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Hallo!
Habe vor einigen Tagen bei meinen Hexenwels aus dem After etwas rotes heraushängen gesehen,es sah aus wie 3 kleine Fäden,naja sonst war nix auffälliges zu bemerken,er fraß und wuselte durch´s Becken wie immer. Heute guckte ich mir in einem anderem Becken mal mein Ancistrus(Albino)Weibchen genauer an,weil es gerade an der Vorderscheibe hing :hmm: dasselbe nur ein bischen größer dieser Wurm,oder was es auch sein soll. Lacht mich jetzt net aus aber haben sich diese kleinen roten Fäden bewegt???ist es so ein Darmparasit??? Habe da eigentlich garkein Plan :hp: Fressen und verhalten tun Sie sich normal,ich glaube beim Sturisoma ist nix mehr zu sehen. Wenn es so ein Darmparasit ist,ist es ansteckend für die anderen Fische??? War jetzt des öfteren tümpeln,habe ich mir was eingeschleppt??? Fragen über Fragen,hoffe es ist net schlimm :schäm: |
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Hallo Heiko,
ja das gibt es. Das scheint der Fräßkopfwurm, Camallanus zu sein. Da solltest Du was gegen tun. Aber was Kupferfreies.Könnte durchaus sein, dass er mit Lebendfutter eingeschleppt wurde. Der Wurm ist sehr gefäährlich, die Darmwand kann platzen und der Fisch stirbt. Hatte diesen Fall einmal von jemand, der mir seinen besonders agressiven Fisch hier zur Quarantäne gebracht hatte. Das Wasser roch auch komisch. |
ups,danke für den link
also Medikamente kaufen,oder gibt es irgendwelche Alternativen :hmm: hat denn hier schonmal jemand sowas behandelt und kann mir ein paar Tip´s geben :( danke auch katja,na da habe ich ja jetzt den Kopf voll :( habe hier 8 Becken,jetzt muß ich erst mal genau beobachten ob es in allen schon ist :schäm: oder kann man das auch prophylaktisch in allen Becken machen?? |
Hallo Honki,
ein sehr schonendes Medikament und das scheint zu helfen, ist Preis Coly, besteht aus Knoblauch, Zitronensäure, Malve und Farnen, also kein Kupfer, oder sonstige Chemie. Alternativ kannst Du es auch mit den Seemandelbaumblättern probieren, aber da habe ich hier im Forum gelsen, hatte jemand schon mal schlechte Erfahrungen mit vermutet. Beide Medikamente sind antiseptisch und töten Keime ab. Wenn das nicht hilft, kannst Du es ja immer noch anderweitig versuchen, aber lange würde ich bei dem Biest nicht. Der Fisch, den ich bekommen hatte, ist bereits am nächsten Tag gestorben, regelrecht geplatzt. Dem Ursprungshalter habe ich dann für sein Becken auch Preis Coly empfohlen und es sind auch nach Wochen keine weiteren Fälle mehr aufgetreten. Ich selber habe es allerdings noch nie angewendet, aber nur gutes gehört. Ein Freund von Medikamenten bin ich überhaupt nicht, aber wenn es nicht anders geht, und das sehe ich bei dem Wurm so, der jetzt seit drei Wochen brav unter meinem Mikroskop lebt immer noch und ernährt sich von den Resten des Magens des toten Fisches. So ein hatnäckiges Biest. Ich würde aber erstmal nur die kranken Fische behandeln und sehen, wie sie das vertragen. Wenn gut, kannst Du es ja prophylaktisch nich verteilen, insbesondere dann, wenn Du z.B. Kescher oder ähnliches ohne Zwischendesinfektion für die anderen Becken benutzt hast. |
Hallo Honki
Ich bin selber auch kein Freund von Medikamenten, aber ne Preis Coly Kur wie Katjy erwähnt, hat bei meinem Becken als ich mal das gleiche Problem hatte echt Wunder gewirkt und habe seither nie mehr Probleme gehabt mit Kiemenwürmer und sonstigen Fichern. :spze: |
Danke an alle :hi:
Habe ebend nochmal genau geguckt,bei dem Sturisoma sieht man garnix mehr,aber er könnte ja so ein männliches Vieh in sich haben :wacko: tja und bei den anderen wüßte ich garnicht wie ich da so genau gucken soll,die halten ja net still ;) stehe auch net auf Medizin,toi toi toi,war erst einmal nötig als mein Schwielenwelspapa ne bakterielle Infektion hatte,da habe ich Ihn seine Wunden jeden Tag mit so einem Ohrpopler betupft :hmm: außer das er jetzt 5 Barteln hat ist nix zurückgeblieben hoffe nur das sich meine L270 net auch sowas eingehandelt haben :( soll ich die jetzt rausfangen und mir die genau anschauen oder doch lieber das Mittelchen anwenden?? Woher kam der Wurm?Kann ja eigentlich nur vom tümpeln kommen,oder?Kann man sich davor irgendwie schützen,indem man das gute Futter vielleicht einfriert oder ähnliches?Dann darf man ja garkein Lebendfutter mehr holen oder? |
Hallo Heiko,
Lebendfutter birgt immer ein gewisses Risiko mit sich, vor allem, wenn zusätzlich noch Schnecken im Aquarium vorhanden sind. In den Teichen sind häufig Schnekcen vorhanden, aus Fischteichen sollte man sowieso kein Lebendfutter fangen. Das Problem ist der Kreislauf der Würmer, und deren Kot, der im Teich landet. Einfrieren hilft da sicherlich. Vor allem, rote Mückenlarven, Cyclops, Wasserflöhre und Gammarus werden als Zwischenwirte benutzt. Würmer können auch über neue Fische, neue Pflanzen, an denen Schnecken sind eingeschleppt werden. Kritisch bei Lebendfutter sind die Zeiten Frühjah und Herbst, mehr als der Sommer. Auch über den hauseigenen Gartenteich, wenn man da das Arbeitszeug nicht ordentlich trennt, können Würmer eingeschleppt werden. Gekauftes Frostfutter sollte aber auch nur von bester Qualität sein, billiges ist manchmal auch problematisch. Sicherer ist es Lebendfutter schon vorher bei guter Kühlung 14 Tage durchzufrieren. Der Fräßkopfwurm vermehrt sich über Larven, das heißt, sie fallen zu Boden und werden da dann direkt vom anderen Fisch aufgenommen. Sie bracuehn keine Schnecken oder ähnliches als Zwischenwirt, der auch nicht gefressenes Lebendfutter sein kann. Ich würd das Mittelchen ins Becken kippen und die nächsten drei Wochen auf Lebendfutter verzichten. |
Hallo!
Eigentlich fahre ich immer nur 1-3Tümpel an,wo mir eigentlich bekannt ist das da keine Fische drin sind :hmm: Trotzdem vielen lieben Dank :kiss: Habe schon wieder Panik bekommen,was ich im Netz so alles gelesen habe :schäm: Knoblauchöl habe ich auch irgendwo gefunden,aber ich werde lieber auf Euch hören,Super schnelle Hilfe :kltsch: |
Hallo liebe Leute,
auch wenn ich mich wiederhole: Das Einfrieren schadet eventuell in den Futtertieren vorhandenen Wurmeiern NICHT. Selbst Temperaturen bis -30°C reichen nicht aus die Eier zu zerstören. Die regelmässige Fütterung von Lebendfutter aus Tümpeln mit Fischbesatz und unbehandeltem Frostfutter aus dem Süsswasserbereich führt langfristig zwangsläufig zu Wurminfektionen!!! Zur Behandlung: Eine gezielte Behandlung gegen eine bestimmte (eierlegende) Wurmart dürfte nur dann Erfolg versprechen wenn der Wurm eindeutig bestimmt worden ist, also der Generationszyklus bekannt ist. Hieraus ergibt sich der Zeitraum der Behandlungswiederholung da die Medikamente auf im Aquarium befindliche Wurmeier nicht wirken. Nähere Infos hierzu unter ´Krankheiten´ hier im Forum oder auf meiner Hompage (s.u.). Zum Mittel Preis-Coly: Habe dieses Medikament vor einigen Jahren mal ausprobiert (gegen Kiemenwürmer bei Discusfischen). Die Würmer wurden zwar erheblich dezimiert, leider aber nicht vollständig ausgerottet. Habe das Medikament daraufhin nur zur Behandlung akuter heftiger Infektionen in eingerichteten Becken weiterempfehlen können. Dies gilt auch für die Verwendung von Knoblauch. Man hält hiermit die Parasiten etwas ´in Schach´, bekommt sie aber nicht weg.... Die meisten Fische können mit einem geringen Befall an Parasiten durchaus leben. Probleme treten meist erst dann auf, wenn die Bedingungen nicht mehr optimal sind (Wasserparameter, Stress, etc.). Hierdurch wird das Immunsystem der Tiere dann zunehmend geschwächt und die Parasiten gewinnen dann die Oberhand indem sie sich massiv (manchmal explosionsartig) vermehren. Liebe Grüsse Uwe (lfan) https://www.welshome.de |
Hi,
da der Fräskopfwurm aber Larven hat und keine Eier, dürfte es in diesem Fall aber wirken. Bei eierlegenden Würmern ist das eine ganz andere Geschichte. |
Hallo Katja,
hatte damals das Preis-Coly auch bei lebendgebärenden Kiemenwürmern getestet; auch hier gelang keine 100%ige Wirkung obwohl das Behandlungsbecken steril, also ohne Bodengrund und Einrichtung, war. Der Wurmbestand wurde um etwa 94% reduziert. Das hilft zwar für den Moment - ist aber nur eine Frage der Zeit bis die Plage von neuem losgeht. Eventuell erweisen sich die Überlebenden und ihre Nachkommen dann noch als resistenter gegen das Mittel. Bei Bandwürmern half dieses Mittel gar nicht. Einen Befall mit Frässkopfwürmen hatte ich bisher noch nicht, deshalb kann ich hier keine eindeutige Aussage machen. Ich rate immer noch zur Langzeittherapie mit Flubenol, insbesonders dann, wenn gegen verschiedene Würmer gleichzeitig behandelt werden muss oder keine eindeutige Diagnose möglich ist. Das Mittel hat sich bei meinen Welsen (L-46, L-47, L-28, L-81 und L-270) als sehr verträglich erwiesen - im Gegensatz zu Praziquantel und Concurat - und hatte eine 100%ige Erfolgsquote (nachgewiesene Parasiten vor der Behandlung waren Bandwürmer, lebendgebärende und eierlegende Kiemenwürmer sowie Capillaria). Durch Ausschliessen neuer Infektionswege ist mein Bestand an Zuchttieren seit nunmehr fast 2 Jahren immer noch frei von Parasiten -letzte Kontrolluntersuchung vor 3 Wochen. Mit einiger Konsequenz kann man also durchaus Parasiten aus der Anlage heraushalten - gehört für mich neben den Wasserbedingungen unbedingt mit zur ´artgerechten Haltung´.... Liebe Grüsse Uwe (lfan) :hi: https://www.welshome.de |
Hallo Uwe,
ich gebe Dir ja recht, dass Flubenol wesentlich besser ist um alle Würmer abzutöten. Ich denke nur, dass Preis Coly etwas schonender ist und bei dem Wurm helfen wird. Und natürlich sollte man grundsätzlich vermeiden, dass es zu neuen Infektionen kommt. Bei Hund, Katze, Pferd macht man ja zwei Wurmkuren im Frühjahr und Herbst auch mit Flubendazol, aber ob das bei Fischen so gut ist? Ich bin weitgehenst verschont geblieben bislang, da ich werder Lebendfutter verwende und neue Fische und auch Pflanzen für gewöhnlich in Quarantäne gebe und sehr viel Wasserwechsel mache und in den Becken mit wenig Strömung regelmäßig den Bodengrund und die Dekoration aufsauge. |
Hi Katia,
ich habe noch nicht gehört, daß das Medikament von Preis Coly gegen Camallanus wirkt. Hat es bei Dir geklappt (es geht ja um Fräskopfwürmer, nicht um Kiemenwürmer)? Was spricht gegen Concurat? Da gibt es nun wirklich reichlich Erfahrungsberichte. Wirkt schnell und zuverlässig, und wenn man stark belüftet passiert im Allgemeinen auch nichts. Warum das Rad neu erfinden und die Gefahr eingehen, daß Der Wurm nicht zuverlässig bekämpft wird. Stattdessen schleppt man sich die Viecher dann noch auf Lange Dauer in andere Becken. Gruß Gitta |
Zitat:
Ich füttere seit mehr als zwanzig Jahren diverse Lebendfuttersorten und alle möglichen TK Futtersorten an die unterschiedlichsten Zierfische und habe noch nie Probleme mit Wurminfektionen festgestellt. Zitat:
Zitat:
Der Aquarianer hingegen sollte eben die Bedingungen für seine Tiere optimal gestalten, und er wird keine Probleme mit Parasiten gleich welcher Art haben (sofern er nicht schon halbtote Fische erworben hat). Zitat:
Für mich gehört zur "artgerechten Haltung", mit Hilfe geeigneter Hälterungsbedingungen dafür zu sorgen, dass meine Pfleglinge mit vorhandenen Parasiten alleine fertig werden, ohne sie Langzeittherapien mit Medikamenten gleich welcher Art zu unterziehen, nur um "parasitenfreie" Tiere zu haben oder Parasiten aus der Anlage heraushalten zu wollen. Auch halte ich das Verfüttern von zuvor erhitzten Futtertieren mit "artgerechter Haltung" für unvereinbar, da mit dem Erhitzen die Eiweissstrukturen zerstört werden und die Futtertiere dadurch eben nicht mehr der artgemässen Nahrung der Fische entsprechen. --Michael |
Hallo!
Ich weiß Ihr meint es nur gut aber ich bin nun wieder total verunsichert :hmm: Habe jetzt das Preis Coly hier und werde erst mal damit beginnen. Komischerweise füttert mein Nachbar aus den selben Tümpeln und das auch schon über 20Jahre :( Gut vielleicht sieht er es net mehr,denn die roten kleinen Fäden sah ich auch nur durch Zufall :hmm: Kein Lebendfutter mehr,gehört das nicht auch zur richtigen Haltung von Fischen :hmm: drückt mir mal die Daumen |
Hi,
wann kam denn der letzte Neuzugang? Gruß Gitta |
Hallo!
Der letzte Neuzugang waren eigentlich die 6 L270 von Matthias,aber die sind im seperaten Becken.Das war im Januar. Aber,den Sturisoma,die Albinoantennenwelse die habe ich vom Nachbarn,aber schon 6-7 Monate her :hmm: Komischerweise haben auch die nur die Würmer,soweit ich das sehen konnte,bei den Panzerwelsen,Dianemas,Schwielenwelsen,Fadenfischen ist mir noch nix aufgefallen,die halten ja net still :cry: Die L270 kann ich auch net kontrollieren die hängen ja nie an den Scheiben nur in Ihre Höhlen :vsml: Naja,ich denke es wird wirklich am tümpeln liegen,ich war jetzt jedes Wochenende :( Habe jetzt im ersten Becken mit Preis Coly im Wasser angefangen,dann noch Welstabletten damit eingeweicht gefüttert :schäm: Morgen nochmal und dann werde ich sehen. |
Hallo
Zitat:
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Danke :hi: hoffe ich auch :)
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Hallo Michael,
auf Deine Kommentare möchte ich wie folgt antworten: Das Problem mit Parasitenbefall nur auf den Handel zu schieben ist nach meiner Meinung nicht in Ordnung. Natürlich findet über den Handel eine weitläufige Verbreitung von Parasiten aller Art statt. Als Aquarianer muss man sich leider damit abfinden, dass über den normalen Handel keine ´parasitenfreie´ Tiere zu bekommen sind. Dadurch erwerben wir bei jedem Fischkauf auch eine unbekannte Zahl der unliebsamen Zeitgenossen gleich mit... Das Problem mit diesen Parasiten haben in jedem Fall wir Aquarianer und natürlich unsere Tiere, für die letztendlich nicht der Handel, sondern wir verantwortlich sind. Durch die zunehmenden Importe von Nachzuchten aus dem asiatischen Raum ist auch eine grosse Zahl von neuen Parasitenstämmen in unseren Aquarien gelandet, die unsere südamerikanischen Tiere noch gar nicht kennen - eine grosse Herausforderung für das Immunsystem unserer Pfleglinge... Leider ist der Handel nur ein Infektionsweg; ein weiterer IST unser Futter (siehe hierzu DATZ Sonderheft ´Diskus´, 1996, Beiträge von G. Rahn und Dr. Norbert Menauer und Dieter Untergasser ´Gesunde Discus und Grosscichliden´, Band 1 und 2, Bede-Verlag). Die Aussage, dass unsere Tiere in der Natur auch mit den Parasiten leben müssen ist ein grosser Irrtum. Nach Aussage von Dieter Untergasser konnte bei einer grossen Zahl frisch gefangener Discusfische und Welse bei anschliessenden Untersuchungen kein Parasitenbefall festgestellt werden. Man muss also davon ausgehen, dass die Tiere in ihrer natürlichen Umgebung weitestgehend vorschont bleiben. Allgemein: Ein gesunder Fisch hat keine Parasiten!!! Wenn man sich einmal die Mühe macht, sich die Fresswerkzeuge bei Frässkopf- oder Bandwürmern unter dem Mikroskop zu betrachten kann man sich vorstellen, welchen Schaden diese Parasiten im Darm der Fische hervorrufen können. Letztendlich muss jeder Aquarianer für sich entscheiden, was er seinen Tieren zumutet. Ich habe mich nunmal dazu entschlossen meine Tiere konsequent von allen Parasiten zu befreien, weil ich glaube, dies meinen Tieren schuldig zu sein. Ausserdem befreit mich diese Haltung auch von der Verantwortung bei Abgabe von Nachzuchten einige Parasiten weiterzuverbreiten, die wegen eventuell unsachgemäss durchgeführter Behandlungen neue Resistenzen entwickelt haben, was dann schliesslich dazu führt, dass bald vielleicht gar keine Medikamente mehr wirken... Was meine Langzeittherapie mit Flubenol betrifft habe ich hier ein gutes Gewissen. Im Gegensatz zu den Discusfischen haben sich bei den Welsen keine Nebenwirkungen eingestellt. Die Tiere haben während der Behandlung weiter abgelaicht und wiesen nach Abschluss der Behandlung bei in grösseren Abständen durchgeführten mikroskopischen Untersuchungen keinerlei organische Schäden auf. Bei anderen Medikamenten (z.B. Praziquantel) kann man durchaus gravierende Schädigungen der Leber nachweisen. Was nun das Verfüttern von in der Mikrowelle erhitzten Futtertieren (Cyclops, Moina, Bosmiden, etc.) betrifft ist dies zugegeben nicht artgerecht. Für stellt dieses Verfahren aber einen guten Kompromiss dar. Ich vermeide sicher eine Neuinfektion und habe noch keine negativen Erfahrungen machen müssen, was eine Fehlernährung betrifft. Diese Methode wende ich nun seit mehreren Jahren an und konnte noch keine Mangelerscheinungen feststellen. Ich hatte bei meinen ersten Versuchen damals den Eindruck, dass die Tiere über das so behandelte Futter noch gieriger herfielen als es bei der ´normalen´ Fütterung der Fall war. Ich bin auch der Meinung, dass ich durch diese Methode das Wachstum bei meinen L-46-Nachzuchten etwas beschleunigen konnte - dies kann natürlich auch daran liegen, dass die Tiere ohne Parasiten einfach eine bessere Verwertung des Futters erreichen. Ausserdem - wir Menschen essen unser Fleisch ja auch nicht roh. Eine Umwandlung der Eiweiss-Strukturen stellt ja nicht gleichzeitig den Verlust des Nährwertes dar. Vitamine, die durch eine Erhitzung zerstört würden, werden den Tieren über andere Futtersorten zugeführt. Aber, wie bereits gesagt, muss jeder Aquarianer diese Entscheidung für sich und seine Tiere selbst treffen und dann mit den Konsequenzen leben. Ich habe mich damals zu diesem Schritt entschlossen und die beschriebene Methode für meine Welse aus den o.g. Quellen weiterentwickelt. Seither musste ich nie mehr Medikamente einsetzen und meine Tiere danken mir dies durch eifrige Produktion von Nachkommen - für mich ein Zeichen des Wohlbefindens. Da ich diese Methode bei anderen Welsarten noch zweimal mit dem gleichen Erfolg reproduzieren konnte habe ich sie auf meiner Homepage veröffentlicht um anderen Aquarianern einen Weg aufzuzeigen und ihnen langwieriges Herumexperimentieren mit zweifelhaften Erfolgsaussichten zu ersparen. Liebe Grüsse Uwe (lfan) :spze: https://www.welshome.de |
Zitat:
... und nach Aussage von anderen Forschern, z.B. Prof Dr. Bremer, kann praktisch kein wildlebender Fisch gefunden werden, der nicht irgendwelche Endoparasiten hätte. Zitat:
Ein gesunder Fisch ist (für mich) z.B. einer, der sich evtl. pathogenen Keimen erwehren kann. Zitat:
Glaubst du nicht, dass gerade die sterile Haltung Probleme bereitet, wenn du Nachzuchten abgibst, die unter diesen Bedingungen aufgezogen wurden, und die dann beim neuen Pfleger unter normalen, vitalen Hälterungsbedingungen gehalten werden? Ein Lebewesen kann doch nur dann Abwehrfaktoren (Antikörper, Lysozyme, Immunglobuline, Inhibine etc.) gegen parasitäre Krankheiten entwickeln, wenn der Organismus mit den Parasiten in Kontakt kommt. Jeder Parasit, jeder pathogene Keim muss doch erst einmal eine "Abwehrfront" des Fisches durchbrechen. Meiner Meinung nach ruft gerade das Konfrontieren von steril aufgezogenen Fischen mit vitaler Haltung erheblichen Stress hervor, indem nämlich das Immunsystem der Tiere plötzlich so stark in Anspruch genommen wird, dass es diese Last gar nicht sofort bewältigen kann, und Schwächung des Organismus und Ausbruch von Krankheiten gerade dann entstehen. . Zitat:
Was den Vergleich Mensch/Fisch bzw. rohes Fleisch/erhitzte Futtertiere angeht, halte ich diesen für verfehlt. Menschen sind Säugetiere und Warmblüter, deren Eiwessverdauung sich von der von Fischen unterscheidet. Fischmägen haben keine Belegzellen, die in den Säugetiermägen zur Salzsäureproduktion dienen. Die Salzsäurekonzentration ist in Fischmägen wesentlich geringer als in Säugetiermägen. Da das Enzym Pepsin aber sein Wirkungsmaximum bei pH 1-2 besitzt, ist die Eiweissverdauung bei Säugetieren effektiver, so dass auch Eiweisse, die durch z.B. Erhitzen denaturiert wurden, aufgespalten und zur Verdauung gebracht werden können. Ausserdem sollte man meiner Meinung nach beachten, dass der Darm der Futtertiere ebenfalls Enzyme und Bakterien enthält, die der Verdauung im Fischdarm zuträglich sind, und dass Stoffe hormonaler und vitaminähnlicher Wirkungsweise aus dem Organismus der Futtertiere auch den Fischen zugute kommen, allerdings nicht, wenn das alles durch Erhitzen der Futtertiere zerstört wird. Zitat:
Und ich werde deshalb immer und überall die vitale der sterilen Hälterung vorziehen. Zitat:
--Michael |
Hallo!
Nun macht mir mal keine Angst hier :oh: Also habe heute Schritt 2 durchgeführt,und am Wochenende werde ich mir mal die Fische vom Nachbar genauer ansehen :hmm: Vielleicht habe ich mir das durch Ihn eingeschleppt,nur ne Vermutung. @Michael was würdest Du denn an meiner Stelle tun??meinst Du die Fische werden das jemals wieder los?? @Uwe ich werde auf jeden Fall am Ball bleiben,nun habe ich mich erst mal für diese Mittel entschieden und werde es erst mal durchziehen.Will ja auch das es meinen Fischlis gutgeht ;) Wenn das net klappt werde ich wohl zu Deinem Mittel übergehen,aber eine Langzeittherapie werde ich nicht anstreben :hmm: Ich will diesen verdammten Wurm loswerden,ich hoffe ohne Verluste :schäm: |
Zitat:
Bei akutem Parasitenbefall und/oder sichtbaren Krankheitssymptomen natürlich immer behandeln. Und natürlich richtig behandeln. Dosierungs- und sonstige Hinweise bei Verwendung von Medikamenten unbedingt immer beachten Ich sach ja nur, dass ich von dem Konzept der sterilen Hälterung nicht überzeugt bin. --Michael |
Hallöchen,
zu Preis Coly möchte ich noch anmerken, dass die Dosis - anders als auf der Verpackung angegeben! - 2 mal 4 Tage (statt 2 mal 2 Tage) gereicht werden soll. Dies wurde mir bei einem Anruf bei der Firma Preis jedenfalls geraten. Ich habe mit dem Zeug einen Kiemenwurmbefall bei Zwergbubas behandelt. Wobei leider die jeweils schon Symptome zeigenden Tiere nicht mehr gerettet werden konnten. Aber nach Beginn der Behandlung sind zumindest keine weiteren Fische mehr befallen worden. Inwieweit dies auch für Fräskopfwürmer gilt, kann ich nicht sagen. Ruf doch einfach mal bei dem Hersteller von PC an. Gruß, Indina |
Hallo Michael und alle Mitleser,
mit einiger Bestürzung habe ich Dein letztes Posting gelesen. Für den unbedarften Aquarianer hört sich das so an, als ob Du die ´Versorgung´ unserer Tiere mit Parasiten propagierst(??). Hier nun noch einiges zur Klarstellung aus meiner Sicht: Ursprünglich kommt die Idee der ´parasitenfreien´ Zierfischhaltung aus der Discusszene. Gerade bei diesen Tieren, die leider ideale Wirte für die meisten Parasiten darstellen, musste im Laufe der 80 Jahre festgestellt werden, dass die Zahl der Parasitenarten deutlich zunahm - wahrscheinlich auch durch die vielen Importe von Nachzuchten aus dem asiatischen Raum - und gleichzeitig eine zunehmende Resistenz dieser Plagegeister gegen die herkömmlichen Medikamente beobachtet werden konnte. Gerhard Rahn und Dr. Norbert Menauer entwickelten daraufhin Methoden um parasitenfreie Discusstämme aufzubauen (Veröffentlichung im DATZ Sonderheft Discus, 1996). Ein Hauptgrund für diese Bemühungen ist die Tatsache der zunehmenden Resistenz, wobei durchaus zu befürchten ist, dass irgendwann kein Mittel in fischverträglichen Konzentrationen mehr wirkt - wenn ich mir die Konzentration des Wirkstoffes Praziquantel in dem neu auf dem Markt angebotenen Mittel `Muneol´ betrachte wird mir schon schwindelig(!!). Einen Mitstreiter bei Ihren Intentionen fanden die beiden in Dieter Untergasser, einem der wohl anerkanntesten Fachleute für Fischkrankheiten (zumindest in der Discusszene). Da ich nun seit mehr als 30 Jahren ein eingefleischter Discusfan bin habe ich mich seinerzeit auch an den aufkommenden, sehr kontrovers geführten Diskussionen beteiligt, wobei ich zunächst einen ähnlichen Standpunkt wie Du vertreten habe, indem ich eine mögliche Schwächung des Immunsystems der parasitenfrei aufgezogenen Tiere vermutete. In einem persönlichen Gespräch mit Dieter Untergasser wurde diese Vermutung dann klar widerlegt. Herr Untergasser hatte damals die Gelegenheit zu grossangelegten Versuchen hinsichtlich dieser Thematik. Ausgangsbasis war ein grosser Zierfischzuchtbetrieb in Spanien, in den er wohl involviert war, in welchem Discusfische und Scalare, beide Arten sowohl parasitär belastet und auch parasitenfrei, gezüchtet wurden. Es wurde ganz klar festgestellt, dass sich die parasitenfrei aufgezogenen Tiere auch nach dem Einsetzen in belastete Becken (im Zuchtbetrieb und auch bei vielen Händlern) als wesentlich robuster erwiesen als die Tiere, die von Geburt an mit den Parasiten konfrontiert waren (Veröffentlichungen in diversen Discus-Fachzeitschriften). Bei dem gleichen Gespräch erzählte mir Herr Untergasser von seinen Untersuchungen an den frisch gefangenen Tieren. Seine Argumente für eine überwiegende Parasitenfreiheit der wild lebenden Tiere waren auch schlüssig. Im Gegensatz zu unseren kleinen Aquarien ist im Amazonasgebiet die ´Parasitendichte´, d.h. die Anzahl der Parasiten in Relation zum vorhandenen Wasservolumen extrem klein. Die Anzahl der untersuchten Tiere, die einen Parasitenbefall aufwiesen war verschwindend gering. Dies ändert sich wahrscheinlich bereits in den Exportstationen, wo die gefangenen Tiere dicht gedrängt gehältert werden und somit bereits einem weitaus höheren Infektionsdruck ausgesetzt sind. Ein einziges befallenes Tier kann hier schon alle anderen Beckeninsassen in kurzer Zeit infizieren. Über den Weg Grosshandel und Einzelhandel werden die Tiere dann mit weiteren neuen Parasitenstämmen belastet, wenn keine gründliche Vorsorge betrieben wird und wir Aquarianer leisten dann noch unseren Beitrag, indem wir über den Weg des Tümpel- u./o. Frostfutters die Tiere zusätzlich mit unseren einheimischen Parasitenstämmen konfrontieren. Leider kenne ich die Aussage von Hr. Prof. Bremer nicht, es würde mich jedoch sehr interessieren wo er entsprechende Untersuchungen durchgeführt hat und vor allem: wie viele. Aus diesen Fakten heraus habe ich mich vom einstigen Skeptiker zum überzeugten Anhänger der ´parasitenfreien´ Zierfischhaltung gewandelt und mit einiger Unterstützung von Experten eigene Untersuchungen und Behandlungsmethoden durchführen können. Es ist übrigens auch nicht richtig, parasitenfreie Tiere als ´nicht vital´ zu bezeichnen. Wer einmal das Vergnügen hatte, sich solche Discusfische anzuschauen und mit ´normalen´ Tieren zu vergleichen wird eindeutig eine höhere Agilität und ein weitaus lebhafteres Verhalten feststellen. Falsch ist auch die Ansicht, dass ich meine Tiere ´steril´ halte. Wer sich meine Anlage einmal angesehen hat wird zugeben, dass meine Hälterungsbedingungen alles andere als steril sind. Bei einem Filtervolumen vom z.Zt. etwa 2.000l werden wohl genügend Microorganismen vorhanden sein um das Immunsystem meiner Tiere ständig zu beanspruchen. Die ´Parasitenfreiheit´ meiner Tiere bezieht sich lediglich auf pathogene Würmer (Flagellaten sind für den Wels nicht pathogen, zumindest wurde noch keiner entdeckt, der den Wels langfistig als Wirt akzeptiert). Auch ist mir ein Fisch, der sich der Würmer durch sein eigenes Immunsystem nachhaltig erwehren kann, noch nicht begegnet. Es wäre wunderbar, wenn dieses zuträfe... Warum werden dann hier im Forum überhaupt verzweifelte Anfragen zur Behandlung des einen oder anderen Wurms gestellt??? Diese Anfragen beziehen sich auch nur auf die Würmer, die man mit blossem Auge erkennen kann. Die Vielzahl der wesentlich kleineren, nur unter dem Mikroskop erkennbaren Würmer wird hier gar nicht diskutiert, obwohl diese nicht weniger gefährlich sind. Auch sollte man nicht vergessen, dass einige der Würmer auch auf den Menschen übertragbar sind, z.B. der südamerikanische Fischbandwurm... Wird ein Wurmbefall beim Menschen nicht umgehend behandelt? Warum lassen wir unsere Hund und Katzen regelmässig entwurmen? Im Zuge der öffentlichen Diskussionen um Hälterungsrichtlinien bei Zierfischen und Medikamentenabgabeverordnungen wird meiner Meinung nach irgendwann in der Zukunft eine wirksame Behandlung befallener Tiere durch den Aquarianer selbst kaum noch möglich sein. Macht eine Prophylaxe langfristig hier nicht mehr Sinn? Einmal richtig behandeln, neue Infektionswege ausschliessen, keine Parasiten - keine Medikamente... Wie bereits gesagt, alles meine Meinung. Ich möchte jetzt auch keinen ´Glaubenskrieg´ auslösen. Die teilweise sehr giftigen Diskussionen (sogar mit anhängigen Rechtsstreitigkeiten) in der Discusszene sollten hier keine Wiederholung erfahren. Deshalb möchte ich mich an dieser Stelle aus der öffentlichen Diskussion ausklinken, bin aber gerne bereit weitergehende Fragen und Anregungen zu dieser Problematik per mail anzunehmen und ggf. zu beantworten. Liebe Grüsse und (hoffentlich) noch viel Freude an Euren Tieren Uwe (lfan) :spze: https://www.welshome.de |
Hallo!
Also ich habe jetzt 2von 8 Becken behandelt,und beim Sturisoma hängt zwar noch der Wurm raus aber ich glaube er ist tot :hmm: Er sieht net mehr so schön rot aus und bewegen tut er sich auch net mehr :) In diesem Becken leben mein Schwielenwelspärchen,5 Dianema urostriata und ein Paar Mosaikfadenfische. Tja bei denen kann man nix sehen,weil die sich net so leicht in den Allerwertesten gucken lassen :vsml: Mir fällt nur auf das das Männchen der Fadenfische net so recht fressen will und auch ein bischen eingefallen ist :hmm: Im anderen Becken sind mein Paar Albinoantennenwelse befallen,dort leben weiterhin 7 Panzerwelse und ein Paar Blaue Fadenfische drin. Das Antennenwelsweibchen hat es immernoch,ziemlich doll gucken da die Würmer raus :schäm: Desweiteren habe ich hier noch ca.200 Marmorierte Fadenfischbabys,von 1cm-3cm ohne irgendwelche Anzeichen,das heißt nur soviel das ich bei den kleinen Flitzern nix erkennen kann,aber fressen und Verhalten normal,ich weiß hat vielleicht nix zu sagen :hmm: Dann mußte ich noch ein Befall entdecken in ein anderes Becken indem ca.50 Metallpanzerwelsbabys 1Antennenwels(Albino)und der vermutliche L105 lebt.Konnte den Wurm allerdings nur beim Antennenwels entdecken :( So,und nun habe ich mich entschieden die L270 die ich ebenfalls seperat halte,herauszufangen und mir genauer anzusehen,denn anders sehe ich keine Möglichkeit irgendwas zu erkennen :( @uwe ich hoffe Du liest hier trotzdem noch mit und kannst mir vielleicht doch ein bischen helfen ;) wenn jetzt das Mittel net hilft,habe ich aber schon gelesen das Flubenol auf Fräßkopfwürmer net so gut wirken soll,schon in manchen Fällen garnicht :hmm: Jeder empfiehlt da Concurat oder besser Levamisol alleine zu benutzen,was kannst Du mir dazu sagen??Schon Erfahrungen gemacht diesbezüglich?? |
Hallo!
Preis Coly nix :( Keine Besserung,doch ich mußte handeln :( Mache jetzt eine Kur mit Citarin-L2,5% Habe mich persönlich mit Renate Husmann in Verbindung gesetzt,wegen der Dosis. Um 17Uhr habe ich im 112l Becken mit 29ml behandelt und 20min später sind die ersten Würmer gefallen.Habe mit 10ml Futter eingeweicht doch das eine Antennenwelsweibchen fraß ja schon net mehr,bei der hängen noch 2 kleine Enden raus. Weiterbeobachten :hmm: |
Hallo,
na dann hoffe ich, dass es bald besser wird. Alles Gute. |
Danke :hi:
Also ich habe eben noch mal geguckt,bis jetzt alles in Ordnung,bis auf die 2 Fische die net gefressen haben :hmm: Den Panzerwelsen scheint es zu gefallen das ich alle Pflanzen herausgezogen habe und den Boden einmal durchgerührt habe,ich glaube die hatten gar keine Würmer,jedenfalls ist bei denen nix zu erkennen. Antennenwelsmännchen hat keine mehr und das Weibchen finde ich erst mal net in dem Wirrwarr :hmm: Den Schnecken geht es auch noch gut. |
also ich kann bis jetzt noch nix negatives feststellen,hoffe das bleibt so :schäm:
aber eins könnt Ihr mir glauben ruhig schlafen kann ich trotzdem nicht :no: tja und dann habe ich mal die L270er aus dem Becken geholt um mir die mal genauer anzuschauen,toi toi toi,nix zu erkennen keine roten Stellen am After und keine Würmer :) [img]https://www.aquariumforum.de/galerie_data/pics/9584_userid_796.jpg' alt='' width='800' height='600' class='attach' /> |
Hallo Heiko!
Zitat:
Matthias |
Hallo!
So 24h rum,nun werde ich WW machen,obwohl der Mosaikfadenfisch immernoch ein bischen lustlos aussieht :hmm: Schaden konnte ich bis jetzt noch nicht feststellen,die haben sogar über Nacht ein Schaumnest gebaut :) Was passiert eigentlich wenn ich das Zeug noch ein bischen länger drin lasse :hmm: Achso,den Filter jetzt auch noch säubern wäre bestimmt net so gut oder :?: |
Hallo!
Ich hatte ende letzten Jahres genau das selbe Problem! Es wird schwierig werden, die beiden Fische die nicht mehr fressen durchzubringen, Meistens ist es dann schon zu spät! Ich habe leider mit Flubenol behandelt, was bei meinen Welsen gar nicht geholfen hat! ein Weibchen musste ich leider erlösen, da sie sehr dicht saß, mit den Würmern! Man sieht sie auch nur, bzw. sie kommen nur raus, wenn die fische ruhig stehen! Bei dem Flubenol musste ich 1-2x die Woche den Filter sauber machen, da das Zeug alles Verstopft hat! Den Wasserwerten hat das nicht geschadet. Der NO2 Wert ist ganz leicht angestiegen und war nach dem Wasserwechsel wieder weg. Problem bei diesen Würmern ist das die Larven überall sind! Sie schwimmen frei im Becken, oder setzen sich im Bodengrund ab und können dort einige Monate ohne Wirt überleben! Ich habe deshalb 2x die Woche einen großen Wasserwechsel gemacht und vorher den ganzen Bodengrund durchwühlt, in der Hoffnung alle Larven aus dem Boden zu bekommen. Bei mir hat das funktioniert. Ich hab bis jetzt keinen neubefall gehabt! Drücke dir ganz fest die Daumen das es bei dir besser über die Bühne geht als bei mir! Hab leider zu spät den Wurm entdeckt und habe dadurch fast alle Fische verloren! Gruß, Anne |
Hallo Anne!
Also bis jetzt bin ich zufrieden,in 3 Becken bis jetzt erfolgreich ohne Verluste Citarin angewendet ;) Die beiden die net mehr gefressen haben sind wieder wohlauf,und mit dem Wasser und dergleichen hatte ich keine Probleme :) In den anderen Becken konnte ich keinen Befall erkennen,was aber auch nicht leicht ist,den dort sind nur Nachzuchten von Fadenfische und Metallpanzerwelse drin und die halten eben nie still :hmm: Bei meinen großen Panzerwelsen konnte ich auch kein Befall erkennen,weiß net ob die dagegen immun sind :?: Ich will nur hoffen das ich das überstanden habe,naja mein Händler und guter Kumpel hat das auch schon gehabt und der meinte das kann man sich ganz schnell einfangen,sei es durch Frostfutter oder Neuzugänge :schäm: Muß mal gucken was der mir für Mittelchen aufgeschrieben hat. |
hallo,
also wenn es wirklich fräskopfwürmer sind, dann hilft nur eine behandlung mit levamisol. dies ist mittels rezept vom tierarzt in jeder apotheke in reiner form zu bekommen. concurat, in dem das levamisol auch enthalten ist, würde das wasser zu stark belasten. auch ist das seperate behandeln eines infizierten fisches nicht sinnvoll. es muß immer das gesamte becken behandelt werde. denn in dem moment wo man die würde aus dem after der fische hängen sieht, produzieren sie schon die nächste generation fräskopfwürmer. diese werden dann von weiteren fischen aufgenommen die dann ebenfalls erkranken. also immer nur das ganze becken behandeln, sonst bringt es gar nichts. und nochwas. levamisol ist auch das einzige medikament, welche nicht schädlich für schnecken oder garnelen ist, da es kein kupfer enthält. ich selber habe vor 2 jahren bei meinen fadenfischen fräskopfwürmer gehabt und sie mittels levamisol efolgreich behandeln können. ohne verluste. ich war sehr froh darüber, daß ich die fischklinik der tierärztlichen hochschule hannover als beratende stelle dazu hatte. sonst hätte ich wahrscheinlich alle insassen des beckens verloren. mfg alpina ps wer mehr darüber wissen möchte kann ir gern eine mail schicken. |
Danke Alpina,ich hoffe ich habe gesiegt,Fische geht es alle gut und kein blöder Wurm mehr da :hi:
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hallo zusammen, bin jezt mal so frech und poste mal ne frage dazwischen ich habe heute einen GROSSEN ca 5-10cm langen ekligen wurm in meinem L-wels becken enteckt...krieg ihn nicht raus ..scheint irgendwie inteligent zu sein :hmm:
Keine ahnung wie der rein kam :blink: ich will keine chemie anwenden..muss ich das?oder fressen ihn meine Ancistren oder L046?schadet er ihnen?und wie verlässt er wider mein becken?? MFG O`Neil |
Hi!
Wie sah das Ding denn aus,wie ein Tubifex :?: Hast Du vielleicht sowas mal gefüttert??Dann kann sein das der noch im Sand überlebt hat,aber 10cm :hmm: |
nee nicht lebend aber ja sicher 10cm und glaub so rosa ca.2mm durchmesser muss der raus?
:hp: :hmm: |
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