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Di April 4, 2006
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Beschreibung:
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Gattung/Art: Cteniloricaria fowleri "L 40"
Synonyme: Harttia sp. “L 40”, Harttia fowleri, Cteniloricaria fowleri, Harttia sp. aff. fowleri, Oxyloricaria sp. (fowleri), Harttia surinamensis
Herkunft: Französisch Guyana, Oyapock / L´Oyapok, Crique Gabaret
Vorgestellt: DATZ 08/1989
Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
Harnischwelse aus Französisch - Guyana (L 39 – L 45)
Größe: ca. 20 cm
Wasserwerte:
T: 25 - 28°C
pH: 6 -7
Empfohlene Beckengröße: ab 120 cm

Ein Cteniloricaria sp. "L 40" aus dem Crique Gabaret.
Geschlechtsunterschiede: Die Weibchen haben zur Laichzeit eine breitere Bauchpartie.
Sozialverhalten: Friedliche, nicht aggressive Harnischwelse.
Bei dem Cteniloricaria sp. "L 40" handelt es sich um einen Wels aus der
Sturisoma-Verwandtschaft.
Haltung: Die Cteniloricaria sp. "L 40" stammen aus Französisch Guyana.
Hierbei handelt es sich um das Oyapock-Einzugsgebiet, genauer um den L´Oyapok und auch einen der
Zuflüsse wie den Crique Gabaret.
Die Welse sind extrem sauerstoffbedürftig und sollten in einem strömungsreichen Becken gepflegt werden.
Die Gewässer Französisch Guyanas sind allgemein sehr nährstoffarm.
Im Allgemeinen haben die Gewässer der Fanggebiete des L 40 einen niedrigen Leitwert.
Im Aquarium haben sich Wasserwerten bis zu einem Härtegrad 10 als unproblematisch erwiesen.
Ernst von Drachenfels stellte den L 40 in der Datz 08/1989 vor.
Die Datz-Tiere stammen direkt aus dem L´Oyapok . Dieser stellt die Grenze zwischen Französisch Guyana, hier heißt er in der Landessprache L´Oyapok, und Brasilien dar, wo er als Rio Oyapock bezeichnet wird.
Ebenfalls aus den Stromschnellen des L´Oyapok (ab Saut Cafesoca) wurde der L 39 vorgestellt.
Bei seiner Reise fing Herr von Drachenfels Jungfische des L 40 im flacheren Wasser, wo die kleinen Welse
Deckung in Pflanzen suchten.
Ausgewachsene Exemplare wurden in den Felsspalten und Steinrinnen im Hauptstrom gefunden.
Nach Angaben in der Vorstellung sollen die L 40 empfindlicher gegen Malachitgrün sein als andere Harnischwelse.
Das Diskussionsforum zum Thema Beckeinrichtung findet ihr hier.
Dies ist eine Brücke über dem Crique Gabaret, ca.5-7 km vor L´Oyapok und Stat Saint-Georges.
Im Crique Gabaret ca.5-7 km vor L´Oyapok und Stat Saint-Georges wurden bei einer Fangreise am 15.03.2011
um 10 Uhr folgende Wasserwerte gemessen: Lufttemperatur 28°C, Wassertemperatur 25°C, pH 6,5 , GH 1, KH 1,
30 uS/cm, 15 ppm und Cola-farbenes Wasser.
Der Crique Gabaret ist an dieser Stelle ca. 40 – 50 m breit und mündet in den L`Oyapock.
An dieser Stelle konnten L 40 nachgewiesen und auch gefangen werden, ebenso auch L 41 und L 60.
Diese Welse fressen Futtertabletten sowie auch Frostfutter verschiedenster Art.
Ein Wasserwechsel sollte regelmäßig durchgeführt werden, da diese Welse aus sehr keimarmen Gewässern stammen.
Ein zusätzlicher Durchlüfterstein ist ausreichend für die Sauerstoffsättigung.
Das Diskussionsforum zum Thema Welsfutter findet ihr hier.
Das Maul eines Cteniloricaria sp. , "L 40".
Sonstiges: A. Werner und I. Seidel (W.A. 1) vermuten, dass L 40 ein Cteniloricaria fowleri sein könnte.
Im Welsatlas 2 ist der L 40 nun als Harttia surinamensis aufgeführt.
Im Buch „Ingos Harnischwelszucht“ wird beim Cteniloricaria fowleri auf die dreieckige Rückenflosse verwiesen.
Dies und die Knochenplatten auf dem Bauch sprechen eher dafür, dass der im Oyapock-Einzugsgebiet gefangenen
L 40 eher der beschriebene Cteniloricaria fowleri sein wird.
Nach Rapp Py-Daniel & Oliviera (2001) gibt es zu wenig handfeste Unterschiede zwischen Harttia und Cteniloricaria, weswegen letztere Gattung synonymisiert wurde. Die bisher herangezogenen Unterschiede beziehen sich auf die Bauchseite. Arten mit nacktem Bauch werden Harttia zugeordnet. Bei Arten, deren Bauchseite mit Knochenplatten bedeckt ist (dabei ist es egal ob teilweise oder komplett), spricht man von Cteniloricaria. Der Autor sieht das etwas anders, denn eben diese Merkmale gelten auch als Hauptunterscheidungsmerkmal zwischen Pseudohemiodon und Crossoloricaria. Von daher führen wir Cteniloricaria hier als valide Gattung.
Die Knochenplatten auf dem Bauch des L 40 lassen eher auf einen
Cteniloricaria fowleri als einen Harttia surinamensis schließen.
Zucht: Über eine erfolgreiche Zucht dieser Welse ist bisher noch nichts bekannt.
Im Buch „Ingos Harnischwelszucht“ ist über die Nachzucht eines ähnlichen Welses ein Bericht zu lesen.
Hierbei handelt es sich um Harttia duriventris, auf Seite 210.
Im Buch werden der Harttia surinamensis und auch der Cteniloricaria fowleri erwähnt, wobei ersterer als L 40 bezeichnet wird.
Das Diskussionsforum zum Thema Welszucht findet ihr hier.
Ein Cteniloricaria sp. "L 40" kurz nach dem Fang.
Ähnliche Welse: "L 53"
Importsituation: Die L 40 werden sehr selten eingeführt. Es gibt nahezu keine Importe dieser Welse.
Auch auf den Listen der Exporteure sind diese Welse so gut wie nicht existent.
Über Gottwald (Aquatarium) wurden mal einige Exemplare eingeführt. Sonst kamen Welse dieser Art eher
durch private Importe nach Deutschland.
Im Handel sind diese Welse eigentlich nicht existent. Es wäre schon ein großer Glücksfall, wenn diese
Tiere mal verfügbar sind.
Wer Tiere dieser Art pflegen möchte, sollte seinen nächsten Urlaub im Oiapoque-Becken verbringen.
Bei Exporten aus der Französisch-Guyana Region sind kaum Probleme zu erwarten, da es sich um einen EU-Staat handelt.
Wer interessantes Bildmaterial seiner Welse hat, kann es hier veröffentlichen.
L 40 beim Fang mit einem Netz, Crique Gabaret.
Weiterführende Informationen: Miniatlas L-Welse S. 42, Wels Atlas Band 1 , Seite 480, AMAZONAS 06/2008
Autor: Daniel Konn-Vetterlein und das Datenbankteam
Wir bedanken uns für die Bilder bei Ch. Samborski.
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Die statistischen Daten sind von welse.ch!
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Wer Informationen hat bezüglich Cteniloricaria sp. "L 40", die noch nicht
berücksichtigt wurden, kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln. Wer
diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellt,
kann dies hier tun.
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Schlüsselwörter:
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Cteniloricaria L40 L040 Französisch Guyana Loricariinae
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Sortierung:
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042
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Größe min:
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20
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Beckengröße min:
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100
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Temperatur min:
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25
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Temperatur max:
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28
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