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Pogonopoma parahybae
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-Pogonopoma_parahybae_Photo_by_K_S_Cummings.jpg
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Beschreibung: Gattung/Art: Pogonopoma parahybae Steindachner, 1877

Synonyme: Rhinelepis parahybae, Pogonopomoides parahybae

Herkunft: Rio Parahyba (Rio Paraiba do Sul), Brasilien

Größe: 35 - 45 cm

Wasserwerte:
T: 19 - 25 °C

Empfohlene Beckengröße: 150 - 200 cm


Beachte die fehlende Adipose (Unterschied zu P. wertheimeri) und die geringe Anzahl an Weichstrahlen (7) in der Dorsale (Unterschied zu P. obscurum)!

Sonstiges: Die Gattung Pogonopoma (Regan, 1904) umfasst lediglich drei Arten:

Pogonopoma obscurum

Pogonopoma parahybae

Pogonopoma wertheimeri

Aquaristisch ist keine der drei bekannt. Selbst Lebendaufnahmen sind rar, sie existieren lediglich von P. obscurum. Pogonopoma ist der Gattung Rhinelepis, sowohl optisch als auch körperbaulich sehr ähnlich. Die großen und stark abgesetzten Knochenplatten verleihen den Welsen einen urtümlichen Eindruck. Rhinelepis sind jedoch sehr viel breiter gebaut und wirken dadurch flacher, ähnlich Parancistrus. Pogonopoma machen einen hochrückigeren Eindruck. Die Färbung ist sehr schlicht. Die Haltung scheint relativ einfach zu sein, wobei sich diese Aussage auf lediglich einen Erfahrungsbericht mit P. obscurum (I.S.) stützt. Demnach sind es Allesfresser, die aufgrund ihrer subtropischen Herkunft kühlere Temperauren benötigen. Bevorzugter Lebensraum sind augenscheinlich steinige und strömende Flussabschnitte.

Nur von P. obscurum kann man sicher sagen, dass die Lebendfärbung ein Schiefergrau mit leichtem Blaustich ist. Auch der lat. Name deutet darauf hin, „obscurum“ = dunkel. Im Gegensatz zu den anderen beiden Arten hat diese 8 – 11 Weichstrahlen in der Dorsale, und nicht nur 7. Eine Unterscheidung ist somit sehr einfach, zumal keine andere Art bisher importiert werden konnte. Obwohl die Art in ihrem Verbreitungsgebiet sehr häufig sein soll gibt es keine bekannten Exporte.

Von P. wertheimeri nimmt man an, dass es sich ebenfalls um einen gräulichen Wels handelt, der (nach Armbruster) auf dem Körper verteilt Flecken trägt. Als einzige Art der Gattung hat P. wertheimeri eine Adipose (Fettflosse).

Lebendbilder: aquafin 1, aquafin 2, aquafin 3


Ebenso einfach gefärbt ist P. parahybae, der (ebenfalls von Armbruster) als „kohlengrau“ beschrieben wird. Der Artname lehnt an die Herkunft dieses Welses an, den Rio Parahyba, Rio de Janeiro, Brasilien.


Autor: Daniel Konn-Vetterlein

Wir bedanken uns für das Bild bei K.S. Cummings.
Schlüsselwörter: Pogonopoma parahybae Parahyba Paraiba Brasilien Hypostominae Rhinelepini
Größe min: 35
Beckengröße min: 150
Temperatur min: 19
Temperatur max: 25



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