L-Welse.com Forum

L-Welse.com Forum (https://www.l-welse.com/forum/index.php)
-   Podium F.A.Q. (https://www.l-welse.com/forum/forumdisplay.php?f=55)
-   -   4.7. Transport (https://www.l-welse.com/forum/showthread.php?t=16504)

Zeuss 05.03.2007 23:52

4.7. Transport

4.7.1 Einleitung
  • Viele Aquarianer machen sich immer wieder Kopfzerbrechen über einen bevorstehenden Transport ihrer Pfleglinge und gehen mit einem mulmigen Gefühl an die Sache ran. Diese Sorge ist nicht völlig unbegründet, denn ein nicht unerheblicher Prozentsatz aller transportierten Fische muß den Transport aus dem Heimatgewäser bzw. der Zuchtanlage mit dem Leben bezahlen, bevor sie den Weg in ein ihren Bedürfnissen angepasstes Wohnzimmer- oder Zuchtaquarium finden. Wenn jedoch gewisse Grundsätze beachtet und eingehalten werden sollten die Fische durch den Transport keinen Schaden nehmen.

4.7.2 Allgemeines
  • Sofern ein längerer Transport planbar ist, sollten die Fische 1-2 Tage nicht gefüttert werden, um die Wasserbelastung während des Transports durch Ausscheidungen der Fische auf ein Minimum zu reduzieren. Diese Maßnahme ist bei kurzen Transporten vom Händler oder Börsen nach Hause oder bei Transporten zwischen befreundeten Aquarianen zu vernachlässigen.
  • Genau wie im Aquarium sollte auch beim Transport darauf geachtet werden, dass die Besatzdichte innerhalb eines Beutels/Gefäßes nicht zu hoch ist und die Tiere sich nicht gegenseitig gefährden können. Je weniger Fische in einem Beutel/Gefäß gemeinsam transportiert werden, desto geringer ist die Wasserbelastung insgesamt und der Streß durch Artgenossen für die Fische. Im Zweifel sollten die Tiere grundsätzlich auf so viel Transportbeutel wie möglich mit soviel Wasser wie möglich (bitte 4.7.4 beachten) aufgeteilt werden.
  • Die Tiere sollten möglichst dunkel/abgedunkelt transportiert werden. Dadurch wird erreicht, dass die Tiere nicht hektisch durch die ihnen unbekannte und ungewohnte Umgebung ihres Transportgefäßes schwimmen und somit automatisch mehr Sauerstoff als nötig verbrauchen. Ferner wird der ohnehin durch den Transport vorhandene Streß auf ein Minimum reduziert.
  • Auf keinen Fall gehören Pflanzen gemeinsam mit Fischen in einen Transportbeutel. Da Pflanzen im dunkeln Sauerstoff verbrauchen stehen sie hier in Konkurrenz zu den Fischen. Diese Sparmaßnahme hat schon einigen Fischen auf dem Transport das Leben gekostet.

4.7.3 Transportbeutel /-gefäß, Isolierung
  • Es sollte darauf geachtet werden, dass grundsätzlich spezielle Transportbeutel mit gerundeten Ecken für den Fischtransport verwendet werden. Bei normalen Kunststoffbeuteln ist die Gefahr zu groß, dass sich Fische durch einklemmen in den Ecken verletzen bzw. sterben. Ausserdem ist auf eine ausreichende Stärke des Transportbeutels zu achten, damit die Folie durch Stacheln oder ähnliches von den Fischen durchstochen werden, was ein Auslaufen des Wassers zur Folge hätte. Als Sicherheit wird insbesondere im Zierfischversand sehr oft mit zwei recht dicken Transportbeuteln übereinander gearbeitet. Sofern keine Styroporbox zur Verfügung steht ist es ratsam, den Beutel mit Zeitungspapier und evtl. zusätlich Bläschenfolie gegen Auskühlung bzw. Erhitzung bei hohen Temperaturen zu schützen. Das Zeitungspapier ist ferner dafür da, das der Transportbeutel abgedunkelt wird. Auf freundliche Nachfrage kann man/frau beim örtlichen Zoogeschäft des Vertrauens fast immer einige Transportbeutel in der gewünschten Größe kostenlos bekommen.
  • Möglich ist es auch, die Fische in gut gereinigten, lebensmittelechten Schalen oder Eimern mit dicht schließendem Deckel zu transportieren. Diese müssen bei Transport gegen Umfallen gesichert werden.
  • Es werden auch sog. "breathing bags" angeboten, die O² reinlassen und CO² aus dem Beutel rauslassen. Hier gibt es von Forumsmitgliedern durchaus positive Berichte über den Fischtransport mit den Beuteln (allerdings keine Welse). Es ist jedoch kein Problem, die breathing bags doppelt zu legen, um ein Durchstechen zu verringern. Zumindest gab es keine Probleme beim Transport ziemlich stachliger Cichliden.
  • Hinsichtlich der Temperatur ist darauf zu achten, dass die Temperatur des Transportwassers möglichst erhalten wird um das Wohl der Tiere sicherzustellen. Hierbei ist nicht nur auf das mögliche Absinken der Temperatur in der kalten Jahreszeit zu achten. Im Sommer besteht auch die Gefahr eines zu hohen Temperaturanstiegs der den Tieren schaden oder das Leben kosten kann, sofern keine vernünftige Isolierung sichergestellt wurde.
  • Sehr gut hat es sich bewährt, die Transportbeutel und -gefäße in eine Styroporbox zu legen, die innen mit Zeitungspapier zur zusätzlichen Isolierung und zum Fixieren der Transportbeutel und -gefäße ausgeschlagen wird. Ist die Box mit dem Deckel verschlossen ist ein für die Fische dunkler und gut isolierter Transport gewährleistet.
    Styroporboxen sind in der Regel kostenlos beim örtlichen Aqualaden oder in der Apotheke (hier allerdings etwas kleiner) zu bekommen.
  • Eine gut gereinigte oder extra für den Fischtransport angeschaffte Kühlbox stellt auch eine gute Transportalternative dar, da diese gleichzeitig Tranportgefäß und Isolierung sein kann oder als Transportbox für Beutel und sonstige Gefäße genutzt wird. Insbesondere wenn die Fische direkt in der Box transportiert werden, sollte diese direkt vor dem Einfüllen des Transportwassers mit heißem Wasser ausgespült werden, damit eine gewisse Grundtemperatur der Isolierung gesichert ist (Wassertemperatur vor dem Einsetzen der Fische prüfen).
  • Für die Transportdauer ist eine möglichst stabile Temperatur anzustreben. Ein (geringfügiges) Absinken der Temperatur kann toleriert werden, da kurzzeitig niedrigere Temperaturen bei den Fischen keinen Schaden verursachen. Vielmehr wird dadurch der Stoffwechsel und damit auch der Sauerstoffverbrauch erheblich gesenkt.
  • Gerade bei längeren Transporten kann das Absinken der Wassertemperatur durch die Zugabe von "Heatpacks" verhindert werden. Nach Aktivierung geben diese für ca. 24 Stunden Wärme ab und sorgen für eine den Fischen angenehme Temperatur. Bei der Verwendung von Heatpacks ist darauf zu achten, dass diese nicht direkt mit den Transportbeuteln in Berührung kommen, da diese für den direkten Kontakt zu heiß werden. Einfach mit zerknülltem Papier, Eierpappe oder Styropor für etwas Abstand zum Transportbeutel sorgen.
    Diese gibt es für ca. 1 €/Stück (Stand: August 2007) beim versendenden Händler oder beim Online-Auktionshaus im Internet.
    Wer ganz sicher gehen will, kann auch noch ein Thermometer zur Kontrolle der Temperatur mit in die Box packen und diese im Zweifel während des Transports schnell mal kontrollieren.

4.7.4 Transportwasser
  • Das Transportwasser sollte insbesondere bei längeren Transporten möglichst frisch sein, um schon zu Beginn des Transportes eine geringe Belastung des Wasser mit Schadstoffen sicherzustellen. Hier bietet es sich an, dass Transportwasser aus 50% Aquariumwasser und 50% Frischwasser herzustellen. Die Temperatur sollte der Temperatur im Urprungsaquarium entsprechen, um zusätzlichen Streß zu vermeiden.
  • Anmerkung: Gleiches sollte für da Aquarium gelten, in welches die transportierten Fische gesetzt werden sollen. Bei planbaren Neuzugängen bietet es sich an, am Tag vor dem ankommenden Neubesatz einen großzügigen Wasserwechsel durchzuführen, um den neuen Fischen ein möglichst gutes Wasser anzubieten und auch dadurch den Streß durch Transport und Umsetzen zu minimieren.


4.7.5 Sauerstoffversorgung
  • Um eine ausreichende Sauerstoffversorgung sicherzustellen sollte ein möglichst großer Beutel oder Gefäß ca. zu 1/3 mit Wasser und zu 2/3 mit Luft gefüllt sein.
    Auf diese Weise lassen sich Fische ohne Probleme 6-8 Stunden und bei recht großen Transportbehältnissen auch bis zu 24 Stunden transportieren.
  • Bei sehr langen Transporten kann auch durch Öffnen der Tüte und Wasserumwälzung bzw. hineingießen des Transportwasser mittels Becher etc. für frischen Sauerstoffeintrag ins Transportwasser gesorgt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass diese Maßnahme zusätzlichen Streß verursacht.
  • In Angelgeschäften gibt es batteriebetriebene Luftpumpen zur mobilen Hälterung von Köderfischen. Hiermit kann auf besonders langen Transporten die Sauerstoffversorgung der Fische im Transportbehältnis sichergestellt werden.
  • Eine weitere Möglichkeit ist die Zugabe von Sauerstofftabletten, was allerdings immer wieder umstritten ist, da beim Überdosieren eine Lebens- bzw. Todesgefahr für die Fische besteht. Dieses kann zu Kiemenverätzungen und damit zum Ersticken der Fische führen. Sauerstofftabletten sollten nur in Behältnisse mit großem Wasservolumen keinesfalls in einen normalen Transportbeutel gegeben werden.
  • Bei längeren/besonders langen Transporten und beim Fischversand ist die Sauerstoffversorgung der Fische durch Zugabe von reinem Sauerstoff empfehlenswert. Hier ist allerdings darauf zu achten, dass dieses Verfahren nicht für alle Fische geeignet ist. Dies gilt insbesondere für alle Fische, die die Luft von der Oberfläche holen (können). Insofern ist das zumindest für L-Welse unproblematisch.

4.7.6 Besonderheiten einzelner Arten beachten
  • C. sterbai
    Es gibt mehrere Berichte, bei denen von giftigen Absonderungen von C. sterbai berichtet wurde, die den Tod andere Fische im gleichen (Transport-) Behältnis zur Folge hatten. Es darf vermutet werden, dass insbesondere unter Streß - den ein Transport zweisfelsohne bedeutet - dieses körpereigene Gift abgegeben wird und den Tod andere Fische oder sogar der C. sterbai selbst zur Folge haben kann.
    Daher sollten Corydoras sterbai grundsätzlich nur innerhalb ihrer Art in nicht zu hoher Besatzdichte transportiert werden. Hier wird beim Transport recht oft Aktivkohle eingesetzt, um Giftstoffe im Transportwasser durch diese zu binden.
    Hier ein Link zu Berichten auf www.welse.net.

4.7.7 Links zu Transportfragen hier im Forum


4.7.8 Quellenangaben

Volker D. 08.07.2007 00:49

Zitat:

Zitat von Zeuss (Beitrag 129624)
4
4.7.6 Besonderheiten einzelner Arten beachten
  • C. sterbai
    Es gibt mehrere Berichte, bei denen von giftigen Absonderungen von C. sterbai berichtet wurde, die den Tod andere Fische im gleichen (Transport-) Behältnis zur Folge hatten. Es darf vermutet werden, dass insbesondere unter Streß - den ein Transport zweisfelsohne bedeutet - dieses körpereigene Gift abgegeben wird und den Tod andere Fische oder sogar der C. sterbai selbst zur Folge haben kann.
    Daher sollten Corydoras sterbai grundsätzlich nur innerhalb ihrer Art in nicht zu hoher Besatzdichte transportiert werden.

Mahlzeit

Seit längerem ist es bewiesen, daß:

Gossei, Sterbai, und auch andere Arten Corydoras Giftdrüsen haben und auch Gift absondern.
Dieses ist nicht nur tödlich für andere Fische im Transportbeutel(oder auch anders) sondern killt sie selber.

Martin G. 08.07.2007 08:23

Hi,

aber bis sie selbst daran sterben, braucht man schon ganz schön hohe Toxinkonzentrationen.

Die Angaben bei Sauerstoffversorgung sind etwas eng gefasst. Ob die Tüte auf der Seite liegt oder nicht, hat praktisch keine Bedeutung. Zum einen reicht auch die Austauschfläche einer stehenden Tüte, des Weiteren findet kein Transport ruckelfrei statt, sodass es zu Wellenbildung und Oberflächenvergößerung kommt. Zu guter Letzt ist es auch fraglich, ob man es den Fischen zumuten muss, in evt. so flachem Wasser zu liegen, dass der obere Körperteil herausschaut.

Eine möglichst stabile Temperatur ist anzustreben. Falls aber jemand auf die Idee kommen sollte, Fische auf dem Transport zu beheizen: Niedrigere Temperaturen schaden kurzzeitig nicht und senken den Stoffwechsel und damit den Sauerstoffverbrauch erheblich.

Gruß, Martin.

P.S. 3. Zeile unter "Allgemeines": "unerheblicher" hat einen Tippfehler...

Fischray 08.07.2007 08:39

Hi

Zitat:

P.S. 3. Zeile unter "Allgemeines": "unerheblicher" hat einen Tippfehler...
Tippfehler: "Einleitung"

Gruß Ralf

Martin G. 08.07.2007 10:29

:o. Peinlich, peinlich...

Stefan H. 08.07.2007 10:56

Achtung Tippfehler ;)
bei Allgemeines, zweiter Absatz, erste Zeile:
Zitat:

Transport darauf geachtet werden, dass die Besatzdichte innerhalb
dritte Zeile:
Zitat:

gemeinsam transportiert werden, desto geringer ist die Wasserbelastung
Sonst habe ich nichts weiter gefunden :ce:
Gruß
Stefan

Fischray 08.07.2007 11:59

Hi Holger

Das Thema Sauerstofftabletten sollte man ansprechen.
Die scheinen eher zu schaden als zu helfen.

Das Abpacken mit reinem Sauerstoff ist nicht erwähnt.
Gerade bei längeren Transporten empfehlenswert.
Aber nicht für alle Fische.

Zum Thema Panzerwelse ist noch zu sagen, dass beim
Transport oft Aktivkohle mit zum Einsatz kommt.

Gruß Ralf


MAC 08.07.2007 15:27

Vieleicht kann noch jemand was zu diesen Breathing Bags sagen, angeblich sollen die ja O² reinlassen und CO² rauslassen.
mfg
Sven

Zeuss 09.07.2007 15:35

Moin zusammen!

Sobald ich wieder die Möglichkeit zum überarbeiten habe, werde ich um die Tippfehler kümmern und sonstige Änderungen/Ergänzungen und Co. vornehmen.

Zitat:

Zitat von Volker D. (Beitrag 129641)
Seit längerem ist es bewiesen, daß:
Gossei, Sterbai, und auch andere Arten Corydoras Giftdrüsen haben und auch Gift absondern.
Dieses ist nicht nur tödlich für andere Fische im Transportbeutel(oder auch anders) sondern killt sie selber.

Hi Volker!
Vom wissenschaftlichen Beweis wußte ich nichts, hatte bisher nur mehrere gleichlautende Berichte mit Problemen beim Transport von C. Sterbai gelesen. Ich wäre Dir da für jede Info bzw. Textvorschlag dankbar, da ich mit diesen Tieren keinerlei Erfahrung habe.

Martin G. 09.07.2007 17:24

Zitat:

Zitat von MAC (Beitrag 129672)
Vieleicht kann noch jemand was zu diesen Breathing Bags sagen, angeblich sollen die ja O² reinlassen und CO² rauslassen.
mfg
Sven

Könnte ich, habe die Tüten ausgiebigst getestet und bisher nur positive Erfahrungen gemacht. Nur eben noch nie an Welsen...

Gruß, Martin.

MAC 09.07.2007 22:15

Könnte man sagen das diese Bags für Welse zu unsicher sind?
Da sie einen recht labilen Eindruck machen?
Ich habe auch noch keine Welse darin gesehen, würde sie auch meiden um ehrlich zu sein.
Aber evtl. könnte man genau das mit aufnehmen oder aber eine Möglichkeit aufzeigen wie sie trotzdem gesichert sind wenn sei mal reissen.
Ob es dann noch Sinn macht mit dem "breathing" ist die andere Frage.
Also wie ihr seht bin ich mir diesen Bags gegenüber recht unschlüssig.
Ich denke wir sollten sie deswegen aber nicht ignorieren sondern einen Entschluss zu den Tüten fassen. Pro,Contra oder Situationsbedingt wenn da einer Ahnung hat.

Meine Meinung wäre:
Breathing Bags sind Aufgrund ihrer dünnen und weichen Plastikwänden anfällig Löcher zu bekommen. Gerade bei Welsen mit starkem Odontondenbewuchs.

Kann das jemand so bestättigen?

mfg
Sven

Zeuss 10.07.2007 01:09

Zitat:

Zitat von Martin G. (Beitrag 129646)
Die Angaben bei Sauerstoffversorgung sind etwas eng gefasst. Ob die Tüte auf der Seite liegt oder nicht, hat praktisch keine Bedeutung. Zum einen reicht auch die Austauschfläche einer stehenden Tüte, des Weiteren findet kein Transport ruckelfrei statt, sodass es zu Wellenbildung und Oberflächenvergößerung kommt. Zu guter Letzt ist es auch fraglich, ob man es den Fischen zumuten muss, in evt. so flachem Wasser zu liegen, dass der obere Körperteil herausschaut.

Eine möglichst stabile Temperatur ist anzustreben. Falls aber jemand auf die Idee kommen sollte, Fische auf dem Transport zu beheizen: Niedrigere Temperaturen schaden kurzzeitig nicht und senken den Stoffwechsel und damit den Sauerstoffverbrauch erheblich.

Moin Martin!
Danke für die Hinweise! Ich habe das ganze durch Streichen der Passage mit den "liegenden Beutel" und Ergänzen hinsichtlich stabiler Temperatur hoffentlich zur Zufriedenheit aller gelöst.

Zitat:

Zitat von Fischray (Beitrag 129660)
Das Thema Sauerstofftabletten sollte man ansprechen.
Die scheinen eher zu schaden als zu helfen.

Das Abpacken mit reinem Sauerstoff ist nicht erwähnt.
Gerade bei längeren Transporten empfehlenswert.
Aber nicht für alle Fische.

Moin Ralf!
Thema Sauerstofftabletten habe ich mit aufgenommen. Ich habe da einen Thread mit hoffentlich allgemeingültigen Aussagen von Walter gefunden und diese übernommen. Wer es bestätigen oder widerlegen kann ---> BITTE MELDEN!
Hier der Link.

Reiner Sauerstoff - Hatte ich so für mich nicht auf dem Schirm, da dieser bei den meisten privaten Transporten eh nicht zur Verfügung steht - jedenfalls bei mir nicht. Ist aber nun auch mit aufgenommen.
Sollte noch ein Hinweis aufgenommen werden, für welche Tiere dieser nicht geeignet ist? Wenn ja, für welche?

@Martin + Sven
Wenn ihr einen Textvorschlag und Erfahrungsbericht für die "breathing bags" habt, dann einfach her damit. Ich kann mich leider nur an Threads erinnern, wo die Stimmung immer recht schnell hochkochte. Aber der Vollständigkeit halber sollten sie erwähnt werden.

L-ko 10.07.2007 05:23

Moin Holger,

Zitat:

Sollte noch ein Hinweis aufgenommen werden, für welche Tiere dieser nicht geeignet ist? Wenn ja, für welche?
Soweit ich weiß, für alle Fische, die die Luft von der Oberfläche holen (können). (Insofern ist das zumindest für L-Welse unproblematisch.)

Viele Grüße
Elko

Martin G. 10.07.2007 08:00

Hi,

es ist kein Problem, die breathing bags doppelt zu legen, um ein Durchstechen zu verringern. Zumindest bei mir gab es noch keine Probleme beim Transport ziemlich stachliger Cichliden, einen Clarias hatte ich glaube ich auch mal drin, allerdings keinen großen.

Gruß, Martin.

Zeuss 29.08.2007 12:26

Hi,

ich habe nun hoffentlich alle Kritiken und Anregungen umgesetzt und die Tippfehler ausgemerzt.

Wenn keine weiteren Wortmeldungen mehr kommen, wäre ich dann fertich.

elfengarten 29.08.2007 13:11

Hallo ihr Lieben Welsbesitzer,

über "breathing bags" habe ich persönlich noch nichts gehört, werd mich da aber mal im Net umsehen oder falls einer Bilder oder ähnliches davon besitzt kann er Sie mir ja mal zukommen lassen.
Generell finde ich die Auflistung über den Transport nicht schlecht, abzüglich der von den anderen eingelegten Einsprüche.
Aber das mit euren Schreibfehlern und deren Berichtigung find ich schon lustig (werd ich mit Sicherheit auch irgendwann drankommen).
Zurück zum eigentlichen Thema: Transport von Welsen.

Bisher habe ich mit der herkömmlichen Methode (Beutel 33,3%Wasser, 66,6% Luft, gute sichere Verpackung und Isolierung) dur ch meinen Züchter noch keine Probleme gehabt.
Also warum nicht die gute alte Methode beibehalten?
Sicherlich ist bestimmt bei jedem mal irgendwann der Tag dabei wos auch mal schief läuft (schade um die Tiere) aber im großen Ganzen funktionierts doch.
Denke Ihr gebt mir da Recht.

Gruß Micha

Volker D. 29.08.2007 13:17

Zitat:

Zitat von elfengarten (Beitrag 133783)
Aber das mit euren Schreibfehlern und deren Berichtigung find ich schon lustig (werd ich mit Sicherheit auch irgendwann drankommen).
Bisher habe ich mit der herkömmlichen Methode (Beutel 33,3%Wasser, 66,6% Luft, gute sichere Verpackung und Isolierung) dur ch meinen Züchter noch keine Probleme gehabt.
Gruß Micha

Hallo Micha

Und schon einen Einspruch meinerseits.

Schreib lieber ca. 2/3 Luft und 1/3 Wasser.

Ich hätte ein Problem 30 oder 33,3%, bzw. 55 oder 66,3% abzumessen.
Heikel wirds dann nach der Kommastelle. :evil:

Walla 29.08.2007 14:14

Hallöchen Volker,

es ist doch so, wenn Du zweidrittel Luft und eindrittel Wasser nimmst, dann passt kein Fisch mehr rein.:irr: Bei 33,3% Wasser und 66,6% Luft kannst Du immerhin noch 0,01% Fisch rein legen.:bae:

Liebe Grüße
Wulf

elfengarten 29.08.2007 14:31

Schön,
dann hätten wir ja meinen prozentualen Fehler auch geklärt.
Aber bei 1/3 Wasser & 2/3 Luft geht sowieso nix mehr rein.

LG Micha

Volker D. 29.08.2007 15:08

Udo würde sagen Itüpferscheisser.

Aber ich schrieb ja ca davor.

Zeuss 29.08.2007 15:31

Zitat:

Zitat von elfengarten (Beitrag 133783)
Generell finde ich die Auflistung über den Transport nicht schlecht, abzüglich der von den anderen eingelegten Einsprüche.
Aber das mit euren Schreibfehlern und deren Berichtigung find ich schon lustig (werd ich mit Sicherheit auch irgendwann drankommen).

Moin Micha!

Was ist an den Kritiken der anderen verkehrt? Ich kann für mich "leider/zum Glück" nicht in Anspruch nehmen, alles zu wissen. Darum war/bin ich für jede Kritik zu meinem obigen Geschreibsel recht offen.

Da es hier um eine FAQ geht, die einige Zeit Bestand haben soll, ist auch eine korrekte Rechtschreibung wichtig und daher sind Hinweise auf Tipp- und Rechtschreibfehler jeder Art durchaus angebracht und sollten von den einzelnen Autoren berücksichtigt werden. Ich erkenne da kein lustiges oder böse gemeintes Verhalten, sondern Mitarbeit an den Themen der FAQ. Egal ob als Autor oder "Kritiker".


Zitat:

Zitat von elfengarten (Beitrag 133783)
Also warum nicht die gute alte Methode beibehalten?
Sicherlich ist bestimmt bei jedem mal irgendwann der Tag dabei wos auch mal schief läuft (schade um die Tiere) aber im großen Ganzen funktionierts doch.
Denke Ihr gebt mir da Recht.

Nö!

Denn irgendwann kommst Du vom Praktikum aus Afrika (oder von was auch immer von woher auch immer) zurück in die deutsche Heimat und hast selbst gefangene Fische dabei, die Du ohne großen Aufwand mit guter Überlebenschance über einen recht langen Zeitraum (vielleicht 1-3 Tage) transportieren mußt (evtl. im Flugzeug mit Zwischenstopp und Übernachtung in ...). Da kann die gute alte Methode schnell an ihre Grenzen stoßen bzw. die Überlebenschancen der Fische minimiert werden.

Hier sind sehr viele Wege aufgezeigt, Fische zu transportieren. Möge sich jeder die für seinen persönlichen Transport geeignete Variante heraussuchen und die Vor- und Nachteile abwägen.

"schade um die Tiere" gilt nicht. Wenns Möglickeiten zur Minimierung des Transportrisikos gibt, sollten die auch genutzt werden. Ansonsten Finger von die Fische.

Walla 29.08.2007 15:49

Hallöchen Holger,

ich finde Deinen Beitrag SUPER und bin der Meinung, dass es da keiner Änderung mehr bedarf.

Liebe Grüße
Wulf

Zeuss 29.08.2007 16:03

Moin Wulf!

Danke für die Blumen!

An dieser Stelle auch mal ein "Dankeschön!" an alle mitarbeitenden Kritiker für die Tipps und Anregungen.

elfengarten 29.08.2007 16:04

Hallo Zeuss,

es war ja nicht böse gemeint was die Kritik an der Rechtschreibung anbelangt, hab die Rechtschreibfehler in dem Fall ja auch auf meine eigenen bezogen.
Also, sorry!

Mit schade um die Tiere meinte ich auch nur, auch wenn man jedmögliches Risiko versucht zu beseitigen, die Gewissheit das es nie passiert hat man leider nicht.

Und wie gesagt find ich deinen Beitrag ja gut. Nur möcht ich mir (und das habe ich ja auch geschrieben) noch mehr Informationen über diese von dir erwähnte Möglichkeit des Fischtransportes holen.

Gruß Micha

pleco22 29.08.2007 16:54

Hi,

ich finde das alles mehr oder weniger nebensächlich, denn die wirklich wichtigen Fragen sind:

- Wer transportiert (UPS TNT WTF?)
- mit welchem Material ist so ein Transport sicher
- wie schützt man vor Temperaturänderungen (heatpacks)
- wo bekommt man das Material

Damit wäre uns hier im Forum geholfen, denn der Tausch, Verkauf von Einzeltieren und Nachzuchten scheitert meines Erachtens fast immer an fehlenden sicheren und bezahlbaren Transportmöglichkeiten.

Also hier sind ERFAHRUNGEN gefragt, den Rest finde ich OK - aber auch irgendwie sebstverständlich.

x

Walla 30.08.2007 06:18

Hallöchen Meister x,

ist nicht richtig, was Du da von Dir gibst. Denn wer darf überhaupt Tiere Tranportieren? Kaum ein Paketdienst, also bleibt doch nur die Möglichkeit der Mitfahrmöglichkeit und dann kommt der Beitrag von Holger doch voll zur Geltung.

Liebe Grüße
Wulf

pleco22 30.08.2007 13:21

Hi,

genau um dieses "kaum" geht es ja. Um es mal so zu sagen: Ich versende Fische auch mit den Anderen, da man die damit verbundenen Risiken minimieren kann. Das angebliche Verbot des Transportes von Wirbeltieren ist vor allem eine Preisfrage. Der Rest ist Verpackung, Heatpack Laufzeit usw …
Meine Quote liegt bei Empfang und Versand bei 0% Verlust.

Und darum geht es 0% Verlust deutschlandweit unter Versandbedingungen und nicht 0% Verlust wenn ich die Fische selbst im beheizten 5er durch die Gegend kutschiere.

ist meine Meinung

x

Zeuss 30.08.2007 14:09

Moin Felix?!

Ich habe meine Antworten mal in Blau+Fett ins Zitat eingebaut:

Zitat:

Zitat von pleco22 (Beitrag 133813)
ich finde das alles mehr oder weniger nebensächlich, denn die wirklich wichtigen Fragen sind:

- Wer transportiert (UPS TNT WTF?) Eigeninitiative/demnächst FAQ Ziff. 4.8
- mit welchem Material ist so ein Transport sicher s. FAQ Ziff. 4.7
- wie schützt man vor Temperaturänderungen (heatpacks) s. FAQ Ziff. 4.7
- wo bekommt man das Material s. FAQ Ziff. 4.7 (Quelle für Transportbeutel muß wohl keinem Aquarianer genannt werden)

Damit wäre uns hier im Forum geholfen, denn der Tausch, Verkauf von Einzeltieren und Nachzuchten scheitert meines Erachtens fast immer an fehlenden sicheren und bezahlbaren Transportmöglichkeiten.

Wo ist das Problem! Fast alles, was für den "privaten" Transport von Fischen wichtig ist, um diese am Leben und bei bester Verfassung zu erhalten, gilt auch für den Versand.
Es ist doch völlig egal, ob eine Box 12-18 Stunden hinten bei mir/Dir/Wulf/Liebe Menschen mit Mitfahrmöglichkeit/etc... im Auto steht oder bei TNT im Lieferwagen. Der Aufwand ist der gleiche.

Die Sache mit den Heatpacks werde ich mal als Anregung aufgreifen und noch einarbeiten, den Rest findest Du in der FAQ Ziff. 4.7 oder durch Eigeninitiative oder demnächst in der FAQ Ziff. 4.8 (Vielleicht melde ich das als mein nächstes Projekt in der FAQ an.)

Sollte ich am Wochenende nicht auf Fischkauftour sein, werde ich wohl mal ein paar Bilder machen und diesen Artikel noch ein wenig durch diese anreichern.

Zitat:

Zitat von pleco22 (Beitrag 133870)
Und darum geht es 0% Verlust deutschlandweit unter Versandbedingungen und nicht 0% Verlust wenn ich die Fische selbst im beheizten 5er durch die Gegend kutschiere.

Falsch! Gerade die privaten Transporte von Fischen bedürfen besonderer Aufmerksamkeit und Sorgfalt, da hier nicht immer professionelles Material für den evtl. längeren Transport zur Verfügung steht bzw. die handelnden Personen nicht immer über ausreichend Erfahrung verfügen.
Hier geht es lediglich um Fischtransport, nicht um Versand. Den gibt es dann evtl. demnächst unter Ziff. 4.8.

Die gewerblichen "Versender" achten schon aus Selbstschutz darauf, dass die Fische sehr gut verpackt sind und den Empfänger in bester Verfassung erreichen.

Zeuss 30.08.2007 14:19

Moin Micha!

Bzgl. Breathing Bags solltest Du Dich mal direkt an Martin G. wenden. Martin hat die wohl schon öfters mit Erfolg eingesetzt.

Gruß
Holger

elfengarten 30.08.2007 14:37

Hallo Holger,

werd ich machen, DANKE!

Hab im I-Net schon mal danach gestöbert.

Gruß Micha

Walla 30.08.2007 14:40

Hallöchen Holger,

da hätte ich auch noch eine Erweiterung. Denn was passiert, wenn man unerlaubter Weise mit der Post Fische versendet und das Paket beschädigt wird, ein oder mehrere Beutel platzen und versauen andere Versandgüter? Dazu kommt dann ja noch eine eventuelle Anzeige wegen des unerlaubten Versendens von Wirbeltieren.

Da müsste man sich wirklich mal schlau machen, damit den Unbelehrbaren ein Licht aufgeht.

Liebe Grüße
Wulf

elfengarten 30.08.2007 15:18

Hallo Wulf,

hab hier mal nen kleinen Ausschnitt aus dem Tierschutzgesetz des Bundesministeriums. Evt. hilft Dir das weiter.

Das Ganze Gesetz findest du unter: https://bundesrecht.juris.de/tiersch...2BJNG000704377


"Tierschutzgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 18. Mai 2006 (BGBl. I S. 1206, 1313), geändert durch Artikel 4 des Gesetzes vom 21. Dezember 2006 (BGBl. I S. 3294)"

§ 2

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
1.muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,
2.darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
3.muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.


Nichtamtliches Inhaltsverzeichnis§ 2a


(1) Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Bundesministerium) wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit es zum Schutz der Tiere erforderlich ist, die Anforderungen an die Haltung von Tieren nach § 2 näher zu bestimmen und dabei insbesondere Vorschriften zu erlassen über Anforderungen
1.hinsichtlich der Bewegungsmöglichkeit oder der Gemeinschaftsbedürfnisse der Tiere,
2.an Räume, Käfige, andere Behältnisse und sonstige Einrichtungen zur Unterbringung von Tieren sowie an die Beschaffenheit von Anbinde-, Fütterungs- und Tränkvorrichtungen,
3.hinsichtlich der Lichtverhältnisse und des Raumklimas bei der Unterbringung der Tiere,
4.an die Pflege einschließlich der Überwachung der Tiere; hierbei kann das Bundesministerium auch vorschreiben, dass Aufzeichnungen über die Ergebnisse der Überwachung zu machen, aufzubewahren und der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen sind,
5.an Kenntnisse und Fähigkeiten von Personen, die Tiere halten, betreuen oder zu betreuen haben und an den Nachweis dieser Kenntnisse und Fähigkeiten.
(1a) Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit es zum Schutz der Tiere erforderlich ist, Anforderungen an Ziele, Mittel und Methoden bei der Ausbildung, bei der Erziehung oder beim Training von Tieren festzulegen.
(1b) Das Bundesministerium wird ermächtigt, durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, so weit es zum Schutz der Tiere erforderlich ist und sich eine Pflicht zur Kennzeichnung nicht aus § 11a Abs. 2 ergibt, Vorschriften zur Kennzeichnung von Tieren, insbesondere von Hunden und Katzen, sowie zur Art und Durchführung der Kennzeichnung zu erlassen.
(2) 1Das Bundesministerium wird ermächtigt, im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates, soweit es zum Schutz der Tiere erforderlich ist, ihre Beförderung zu regeln. 2Es kann hierbei insbesondere
1.Anforderungena)hinsichtlich der Transportfähigkeit von Tieren,
b)an Transportmittel für Tiere

festlegen,
1a.bestimmte Transportmittel und Versendungsarten für die Beförderung bestimmter Tiere, insbesondere die Versendung als Nachnahme, verbieten oder beschränken,
2.bestimmte Transportmittel und Versendungsarten für die Beförderung bestimmter Tiere vorschreiben,
3.vorschreiben, dass bestimmte Tiere bei der Beförderung von einem Betreuer begleitet werden müssen,
3a.vorschreiben, dass Personen, die Tiertransporte durchführen oder hierbei mitwirken, bestimmte Kenntnisse und Fähigkeiten haben und diese nachweisen müssen,
4.Vorschriften über das Verladen, Entladen, Unterbringen, Ernähren und Pflegen der Tiere erlassen,
5.als Voraussetzung für die Durchführung von Tiertransporten bestimmte Bescheinigungen, Erklärungen oder Meldungen vorschreiben sowie deren Ausstellung und Aufbewahrung regeln,
6.vorschreiben, dass, wer gewerbsmäßig Tiertransporte durchführt, einer Erlaubnis der zuständigen Behörde bedarf oder bei der zuständigen Behörde registriert sein muss, sowie die Voraussetzungen und das Verfahren bei der Erteilung der Erlaubnis und bei der Registrierung regeln,
7.vorschreiben, dass, wer Tiere während des Transports in einer Einrichtung oder einem Betrieb ernähren, pflegen oder unterbringen will, einer Erlaubnis der zuständigen Behörde bedarf, und die Voraussetzungen und das Verfahren der Erteilung der Erlaubnis regeln, soweit dies zur Durchführung von Rechtsakten der Europäischen Gemeinschaft erforderlich ist.





Gruß Micha

Zeuss 30.08.2007 16:16

Moin Wulf!

Du hast Recht. Man könnte das ganze hier noch viel weiter ausführen.

Aber alles was mit dem reinen Versand in Zusammenhang steht, werde ich hier mal nicht berücksichtigen.

Ich habe es so verstanden, dass es hier erst einmal um den überwiegend privaten Transport von Fischen geht. Sicherlich gilt vieles davon auch für den Versand von Fischen, darauf kann dann aber in Ziff. "4.8 Versand" verwiesen werden.

Beim Thema Versand ist dann sicherlich eine ausführliche Abhandlung auch über die rechlichen Gesichtspunkte des Versands von Tieren erforderlich.

Bis dahin werde ich hier aber hinsichtlich Versand die Finger von der Tastatur lassen.

Wer Tiere versenden oder sich welche schicken lassen möchte soll sich primär auf das Wohlergehen der Tiere konzentrieren und den Versand von einem Profi durchführen lassen, der für den Lebendtransport von Tieren/Fischen/etc. zugelassen ist. Teilweise verstehe ich das Gejammer um die Transportpreise nicht. Da werden hunderte von EURO für Fische ausgegeben, aber 30-40 EURO für ordentlichen Versand sind zu teuer.:kef:

pleco22 30.08.2007 16:49

Hi,

wenn es diesen Punkt zum Thema Versand gibt, ist ja alles in Butter. Ich finde auch, dass man das Thema mal ansprechen soll - auch die Risiken und das Tierschutzgesetz, welches halt so oder so ausgelegt werden kann.

Die Versandkosten sind definitiv ein Thema, denn nicht jeder verschickt hier L-236. Ich habe nur festgestellt, dass man einen Wels für 10€ selten losbekommt, wenn dann 40 € Transport fällig werden, vom Tausch gar nicht zu reden.

Aber wir werden dass dann zukünftig klären.

Ach so: Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, wenn dem Transportwasser für mehr als 24 stündige Reisen etwas Kochsalz beigefügt wird (2 Löffel auf 10 Liter). Reduziert Keime und Bakterien und scheint die Immunabwehr der Fische zu aktivieren. Damit halten es dann auch sehr empfindliche Arten aus.

x

Walla 30.08.2007 17:16

Hallöchen Holger,

vom privaten Transport bin ja auch ich ausgegangen, schließlich habe ich da ja auch schon einige gemacht. Und wenn das auf dem Wege liegt, will ich ja nichts dafür haben. Da aber dieser thread leicht ausuferte, kam ich zu obiger Bemerkung, mit einem leichten grinsen im Gesicht. Dennoch würde es mich interessieren, wie es da mit Haftung bzw. Strafen aussieht. Muss mich unbedingt mal an die Post wenden.

Liebe Grüße
Wulf

Zeuss 30.08.2007 23:57

Moin Wulf!

Mir war klar, dass wir beide wissen, worum es hier geht. Damit das ganze aber nicht noch weiter in die Versandecke wandert, habe ich ein klein wenig ausführlicher geschrieben.

Die Ergebnisse Deiner Nachforschungen interessieren mich auch.
Verstöße gegen das Tierschutzgesetz werden sicherlich von Amtswegen verfolgt. Schäden wegen ausgelauferner Beutel müssen sicherlich privatrechtlich eingefordert werden.

Ich sollte mich wirklich ums Thema Versand bewerben. Viele Fragestellungen sind ja nun zumindest schon einmal aufgeworfen. Die müssen dann nur noch allgemeingültig beantwortet werden.

Gute Nacht und Ciao bis die Tage

pleco22 31.08.2007 01:08

Hi,

Ich würde mir da wenig Hoffnung "von Amts wegen" machen. Die meinen nämlich mit Wirbeltieren vor allem eure Schnitzel- und Wurstlieferanten. Das Niveau dieser Transporte ist schon oft genug diskutiert worden. Ich will nichts ausschliessen, vor allem nicht, dass es in irgendeiner Brüsseler Schublade auch einen Entwurf zum Transport von L-46 gibt, aber mir ist keine Richtlinie für den Versand und Transport von Zierfischen bekannt. Die Versandunternehmen nehmen keine lebenden Wirbeltiere mit und auch keine Flüssigkeiten - zumindest offiziell. Aber irgendwie kommen die durch und mein Weinhändler schickt auch kein Leergut. Da wird wohl sowas existieren wie eine Grauzone …

Jetzt mach endlich einer den Thread für Versand auf … sonst ist das Thema wieder mal um die Ecke. gääähn.

x

Cattleya 31.08.2007 08:09

Hallo
@Zeuss
hast du gut gemacht. Einzig würde ich noch dazu schreiben, das die Heatpacks in einer Zeitungskugel (zerknülltes Zeitungspapier oder ähndlich ) begefügt werden sollten, denn wer so ein Ding schonmal in der Hodentasche hatte oder beim Skifahren im Handschuh, der weis wie warm die werden können.
Und wenn nun die HP einfach lose zwischen die Beutel geschoben werden dann sind die anliegenden Fische gedünstet. In die Transportbox gehört auch ein Thermometer mit rein.
Sorgen/Bedenken => Box öffnen Themperathur ablesen=> cool ausatmen und beruhigt Box schliessen => Sorglos weiter schlafen *g
lg Udo

Zeuss 31.08.2007 09:26

Zitat:

Zitat von Cattleya (Beitrag 133921)
Einzig würde ich noch dazu schreiben, das die Heatpacks in einer Zeitungskugel (zerknülltes Zeitungspapier oder ähndlich ) begefügt werden sollten, denn wer so ein Ding schonmal in der Hodentasche hatte oder beim Skifahren im Handschuh, der weis wie warm die werden können.

Moin Udo!

Nenn mich ruhig Itüpf...-sch..., ich hoffen trotzdem, dass dies ein Tippfehler ist.:D

Zitat:

Zitat von Cattleya (Beitrag 133921)
Und wenn nun die HP einfach lose zwischen die Beutel geschoben werden dann sind die anliegenden Fische gedünstet. In die Transportbox gehört auch ein Thermometer mit rein.
Sorgen/Bedenken => Box öffnen Themperathur ablesen=> cool ausatmen und beruhigt Box schliessen => Sorglos weiter schlafen *g
lg Udo

Danke für den Hinweis, werde ich noch mit aufnehmen. Das die HP nicht direkt zwischen bzw. an die Tüten dürfen, war mir schon klar - habe ich auch irgendwie vorausgesetzt. Wird aber auch nicht jeder wissen.

Volker D. 31.08.2007 13:08

Es werden gerne auch Eierkartons für die Heatpacks genommen.


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 04:32 Uhr.

Powered by vBulletin® Version 3.6.8 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.
©2003 - 2024 L-Welse.com | Impressum