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Kann man LG2 in einem techniklosen Becken halten ?
Hallo,
ich möchte mir evtl einen Trupp Welse für mein (technikloses) Becken anschaffen. Über die Vorgaben........ kleine Fische <5 cm Temp. 20°-23° Ernährung omnivor (mit großem Anteil fleischlicher Nahrung) .....bin ich dann auf LG2 gekommen. Nun aber mein Problem, lassen sich die Fische in einem Becken ganz ohne Strömung überhaupt pflegen ? Gruß Christian |
Doch kann man. Ist aber Tierquälerei.
Und strömungslos schafft man auch mit Filter. Wieso is der Filter so ein Problem? Die LG2 werden dir der Reihe nach umfallen. Punkt. |
Moin
Warum sollte das Tierquälerei sein? Hat das Tier Schmerzen oder geht es qualvoll ein? Es mag sein das der Fisch andere Aktivitäten hat oder Verhaltensweisen zeigt. Wenn das techniklose Becken funktioniert kann man die Tiere bedenkenlos halten. Ich wüßte nicht das die LG 2 ohne Strömung sterben sollten. |
"Schmerzen?" hast du schonmal Fische schreien hören?
Ich bin grundsätzlich dagegen wenn in solche Becken Fische eingesetzt werden. Keiner schwimmt gern in seiner eigenen Kacke. Schmeißt Garnelen rein oder Minikrebse, aber keine Fische. Sowas lässt sich auch nicht mit einer Pfütze in der freien Natur vergleichen. Und erst recht keine LG2. Die sind zu empfindlich für solche Experimente. Probierts aus, aber wundert euch nicht wenn die LG2 nach und nach weniger werden. |
Hi,
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btw: Wie groß ist das Becken? Wenn das Becken nicht überbesetzt sondern unterbesetzt ist, ist ein Filter nicht zwingend erforderlich. Aber Wasserwechsel werden umso wichtiger. lg Daniel |
:)
Schade eigentlich das hier anscheinend nur um des diskutieren Willens diskutiert wird.... entscheidene Fragen nach der Beckengröße, Standort, Bepflanzung, Besatzdichte ect. kommen erst nebenbei und am Schluss wenn überhaupt. Natürlich ist es möglich techniklose Becken zu betreiben. Allerdings ist es auch durchaus möglich das je nach Zahl der Fische sie alle der Reihe nach umkippen... und wenn einer mal irgentwo liegen bleibt .... dann kommt schnell ein anderer dazu. Filter kann man durch Wasserwechsel ersetzen und so weiter, Frage bleibt im Raum ... betreibt er Altwasserbecken oder wechselt er alle 3 Tage?. Es ist ein ganz sachliches Thema was hier diskutiert bzw. erörtert werden könnte. Entscheidene Fragen kommen allerdings wie bereits gesagt nur nebenbei... anstelle dessen wird in erster Linie die Meinung eines anderen erstmal nieder geprügelt. Wie gesagt es währe möglich ... allerdings währe es genauso gut möglich das die Tiere verenden werden. Schade eigentlich das kaum Infos dazu rüber kommen. Nur Gerede das man es selber besser und anders weiss. Jetzt legt mal los hier und redet über die Parameter die so etwas ermöglichen und die Grenzwerte wo es eben zum Tod der Tiere kommen wird. Eigentlich ganz easy und für mich eine Art Gefühlssache. Es gibt zahlreiche Fische die in Pfützen leben ... das ist war. Auch überleben Arten die nicht für Pfützen ausgelegt sind einige Zeit in Löchern evtl. Trockenperioden. Finde es allerdings sehr allgemein gesprochen wo hier von einem LG2 die Rede ist.... so eine Anschaffung will über Jahrezehnte im Becken bleiben.... eine Pfütze wie sie in der Natur vorkommt wird wohl kaum mehr als ein paar Monate in der Natur überstehen... teilweise nur Tage oder Wochen je nach Wetter bzw. Umwelteinflüssen. Möglich ist es wohl immer diese Fische am leben zu erhalten. Evtl. sogar einigermaßen gerecht ohne Heizung und Filter. Währe toll wenn dem Threadsteller eine aussagekräftige Ansage gemacht werden könnte ... wenn er denn mal alle seine Daten zu dem Becken geben könnte. Ohne genaue Angaben bleibt der Thread was er im Moment leider ist... unsachlich. Grüße vom Niederrhein! Sven Edit: Ich weiss du warst ja in Südamerika Daniel.... aber das hier wollte ich euch doch auch mal in dem Kontext zeigen : https://www.youtube.com/watch?v=ilnitMs1LRk |
Mahlzeit
Die Fragestellung ist doch eindeutig. Warum sollte ich(oder andere) jetzt alles hinterfragen. Wenn jemand so eine spezielle Haltung(hier technikloses Becken) hat, da muß ich davon ausgehen das es sich um einen erfahrenen Aquarianer handelt und somit weiß was er tut. Bei entsprechender Pflege lassen sich LG 6 ohne Strömung halten. Damit ist die Frage beantwortet, alles andere ist nur Futter für Moralapostel. Auf dem uraltem Youtube Video sehe ich eine grüne, strömungslose Brühe wo tausende Otocinclus gefangen werden. |
Irgentwo ist es ja alles möglich.
Da gebe ich euch ja recht... allerdings gebe ich auch jedem Recht der sagt das es in die Hose gehen kann. Der Threadsteller meldet sich ja nicht mehr dazu und im Endeffekt muss er es ja selber managen das sein Vorhaben zum Erfolg wird .. Viel Glück.... mfg Sven |
Macht doch was ihr wollt aber entnehme einen techniklosen Becken nach einem Jahr Laufzeit mal etwas Bodengrund und riech dran. Damit erledigen sich die meisten Fragen....... und da brauch man auch nicht drüber zu diskutieren.
Schließlich schmeißt man da auch Futter rein..... und irgendwas wird die Biochemie im Becken schon anrichten.... oder züchtet ihr auch Nitrosomas die dazu geworfen werden? Abfallprodukte verdunsten einfach in techniklosen Becken? Das ist etwas blind. Sowas kann nur gutgehen wenn ich alle 14 Tage mind. 50% Wasser wechsle. Ausnahme wäre ein 200 Liter Becken mit 1 LG2 wo die Belastung keinerlei Auswirkungen auf das Biotop hat. Aber so ist das sicher nicht geplant gewesen. Und was ist mit ner Heizung? Gibts auch nicht? Macht nix. Die LG2 werdens schon aushalten. Die kommen ja zum Großteil aus Paraquay. Nachzuchten findet man nicht im Handel. Da is eh nicht so warm, oder? Das mein ich mit Tierquälerei. Punkt. Das Ganze ist und bleibt ein Experiment und das würde ich nicht unbedingt mit den LG2 tun. p.s.: ich habe zwei techniklose Becken in Betrieb. Aber ohne Fischbesatz. Es krabbeln ein paar Garnelen drin. Genug Arbeit macht das Becken trotzdem....hab ich die Wasserwechsel schon erwähnt? Das ist alles nicht böse gemeint. Aber ich wehre mich gegen Versuche mit Exoten. |
Hi,
ja so ist das.... Der Bodengrund müsste sehr flach sein oder aber sehr Grob und somit absaugbar, umspülbar oder eben mit Sauerstoff ereichbar... kurzer Vergleich zur Natur: Dort sind die Pfützen selbst wenn sie aus Gestein bestehen durchlässig und leben... meist eben mit Bodengrund genannt Planet Erde. Das Aquarium begrenzt sich auf glatte Glasscheiben... danach ist Schluß.. Stop .. kein Austausch nix. Das ist in solchen Naturpfützen schon anders. Ich bin aber kein Biologe um sowas zu belegen aber für mich ist das ein entscheidener Punkt den man nicht ausser acht lassen sollte. Der regelmässige Wasserwechsel teilweise über 50 % ist bei "gutem" Besatz nötig. Bei sehr geringem Besatz und großem Becken kann aber auch mit Altwasser gearbeitet werden. Aber ob das alles auf Dauer sinnvoll ist .... ? Wir drehen uns im Kreis. Gruß Sven |
Hallo,
da freu ich mich das doch noch etwas Bewegung in die Geschichte kommt:okd: Zitat:
Meine Frage ist vom 20.09.....gestern war die erste Antwort da....kann ja wohl keine Rede davon sein, ich würde mich nicht mehr äußern zum Thema:brl: Fakt ist da mehr, ich habs bei solchen Sachen nicht eilig....bereite in der Regel alles möglichst gründlich vor......das Becken für die Welse existiert noch gar nicht, das kommt erst noch...wenn es denn Sinn macht. Zum eigentlichen Thema.....über techniklose Becken an sich möcht ich gar nicht diskutieren......da gibs schon immer 2 Lager, dafür und dagegen...dazwischen geht meist wenig:p Meine techniklosen Becken haben Filter, natürliche Filter halt....(und Altwasseraquaristik und Wasserwechsel schließen sich auch keineswegs aus). Temperatur ist auch simpel, man wählt halt Fische denen Zimmertemperatur zusagt. Die größte Herausforderung bei so einem Becken sind die Pflanzen, bei Tages/-Raum-Licht wachsen nicht wirklich sooo viele....... Zu den Daten des geplanten Becken: 80er Becken ~ 100 l Wurzelwerk einer Landpflanze (Efeutute)....und nein, die Wurzelteile sind nicht giftig^^ Hornkraut Steine+Wurzeln, Tontöpfe....Deko halt 3 Kampffische (Betta simplex) Mindestgruppe LG2......10 Tiere ?...oder reichen 8 ? Die einzige Frage ist halt, brauchen die Welse Strömung zum Wohlbefinden ? Weil Strömung kann ich halt nicht bieten, alles andere schon. Gruß Christian |
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Das mit den 2 Lagern stimmt so nicht. Ich mag es techniklos und ich mag es mit Technik überfüllt..... beides hat seinen Reiz. mfg Sven |
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Gruß Christian |
Hi,
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edit: @Sven: Das geht wirklich so schnell, Otocinclus ziehen in riesigen Schwärmen durchs Wasser. Aus einem stehenden Biotop wie diesem: lg der Daniel |
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Wäre es so einfach, wär das klasse und wir hätten alle weniger Probleme in der Aquaristik. @CJS Auch wenn man oft liest das LG2 bei 18°C im natürlichen Habitat zu finden ist, heißt das nicht, das der LG2 das auch auf Dauer verträgt. Der hat schon gern seine 22°C auf Dauer. Genauso der Mythos Otocinclus affinis. Da geistern auch soviel Mist unter den Aquarianern rum.....wer hat wirklich die O. affinis zuhause? So gut wie niemand. Auch bei dem sagt man das er locker 18°C ab kann. Und das Ende vom Lied? Alle möglichen Oto-Arten die man kaufen kann frieren sich in deutschen Becken den Arsch ab weil sie als O. affinis verkauft werden und das ja locker im Kaltwasserbecken funktioniert. Zum Glück sind es nur ca. 1000 importierte Otos jedes Jahr. Auch da hab ich versucht diese Missverständnisse aufzuklären..... Und jetzt erklär mir mal deinen Filter, ohne Filter. Wie natürlich ist der Filter und wie soll das bitte funktionieren? Beispiele bitte, sonst glaub ich sowas nicht. Wie bereits erwähnt hat eine Pfütze eine natürliche Filterung. Zuhause im AQ kriegst du das nicht hin. Niemals. "80er Becken ~ 100 l Wurzelwerk einer Landpflanze (Efeutute)....und nein, die Wurzelteile sind nicht giftig^^ Hornkraut Steine+Wurzeln, Tontöpfe....Deko halt 3 Kampffische (Betta simplex)" Sei mir nicht böse. Ich halte die Konfiguration nicht praktikabel. Die Efeutute wird dir ein wenig Nitrat wegsaugen... wenn denn die Nitrifikation irgendwann in Jahren mal in dem Becken anlaufen sollte und das Ammonium umgewandelt wird. Aber auch das wird schwierig. Deine Theorie in allen Ehren, aber in der Praxis wird das nix. und die Frage nach der Strömung ist irrelevant und muss auch nicht beantwortet werden. |
Hi,
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Eins meiner Becken läuft ohne Heizung (C. ehrhardti) und es hat..oh Wunder...22°C! ;) Lieben Gruß Bine |
Hi,
genau das wollte ich auch eben beisteuern Bine;) Bei mir leben Haras in einem unbeheizten Becken, zusammen mit einigen Zwerg-Bärblingen. Felix |
Hallo Rainer
Die Aquaristik ist schon ein komisches Ding. Ich hab die Erfahrung gemacht was bei dem einem nicht funktioniert, geht bei dem anderen wunderbar. Und das mit den Experimenten ist bei der Aquaristik doch völlig normal, sonst würden wir nirgendwo diskutieren können und immer noch den Goldfisch mit Sauerstofftablette im Glas halten. Zitat:
Da ist es auch keine Tierquälerei weil sie ja unter Wirbelose fallen, gesetzlich. Wie sieht es da denn moralisch aus? Ich glaub du hast das falsche Hobby, denn wenn man es genau nimmt können Aquarianer gerade mal annähernd versuchsweise eine artgerechte Haltung simulieren(durch Experimente). Also alles Tierquälerei, auch wenn Fische nicht schreien können. |
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Nicht praktikabel ? Die Konfiguration läuft, und schon länger als ein Jahr^^ Und Nitrifikation scheint nicht gerade dein Spezialgebiet zu sein, die setzt in einem solchen Becken annähernd genauso ein wie in "üblichen" Aquarien (was man übrigens messen kann, und das tu ich auch)^^ Eins vielleicht mal zur Klarstellung-> Ich habe nie behauptet, man kann ein paar Eimer Wasser in ein Becken schütten, Fische reinschmeissen..und des Ganze läuft wie von selbst. Natürlich ist so ein Aufbau eine recht sensible Geschichte, auf die man gut aufpassen muß...und halbwegs wissen was man wann tut oder auch besser nicht tut. Keine Frage..... Gruß Christian |
Hi Christian
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Dazu gibt es viele Unwissende, die ihren Bodengrund und alle anderen Einrichtungsgegenstände reinigen und sich wundern das sie danach Nitritprobleme haben obwohl ihr alter Filter dranhängt. Zitat:
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Hallo Volker
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Nur, offengesagt diskutier ich ungern mit Leuten die eh negativ dazu eingestellt sind: Irgendeinen Einwand, Makel finden se immer, egal was man dann schreibt.... Neugierigen, positiv eingestellten Usern würd ich gern erzählen...mit welchen "Tricks" ich meinen Becken anfangs auf die Sprünge helfe ( mit Wasserflöhen beispielsweise, die mit grünen Pantoffeltierchen ernährt werden.....biologisch, ökologisch voollll gut^^) Aber soooo hab da keinen Spaß dran....wobei ich nicht meckern will, der Thread hier hilft mir schon bei meiner Entscheidung, denk ich:blm: Gruß Christian |
Ich merk schon.... hier sind nur Koryphaen unterwegs die ihr AQ in jeder Lebenslage im Griff haben. Selbst nach einem Atomschlag.
Ihr habt alle schon super Erfahrungen mit den Paraquay Otos gesammelt. Stimmts? Ich pflege sie immer noch. Seit Jahren und ich weiß daher wie empfindlich die reagieren können. Die LG2 fallen schneller um als du gucken kannst, und CJS du schuldest mir noch die Filterantwort. Mulm reinschmeissen alleine gilt nicht. Das hat nichts mit Negativmeinung zu tun. Es geht mir aufn Keks das die LG2 behandelt werden wie ein Goldfisch im Glas. Dafür sind die viel zu schade!!!!! Ehrlich gesagt nimm lieber die Kampffische. Zu diesen Fischen haben ich keinerlei emotionale Beziehung. Zu den LG2 schon. Ich war oft in Südamerika und die Welse dort sind mir echt ans Herz gewachsen. Deswegen tu ich auch hier meine Meinung kund. Ansonsten wär mir das Vorhaben total egal. |
Hi Rainer
Es geht hier nicht um Meinungen. Wenn du die Erfahrung mit einer gewissen Empfindlichkeit(wo gegen eigentlich) gemacht hast, liegt es bestimmt nicht an der Strömung oder einer Art der Nitrifikation. Zitat:
Da soll man jetzt auf deine Meinung hören? Mich und auch andere würde eher der Aufbau eines techniklosen Beckens interessieren. Um auch den Moralaposteln zu zeigen das es auch über den Tellerrand weiter geht. |
Hallo,
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Das schenk ich mir einfach:fishing: Gruß Christian |
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Hallo,
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Sorry aber wie soll ich jemandem, der meint ein Ammoniumumbau findet in so einem Becken erst nach Jahren statt, nahebringen das die hauptsächlichen Nitrifikationsvorgänge (neben Filter natürlich) im Bodengrund und Mulm/Schlamm stattfinden....wenn dich das Thema wirklich interessiert, googelst mal "Gerd Kassebeer", da gibs die Grundlagen zum Thema... Gruß Christian |
Hi,
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Versuch es doch einfach mal. Nimm die Hälfte deiner Truppe und probier es aus. Zitat:
Sowieso, alle 14 Tage WW ist bei vielen das Minimum! lg Daniel |
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tut mir leid wenn ich hier so grantig rüberkomme.... du hast in dem was du in dem vorigen Beitrag sagst vollkommen recht. Ich kenne Gerd Kassebeer, auch seine Beiträge sind mir geläufig. Die Nitrifikation kenn ich auch ganz gut... daran mangelt es nicht. Aber ich glaube einschätzen zu können, das bei 8 - 10 Otos, 3 Kampfis und hoffentlich noch einigen Schnecken, die "ökologische" Filtermasse nicht ausreicht. Und zwar schleichend. Die Mulm-Bodengrund-Schlamm Diskussion ist auch viel Theorie, das muss man erstmal ans Laufen kriegen so das es auch wirklich effektiv funktioniert. Das dauert ne gute Weile, keine Jahre.... Ich befürchte das wird nach 8 - 10 Monaten mehr ne stinkende Blumenvase. (übertrieben ausgedrückt) und du ständig am WW bist. Für ein 100 Liter Becken in der Konstellation und Besatz wär ein Mini Innenfilter schon ausreichend. Und der macht noch nicht mal Krach. Ich sitz hier direkt neben einem 100 Liter Becken. mit 13 C. pygmaeus drin. Sonst nix. Ohne Filter würd das nicht hinhauen. Definitiv nicht auf Dauer ohne viel Arbeit. Die LG2 sind anpassungsfähig, auf der anderen Seite aber auch wieder empfindlich. Ich würds mich nicht trauen. Die Kampfis können das ab. Zitat:
Hauptsächlich Brasilien. Tiefster Süden...vom Itaipu Staudamm bis kurz vorn Äquator und dann links in die Pampa abbiegen. Also öfters querbeet aber meist im Norden, Nordosten unterwegs. Hab auch noch mittedrin Verwandschaft die besucht werden will wenn ich da bin. :rolleyes: Zitat:
Die LG2 werden im Süden gefangen, über den Landweg nach Manaus gekarrt, gesammelt und selektiert und in der Kiste dort per Flieger nach Berlin geflogen.... Die meisten LG2 sind ausgehungert und verschreckt wenn die hier ankommen. Die werden nochmal ausselektiert und wenn die im Handel landen sind die schon ziemlich fertig. Leider. Und wenn man dann nicht richtig füttert ist das leider immer wieder der Tod. So anpassungsfähig die sein mögen. |
Hallo,
ich fasse nochmal kurz zusammen. Tierquälerei ist es wohl alles was wir als Halter von importierten Exoten betreiben...ethische Diskusionen laufen IMMER darauf hinaus das es am Ende doch der Mensch ist der irgentwo auf dem Weg ne Leiche im Keller hat. Der eine bemüht sich mehr der andere weniger .. evtl. nicht besser wissend. Ich unterstelle jetzt hier allen und mir eingeschlossen das wir in Bezug auf ethische Fragen den kürzeren ziehen. Zurück zum Thema. 1000 Otos im Jahr? das ist weitaus zu wenig.... das ist evtl. in etwa der Umschlag eines mittleren Großhändlers alle 2 bis 3 Monate. Weiter: Die Otos können schnell aus heiterem Himmel kippen... das ist einfach so. Ich hatte "schwierige" und "einfache" denke das ich es geschafft habe beide "zum stehen" zu bringen aber dann schlich sich die Gewohnheit ein oder man verlor die absolute Aufmerksamkeit ... nennen wir es wie wir wollen. Ich will auf den Satz hinaus : Ihr habt eure Becken auch nach dem Atomschlag im Griff.... ich denke da ist viel wahres dran... für meine Person habe ich erfahren müssen das ich nach dem "Atomschlag" einige Ausfälle zu beklagen hatte aber das meist in Technikbecken. Die ohne jedwege Technik.... tja wenn die mal laufen mit dem Besatz ... dann sind sie stabil auch nach einem "Atomschlag". Das ist allerdings ein langer Weg dahin und kann nicht mit jedwegen Besatz ereicht werden. Hier möchte ich auch mal den Satz vom Volker hervor heben: was bei dem einen nicht klappt scheint beim anderen sehr gut zu funktionieren. Da spielen Faktoren eine Rolle die meist sehr schwer zu begreifen sind wenn man sie als Aquarianer überhaupt war nimmt. Alles in allem ist es durchaus möglich techniklose Becken zu betreiben wo sogar eine Vermehrung statt finden kann und wird. Sehr allgemein gesprochen. Wie es hier nun mit dem LG2 aussieht kann ich nicht beurteilen und wie sich der Rest in diesem Mikrokosmos entwickeln wird denke aber wenn der gute Threadsteller es will kann er es schaffen einen LG2 techniklos zu halten. Das Know How scheint vorhanden zu sein. Bedenken dazu grade was diesen Fisch angeht sind aber auch nicht wirklich fehl am Platze! Und die Frage nach der Strömung scheinen alle hier inzwischen als irrelevant zu sehen! Alles in allem hat sich der Thread doch noch schön entwickelt :)... hab was gelernt ;) Grüße Sven Edit: Und machen wir uns nix vor.... der Strom wird immer teurer. Konsequenz: Mehr Geld verdienen oder Becken aufgeben oder bereits genug Kohle haben oder andere Wege finden sein Hobby umfangreich weiter zu führen... ist jetzt kein Aufruf!! Aber es scheint tatsächlich in dieser Zeit ein Thema zu werden. Also ... Industrielle aufgepasst .... entwickelt DAS technikose Becken im Labor steckt viel Geld in Wissenschaftler und Tests und vermarktet es als "ÖKOAquarium" garantiert mit geringem Co2 Austoß ;) |
Hallo,
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Man wird es vielleicht nicht glauben, aber bei meiner aktuellen Konfiguration (~10 l / Fisch, Schnecken mal nicht gerechnet) fehlen mir nach mehr als einjähriger Laufzeit rechnerisch sogar Fische, alternativ müßt ich dann düngen....die eine kleine Efeutute "knackt" mir langsam die KH (biogene Entkalkung). Alle anderen relevanten Werte sind nach wie vor ok....im Prinzip bin ich so erst auf den Gedanken mit zusätzlichen Fischen gekommen. Ein Bericht im OAM hat mich dann darauf gebracht, das verschiedene Fische auch unterschiedliche Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum haben. Welse sind in der Liste als "hochwertige Fische" aufgeführt....aber das ist denn bislang natürlich wirklich Theorie^^ So gesehen hab ich aber schon Vertrauen in die Konstellation 100 l mit 11-13 Fischen. Zitat:
Nächste relevante Punkt für mich wäre dann dies: Zitat:
Gibs nicht viele LG2 Nachzuchten ? Ich meine schonmal eine Website mit DNZ gesehen zu haben, find sie aber jetzt auf die Schnelle nicht wieder:( Gruß Christian |
Hallo Christian,
Oto und Konsorten im Handel sind immer Import-Tiere. Es gibt ja den Youtube Link hier in dieser Diskussion. Das sind die Exporteure aus Venezuela die da gezeigt werden und die haben gerade O. vittatus zu Tausenden gefangen. (ich red jetzt hier von den normalo Otos und nicht von LG2) Es gibt Exportlisten.... es muss genau festgehalten werden wieviele Tiere wohin exportiert werden. Ich hab die jetzt nicht greifbar aber 2009 wurden ca. 1000 Stk. Otocinclus nach Deutschland exportiert. Ganz Europa kommt auf etwa 11000 Otos gesammt....die Zahlen hab ich noch ziemlich genau im Kopf weil ich damals einen Oto Artikel für die DATZ in der Mache hatte. Die Nachzucht von den Otos ist möglich, aber häufig eher Zufall. Die Tiere gelangen nicht in den Handel bzw. sind von der Menge total irrelevant für den Verkauf. Dort werden sie dann als O. affinis verkauft. Kaum jemand kann die Arten unterscheiden. Und dann kommt es dazu, das man sie "falsch" hält, weil O. affinis schon recht weit aus dem Süden kommt und es nicht so warm mag wie andere Beckenbewohner. Die vergraisen bei zu hoher Haltungstemperatur. Ich kann gern mal ein paar Fotos von den verschiedenen Arten einstellen. Ich hab da jede Menge dokumentiert. Dank Ingo Seidel hatte ich auch schon die echten O. affinis im Becken schwimmen. Ich hab mir sogar aus Brasilien die "Randpflanzen" von den einzelnen Gewässern mitgebracht und möglichst nah an das natürliche Habitat zu kommen. Das "Caipin" wächst jetzt noch hier, was dort rund um die Gewässer wächst. Mein Vermehrungsversuch is aber jämmerlich gescheitert. Normalerweise können die ne Menge ab, aber nach dem ganzen Transportstress sind die arg gebeutelt und angeschlagen. Die muss man dann erstmal aufpeppeln. |
Hi Rainer,
im Großen und Ganzen stimme ich deinem Post zu! Aber wo hast du die Zahlen her und worauf beziehen sie sich genau? Die gesamte Gattung Otocinclus oder meinst du nur eine besondere Art? Und nur aus einem Land oder aus ganz Südamerika? Insgesamt müssen weit mehr als 1000 Exemplare nach Deutschland eingeführt worden sein. Alleine mein Großhändler hat ständig um die 300 Tiere sitzen, und das ist kein großer. LG 2 werden meines Wissens aus Argentinien importiert, mit einem dort ansässigen Exporteur habe ich Kontakt und weiß das daher. Die bis nach Manaus zu bringen würde sich nicht lohnen, außerdem würden dann von dort auch noch andere südlicher vorkommende Arten importiert werden. Gelegentlich mag das mal vorkommen, aber nicht oft denke ich. Und über den Landweg wären das geschätzte 3000km Luftlinie, das packen die nie. Nicht bei den Straßenverhältnissen. lg Daniel |
Hallo Daniel,
die Zahlen beziehen sich auf die offiziell veröffentlichen Exportzahlen aus Brasilien. Die geben jedes Jahr eine Liste raus, mit den Arten und Menge die aus nat. Habitaten entnommen werden und exportiert werden. Die Exporteure müssen das ziemlich genau angeben und sind dazu verpflichtet zu kooperieren. Das war nicht immer so. Ich muss mal suchen........ finds aber nicht mehr. War irgendwo veröffentlicht letztens im Netz und die Kopie einer offiziellen Liste. 1000 Stück klingt m. E. recht plausibel. Dann kommen noch die Otos aus Venezuela und Kolumbien... da hab ich aber keine Zahlen....dann haut das schon hin mit der Menge. "das packen die nie. Nicht bei den Straßenverhältnissen"... du hast natürlich recht.. die meisten kommen aus Argentinien.... ich sitz hier fast neben AquaGlobal und bin sehr einseitig informiert :o, weiß aber von Transporten aus dem Süden Richtung Manaus. Fand ich damals schon ziemlich plöde. Ich bin das erste Mal vor 25 Jahren mit m VW Bus quer durchs Land. Ich habs überlebt, der VW Bus nicht....Schlaglöcher heißen dort "Schlaggruben". Aber auch das ist besser geworden. Inzwischen wurden einige, große und breite Straßen gebaut. |
Hallo,
hab die Welsnachzuchten wiedergefunden im Inet:smk: Kennt das jemand hier ? ->https://zierfischzucht-mack.de/index.php?id=35 Gruß Christian |
Hallo Christian
Meinst du den Kurt an sich? Der ist schon bekannt. |
.... und immer bereit Auskünfte zu geben oder NZ an Liebhaber zu bringen.
Er ist aber eher weniger in Foren und dessen reger Beteiligung der Masse und der Profis die aus dieser heraustreten interesiert :)... mfg Sven |
Hi
Hier muss ich mal nachfragen: Zitat:
In dem Zusammenhang drängt sich mir die Frage auf, ob Dir bewußt ist, das techniklos nicht gleich Altwasser ist. Zudem frage ich mich, wie jemand so abwertend über Fische wie Bettas reden kann und gleichzeitig anderen den Tierquäler an den Kopf werfen kann. Wie jemand festlegen kann, daß man mit Bettas ruhig Experimente machen kann, mit LG2 aber nicht? Hast du Gottallüren? Gruß Arne |
Hallo,
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Zitat:
Glaub die Frage ging iwie nicht an mich, Zitat:
Gruß Christian |
Hi Christian.
Ich meinte dich nicht ;) Gruß Arne |
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