|
L 27 "Xingú" - Panaque cf. armbrusteri
|
|
|
|
Beiträge
|
Gesehen
|
Erstellungsdatum
|
|
0
|
22542
|
Di April 4, 2006
|
|
 |
|
Empfohlen von
|
durchschn. Bewertung
|
|
Keine Empfehlungen
|
Nichts angezeigt
|
|
|
|
|
|

|
|
Beschreibung:
|
Gattung/Art: Panaque cf. armbrusteri "L 27" "Xingú"
Synonyme: Xingú-Streifenharnischwels, Panaque sp. "LDA 63"
Herkunft: Rio Xingú (bei Altamira), Pará, Brasilien
Vorgestellt: Datz 3/1989
Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
Neue Harnischwelse (L 24 – L 27)
Größe: über 40 cm (bis 60 cm)
Wasserwerte: Weiches, leicht saures bis neutrales Wasser von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich
T: 28 - 30 °C - die Tiere scheinen eigenen Beobachtungen zufolge bei 28 °C am besten zu fressen.
Empfohlene Beckengröße: Je nach Größe der Tiere sehr variabel. Da der L 27 eher langsam zu wachsen scheint, muss es für ein Jungtier nicht gleich ein 2-Meter-Tank sein. 10 cm Panaque erreichen im Normal-Becken (200 cm) anscheinend kaum mehr als 25 cm, und das kann viele Jahre dauern.
Merkmale: - schwarzes Streifenmuster auf ockerfarbenem Untergrund, hohe Körperform
- kürzere Schnauze als der Tocantins-Panaque
- im Vergleich zu L 190 viel größeres Saugmaul
- die langen Interopercularodontoden treten bei vermehrungsfreudigen Männchen auf (nicht zu verwechseln mit der Geschlechtsreife!)
- den durchsichtigen Teil in der Schwanzflosse verlieren die Tiere ab einer Größe von ca. 10 cm

Haltung/Pflege :
Vergesellschaftung: Bei juvenilen Tieren ist eine innerartliche Vergesellschaftung gut möglich. Die Vergesellschaftung größerer Tiere funktioniert auch, muss aber genau beobachtet werden. Sollte dabei ein Tier stark tyrannisiert werden - sofort trennen. Es kann sonst Tote geben!
Die Vergesellschaftung mit anderen Welsen (Fischen) stellt im Normalfall kein Problem dar.
Technik: Je nach Anzahl und Größe der Tiere starke (mechanische) Filterung. Da die Tiere fast reine Holzfresser sind, ist das Wasser extrem durch Schwebstoffe belastet.
Futter: Weiches Holz (Mangrove, ...), Kartoffel, Gurke, Mückenlarven, etc. Es wurde allerdings auch schon beobachtet, dass ein 30 cm-Tier einen toten Glühlichtsalmler weggeraspelt bzw. aufgesaugt hat, was wieder belegt, dass alle Harnischwelse bei sich bietender Gelegenheit auch Aas fressen.
Zucht: In Gefangenschaft nicht belegt.
Ähnliche Welse: Panaque sp. "L 27" "Tapajós", Panaque sp. "L 27" "Tocantins", Panaque cf. nigrolineatus ( "L 190" ), ...

Importsituation: Zur Zeit kommen keine regelmäßigen Importe mehr herein.
Da diese Art nicht auf der Positivliste der IBAMA zu finden ist, wird es auch in Zukunft keine neuen Importe geben.
Vereinzelt werden Tiere noch geschmuggelt. Da die Strafen der IBAMA allerdings inzwischen sehr hoch sind,
ist dies aber nur noch extrem selten der Fall. Im Handel sind die Welse sehr selten geworden.
Die Tiere sind zur Zeit fast nur noch, wenn überhaupt, als Nachzuchten zu erhalten.
Um einen Fortbestand dieser Art im Aquarium zu sichern, wurde von der Arbeitsgruppe L-Welse des BSSWs
ein Arterhaltungsprogramm ins Leben gerufen.
Es ist zu wünschen, dass diese Art auch in Zukunft weiter in der Aquaristik gepflegt und gezüchtet wird.
Wer Interesse an der Erhaltung dieser Art hat und diese Tiere pflegt, kann seine Welse der
Arbeitsgruppe L-Welse mitteilen.
Je mehr Meldungen zu den speziellen Welsen eingehen desto genauer ist der momentane Bestand
in der Aquaristik einzuschätzen.
Die PDF-Datei zur Erfassung der L-Welsbestände: Hier
Je nachdem wie gefährdet einzelne Bestände in der Aquaristik sind, werden die
Bemühungen der Arbeitsgruppe L-Welse gesteuert.
Weiterführende Informationen: Welsatlas Bd. 2 S. 796, Miniatlas L-Welse S. 29
Wir bedanken uns für Bild 1 bei Rainer Stawikowski und für die weiteren Bilder bei Thomas Waldeck, Ralf Heidemann, Andreas Jekel (www.geophagus.de)!
|
|
Schlüsselwörter:
|
Panaque Xingu Xingú L27 L027 LDA63 Pará Para Brasilien Hypostominae Ancistrini
|
|
Sortierung:
|
028
|
|
Größe min:
|
40
|
|
Beckengröße min:
|
200
|
|
Temperatur min:
|
26
|
|
Temperatur max:
|
30
|
|
|