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Cattleya 26.12.2006 10:11

Salü
Zitat:

Bist Du Dir sicher das er angefressen ist
wass könnte über Nacht, Quasi in 8 Std sonst sowas anrichten?
Macht mich schlauer .
Beachtet mal die Schwanzflosse, die einzelnen Strahlen bestehen alle einzeln nur noch aus den Knorpeln.
Zitat:

Meine L 81 haben nun so um die 11 bis 12 cm, die halten sich niemals in Höhlen auf, immer nur in Winkeln und Nischen von Wurzeln, warum sind die Höhlen im Becken, hast Du Zuchtabsichten, oder hocken die LDA33 Baryancistren bei Dir auch sonst in Höhlen?
wie erwähnt benutzen die LDA33 /L142 (können wir uns mal auf eine Nummer einigen ;) ) nie Höhlen. Klar habe ich irgendwann Zuchtabsichten, aber die müssen noch 3 cm zulegen ;) Bei einer Endgrösse von 20 cm im AQ, denke ich dass sie die Geschlechtsreife bald erreicht haben werden. Der angefressene ist der Kleinste im Revier, grössere wurden auch schon angefressen.
Können laichwillige Weibchen, die den Druck der Eier spüren sowas anrichten?
lg Udo

Tritonus 26.12.2006 10:59

Hi Udo,
gleiches Bild hatte ich dies Jahr mehrfach in meinen Becken gesehen. Vorrausgegangen war ein Geplänkel um ne Höhle oder ähnliches und eine Stelle war stark angefressen oder abgeschürft. Danach hat sich das Ganze dann rasend schnell über dan ganzen Körper und die Flossen ausgebreitet, bis das betroffene Tier aussah wie deins. Ich vermute eher ne bakterielle Geschichte. hinbekommen habe ich es, in dem ich die Tiere grossflächig mit Betaisodona behandelt habe. Bei Tieren ohne Behandlung verpilzte der Körper, trotz Erlenzapfen, etc und die Tiere gingen ein.

Viel Erfolg, drück dir die Daumen.
gruß,
Kristian

Badenser 26.12.2006 11:40

Hi, ich nochmal,

hier schildert ein Kollege bei den Fanatischen einen ähnlichen Fall bei einem Panaque, welcher aus Quarantäne umgesetzt offensichtlich einem P. maccus zum Opfer fiel.

Interessant ist, daß in Post 17 gecko eine Theorie schildert, daß das durch Streß geschwächte Tier einer bakteriellen Geschichte erlegen sei.
In Deinem Fall schließe ich dies eigentlich aus, denn der Erste hat die Sache ja überstanden, eben weil keine Infektion dazu gekommen ist.

Link zu angefressenem Panaque

Die Frage ist aber: Kann es wirklich sein, daß sich eine Infektion "über Nacht" schlagartig so äussert?

O`neil 26.12.2006 11:58

Meine?
 
Hi Udo

Is ja scheisse wie das aussieht?
Kleine frage...is das einer der meinen?
Wenn ja , dann kann ich dir nur sagen das ich das früher bei ihnen nie erlebt habe....
Frohe Weihnchten
O`Neil

Walter 26.12.2006 12:20

Hi,
ich weiß nicht, was es ist.
Aber ich hatte so etwas (Ähnliches?) schon zweimal bei Jungen L 134 - wobei ich hier Rangeleien bzw. Abfressen irgendwie ausschließe.
Die Tiere starben (ich guck mal, ich glaub, ich hab einen noch in Alk oder Formol).
Allerdings war nur der Schwanzstiel und die Schwanzflosse derart zugerichtet.

Wenn es sich um Bakterien handeln sollte, ist diese Infektion anscheinend aber nicht "ansteckend", da es sich immer nur um ein Tier der jeweiligen Brut gehandelt hatte und die anderen im selben Behälter ganz normal blieben und wuchsen.

Cattleya 26.12.2006 12:33

Hallo
@Walter
auch über Nacht?
lg Udo

Walter 26.12.2006 12:41

Hi Udo,
nein, ich glaub nicht (erinnere mich nicht mehr so genau - das letzte Mal war glaub ich Ende 2005) - das schritt über ein, zwei Tage fort, fing am Schwanzende an und breitete sich in Richtung Vorderkörper aus.

Tritonus 26.12.2006 13:48

Zitat:

Zitat von Cattleya (Beitrag 109669)
Hallo
@Walter
auch über Nacht?
lg Udo

Hallo,
bei mir waren es auch die 134er (siehe weiter oben) und ja, es brach über Nacht aus, bzw, verschlimmerte sich über Nacht so extrem.
Wie Walter schon sagte, es war immer nur ein Tier betroffen, die anderen hatten keinerlei Anzeichen.
lg
Kristian

Coeke 26.12.2006 18:24

Hm,

schwierig zu beurteilen. Ein plötzlicher Säuresturz kann solche Verätzungen auch aufkommen lassen. Wenn Weichwasserfische nicht gerade in der richtigen "Ecke" sitzen, bekommen die ganz schön was weggeätzt. Muss nicht sein, ist nur ein Tipp.

Gruß,
Corina

Cattleya 26.12.2006 19:05

Salü Coke
Wie ist das zu verstehen?
Mein Becken wird HMF und mit Luftheber betrieben, ca 2 Fache Umwälzung /Std.
Heute ca 17 Uhr erfolgte gerade ein 30%TWW mit Regenwasser, dazu mommt auf 300L Beckenvolumen 20L Leitungswasser. Also ca 100L Regenwasser und 20L Leitungswasser
Die Themperathur liegt normalerweise bei bei 33 Grad, jetzt bei 31 Grad der PH jetzt ist bei den gewünschten 6,1. Der Leitwert liegt jetzt bei 180 Microsimens . In dem Becken sind 3 Sprudler die kräftig sprudeln und damit Wasser umwälzen.
Ist denn anzunehmen, dass es bei steigender Themperathur(bei 33 Grad) zu einem PH fall auf unter 5 in bestimmten Regionen des Beckens wo es halt nicht so umwälzt kommen kann und es dort zu Verätzungen führen könnte ? Weil auch die vielen Wurzel ätzen und der Nitratwert ansteigt weil die Baryancistren fortwährens scheis... und weil Futterreste faulen ?
Ist das denkbar?
Ich frage aus Unwissenheit und nicht aus Kritik an deiner Antwort.
Ich muss mir wohl nochmals die Lektüte "Aquarienwasser" zur Hand nehmen und mich schlau lesen ;)
lg Udo


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