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Baryancistrus xanthellus L018 - Ist er noch zu retten? [Bild]
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Hallo zusammen,
habe vor kurzem diesen kleinen L18 bekommen. Jetzt wo er endlich mal rausgekommen ist aus seiner Höhle konnte ich mal ein Bild machen. Ich bin im Bereich L-Welse absoluter Laie, aber für mich sieht er schon recht abgemagert aus. Ich habe von der Problematik was die Geldsaumwelse und ihre Eingewöhung betrifft schon gelesen, deshalb frage ich nun ob ich noch eine Chance habe ihn zu retten und was ich dafür tun kann? Gruß Tom |
Hallo Tom!
Leider ein schon fast 100%iger Todeskandidat, das sieht nicht gut aus. Da du selbst noch Laie bist, befürchte ich das schlimmste! Kauf dir bitte in Zukunft Welse, die für Anfänger besser geeignet sind. MFG Kai |
Mmm... das sieht nicht gut aus :(
Leider sind Nuggets (wie die meisten Baryancistren) sehr schwer einzugewohnen, und viele Tiere sterben in die ersten Wochen. Ich glaube dass hat zu tun mit Bakterien die sie benotigen zur Verdauung von Futter. Wahrend des Transportes und die Eingewohnung nach Import sterben viele dieser Bakterien, und dadurch haben sie Schwierigkeiten ihr Futter zu verdauen (sie nehmen die Nahrungsstoffe und Vitamine im Futter nicht auf). Dadurch sterben viele den Hungertod, obwohl manche Nuggets essen - sie konnen es einfach nicht richting verdauen. Das beste wahre wohl das Tierchen in ein kleines, naturlich schon eingefahrenes Quarantaine-Becken einzusetzen, um ihn gut beobachten zu konnen. das Wasser soll warm sein () um die Stoffwechslung zu erhohen (das ist gut fur den Appetit), reich an Sauerstoff, und mit reichlich Stromung. Einge Stucke Holz, Stein oder Planzen sorgen fur Verstecke, so dass das Tier sich Wohl fuhlt. Der Wels soll in dieses Becken bleiben bis es gut isst, gesund ist und sich normal verhalt. Ein Indikator ist der Kot: falls es fest und braun ist (also nicht grau bis weiss und/oder schleimig), dann bekommt das Tier genugend Nahrungsstoffe. Diese private Eingewohnung dauert einige Wochen, und so bald das Tier wieder gesund und gut genahrt ist, kann es wieder umgesiedelt werden. Viel Erfolg! |
Hallo!
Als nur halber Experte möchte ich Dir nur direkt den Tipp geben, die Beckengröße, den sonstigen Besatz, die genauen Wasserwerte, die Häufigkeit und Menge des Wasserwechsels sowie die bisherige Futtergaben näher zu beschreiben, damit etwaige Probleme/Fehler direkt angesprochen werden können. Auch das Verhalten/Aussehen des Tieres, wie auffällig schnelle Atmung, weiße oder rote Flecken ( z.B. Entzündung, Pilz), oder weißer Kot solltest du erwähnen. Die Abmagerung kann sowohl wegen geringer Nahrungsaufnahme und/oder einer Infektion (bakteriell/parasitär etc.) beruhen. Der L18 ist ja sowohl der Wasserwerte als auch sonstigem Stress (andere Fische, Hantieren im Becken etc.) gegenüber sehr empfindlich. Wegen seiner grundsätzlichen und besonders anfänglichen Scheu geht er nur schlecht ans Futter. Ich füttere vor allem nachts PlecoChips (JBL), die viele Stunden im Wasser stabil sind. Viel Glück |
Hai Kai,
Zitat:
Nur Mahnen und Vorwerfen, keine Tipps? |
Hallöchen,
nicht aufgeben - vielleicht packt ers ja noch! Was helfen kann, ihn wieder auf die Beine zu bringen, wurde schon gesagt. Holz zum Abraspeln ist bei den L18 imo obligatorisch. meiner schreddert davon große Mengen (Mangrove). Ansonsten gute Welschips für Pflanzenfresser, aber auch Frostfutter und/oder proteinhaltiges Granulat. Ich drück die Daumen! Indina, die bislang mit L18 nur Glück hatte. |
Hallöchen,
beachte aber bitte, daß sich durch stärkere Fütterung die Wasserwerte verändern. Achte am besten auf sehr sauberes Wasser. Liebe Grüße und jede Menge Erfolg Wulf |
Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.
@Kai Sehr freundlicher Hinweis, aber ich bin absolut kein Laie in der Aquaristik, lediglich im Bereich L-Welse habe ich mich bisher wenig eingelesen. Den L-18 habe und hätte ich nicht gekauft, ich hatte den schlechten Zustand ja schon geahnt. Temperatur war vorsorglich schon auf 30°, Schlauch vom HMF sorgt für gute Oberflächenbewegung. Das mit dem Stoffwechsel kenn ich, wenn ich mal nen abgemagerten Diskus versorgen muss. Für Holz und Verstecke hab ich auch gesorgt. Ansonsten muss ich wohl abwarten, oder? Er sitzt jetzt alleine in einem 112er mit folgenden Werten: PH 6,4 KH 2 GH 3 NO3 ~10 NO2 n.n. Probiere mal eure Futterratschläge aus, auch wenn es sicher schwierig wird das Wasser dabei stabil zu halten wenn er nie was frisst. Abwarten und Wasser wechseln... Danke nochmal! Gruß Tom |
Hi,
Zitat:
Zitat:
Ich würde auf jeden Fall verschiedenes frisches Grünfutter geben... und zwar reichlich und oft, denn die fressen wohl in der Natur recht viel.. quasi ständig. Dann sollte das Becken so beschaffen sein, dass sich diese scheuen Gesellen auch zum Fressen raustrauen, also stressfrei, keine Action in und vor dem Aquarium, nicht zu hell mit Verstecken, entsprechender Besatz... Wenn die Abmagerung von Darmparasiten und nicht von Unterernährung kommt, hilft das allerdings wohl auch nichts mehr.... dann dürfte es in diesem fortgeschrittenen Stadium vermutlich sogar für Medikamente zu spät sein. Daher würde ich auf Medikamente, die den Fisch ja auch stressen, verzichten und zunächst auf Kräftigung durch Wohlbefinden setzen. Gruß, Rolo |
Zitat:
ja, echt. :) Hab mich auch gewundert, als ich bemerkte, was der Kerl sich so zurechtschreddert. Aber da er nebst einem Trupp L46 und ein paar Fächergarnelen der einzige potentielle Holzraspler im Becken ist, bleib ich da stur. Ich nehme jedenfalls an, dass meine Planarien als Holzkonsumenten eher nicht infrage kommen. ;) Er frisst mittlerweile garkein Gemüse mehr (auch keine Echinodorus), sondern ernährt sich zu 80% von dem Food, das ich den L46 gebe - und das sind vorwiegend Granulate/Tabs für carnivore. Und Frostfutter. Dazu das Holz. Und gelegentliche Grüntabletten mit Holzanteil. Sein Bauch ist rund, sein Wachstum gut beobachtbar - und er lebt jetzt 2 Jahre bei mir. Auch mit einem anderen L18 (der inzwischen bei Heitro schwimmt) hatt' ich keine Probleme. Ich habe mal gelesen (wo nur?), dass Baryancistren seeehr lange Därme haben und einen hohen Stoffwechselverbrauch. Gruß, Indina |
Zitat:
und naja... Holz ist ja auch pflanzlich ;-) ... trotzdem interessant und ungewöhnlich. Aber ich denke, Fütterung ist auch immer eine Frage der Gewöhnung. Wenn man etwas gefunden hat, was sie mögen, ist es ja ok. Nur beim Magerkandidaten hat man wohl kaum Zeit, ihn an etwas zu gewöhnen, sondern man sollte schnellstens etwas finden, was er mag und ihm dazu Bedingungen bieten, dass er sich auch raustraut, um zu fressen... und am besten auch nachts füttern. Gruß, Rolo |
...gelesen hab ichs auch mal irgendwo. Ist ja auch egal.
Ich würd das Licht wenn möglich ganz runterfahren. Erhöht die Chance, dass er sich traut. Und 'ne große weiche Wurzel rein, in der er sich aufhalten kann. Zumindest meine Barys sitzen *nie* in Höhlen (sprich Tonröhren), sondern ausschliesslich in Holz. Zweite Wahl: Steinaufbauten. Gruß, Indina |
Hi,
das Holzraspeln wie es Indina beschreibt kann ich nur bestätigen. Ich hatte auch bis 2003 einen L 81 ,der bei mir die Wurzeln förmlich vernichtete. Ich habe das Tier mit einer Größe von ca. 20cm an einen befreundeten Aquarianer in eine bestehende Gruppe L 81 mit einem 1000 Literbecken abgegeben,was mir nicht leicht fiehl aber besser für das Tier war.Dort schreddert er noch heute die Wurzeln,wohl weniger wegen dem Holz,sondern vielmehr wegen dem winzigen Algenrasen und den sich dort angesiedelten Bakterien und anderen Einzellern. Gruß Deedel |
Guten Abend :-)
*grübel* Ich bin nun ja auch nur ein Laie, aber kann das sein, daß das auf dem Foto ein LDA33 ist? Ändert ja nix an den Tatsachen, aber ich würd mir Gedanken machen über den Händler, der das als Golden Nugget verkauft hat.... Gute Nacht :-) K. |
Zitat:
...das hört sich für mich sehr plausibel an - und erklärt mir auch, warum ich im 'Schreddermulm' des L18 keine gröberen Holzfasern erkennen kann, sondern nur feingemahlenen Holzmulm. In meinem Panaque-Becken sah das Schredder-Endprodukt ganz anders aus. Dort gab es ganze Faserreste. Mein L18 hinterlässt nur holzigen Feinstaub (davon aber Unmengen). Seine Bezahnung wär wohl auch für 'Tiefbohrungen' ungeeignet. :) Für Interessierte; vor 2 Jahren mass das Tier ca. 8 cm. Heute hat er schätzungsweise die doppelte Größe. An Aufwuchs ist er definitiv interessiert, da er ausser meinen Otocinclen und Ancistren der einzige Wels ist, den ich regelmässig auch an den Scheiben herumwurschteln sehe. Cheers, Indina P.S. hat jemand Interesse an Goldskalar-Kids? Hab 'nen hunderter-Trupp im Kinderbecken schwimmen. :eek: Muttern Gelbkopf Discokugel ("Diamant"), Vattern Gelbkopf normalo |
Hallo zusammen,
ich hatte nicht viel Chancen den kleinen "aufzupäppeln". Gestern abend war er noch an der Scheibe und bewegte sich nicht mehr viel. Heute morgen war er noch an der selben Stelle und atmete nicht mehr. Trotzdem danke für eure Hilfe. Schön wenn ein Thread auf solche Resonanz stößt und sich Mühe gegeben wird. Der Wels war von meinem Nachbar, der in manchen Sachen unbelehrbar ist. Er hatte ihn schon ca. 4 Wochen, aber willigte erst gestern ein ihn mir zur Behandlung zu geben. Ich weiß nicht bei welchem Händler mein Nachbar war, ich kaufe und tausche sowieso nur noch im Bekanntenkreis oder über private Inserate. Wenn mein Nachbar sagt es ist ein L18 dann hat er ihn wohl auch als solchen gekauft, weil er wird ihn sicher nicht selbst bestimmt hat. ;) Ist jedenfalls ein bildschönes Tier gewesen. LG Tom |
L18 - Ist er noch zu retten ?
Hallo Tom !
Es könnte auch daran liegen das er nicht mehr frisst duch ph-Schwankungen. Die meissten Händler stellen ihre ph-Werte zwischen 6,5 - 7,00 ein. Durschnittswert liegt aber bei 6,8 ph. Versuche mal ein paar Vitamintropfen ins Wasser zu geben. Gruss Gonzo 1973 |
Zitat:
gut gemeint aber leider zu spät. Wenn ich Tom's letzten Beitag richtig deute, dann ist der Wels bereits tot. Gruß, Steffi |
Hallo,
wobei dieses "pH auf 1/10 genau" nicht wirklich relevant ist. Auch in natürlichen Gewässern kommt es zu pH Schwankungen bis etwa 1 pH (!!!) manchmal innerhalb von ein, zwei Metern horizontaler Wasserlinie (natürlich bei stehenden Gewässern). Und da sterben die Fische auch nicht gleich daran ;) |
Moin !
Auch wenn das Kind nun schon in den Brunnen gefallen ist, ich hätte in diesem Stadium nicht mehr mit irgendwelchen Futter experimentiert, da meine Vermutung in Richtung Darminfektion gegangen ist. Wenns erstmal soweit seit, glaube ich eher nicht, das man durch Futterwechsel den betroffenen Fisch zum Essen und zur Gesundung animiert. Ich hätte das Tier seperiert und eine letzte Chance mir Aqua Furan genutzt. Bei Tropheus (ebenfalls langer Darm) war dieses immer der letzte Weg um noch zu Retten,es klappte nicht immer aber hat mir geholfen auch mal Tiere zu retten,die rein optisch eigentlich rettungslos verloren schienen. Gruss Michael |
Moin,
das eigentliche problem,finde ich liegt ganz woanders ! Weder beim Futter noch bei den Wasserwerten,sondern das Problem beginnt oftmals schon nach dem Fang der Tiere.Wie ist es denn oftmals ? Tiere werden gefangen,kommen dann entlang den Gewässerufern in sogenannte Hälterungskisten.Die Fänger fahren dann weiter zu neuen Fangstellen ,dort der gleiche Ablauf und auf dem Rückweg werden dann sämtliche Tiere aus den Hälterungskisten(schwimmen im Wasser) eingesammelt und zu den Fangstationen mitgenommen.Vom Fang bis zum eintreffen in den Fangstationen,können viele Tage bis sogar Wochen vergehen.In dieser Zeit ist Nahrungsaufnahme so gut wie null.Auch in den Fangstationen wird auf füttern verzichtet,denn die Tiere sollen ja auf dem Flug nach Europa ,Asien etc. wenig koten,damit so eine größere Anzahl an Fischen die Bestimmungsländer erreicht.Dann ist der Großhändler an der Reihe.Wenn es ein guter ist,versucht er während der vorgeschriebenen Quarantäne die Tiere an die unbekannten Futtersorten zu gewöhnen.Ist es ein schlechter,dann spart er sich das ,denn umso weniger Arbeit mit Wasserwechsel bedeutet das für ihn.Nach der Quarantäne geht es dann zum Einzelhändler,der oftmals mit den verschiedenen Pflegeansprüchen der einzelnen Gattungen überfordert ist.Da gibts dann Einheitsfutter nach dem Prinzip : Entweder er frißt oder er frißt nicht !! Resultat sind dann solche Tiere wie von Tom abgebildet ! Gruß Deedel |
Hallo Deedel!
So seh ich das nicht. 1.) Wenn Fische in so einem Zustand beim Einzelhändler ankommen, wird der Fisch nicht bezahlt sondern reklamiert. Der Großhändler macht kein Geschäft => wird sich das nächste mal überlegen, ob er solche Fische liefert. Wenn ers nicht kapiert, ist er raus aus dem Geschäft (gilt auch für die Exporteure) 2.) Warum betriffts denn, wenn deine These stimmen würde, immer nur bestimmte Fischarten, insbesondere die L18/85, L81? lg Christine |
Hallo Christine !
Zu Punkt 1.): Das sind einfach nur meine Erfahrungen,die ich persönlich gemacht habe.Ich habe viele Jahre bei einem Zoohändler gejobbt und konnte sehr weit hinter die Kulissen schauen.Es gab einfach und gibt's noch heute,sehr viele Händler,die auf die Unwissenheit der Kunden vertrauen.Wie sieht es denn in der Regel aus ? Da geht man ins Geschäft und guckt,was ein bisschen schön aussieht und das sind die L18/81/177 nun ja mal und dann wird gekauft.Nach Pflegeansprüche wird erst garnicht gefragt,denn es ist ja ein Wels und die fressen ja was alle fressen.Die wenigsten wissen,auf was man beim Wels/Fische-Kauf achten sollte.Wenn man dann noch einen Händler hat,der eigentlich nur Oberflächliches Wissen hat,dann ist eine Beratung so gut wie umsonst. Ich könnte noch heute mit Dir einige Händler aufsuchen und Dir dieses belegen.Ein sehr großes Problem ist dabei,daß die wenigsten Händler wissen,was diese Tiere am liebsten fressen.Natürlich gibt es auch das ganze Gegenteil und das ist auch gut so ! Aber stell Dich doch mal in ein Dir unbekanntes Zoogeschäft und höre der Beratung eines Kunden zu oder gib Dich mal als Neuling aus. Da drehen sich bei mir manchmal die Augen und nicht nur die.In den wenigsten Fällen wird dem Kunden vom Kauf eines heiklen Fisches abgeraten.Oder,was ich selbst schon erlebt habe,man rät ab und der Kunde holt sich diesen Fisch beim Händler um die Ecke.Dann kommt es eben,daß besagte L18 usw. in einem 112 Literbecken mit unzähligen anderen Welsen(Nahrungskonkurrenten) gehalten werden. Frage mal einen Händler,ob er weiß ,wie groß diese Tiere werden können.Die meisten werden Dir so um die 12 cm sagen. Nun zu Punkt 2.): Es betrifft hauptsächlich diese Fischarten,weil diese in der ersten Zeit ,nicht gleich an jedes Futter gehen und anfänglich ziemlich scheu sind.Wenn Sie dann noch in Becken gehalten werden,wo reichlich Konkurrenz vorhanden ist,kaum Wurzeln und so gut wie kein Aufwuchs vorhanden ist, dann kann so etwas wie auf dem Bild gesehen herauskommen. Gruß Deedel |
Hi,
Zitat:
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Hi Deedel!
Na ich hab halt andere Erfahrungen gemacht als du. Kann schon sein, daß es auf die einzellne Tierhandlung ankommt. Hi Walter! Zitat:
lg Christine |
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