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Line 29.06.2011 18:41

Wenn Zebras die Streifen verlieren...
 
Angaben zum erkrankten Tier:
Schwung Jungwelse - eher die kleineren. Rund 2-2,5 cm - insgesamt sicher 4-5 Stck von 24. Separat in Aufzuchtbecken.
Auffälligkeiten:
Keine - nur Streifen "fehlen" oder sehen etwas abgeschürft aus. Ansonsten wird gefressen, getobt, gepennt, und gekackt wie üblich
Verhalten:
Schwimmt hektisch:
Apathisch:
Aggressiv:
Versteckt sich nicht mehr:
Lässt sich unterdrücken:
Aussehen des erkrankten Tieres:
Alles normal - Ernährungszustand gut
Aussehen und Verhalten des weiteren Besatzes:
Weitere Besatz ist vor ein weilchen ausgezogen - haben keine andere angesteckt - und zeigen selber keine Probleme (Salmer und Corydoras)
Fütterung:
Normale Fütterung für Zebras - wie die letzten 8-9 Jahren.
Wasserwerte:
Temperatur:29
Ammoniak (NH3):
Ammonium (NH4):
Kupfer (CU):
pH-Wert:7,5
Karbonhärte (KH):5
Gesamthärte (GH):7
Nitrit (NO2):
Nitrat (NO3):
Wie gemessen:

Wasserwechsel:
50-100 % der Woche
Wasseraufbereitung mit:
Momentan keine. Sommerbetrieb quasi. Direkt von Leitung. Leitungswasser schwankt ein bisschen. Rund 300 uS
Ansonsten Restjährlich Osmose mit Verschnitt. Rund 150 uS
Probleme haben eigentlich gleichzeitig mit "Sommerbetrieb" angefangen. Ich sehe aber nicht ein, dass das der Grund sein sollte?
Informationen zum Becken:
160 L
HMF
Umwalzung beinahe 10 mal
Diffusor
Feiner Sand
Kein Beleuchtung
Beckengröße:

CO2-Anlage:

Einrichtung:
Schiefer, Steine und Seemandelbaumrinde
Keine Pflanzen, keine Höhlen, kein übriges Holz. Ist halt Aufzuchtbecken.
Besatz:
Seit ein paar Monate kein weiteren Besatz
Neuerungen / Wann:
Vor Zweite Befall wurde Becken notfallsmässig neu plaziert (raus aus dem Gästezimmer - Schwiegermutter zur Besuch hehe)
Wurde aber routiniert gemacht. Schnelle Aktion. Gleiche Filter, Bakterienmillieu, Einrichtung und Wasser.
Gewisse Stress beim Rausfangen natürlich nicht ganz auszuschliessen.
Vorherige angewandte Medikation:

Für das akut erkrankte Tier bisher angewandte Medikation:
Salzzugabe 1 g / 3 Liter und recht viel Seemandelbaumrinde.
Dauer von 2-3 Wochen
Ist 3 Wochen her.

Weitere Informationen / Bilder:

Hallo Zusammen

Da ich keine Schimmer hatte, was es sein könnte - greifte ich zur vermehrte WW, Salzzugabe und Seemandelbaumrinde.

Ich konnte vorher Ansteckung feststellen - verlief aber sehr langsam. Dachte eigentlich zuerst, ich hätte da ein "Weissling" oder Mutant. Da mehrere normal gefärbte Tiere (4-5 Stck) die Streifen auch von Schwarz bis ins gräuliche änderte, musste ich neudenken.

Behandlung schlug an. Schön. Alle Tiere recht schnell normal gefärbt.
Langsam wurde Salz durch WW ausgewaschen.
Und siehe da.. nach ein paar Wochen ohne Salz, fängt das gleiche Spiel an.

Womit habe ich wohl zu tun? Erste Einfall war natürlich das ganze zu wiederholen - aber länger. So getan. Gerade angefangen.

Wir hatten ja schon mal ein paar Threads über Tiere, die die Pigmentierung verlor. Aber... ist wohl nicht ganz das gleiche.

Wäre dankbar für ein guten Tipp.

Freundliche Grüsse
Line

MarkusK 29.06.2011 20:29

Also meist verlieren ausgewachsene Tiere (meist Männchen) ihre schwarzen streifen, wenn sie in einem Kampf verwickelt wurden. Dann sollten regelmäßige WW und Seemandelbaumblätter helfen ihre Farbe schnell zurück zu gewinnen.
Bei dir sind die kleinen vllt beim Beckenumzug in Stress geraten und haben die Streifen vom anderen abgeraspelt oder ne schieferplatte raspelte die Streifen ab. Anders kann ich mir das nicht erklären.
Vllt hat ja jemand noch eine andere Idee...

roloffia 29.06.2011 21:26

Hallo Markus,

ich kann deinen Erklärung überhaupt nicht folgen.
Ich werde auf einseitige Ernährung tippen, z.B. nur mit sehr viel Artemia. Bei einigen Fisch-Gattungen habe das Phänomen schon gesehen, Jungfische haben Farben verloren und sind gelb/weis geworden. Nach ca.1-3 Monate nach Futterumstellung wurden die Art spezifische Färbung wieder hergestellt.

Gruß, Christoph.

Kizim 30.06.2011 07:43

Hallo,

also wenn die Streifen erscheinen bei Salzzugabe (=Leitwert steigt) und die Streifen verschwinden bei Salzverringerung (=Leitwert fällt) ist doch die naheliegendste Vermutung die, das es eben mit dem Leitwert was zu tun hat. Unlogisch für mich ist allerdings, das die Zebras ja eher mit geringen Leitwerten zu pflegen wären. Ich knüpfe da mal an Christoph an und behaupte, das diese! Zebras ohne Streifen ihren "Normalzustand" haben und lediglich durch die Erhöhung des Leitwertes eine künstliche Besserung herbeigezwungen wurde. Andere Einflüße der Wasserchemie mögen da evtl. auch noch mitgespielt haben.

Alenquer 30.06.2011 11:27

Moin

Ich halte meine Tiere, auch Nz bei 100 µ/cm sowie bei 600 µ/cm Leitfähigkeit(Leitwert ist was anderes).

Ich habe noch nie gehört das die Färbung aufgrund einer Erkrankung(ich sag mal bakteriell) so beeinflusst wird.
Ausser die Tiere sind schon länger tod.
Wenn ich hier den Verlauf richtig interpretiere wurde ein Tier(hinterher mehrere) separiert und es erlangte die Streifen wieder.
In größerer Gruppe verlieren sich die Streifen wieder.
Das einzige was ich mir vorstellen kann ist wirklich nur das die kleinsten(schwächsten) Tiere angeraspelt werden.
Vereinzelt konnte ich das bei mir auch beobachten.
Wenn in meinen Aufzuchtbecken verschiedene Größen und bis zu 30 Tieren waren, hatten verblassten die kleinsten Tiere.

Oder ist es so das die separierten Tiere trotzdem wieder blasser werden?

Joern 30.06.2011 12:30

Zitat:

Zitat von Alenquer (Beitrag 203941)
...(ich sag mal bakteriell)

Hi

da bin ich mir inzwischen nicht mehr so sicher.....
Nannoptopoma z.B. werden bei stark keimbelastetem Wasser schneeweiß....

Gerade wenn viel gefüttert wird. HMF-Filterung ? Wasch mal die Matte richtig aus - da sind zwar richtig viele "gute" Bakterien drin - die "anderen" allerdings auch.
Kurt Mack wäscht seine HMF-Matten sogar in der Waschmaschine....
(www.ziefischzucht-mack.de).

Wenn den Zusammenhang mit dem Salz lese bei weichem Wasser - da kommt mir eine weitere Idee: Oodinium.
Schleppt sich ja gern in warme Weichwasser-Zuchtanlagen ein.... Und bei vielen Welse sieht das "anders" aus als bei Freischwimmern. Bei Welsen eher "unsichtbar".
Dagegen hilft JBL Spiruhexol bzw. der Wirkstoff (2 Amino-5-Nitro... usw.) darin. Haben mal die "Labyrinther" erfunden und gibt es einen gute thread im AID.

gute Besserung.

Line 30.06.2011 14:23

Hallo Zusammen und herzlichen Dank für eure Antworten.

Ich habe selber eigentlich noch nie beobachten können, dass Jungwelse einander anraspeln? Bisher ist es mir nie passiert - auch nicht mit Überbesatz - aber man lernt ja nie aus.

Die Tiere waren die ganze Zeit gemeinsam und wurden gemeinsam behandelt. Vielleicht bin ich selber verantwortlich für den zweiten Befall durch den Stress die Tiere vom Umzug hatten.
Ich befürchte natürlich, dass es doch Parasiten ist, und ich halt nicht lange genug dran war (wie allgemein so oft bei Ichthyo gesehen) und es deshalb wieder zum Befall kam.

HMF .. hmm ja.. der (Klotzfilter) war schon etwas zugesetzt. Ich baute gleichzeitig mit erster Behandlung eine frische Matte ein (Stirnseite). Um zu entlasten und um später den Klotzfilter entfernen zu können.
Er blieb aber ungerührt drin. Auch nach den Umzug.

Das mit HMF und Keimzahlschleuder... ich weiss nicht recht zur welche Meinung ich tendiere.
Oft wird behauptet, dass HMF Keimzahlschleuder sind. Andere widerrum (Deters oder wohl eher Herr Gerd Kassedfjkfd), dass der Mulm selber eigentlich zur Keimzahlreduktion führt. Wie Mulm in Kläranlagen.

Ich habe oft gesehen, dass Fische positiv auf Mattenreinigung reagieren. Aber auch, dass Jungwelse tödlich auf zu frische/saubere Matten reagieren (ohne Nitritprobleme versteht sich).

Eine frische Matte unter Einfahren => gleich krasse Biofilm überall im Becken - oder bereits am Morgen sind Pilzbeläge auf eventuelle Futterreste. Das erlebt man nie mit einer alten fetten Matte. Ganze Mikroskopische Aktivität findet in Matte statt, und sie bietet so eine deftige Konkurrenz, dass nix übrig bleibt für freischwebende Bakterien & co..
Jungwelse und zu frische Filtermedien ist ein no go. Meinung Meinung nach.

Das zu einseitige Fütterung zu solche Erscheinungen führen kann aber natürlich auch zu stark belastetes Wasser, finde ich ganz interessant. Dennoch habe ich das gleiche Futter wie immer. Natürlich denkt man schnell "hatte ich ein Zeitlang zu eilig und habe zu oft das gleiche gegeben"? .. naaa.. sollte okay sein.

....

Ich wäre richtig unglücklich ein Medikament zu verwenden. Und Diagnose ist nicht so wunderbar abgeklärt finde ich. Medikamente sind oft so den Anfang von Ende finde ich, und ich habe keins Jahrelang verwendet. Übrigens... Spirohexol ist (oder war es eine andere JBL Produkt?) sind nicht mehr in der Schweiz zugelassen.
Aber wenn Ihr richtig überzeugt seid, dass Parasiten im Spiel sind und übliche natürliche Vorgehensweise nix nützt....

Aber zurück zur Keimzahl oder zu schlechtem Wasser. Wo es angefangen hat, habe ich ein Zeitlang nur 50% der Woche gewechselt (shame on me). Sollte eigentlich fast okay sein. Phosphatwert war aber jenseits von Gut und Böse, und hat eigentlich indikiert, dass zu wenig gewechselt wurde (so 1,2-1,8 mg/L).
Zweite Befall kam aber nachdem ich ein paar Wochen lang sehr sehr viel gewechselt habe. Da ist kein Phosphat im Leitungswasser.

So jetzt hab' ich euch wohl lange genug aufgehalten. Hoffe meine weitere Erklärungen Licht bringen konnten.

Freundliche Grüsse
Line

PS (Gestern gelesen: Kaffee Rahm gegen Ichthyo. Funktioniert so, dass man dadurch die Rädertierchen Population (sollte in alle Becken vorhanden sein) drastisch vermehrt - und wer ist natürliche Feind für Ichthyo? Richtig. Rädertierchen.
Habt Ihr je davon gehört??

Alenquer 30.06.2011 14:41

Hi Line

Zitat:

Ich habe selber eigentlich noch nie beobachten können, dass Jungwelse einander anraspeln?
Och, die kloppen sich schon ganz gut.
Die drängen ja förmlich immer auf einer Stelle.
Wenn aufteilen geht, einfach mal probieren, schaden tuts ja nicht.

Line 30.06.2011 14:58

Hi Volker

Zitat:

Die drängen ja förmlich immer auf einer Stelle
Die tendieren dazu, stimmt.
Es hat wohl ein Sinn :cool: wenn man denkt, "aah hier krieg ich 30 auf einem Schlag" ... kriegt man.. NUL..

Meine tunen es auch - drängen. Aber früher gab es jedenfalls keine Probleme.

Gerade jetzt habe ich wohl etwas besser oder schlechter gemacht. Jetzt sind sie überall anzutreffen. Jeweils nur 2-3 Stck zusammen.

Die sind alle überwiegend nur rund 2-2,5 cm.
Nur 4 Stck sind grösser mit 4-4,5 cm.

Ich hätte ein Foto, aber hochladen geht leider nicht. Aber ich habe gelegentlich ein paar Probleme hier :hpl: (browser) Liegt wohl daran.

Freundliche Grüsse
Line

Joern 30.06.2011 16:09

Zitat:

Zitat von Line (Beitrag 203957)
Ich wäre richtig unglücklich ein Medikament zu verwenden. Und Diagnose ist nicht so wunderbar abgeklärt finde ich.

hi Line

na, im Moment ist das mit dem odinium eine Vermutung... sind ja auf Deine Beobachtungen angewiesen....

Es gibt allerdings einiges, was dafür spricht:
- bei Welsen nur schlecht "typisch" sichtbar
- alles andere geht "normal"
- gern in weichen warmen Becken
- gern in gut besetzten Becken...
- geht mit Salz zurück

seit ich den O. mal "richtig" hatte, habe ich angefangen, einmal im Jahr das ganze Zuchtregal damit "einzudieseln" sprich profilaktisch zu "entkeimen". Das hat oft "buntere" Fische gegeben, die L134 fingen oft danach wieder an zu laichen...

"Glücklich" war ich damit auch nicht richtig - es war einfach und effektiv - das war mir wichtig.

Matte: die brauchst Du ja nicht gleich zu "kochen". Wenn das Ding gut voll ist, dann könnte mal "ausdrücken" ganz gut sein.
Gerd's und Olafs Ausführungen zu Matten beziehen sich eher auf "Normalbetrieb" - weniger auf "zugesetzte Matten in gut befütterten Zuchtbecken".

Gute Besserung !

Line 30.06.2011 20:44

Danke Jörn!

Hattest du je Erfolg nur mit Salz?

Gruss
Line

PS.. eine sehr hilfsbereite Seele wird versuchen das Foto einzustellen. Foto zeigt das schwächste Tier. Hat beide Male mit diesem Tier angefangen. Foto ist von Gestern.
Würde es wie letzten mal verlaufen - würde er irgendwann recht weiss sein.
Eeeh... vielleicht sollte ich abwarten und alle als albino verkaufen, und ein haufen Geld machen *Scherz natürlich*

Acanthicus 30.06.2011 20:59

Hi,

hier das Bild von Line:


Line 01.07.2011 11:55

Guten Morgen

Wenn ich hier so über Oodium lese, sollte es möglich sein, es ähnlich wie Ichthyo zu behandeln (Schwärmerstadium usw) ?

Ich werde dann ein UV-C, Salz und Temperaturerhöhung versuchen. Einwände?

Ich habe den alten HMF jetzt entfernt. Der neue Matte sollte mittlerweile Betriebsbereit sein.

Freundliche Grüsse
Line

Joern 01.07.2011 12:13

Zitat:

Zitat von Line (Beitrag 204011)
Guten Morgen

Wenn ich hier so über Oodium lese, sollte es möglich sein, es ähnlich wie Ichthyo zu behandeln (Schwärmerstadium usw) ?

Ich werde dann ein UV-C, Salz und Temperaturerhöhung versuchen. Einwände?

Hi Line

danak Dir für das Bild.
Ich mag damit keine sichere Diagnose erstellen - Du bist dichter dran.

Wenn Du auf Oodinium behandelst, empfinde ich Salz und Temp als "halbherzig". Heute sind wir da irgendwie "weiter" ....

Schau mal hier rein: https://www.aquaristikimdetail.net/w...ord-18-01-2008

Tim hat da auch die Möglichkeit eines Abstriches unterm Mikroskopf vorgestellt.... das sichert die Diagnose. Oder nimmst Du Kontakt mit ihm (via bssw-Mitgliederliste).
Dies 2 Amino-5-dingsda wirkt übrigens auch "von innen" - was die meisten anderen Medikamente eben nicht tun...

edit:
das meinte ich mit dem link.
https://www.aquaristikimdetail.net/w...o-5#post243172

Line 01.07.2011 13:04

Hi Joern

Nun
Zitat:

Heute sind wir da irgendwie "weiter"
- da bin ich nicht absolut einig.
Wenn Oodium auch ein Schwärmerstadium hat - ist UV-C goldrichtig, nicht?

Aus Ichthyo Befälle müsste ich halt lernen, dass die Ichthyo-Schwärmer recht agile "Schwimmer" sind. Also weg mit dem Schwamm vor der Pumpe zur UV-C. Und kein Filter dazwischen. Uuund die Pumpe muss ein gewissen Sog haben. UV-C muss von schweren Kaliber sein.
Zudem werden Ichthyo Schwärmer von Licht angezogen. Oodiumschwärmer können zudem Photosynthese bewältigen - danach schliesse ich - die werden vermutlich auch von Licht angezogen?

Demnach montiere ich immer Lichtquelle in nähe von der Pumpe. Wichtig ist bei Ichthyo mindestens 14 Tage dran bleiben mit hohen Temperatur.

Hohen Temperatur deswegen, damit die Viecher schneller zur Schwärmerstadium kommen. Also hier entscheide ich mich anders, als in dem Thread erwähnt von dir, wo Olaf eigentlich den Temperatur runterschraubt. So dauert es Ewigkeiten, bis die Thropfonten ins Schwarmerstadium kommen.
Übrigens - Ichthyo kann man meistens nur in Schwärmerstadium bekämpfen. Drum die Leidensgeschichten, wo diverse Medikamente nicht funktioniert haben.

Wenn ich mich irre, erbiege ich mich demütigst und gebe dir Recht, und setze Medi's ein. Und ich verspreche - ich werde es dann auch zugeben:ce: und kundtun.

Wer weiss, vielleicht irre ich mich hoffnungslos. Ich hoffe nicht, aber jeder Kommentar oder Kritik ist auf jeden Fall willkommen.

Freundliche Grüsse
Line

Joern 01.07.2011 13:14

Hi LIne

ich meinte weniger Olafs statement als eher den Link in dem thread:
https://www.igl-home.de/makropode/2007.3-4.htm
na gut, so viel neues steht jetzt auch nicht mehr drin....

Vielleicht gibt es noch andere Ideen zu Line Symptomen ?
(sorry, den Symp. ihrer Fische).

Gute Besserung.

Line 01.07.2011 13:25

Hi Joern

Ja ist klar - ich habe auch den Artikel von Martin Hallman gelesen.
Well - las mal sehen.
Hast du den Artikel von drta-archiv gelesen?

Jedenfalls - vielen Dank, dass du mir auf den Spur von Oodium geführt hast. Hätte ich wohl ansonsten nicht einsehen wollen.

Freundliche Grüsse
Line

Joern 05.07.2011 21:07

hi

no news = good news ??

:huh:

Line 05.07.2011 22:23

Hi Joern

Ja - kind of.
Tier vom Foto zeigt feststellbare besserung (bessere Farben und deutlicher Streifen).
Andere Tiere wurden schlechter und jetzt auch wieder besser.
Das könnte vermutlich die verschiedene Stadien gut zeigen.

Das wichtigste Frage ist wohl dann, ob wir so gut über den Berg kommen, dass es keinen Rückfall gibt. Also dran bleiben - auch wenn nix mehr zu sehen ist. Das ist wohl der Knackpunkt. Keinen Rückfall zu bekommen. Ob das möglich ist? Das hoffe ich.

"Lock-Licht" ist 24 Stunden eingeschaltet. UV-C naturlich auch.

Becken sieht aus wie ein Intensivstation - schläuche, Geräte usw überall:rolleyes:

Freundliche Grüsse
Line

Line 08.07.2011 11:43

Hi

Kleines Update:

Heute nach genau einer Woche: Alle Tiere sehen jetzt völlig normal aus. Alle Streifen schön schwarz und kontrastreich.

Die erhöhte Temperatur hat richtig Leben gebracht. Die Jungwelse wuseln viel rum.

Ich dachte die Appetit wäre schon fein, aber jetzt mit erhöhtem Stoffwechsel wird richtig reingehauen. Ich sehe deshalb einige Individien mehr, und ein paar darunter vertragen schon ein biiiiiisschen mehr auf die Rippen. Also ein paar schlechte Fresser gab es doch.

Alles bleibt dran. Minimum noch 1,5 Woche schätze ich. Ich bin ein wenig hin und her, ob ich noch aufsalzen sollte. Aber insgesamt 2,5 Wochen Nudelwasser vertragen sie wohl hoffentlich gut.

Viele Grüsse
Line

Line 22.08.2011 18:33

Hi Zusammen

Letzte Update:

Die Tiere wurden insgesamt 3 Wochen behandelt.
Wasser wurde mit 1 Gram Salz per 3 Liter aufgesalzt.
Normale WW mit nachdosierter Salzzugabe.
Temperatur 31°C
36 W UVC mit 1200 L Durchfluss (160 L Becken).
Pumpeneinlass wurde rund ums Uhr beleuchtet.

22.07.2011: Behandlung abgeschlossen. Ersten WW ohne Salzzugabe.

Heute 22.08.2011: Keine Rückfälle. Alle Tiere gesund und gefressig.

Und alle Streifen sind wieder gefunden:okd:

Ich danke euch für die Hilfe und erteilte Ratschläge.

Freundliche Grüsse
Line

MarkusK 23.08.2011 00:58

Das freut mich für dich ... viel spaß mit dein kleinen noch ;-)


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