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Leporacanthicus heterodon
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Di April 29, 2008
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Beschreibung:
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Gattung/Art: Leporacanthicus heterodon Isbrücker & Nijssen, 1989
Synonyme: Leopard-Rüsselzahnwels
Herkunft: Rio Xingú, Mato Grosso, Brasilien
Größe: bis 20 cm
Wasserwerte:
T: 26 - 30 °C
pH: 5,5 - 7,5
KH: 0 - 5 °dH
GH: 0 - 20 °dH
Empfohlene Beckengröße: ab 120 cm
Geschlechtsunterschiede:
Große Männchen haben einen breiteren Kopf und kräftigere Pektoralstacheln.
Geschlechtsreife Männchen bilden kurze und dicke Odontoden und ähnliche Borsten
auf dem Kopf und am Schnauzenrand.
Die Männchen haben eine schlankere und langgezogene Körperform bei der Draufsicht.
Außerdem sind die Männchen bei dieser Art kontrastreicher gefärbt.
Sozialverhalten: Ruhige, gut verträgliche Art.
Etymologie: Die Gattung Leporacanthicus bekam ihren Namen in Anlehnung an die wenigen
langen Oberkieferzähne (lepus = Hase, und den Gattungsnamen Acanthicus).
Auch der deutsche Name "Rüsselzahnwels" und der teilweise verwendete Name "Vampir-Harnischwels"
erinnert an die markante Bezahnung.

Haltung: Der Rio Xingú ist das Herkunftshabitat des Leporacanthicus heterodon.
Zur Zeit ist er vom mittleren bis zum unteren Verlauf nachgewiesen worden.
Die Welse zeigen keine Aggression Artgenossen oder auch anderen Welsarten gegenüber.
Bei einer genügenden Anzahl an Höhlen in einem gut gefilterten Becken sollte es ein leicht zu pflegender Fisch sein,
der auch an Wasserwerte und Futter keine großen Ansprüche stellt.
Da diese Art nicht so groß wird, ist sie gut für jegliche Gesellschaftsbecken geeignet.
Gefressen werden verschiedenste Sorten von Frostfutter, Lebendfutter, Futtertabletten und natürlich auch gerne Granulatfutter.
Es konnte auch nicht beobachtet werden, dass Leporacanthicus heterodon an Siliconnähte geht, wie manch andere Leporacanthicus-Arten.
Sonstiges: Gelegentlich kommt die Art unter der Bezeichnung L 172a oder L 172b in den Handel.
Mit den L 172 hat der Leporacanthicus heterodon allerdings rein gar nichts zu tun.
Es wird allgemein angenommen, dass Leporacanthicus heterodon eine der kleinsten Leporacanthicus- Arten darstellt.
Ein Leporacanthicus hat auf dem Hinterkopf einen Supraoccipitalhöcker.
Der Rand der Oberlippe ist mit zahlreichen Barteln versehen, während die Unterlippe glatt ist,
die Kieferbezahnung ist auffällig.

Supraoccipitalhöcker
Zucht: Die Zucht ist schon mehrfach gelungen. Es werden Gelegegrößen bis zu 40 Eiern erreicht.
Anscheinend sind die Gelegegrößen kleiner als bei anderen Leporacanthicus-Arten, allerdings sind die Eier in Verhältnis größer. Wasserwechsel mit weicherem Wasser und eine Erhöhung der Strömung sind für dies Art laichanregend.
Zum Laichen ist eine einseitig geschlossene Laichröhre gut geeignet.
Jungfische sind mit Artemia und guten Futtertabletten einfach aufzuziehen.
Bei der Aufzucht sollte auf ausreichend Sauerstoff Wert gelegt werden.
In den ersten Tagen sind die Jungen noch recht dunkel gefärbt, das Muster der Eltern setzt sich erst einige Wochen später durch.

Weitere Informationen: Wels Atlas Band 2 , Seite 41
Back to Nature Handbuch für L-Welse, Seite 132.
Autor: Ralf Heidemann (Fischray)
Wir bedanken uns für die Bilder 1-9 bei Ralf Heidemann (Fischray)
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Schlüsselwörter:
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Leporacanthicus heterodon Leopard Xingu Rüsselzahnwels Brasilien L172a L172b Hypostominae Ancistrini
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Größe min:
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20
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Beckengröße min:
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120
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Temperatur min:
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26
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Temperatur max:
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30
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