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Schrittweise zu besseren Aquarienaufnahmen (I)
Hi,
ich möchte Euch auf einen Artikel in der DATZ 5/2008 hinweisen: Schrittweise zu besseren Aquarienaufnahmen (I) von Andreas Werth Herr Werth schreibt in dem Artikel zu
Ein Besuch seiner Website lohnt ebenfalls: www.andreaswerth.net --------------------------------------------------------- In dem o.g. Artikel geht Herr Werth auch darauf ein, dass die Auswahl für eine Kameramarke nicht unwesentlich auch vom erhältlichen Zubehör abhängt. So heißt es: Zitat:
Viele Grüße Elko |
Hallo Elko,
eigentlich sollte eine lichtstarkes Zoomobjektiv und eine gute vergütete Nahlinse für unsere Zwecke masse ausreichen. Wenn ich mir die Preise für gute Makroobjektive so anschaue :rolleyes: MFG Michael |
Hi,
Endlich mal ein gescheites Thema - vielen Dank L-ko. Meine Erfahrungen beziehen sich auf eine derzeit etwas betagte Canon 20D mit einem Luxus-Macro 100/2,8 des gleichen Herstellers. Da ich eigentlich eher in der Naturfotografie unterwegs war (ab 400mm) hatte ich meine ersten Gehversuche mit einer Nahlinse gemacht (aufs Tele geschraubt). Geht auch, die Dinger sind allerdings auch nicht günstig. Das 2,8/100 hat für meine Zwecke fast schon eine zu hohe Brennweite. Beim kleinsten Motivabstand werden selbst kleine Fische (Welsbabys bis 40mm) schnell Motivfüllend, bei grösseren Brocken (ab 100mm) muss man schon ganz schön Platz zwischen sich und die Tiere bringen. Dieser Effekt wird durch den Crop-Faktor der Kamera natürlich noch verstärkt. Optimal für meine Situation wäre eine kleinere Brennweite (ca 50mm), sowas gibt es günstig bei Canon, allerdings ist meine 20D bald abgeschrieben und das Thema Crop wird sich erledigen. An meiner derzeitigen Kombi stört mich tatsächlich der hohe Abbildungsmaßstab, denn viel Platz zwischen Kamera und Motiv bedeutet Spiegelungen, Schwebstoffe und Zaungäste (Mitpfleglinge die sich ins Bild schmuggeln). Mein derzeitiges Hauptinteresse bezieht sich allerdings nicht auf das Glas, sondern auf das Licht. Der Aufbau der Blitze ist für ein gutes Foto in meinen Augen viel bedeutsamer. Ist jetzt kein Wels, aber ein Ergebnis aus 28-40-Zoom mit Nahlinse. Da kann man vieles bemängeln, aber die Abbildungsqualität ist voll OK ![]() Etwas radikaler - ein 100-400mm mit Nahlinse. Nicht empfehlenswert, sondern eher ein mieser Hack ![]() Hier wird es langsam interessant - 100/2,8 mit glücklichem Blitz. Thema Ausschnitt, das Tier ist nur 50mm groß ![]() Für kleine Fische geht es nicht ohne Macro. Sewellia Lineolata Nachzucht. Den Autofokus kann man hier einfach mal abschalten. ![]() Man verbessert sich. Hier fängt das an, was ich Fotografie nenne. Derzeit leider nur ein Glückstreffer. ![]() Freue mich auf weitere Beiträge zu diesem Thema … Grüsse Felix |
Hi Elko, Hallo Zusammen,
leider kann ich nicht mit Erfahrungen in der Aquarienfotografie punkten, jedoch möchte ich mich für den Beitrag bedanken. Ich weiß, wer morgen neugierig die Datz und natürlich auch Eure Erfahrungen zu diesem Thema liest. Schönen Abend noch. Liebe Grüße, Claudia |
Salü
Naja wenn's von Andreas kommt , so wird das schon Hand und Fuss haben was in seinem Artikel steht. Andreas Werth ist übrigens auch dieser hier https://aquarienfotografie.net/ Speziell der Forumsteil ist dabei sehr informativ, man muss es nur finden. Und User Oliver Drescher der auch hier öfters liest, hat da gerade den letzten Fotowettbewerb gewonnen (was mir gar nicht schmeckt ;) ) lg Udo |
Hi,
ich darf ja normalerweise mit meiner low cost compact super zoom digicam (Sony DSC-H2) gar nicht mitreden. Trotzdem möchte ich mal gerne wissen, wie einige der Bilder der Fotowettbewerbe von aquarienfotografie.net nachgearbeitet wurden, sodaß auf schwarzem Hintergrund nur das Motiv zu sehen ist. Kein Wasser, keine Pflanzen einfach nur schwarz. Danke für Hinweise ;) Grüße Stefan |
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Moin,
da vermute ich mal Photoshop. Nennt sich freistellen und geht automatisch sowie du unterschiedliche Kontraste in den Konturen hast ;-) . Habe mal in 2 Minuten ein Beispiel gemacht. Thema teure Nahlinsen. Ich habe an meiner A1( ja ist keine DSLR brauche ich aber auch nicht) einen 49mm auf SerVII Adapter und eine Linse aus einem defekten Fernglas. Geht prima und verzeichnet nicht. Die Teile sind mit teuren vergüteten Linsen vergleichbar. Inspiriert wurde ich hier: https://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=133762 MFG Michael |
Hallöchen Elko,
ein Makro ist wohl eher ein muss als ein kann. Komme ja aus der Kleinbildzene und da kam ich auch ohne Makro nicht weiter. In der Datz wird ja auch auf Fremdhersteller hingewiesen und da fällt mir so ein damaliger Artikel in einer Fotozeitschrift ein. Es ging um die Frage, ob es Sinn macht, wenn man an eine Profikamera ein Objektiv eines billigeren Herstellers schraubt. Die Antwort war klar und einleuchtend. Nein! Das Wichtigste beim Fotografieren ist das Objektiv, besser ein hochwertiges Objektiv an einer preiswerteren Kamera verwenden als anders herum. Liebe Grüße Wulf |
Salü
Freistellen ist auch ohne Photoshop möglich. Bei Aquarienaufnahmen eher schwieriger , bei nahaufnahmen im freien umso einfacher. Bsp: Blümchen wo nichts dahinter ist (Freiraum) am Abend vor dem Eindunkeln fotografieren. Schnelle Verschlusszeit wählen und Grosse Blende(kleine Zahl ) und mit Blitz drauf knallen. ![]() natürlich ist dies bei Aussenaufnahmen deutlich einfacher, aber auch bei Aquarienaufnahmen durchführbar, wenn hinter dem Objekt nichts ist, die AQ-Beläuchtung nicht brennt und mann von vorne mit viel Licht drauf knallt. ![]() Viele Bilder im www mit freischwimmenden Fischen, welche im schwarzen nichts schwimmen sind auf diese weise und ohne freistellen mit PS abgelichtet. lg Udo |
Hi Wulf,
das mit dem Objektiv stimmt so nicht ganz. In den Fotofachzeitschriften der letzten Jahre sind einige Tests, die bestätigen, daß Fremdanbieter von Objektiven, zum Teil bessere Testwerte erzielen, als die Objektive der Hersteller von Markencameras. Gilt natürlich nicht für alle Objektive. Da ist es schon wichtig, sich über die Marke des vorhandenen, oder noch zu erwerbenden Fotoapparates, und die jeweiligen Objektive, für die gewünschten Ansprüche, sich genauestens zu informieren. Liebe Grüße Micha |
Hi,
zum Thema Fremdhersteller und Originalzubehör gibt es nur eins: Ausprobieren! Günstigere Preise bedeuten nicht schlechtere Linsen, die Qualität schwankt oft sogar innerhalb von gleichen Produkten. Test lesen sich zwar gut, aber technische Qualität bedeutet in der Realität oft nicht viel. In meinem Fall konkurrieren Sigma und Canon - beide haben sich erfolgreich am Markt positioniert. Für mich war das Objektiv von Canon die richtige Wahl, weil ich damit leichter manuell fokussieren kann und mich der Autofokus beim Makro nervt. Ich finde die Frage nach den Brennweiten allerdings deutlich interessanter. Denn ein Aquarium engt den Spielraum für einen sinnvollen Motivabstand schon sehr ein. Eine günstige Variante (die allerdings viel Licht kostet) ist übrigends die Verwendung von Zwischenringen. Mit einem einfachen Set kann man da mit einem lichtstarken 50mm Normalobjektiv sehr geile Bilder machen. Die Belichtung ist deutlich schwieriger, als normal, aber mit der Digitalen kann man sich ja annähern, ohne dass es Geld kostet. Verwendet hier jemand Zwischenringe? Grüsse Felix |
Hallo!
Ich glaube, in der DATZ war mal ein Hinweis zu dem "Freistellen". Selbst in beflanzten Becken kann man durch starken Blitz (von oben?) und kurze Belichtungszeit den erwähnten Effekt erziehlen, ganz ohne Nachbearbeiten... DATZ 1/2006 AP Seite 10. Grüße, Christian |
Zitat:
habe die Teile Analog genutzt. Da geht einiges! Wie Du aber selber sagst ohne viel Licht gibt es da relativ wenig Tiefenschärfe bei kürzeren Belichtungszeiten. MFG Michael MFG Michael |
Hi,
wer wirklich vor schwarz oder weiss freistellen will, kommt ohne Fotobecken mit Hintergründen nicht herum. Die richtige Ausleuchtung von Fischen ist sowieso schon schwierig. Da hat man dann höchstens Glück (was auch oft vorkommen soll). Kontrollierte Aufnahmen gehen so eher weniger. Ach so, es gibt für die Internet-Aquarianer jetzt auch die Möglichkeit Photoshop online zu benutzen. Ich hatte mal mit rumgespielt - nicht schlecht. Nachdem Adobe die lästige Sache mit dem Nutzungsrecht geklärt hat kann ich das Tool empfehlen: https://www.photoshop.com/express/landing.html Grüsse Felix |
Salü
Zitat:
In FB ist das kaum machbar. Wer es fotografisch freistellen will, muss einen Fisch nahe der Frontscheibe haben und 50..60 cm dahinter Freiraum . Lg Udo |
Moin,
wer am Rechner freistellen möchte muss für möglichst viel Kontrast zwischen Fotoobjekt und Hintergrund sorgen. Wenn ich also ein schwarzes Tier aufnehmen möchte sollte der Hintergrund weiß sein. Bei einem weißen Tier schwarz. Problematisch ist es bei verschiedenen Farben an den Konturen des Tieres, da man mit blau ganz gut bedient nutzen ;-) . Ansonsten hat Udo natürlich recht. Fotographisch ist ein schwarzer Hintergrund mit viel Abstand notwendig. Wir sollten da immer zwischen Nachbearbeitung und Udos Variante unterscheiden! MFG Michael |
Hallo!
Zitat:
Grüße, Christian |
Hallo Christian,
dann schreib da mal was zu. Ich werde mir deswegen jetzt nicht extra die Datz bestellen. Leider kann ich sie mir hier nicht mal eben am Kiosk holen :mad: . Ein Abo reicht mir. Nebenbei, wir wurden in der aktuellen Amazonas erwähnt :) und ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe :hrh: . Ob der Udo da was für geschrieben hat? MFG Michael |
Salü
von schwarzem Hintergrund habe ich nichts geschrieben . Genug Abstand von Fisch zu Rückwand reicht auch aus. Zitat:
lg Udo |
Zitat:
ich meine die haben sich nun alle geeinigt. Kommt bestimmt heute noch ;) . MFG Michael |
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