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3.1.1. Innenfilter
Innenfilter sind Filtersysteme, die sich grundsätzlich komplett im Inneren des Aquariums befinden.

Ihre Vorteile

Nur die Zuleitung für Luft oder Strom wird nach außen geführt, dadurch ist die Gefahr einer Überschwemmung durch defekte oder verstopfte Schläuche, Dichtungen oder Filtertöpfe nicht gegeben.
Außerdem sind sie in der Regel preisgünstiger. Alle luftbetriebenen Innenfilter werden gerne in Aufzuchtbecken angewendet, da ein Verlust der Jungtiere, über die Filterung nahezu ausgeschlossen werden kann.

Ihre Nachteile

Zum Einen nimmt ein Innenfilter Platz im Aquarium weg und zum Anderen ist er nicht sonderlich schön anzusehen.

Hier nun die im Einzelnen aufgezählten möglichen Innenfilter.

Luftbetriebene Filter

Maximalfilter
Hamburger Mattenfilter
Schwammfilter

Bild 1
Eingeklebter Mehrkammerfilter
Motorbetriebene Filter

Eingeklebter Mehrkammerfilter
Hamburger Mattenfilter

Modularer Innenfilter

Dieser Filter war 3 Tage in einem 500 Liter Aquarium mit großen "wurzelschreddernden" Welsen. Er hat eine Leistungsaufnahme:
von 28 Watt bei einer Pumpenleistung von 1200 l/h. Er wurde in allen Kammern mit Watte betrieben. Wie dieses neu bestückt aussieht, zeigt das letzte Bild.




Bilder 2-6

Schnellfilter

Bild7

L-Welse.com bedankt sich bei Bild 1 Ruth(Welsy), den Bildern 2-6 bei Ralf(Badenser) und Bild 7 beim Doc(drbluemoon)

Autor: Jörg (Lang-Gustel)


3.1.2. Außenfilter
Die Filterkammern der Außenfilter befinden sich grundsätzlich außerhalb des Aquariums und das ist auch das größte Problem bei dieser Art von Filterung.
Durch Aushärtung oder unsachgemäßer Montage von Dichtungen, Schläuchen, Saugnäpfen oder Verschraubungen besteht die Gefahr von Undichtigkeiten außerhalb des Beckens.

Allerdings gibt es eine sehr große Vielfalt an Filtermaterialen.
Mit einigen dieser Materiealien kann man verschiedene Wasserwerte beeinflussen. Außenfilter können so bestückt werden, dass z.B. die Härte gesenkt wird oder der PH-Wert in gewissen Grenzen verschoben werden kann. Dies hängt natürlich maßgeblich vom gegebenen Ausgangswasser ab.

Tipp

Etwa 3cm unterhalb des Wasserspiegels ein kleines Loch in die Ansaugung bohren.
Bei Undichtigkeiten am Filtersystem wird „nur“ das Wasser auslaufen, welches sich oberhalb der Bohrung befindet. Wenn der Wasserstand bis auf die Höhe der Bohrung gefallen ist, zieht die Pumpe Luft und pumpt nicht weiter Wasser aus dem Becken. Hierdurch kann zwar der Motor des Filters überhitzen, da eine Wasserkühlung ausbleibt, aber das ist wahrscheinlich besser, als evtl. mehrere hundert Liter Wasser in der Wohnung verteilt zu haben.

Dieses ist nicht bei Intervallfiltern möglich, da sich der Wasserstand ständig ändert!

Gegen Wärmeverlust und Algen, kann man Isolierschläuche über die Schläuche des Filters stülpen.
Man kann auch Wassermelder in der unmittelbaren Nähe des Filters stellen, um gewarnt zu werden wenn’s nass wird.
Filterdichtungen vor der Montage leicht mit Vaseline einfetten.

Sicherheit

Bei allen Arbeiten am Filter, bis auf das Einstellen der Temperatur und des Volumenstromes, muss dieser natürlich vorher ausgeschaltet sein (Stecker ziehen).

Selbstverständlich sind die Betriebsanleitungen zu beachten.

Autor: Jörg (Lang-Gustel)


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