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welsben 08.08.2006 07:21

L46 Becken - eure Meinung bitte
 
Hallo,

Ich habe lange hin und her überlegt. Bioslang habe ich meine 6er Truppe L46 (2M und 4W) in nem 80er Becken (98l) gehalten. Da sich aber nichts rührt möchte ich die Gruppe mal Probeweise für einige Monate auf 2 Becken (1M u 2W) aufteilen. Ich hab noch 2 50er Becken übrig und die gestern eingerichtet. Ich bin immer der Meinung weniger ist bei der Zucht mehr! Sagt mir bitte einfach mal eure Meinung!


Gruß Ben!

Geldbeutel1 08.08.2006 11:27

Hi,

also ich würde die Gruppe beisammen lassen. Wenn ich nicht falsch informiert bin suchen sich die Weiber die Männer aus. Fakto größere Zuchchancen wennst die Lieben nicht trennst.

Evtl auch mal Wasserwerte und Temp. checken vieleicht passt da was nicht.

Desweiteren würde ich mehr Auswahl an Brutmöglichkeiten bieten. Allein schon wegen der Böcke das die sich nicht mal in die Quere kommen und sich gegenseitig verletzten oder sogar der eine den anderen tötet.

Ich hab das 3-fache an Höhlen wie ich 46er im Becken hab.

Gruß
Nico

EBI2k 08.08.2006 11:32

Hi,

die Becken sind in der Tat etwas spärlich möbliert...

Biete den Welsen doch mehr Verstecke in Form von verschiedenen Höhlen. In jedem Fall sollten es mehr sein, als nur 1 pro Wels. 2-3 pro Wels würde ich als Minimum empfehlen. Auch Schieferplatten oder flache Wurzeln über den Höhlen wären eine Überlegung wert.

Grüße
Marc

marion 08.08.2006 11:34

hallo ben!

würde die gruppe zusammenlassen.
so finden sich die,die miteinander können und wollen besser.
gib mehr versteckmöglichkeiten rein-schaut recht unkuschelig aus.

baba
marion

welsben 08.08.2006 12:53

Muss dann nochmal etwas ergänzen.

Ich habe meine Gruppen alle in kahlen Zuchtbecken (kein Bodengrund - keine Pflanzen). Ist mit sicherheit geschmackssache aber darüber möchte ich jetzt nicht streiten. Zur Zeit haben die L46er im 80er Becken 15 Tonhöhlen mit Schieferplatten getrennt in verschiedenen Höhen etwas Steine und Wurzelholz.

Bei meinen anderen Arten (L201, L66, L270, ...) klappt dieses Verfahren auch wunderbar. Sind ja alles Hypancistren.

Wasserwerte sind ok (GH8, KH2, PH6,6, NO2&NO3 kaum oder garnicht nachweisbar. Jeden 2. Tag 30% WW mit Osmose-/Leitungswasser gemischt 4:1 (ergibt dann obengenannte Werte) + etwas Wasseraufbereiter (Sera Aquatan). Abwechslungsreiche Fütterung mit Flockenfutter, Tabs, Granulat, und Frostfutter (Mülos S&R, Cyclobs, Moina).

Im Februar hatte ein Kerl das erste Gelege (über 2 Jahre habe ich die Gruppee schon). Die Weibchen sind 7-8cm die Männchen (um das umstrittene Wort "Böcke" nicht mehr zu gebrauchen *gg*) einen cm größer. Die Weibchen schwimmen jetzt seid Monaten mit wahnsinnig dicken Bauch durchs Becken und werden Ihre Eier einfach nicht los. Das sich die Männchen bekriegen hab ich noch nicht beobachsten können. Aber sie lassen die Weibchen einfach nicht rein. Und sie versuchen es das kann ich öfters beobachten.

Also ist mein Plan die Männchen zu trennen und jedem ein Becken mit 2 Weibchen zu geben um sie dadurch vieleicht mehr in Brutpflegestimmung zu bringen.

Das mit der Einrichtung sehe ich dann heute doch anders. Werde die Höhlen mal verdoppeln und noch ein par Schiferplatten einbringen. Hab mir auch echt Pflanzen heut gekauft*gg* (hatte ja sonst nie welche).

Danke für die Ratschläge - hoffe es kommen jetzt noch ein par Meinungen.

Gruß Ben!

P.S. will euch die Bilder ja nicht vorenthalten!



Volker D. 08.08.2006 13:10

Hallo Ben

Das mein Männchen die Weibchen nicht reinließ konnte ich auch eine zeitlang beobachten.
Vorher mehrere Gelege, dann Sendepause (ca. 6 Monate), jetzt gehts wieder los.
Es nützt da wenig bis gar nichts die Tiere zutrennen.

Einfach in Ruhe lassen, weniger WW machen.
Je mehr du sie störst um so weniger glaube ich an Erfolg.

Florian M. 08.08.2006 19:01

Hallo!

Hast du eigentlich eine Abdeckung, bzw eine Glasplatte auf den Becken? Da geht doch bestimmt eine menge Energie verloren.

Würde auch viel mehr Schieferplatten ineinander verschachteln und dazwischen die Höhlen setzen. Und oben drauf ein paar Wurzeln legen. So fühlen sich meine Welse wohl, und können sich so auch mal aus dem Weg gehen. Offene Flächen meiden die tagsüber total.

Viel Erfolg

Gruß

Florian

Cattleya 08.08.2006 19:10

Hallo Ben
also mir gefällt was und wie du es machst.

Zitat:

Es nützt da wenig bis gar nichts die Tiere zutrennen.
dieses Thema hatten wir schon , wurde aber nie zutode ausdiskutiert.
Eigentlich gedenke ich auch meine 2 -10er gruppen in 4er-Gruppen aufzuteilen.
Mir leuchten die Beispiele von Ben und anderen ein. "wenig bis gar nichts" bezweifle ich.
Pro?
Contra?
Meinungen und vorallem Erfahrungen sind gefragt.
Lg Udo

welsben 08.08.2006 19:41

Hi,

Zitat:

Hast du eigentlich eine Abdeckung, bzw eine Glasplatte auf den
Becken? Da geht doch bestimmt eine menge Energie verloren.
Ich hab jetzt ca 20 Becken am laufen (mal mehr mal weniger Je nach Jungfischbestand und -Größe). Alle laufen ohne Abdeckung in nem 9qm Zimmer. Die Zimmertemperatur ist in der Regel 28-30°C. Energie hin oder her.

Zitat:

dieses Thema hatten wir schon , wurde aber nie zutode ausdiskutiert.
Dann sollten wir das mal tun! Aber vieleicht in einem neuen Thread, damit er auch gezielt gefunden werden kann. Um einigen hier gleich mal den Wind aus den Seegeln zu nehmen :D es geht mir bei aller Tierliebe hier in erster Linie nicht darum den Welsen ein unbeschwertes Leben zu bieten und nebenbei auch auf Nachwuchs zu hoffen! Die Tiere sollen sich wohlfühlen - mit Sicherheit - aber es geht um gezielte effektive Zucht. Bei meinen L46er ist es eben so, das sie Zusammen leben in einer 6er Gruppe und es passiert nichts! Weniger Erfolg kann ich bei einer Trennung doch auch nicht haben oder?

Norbert-ks 08.08.2006 20:02

Hallo!
Wie wäre es denn mit einer zeitlichen Trennung zwischen Männchen und Weibchen?
Bei einigen Apistogrammas funktioniert diese Methode.

Gruß Norbert

Marc 09.08.2006 07:44

Moin Ben,

drei Dinge fallen mir auf. Erstens, macht es Dich nicht auf Dauer kirre wenn das Licht da so vor sich hin blendet? Ich hocke sehr oft vor meinen Becken und das habe ich immer schnell abgestellt, egal wie provosorisch.

Zweitens, dieses Detail auf der Elektroinstallation auf dem zweiten Bild :hrh:, hüstel, das gibt da ganz günstige Feuchtraumdosen und bei zwanzig offenen Becken auf 9qm... Ich mein ja nur. Vor einigen Jahren stand in "Das Aquarium" geschrieben:"Er starb im Kreise seine Lieben", und die meinten wirklich seine Fische. Die Ursache war zwar nicht elektrischer Natur, aber ähemm, das muss ja auch nicht unbedingt riskiert werden.

Und zuletzt die etwas spärliche Einrichtung, aber das wurde ja schon angesprochen.

Viele Grüße
Marc

Indina 09.08.2006 18:20

Moin,

viel dunkler das ganze, mehr Holz rein, die Cabomba raus (falls es welche ist - sie geht da wohl eh' kaputt da sie garnicht gern im Sauerstoffstrom steht), und weniger Wasserwechsel. Bei zweitäglichem Wasserwechsel käm ich auch nicht in Stimmung, wenn ich Wels wär. Das ist erstens unnötig und zweitens eine ständige Störung.

Gruß, Indina

Gitta 11.08.2006 12:36

Hi,

mein Tip wäre auch: Licht aus und Urlaub machen, etwa eine Woche lang nicht stören.
Meine machen nur in großen Ausnahmen Gelege wenn ich zuhause bin. Da müssen die Weiber schon richtig verzweifelt sein...
Ich habe aus meiner Gruppe (4M 3W) mal 2 Männchen entfernt, da diese sich eh nicht am Brutgeschäft beteiligt haben und nur gestört haben.
Ich habe sehr viele verschiedene Höhlen drin. Eckige, runde, ovale, lange, kurze...
Ein sicheres Verhütungsmittel ist das entfernen der geliebten Bruthöhle. Dann passiert erstmal gar nichts. Und richte die Höhlen ruhig unterschiedlich aus, mach ein bißchen Unordnung.
Trennen würde ich sie auch nicht, solange Du nicht weißt welchen Männchen zur Zucht taugt.

Gruß Gitta

magicmario 11.08.2006 13:00

Hallo Gitta, Hallo Indina,

möchte dann mal kurz zwischenfragen, in welchen Abständen ihr Wasser wechselt?

Grüße
Mario

Gitta 11.08.2006 13:15

Hi,

alle 1-2 Wochen. Habe keinen Einfluß feststellen können. Auch nicht durch Wasserwerte oder Temperatur.

Gruß Gitta

Tom 11.08.2006 13:58

Hi Ben,

Gehe ich richtig der Annahme, das du permanent an dem Becken werkst? Wenn ja könnte es sein, das du die Kameraden störst.

Bei mir hats mit der Nachzucht erst geklappt, wie ich die "Beckenpflege" auf ein Minimum runtergeschraubt habe und nicht permanent im Becken rumgefingert hab.

Ich würde mir an deiner Stelle, also keinen Stress machen, denn dan haben die Zebras mehr Ruhe , und dan klappts auch sicher mit der Nachzucht.

Ist zwar kein Patentrezept aber so wars bei mir:

3 Jahre war gar nix obwohl adulte Tiere im Becken waren. Dann hatte ich weniger Zeit und hab Wasserwechsel und Fütterung etwas "schleifen" lassen.
Statt alle zwei Wochen oder noch öfter Wasser zu wechseln,hab ich das Wasser mal eineinhalb Monate drinnen gelassen(gute leicht überdimensionierte Filterung würde ich schon empfehlen) und auch die Fütterung hab ich sehr unregelmäßig vorgenommen.
Danach wirklich mal kräfig Wasserwechseln, das vor allem die Temperatur merklich um ein paar Grad fällt.

Und siehe da eines Nachts sind kleine Zebras an der Frontscheibe entlanggezischt.

Beim Zweiten mal hab ich das ganze dann nochmal so gehalten und wieder wars ein Erfolg.

Versuch Nr. drei läuft gerade.


Viel Spaß


lg

Tom

teq 11.08.2006 15:01

Moin Ben,
ich wollte noch mal einwerfen, dass ich bei so einer Elektroverkabelung schlichtweg Panik bekomme. Entweder du hast sehr viel Vertrauen in dein RCD (historisch auch: FI-Schalter) oder du bist recht sorglos ;)
Hohe Schutzklassen wird man beim Basteln nicht einfach erreichen, aber wenigstens IP 54 sollte machbar sein. Also Berührungsschutz rundherum und Spritzwasserschutz in alle Richtungen... Wie Marc schon erwähnte einfach alles in 'ne Feuchtraumverteilerdose. Sind die Fassungen für die Leuchten wenigstens für Feuchträume geeignet?

Gruß, Patrick

Indina 11.08.2006 21:48

Moin,

Wasserwechsel...
mach ich bei meinen Zebras alle 5-6 Tage um die einviertel.
Da in beiden 'Zucht'becken immer auch sehr kleine mit rumwuseln, und sie zebramässig recht stark besetzt sind - sonst würd ich meinen üblichen 7 Tage-Rhythmus nehmen.
Gelaicht wird bislang rund ums Jahr. Auch wenn ich da bin. ;)

Bei mir ist pro Becken jeweils nur ein Bock 'Daddy'. Die andren Kerle können Skat spielen.
Imo ist der Hyp. Zebra sehr leicht (sprich ohne großen Aufwand) zu vermehren. Allerdings behaupte ich steif und fest, dass sehr viel Gesprudle vonnöten ist.

Gruß, Indina

Cattleya 12.08.2006 07:25

Hallo
Zitat:

Bei mir ist pro Becken jeweils nur ein Bock 'Daddy'. Die andren Kerle können Skat spielen
und wieviele Weiber?
Zitat:

Allerdings behaupte ich steif und fest, dass sehr viel Gesprudle vonnöten ist.
ich habe auch gesprudle, jedoch vonnöten ist wohl übertrieben, den viele haben Zuchterfolg ohne gesprudle ;-)
lg Udo

Jenne 15.08.2006 10:17

Hallo Indina

Würde mich auch interessieren wieviele Weibchen du zu dem Bock setzt und wie groß das Becken ist, wo sie drin sitzen.

MfG Jens

Indina 15.08.2006 20:19

Hi,

ich weiss nicht, wieviele Mädels und wieviel Böcke in meinen beiden 'Zucht'-Becken sitzen. Ich halte die Tiere in Gruppen mit sowohl adulten Wildfängen als auch deren youngster und kids. Bislang gab es auch keine Probleme mit 'Killerkerlen' (knockin' on wood).

Beckengröße ist einmal 180 Liter Brutto, einmal 140 Liter.
Darin ordentlich Gerümpel aus Höhlen, Wurzelholz und Gestein. Und jeweils starke 'Überfilterung' - das vornehmlich aus Sicherheitsgründen. Dazu sehr viel Sauerstoffeintrag. Den Gehalt messe ich allerdings nicht, kann dazu also nichts melden.

Gruß, Indina


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