit Welsen aussieht kann ich nicht sagen, wir haben damit nur Blauaugen transportiert und zwar von Ternitz nach Dresden und es war auch alles ok. lg Roman |
N´abend, ich nochmal!
Na da haste ja was angestellt, Walter... :y_smile_g Ich könnte mir auch vorstellen, daß die Dinger voller Wasser sein müssen, um die Oberfläche,die am Gasaustausch teilnimmt, zu maximieren. Es geht vermutlich schneller, wenn der Sauerstoff durch die Tüte direkt ins Wasser diffundieren kann als wenn er erst in die Luft in der Tüte müsste und dann ins Wasser... ist allerdings wieder ziemlich viel Spekuliere meinerseits... Jedenfalls halte ich es für ziemlich bedenklich, mehrere dieser Tüten übereinander zu verwenden. Bei der Diffusion nimmt nämlich die Diffusionszeit mit dem Quadrat der Diffusionsstrecke zu. Oder, anders ausgedrückt: 2 Tüten = (mindestens) doppelte Diffusionsstrecke =4fache (!) Diffusionszeit. Und da sähen die Fische dann viel früher als erwartet in etwa so aus: :wacko: Wenn also die Gefahr besteht, daß ein bestachelter Wels die Tüte beschädigen könnte, würde ich lieber auf andere Transportmöglichkeiten zurückgreifen! Gruß, Oli |
Hallo!
Falls jemand diese "Tüten" verwenden möchte unbedingt die Gebrauchsanweisung lesen und vor allem, immer dran denken es muss Luft an die Beutel kommen da sonst kein Austausch stattfinden kann!!!!!! lg Roman |
Hi,
Zitat:
Theoretisch darf ja nichts um die Tüten gewickelt werden. Na, da wird gepredigt und geschimpft das die Fische dunkel durch die Gegend geschleppt werden sollen und nun dies. Alles sehr seltsam ;) Gruß, Corina |
Zitat:
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Hi Klaus,
Zitat:
Nur wurde der Thread extra gespalten und hat einen anderen Namen. Manchmal werden aber auch andere Fische transportiert und wenn hier mehr oder weniger innovative Neuerscheinungen angepriesen werden, kann man doch mal die Vor- und Nachteile versuchen rauszufinden. Ist doch egal, ob es hierbei um neue Erkenntnisse der Fütterung zur Aufzucht von Z. B. Sturisoma geht oder wie man sie beim Transport evtl. umbringen kann, oder? :wacko: Gruß, Corina |
Hi,
aber auch große Panaques werden beim Import in Tüten transportiert, Klaus. Auch wenn Dir das vielleicht nicht paßt... Sturisoma, vor allem erwachsene, würde ich sogar dringend empfehlen, in Tüten zu transportieren. In Eimern gibt es unschön blutige Nasen. Habe ich schon mehrfach miterleben müssen. (Ich weiß, daß hier niemand von Sturisomatransport gesprochen hat, aber weil es schon mal fiel...) Gruß, Martin. |
Hallo,
Zitat:
Natürlich werden auch große Panaque in (meist doppelten) Tüten verschickt. |
Zitat:
dass er an einen Versand-Laien geraten ist. Daraus wurde dann eine Verpackungsdiskussion und später eine Tütendiskussion, naja...meinswegen. Aber eigentlich ging's um den bedauernswerten Panaque-Besteller. |
Schon klar, Klaus!
Aber so stur und ignorant kannst Du doch nun nicht sein, dass Du nicht bemerkst, dass gerade deshalb der Thread aufgeteilt wurde. Bin jetzt mal dramatisch: Es geht auch um das Leben anderer Fische! Und nun wünsche ich mir, dass es hier endlich mal wieder um Welse oder Fische geht und nicht um persönliche Darstellungen. Wem es um was anderes geht, der möge sich gerne die eine oder andere Plastiktüte über den Kopf ziehen. ;) Gruß, Coeke |
Hallo,
man kann die Tüten in Styroporboxen transportieren, da die Boxen ja nicht gasdicht sind, wasserdicht schon. Die Beutel dürfen aber nicht direkt aneinander stehen in der Box. Es sollte immer ein Stück Pappe oder so dazwischen sein, damit der Austausch nicht behindert wird. Die Tüten müssen gefüllt sein, da der Gasaustausch direkt mit der Luft größer ist. Das würde die Funktion der Diffusion durch die Tütenwände beeinflussen. Das Wasser würde versuchen, seinen Austausch immer erst mit der Luft zu suchen. Also immer voll machen, am besten gar keine Luftblase. Ist ansonsten ein Meilenstein bei den Fischtüten. Ich hatte vor ungefähr zwei Jahren die Sache mit der Tüte sehr skeptisch gesehen. Da transportiert man 30 Jahre lang seine Fische in einer Tüte mit viel Luft und dann so was. Gerade wenn man im Urlaub ist und JWD tolle Fische findet, ist der Vorteil dieser Tüten enorm, eine Styroporbox mit Tüten hat man dann immer dabei. Mit freundlichen Grüßen Kevin |
Hi Kevin,
ich hab mal meine Zweifel daran. In der Styroporbox... CO2 ist schwerer als Luft, würde sich also in Bodennähe - oder in der Styroporbox sammeln. Und die Styroporboxen sind ziemlich luftdicht verschlossen - zusätzlich noch mit einem Klebeband, damit der Deckel nicht abgeht. Da würde sowieso kaum Sauerstoff aus der Umgebungsluft in die Box gelangen. Da drinnen kann das nicht funktionieren. Da ist immer noch Auffüllen mit O2 die Methode der Wahl. |
Kevin?
Zitat:
Wenn ich nach Dänemark fahre und mir einen z. B. Fisch aus Nord- oder Ostsee fische, dann kann ich ihn allein durch Deine Tüte am Leben erhalten? Vielleicht! Tjo, während eines kurzen Transports vielleicht, bin ja fast Däne. Mittelmeerfische würde ich im Handgepäck auch lebend nach Hause bekommen. Und dann...???? Gruß, Coeke Sorry, gehört nicht zu Thema |
Hallo!
Ich finde diese "neuen" Tüten nicht unbedingt umwerfend, da man die Fische meiner Meinung eher vor dem Auskühlen als vor dem Ersticken schützen muß. Da das Isolationmaterial durch seine Dicke (fast) keinen Sauerstoff duchläßt, ist eine Diskussion über die neuen Beutel unnötig. Ich verschicke meine Nachzuchten, meist "nur" Panzerwelse aber auch etliche andere Arten, seit einigen Jahren und habe selten Ausfälle gehabt. Leider findet man selten jemanden der über fundierte, praxiserprobte Erfahrungen verfügt und der dazu noch bereit ist diese weiter zugeben. Am Anfang habe ich den Großhandel imitiert. Isobox, möglichst senkrechtstehende Fischtransportbeutel mit 1/4 Wasser Rest Luft Sauerstoffgemisch, Mittlerweile habe ich einige Versuchsreihen durchgeführt, die eigentlich das was Stefan in seinem tollen Artikel geschrieben hat, bestättigen. Ich lassen meine Fische vor dem Versand einen, Sturisoma und Ancistriden besser zwei, Tage hungern. Das Transportwasser besteht aus 20% Aquarienwasser und 80% durchlüftetem und temperiertem Frischwasser mit ähnlichen Werten. Bei meinen Panzerwelsenachzuchten gebe ich noch etwas Aktivkohle hinzu. Ob dies sinnvoll ist weiß ich nicht, da NZ meist nicht oder wesentlich weniger "Corygift" ausscheiden. Also reine Vorsorge. Die Sauerstoffzugabe ist Erfahrungssache. Ich gebe bei einem Beutel 180x500 mit zehn Panzerwelsennachzuchten von 3-4cm einen Liter Wasser hinzu und fülle den Rest mit einem 30 zu 70% Sauerstoff/Luftgemisch auf. Das Schließen der Tüten ist Übungssache, wichtig ist das die Tüte gut verzwirbelt wird, nur dann schließt sie luftdicht. Für grösser Harnischwelse oder andere Fische mit Stachel nehme ich doppelte dickere Tüten und gebe dazwischen eine oder zwei Lagen Zeitungspapier. Bei der Isolation gebe ich zusätzlich noch eine Lage Styropor auf den Boden der Isobox oder kleide die Box noch mit Luftnoppenfolie aus. Die Verwendung von Headpacks ist in der kühleren Jahreszeit Pflicht. Leider ist die Anwendung nicht ganz unproblematisch. Die Headpacks bestehen aus Eisen, Salz, Wasser und Aktivkohle und geben unter Sauerstoffaufnahme über einen längeren Zeitraum "chemische" Wärme ab. Ich habe verschieden Anwendungen gesehen und duchprobiert: -in Zeitung eingeschlagen und zwischen die Beutel gestellt = Nachteil: sehr punktuelle Wärme, schlechte Versorgung mit Sauerstoff, große Gefahr einen Ausfalls bei Durchnässung -unter den Deckel geklebt = Nachteil: schlechte Verteilung der Wärme, zusätzliche Isolation durch Folien schlecht durchführbar -in einen Beutel mit reinem Sauerstoff = anfängliche starke Wärmeentwicklung, die nicht unbedingt lange anhält. Der Beutel schrumpft und die anderen Beutel können umfallen Im Moment gebe ich ein bis zwei Headpacks, nachdem ich sie mehrmals geschüttelt habe und sie 30 Minuten der Luft ausgesetzt waren, in einen (Zehner) Eierkarton mit einigen zusätzlichen Luftlöchern und stelle diesen hochkant in die Mitte der Isobox zwischen die Beutel. Dort können die Headpacks gleichmäßig ihre Wärme abgeben und die Gefahr einer Durchnässung ist gering. Tschüß, Kurt |
Hallo,
eine Styroporbox ist mit Sicherheit dicht, aber eine Diffusion findet auch durch die Wände der Styroporbox statt. Die normalen Tüten haben natürlich auch weiter ihr Dasein, alleine schon wegen des Preisunterschieds. Zu Coeke: Was meinst du mit Pauschalaussage? Auch dein Nordsee, Ostsee, Mittelmeer verstehe ich jetzt nicht, na ja bin ja auch kein Angler. Was ich hier meinte, ist, wenn ich im Urlaub durch Deutschland oder durch die Nachbarländer reise, besuche ich nahezu jeden Zooladen, der mir über den Weg läuft. Und falls mir dann was gefällt, habe ich immer noch die Möglichkeit Fische mitzunehmen. Hatte bis jetzt noch keine Ausfälle. Headpacks und Aktivkohle sind natürlich auch bei den Diffusionstüten benutzbar, verwende ich ja selbst. Und wer die Tüten nicht gut findet, braucht sie ja nicht zu verwenden, aber es ändert nichts an ihrer Funktion. Für einen Laden, der große Stückzahlen von Tüten verbraucht, ist die Diffusionstüte viel zu teuer. Ausnahmen, bei denen man lieber eine herkömmliche Tüte verwenden sollte, gibt’s natürlich auch. Mit freundlichen Grüßen Kevin |
Hi Kevin,
Zitat:
Bevorzuge trotzdem die konventionelle Transportmethode, hatte damit bislang auch noch keine Ausfälle. Gruß, Corina |
hallo,
mir hat letztens jemand gesagt, es wäre besser, die tüten ( die normalen) zu hinzulegen, anstatt zu stellen. da die wasseroberfläche so größer sei, wäre das für die sauerstoffversorgung besser, bzw. würde dadurch mehr sauerstoff zum fisch gelangen. ist da was dran? oder ist das blödsinn?? ich weiß, meine frage passt nicht so ganz, aber ich wollte nicht extra ´nen neuen thread aufmachen. geht ja hier auch um tüten!!;) lieben gruß ´bine |
Hi,
darüber habe ich mir auch mal Gedanken gemacht. Denke aber, dass bei längeren Transportzeiten ein "schneller" Gasaustausch gar nicht erwünscht ist. Die Fische quasi durch die reduzierte Oberfläche ein wenig auf "Sauerstoffsparflamme" gesetzt werden und Sauerstoff, wenn auch permanent etwas weniger, aber kontinuierlicher vorhanden ist. Ob nun aufrecht oder liegend, die Menge der vorhandenen Gase in der Tüte bleibt ja die gleiche. Edit: nicht bleibt, sondern ist zu Anfang... :o Weiß aber auch nicht so genau. ;) Gruß, Corina |
Hi!
Beim hinlegen sollte man aber bedenken, wo die Öffnung der Tüte ist...;) Muss ja nicht, aber wenn sie mal undicht wird, dann wäre es im liegen sicher ungünstig. gruss C |
Hallo!
Bei liegenden Tüten können sich kleine Fische in den Falten einklemmen. Außerdem kann durch die verschlossene Öffnung Wasser austreten, was die Isolation und die Erwärmung der Heatpacks beeinträchtigt. Tschüß, Kurt |
Hi Christian,
das natürlich einleuchtend. Ich habe nur an diese komischen, ewig langen Schläuche von Tüten gedacht. Vielleicht sind die ja auch so, um platzsparend ganz viele Tüten, mit Verschlu0 nach oben, in eine Box zu packen. Hm... ;) Gruß, Co |
Hi
Ich würde mal denken, dass bei liegenden Tüten der Stress für die Tiere beim Transport durchs stärkere Hin- und Herschwappen größer ist als bei stehenden. Die Tiere würden bei Stress dann ja auch schneller atmen und mehr Sauerstoff verbrauchen. Der Sauerstoffausgleich zwischen Luft und Wasser ist eh durch die Sauerstoffmenge in der Tütenluft begrenzt. Wenn die Tüten eine Zeit lang nicht transportiert werden, sollte man sie hinlegen, wegen der stillstehenden Oberfläche. Bei einer bewegten Oberflache ist der Austausch besser als bei einer stillen, daher dann die Größe der Oberfläche erhöhen. Gruß Ralf |
Moin !
Man brauch sich doch nur einmal anschauen, wie die Leute, die ihr Geld mit dem Handeln von Fischen verdienen, es machen: Immer aufrecht ! |
Hi Fisker,
wo kaufst Du denn ein? Loricariidentüten stehen garantiert nicht immer. Erwachsene Sturisoma zum Beispiel in stehenden Tüten zu transportieren ist fast unmöglich. Welche Tüten willst Du dazu bitte nehmen? Wenn ich einkaufen gehe, packe ich so wie Platz ist. Und ich habe noch nie erlebt, daß die professionellen Packer das anders machen würden. @Corina: Die Gasaustauschtheorie ist sehr weit hergeholt, wenn nicht sogar äußerst abwegig. Schließlich ist der Beutel in Bewegung, damit auch das Wasser und die Luft bzw. das Gas darin. Unterschiede im Gasaustausch sind da sicher vernachlässigbar klein. @cory-fan: ich habe keine Kopfpakete in meinen Transportboxen. *lol* Eine gut verschlossene Tüte läuft auch im Liegen nicht aus. Was nicht heißt, daß mir dies immer gelingt :( . Gruß, Martin. |
Hi Martin!
Zitat:
Wie gesagt, ist liegend, wie stehend eh immer nur die Menge Sauerstoff da, die zu Anfang in die Tüte gegeben wurde. Es gibt auch noch so Experten, die in das Fischsackerl pusten um es mit Luft zu füllen. Das lasst sein! *gg* Gruß, Co Ps: wenn ich Fische aus benachbarten Gebieten hole, werfe ich die irgendwie auf den Rücksitz und so liegen sie dann da. Da mache ich mir nun keinen Gedanken. *g* |
Hi Coeke,
Zitat:
Gruß Marc p.s.: Zitat:
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Hi Marc,
ohne Dir jetzt irgendwie widersprechen zu wollen: Die "nur" 5% sind immerhin 23,86% des Sauerstoffgehalts der Außenluft. Damit bekommen die läppischen 5% einen anderen Stellenwert... Gruß, Martin. |
Hi Marc,
Zitat:
Aber für lange Transprotwege sind 5% nicht zu unterschätzen. Wir reden hier ja nicht nur über Transportwege von weninger als 12 Stunden. Zitat:
Gruß Corina |
Zitat:
Wenn du die blöden Smilies weggelassen hättest, hätte ich das entgegnet: Dafür enthält aber die ausgeatmete "Luft" ca. 5% CO2 und damit ca. 165 mal mehr CO2 als eingeatmete, "normale" Luft, mit der Folge, dass der Partialdruck des Kohlendioxids der in die Tüte geblasenen Luft erheblich größer ist als der von CO2 im Wasser, wodurch CO2 vermehrt ins Wasser diffundiert. Und da kommen dann neben diesen physikalischen Prozessen auch noch chemische und physiologische hinzu (z.B. der sog. Bohr-Effekt), weil CO2 nämlich die Affinität des Blutfarbstoffs Hämoglobin zu Sauerstoff reguliert, d.h. wie gut Hämoglobin Sauerstoff aufnimmt und auch abgibt. Und ob die Fische in der Tüte an Sauerstoffmangel eingehen würden oder deshalb, weil sie das in ihrem Körper gebildete CO2 nicht mer los werden, weil die CO2-Konzentration im Wasser zu hoch ist, ist dann noch eine andere Frage. --Michael |
Hallo Corina,
Zitat:
Gruß Marc |
Hi Marc,
mag sein! Gruß, Co |
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