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Beschreibung:
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Gattung/Art: Pseudacanthicus leopardus Fowler, 1914
Synonyme: L 600, Echter Leopardus
Herkunft: Rupununi River (im Essequibo System), Guyana, Einzugsgebiet des oberen Rio Branco, Brasilien
Größe: über 30 cm
Wasserwerte:
T: 25 - 29° C
Empfohlene Beckengröße: 150 - 200 cm
Geschlechtsunterschiede: Die Männchen haben einen deutlich breiteren Kopf als die Weibchen. Ihre breiteste Körperstelle ist der Kopf im Bereich der Augen, dann schlankt der Körper wieder ab. Bei den weiblichen Tieren hingegen ist der Bauch die breiteste Körperstelle. Außerem ist der Kopf der Männchen voluminöser und stumpfer als der der Weibchen, der eher schlank wirkt und nach vorne hin spitzer zuläuft. Manchmal kann es zutreffen, dass die Männchen eine größere Dorsale besitzen als die Weibchen.
Sozialverhalten: Wie andere Pseudacanthicus-Arten. Wird im Alter agressiv und sehr territorial. Wichtig sind daher ausreichend Verstecke und Sichtbarrieren.
Erfahrungen mit Pseudacanthicus sp. "L 114"
Ein Pseudacanthicus leopardus Weibchen.
Links ist ein Pseudacanthicus leopardus und rechts ein Pseudacanthicus sp. "L 114".
Haltung: In seinen Haltungsansprüchen unterscheidet sich Pseudacanthicus leopardus nicht von anderen Kaktuswelsen. Er ist sauerstoff- und wärmebedürftig und bevorzugt vor allem tierische Nahrung, wie Mysis, Muscheln, Mückenlarven, usw.



Zucht: Wurde bereits nachgezogen. Berichtet wird von Gelegen, die ca. 200 Eier umfassen. Die Vermehrung gelang bei folgenden Wasserwerten: pH: 6, 29 °C.
Womöglich wirken Veränderungen stimulierend.
Ähnliche Welse: Pseudacanthicus sp. "L 114" (P. cf. leopardus), Pseudacanthicus sp. "L 427"
Pseudacanthicus leopardus hat eine nahezu komplett orangefarbene Caudale, bei Pseudacanthicus sp. "L 114" (P. cf. leopardus) sind nur Ober- und Unterränder orangefarbig.
Weiterhin unterscheidet sich Pseudacanthicus leopardus auch von Pseudacanthicus sp. "L 114" durch einen langgestreckteren und abgeflachteren Körper, sowie durch eine andere Zeichnung (im Kopfbereich feiner gepunktet). Die Gundfärbung geht leichts ins grünliche, und außerdem ist die
Bezahnung bei Pseudacanthicus leopardus reduzierter.
Männchen, Balzverhalten, Weibchen. Durch Anklicken vergrößern sich die Bilder!
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Ventralansicht, Lateralansicht und Dorsalansicht des Holotypus (ANSP 39345). Durch Anklicken vergrößern sich die Bilder!
Nachzuchten. Durch Anklicken vergrößern sich die Bilder!
Weiterführende Informationen:
DATZ 07/2008 S. 78 - 79
AMAZONAS 04/2008 S. 30 - 33
- http://www.piranha-info.com/default....id=p_leopardus
- http://www.l-welse.com/forum/showthread.php?t=26103
Autor: Daniel Konn-Vetterlein
Wir bedanken uns für Bild 1, 3, 10 und 11 bei Martin Mauritz (Martin1), für die Bilder 4 und 5 bei Karsten S., für Bild 6 bei Thomas Portugall (l262) und für die Bilder 7 - 9 bei Kyle Luckenbill sowie bei Mapinguari Iktusaquas und Aquadori.
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