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Hypancistrus lunaorum "L 339"
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Beschreibung: Gattung/Art: Hypancistrus lunaorum ( "L 339" ), Armbruster, Lujan & Taphorn 2007

Herkunft: Oberlauf des Rio Orinoco, Dept. Amazonas, Venezuela

Vorgestellt: DATZ 08/2003

Die Original-Vorstellung dieses Welses in der Fachzeitschrift Datz als PDF.
Eine neue Hypancistrus-Art aus dem Rio Orinoco (L 339)


Größe: ca. 15 cm

Wasserwerte:
T: 25 - 29 °C
pH: 5,5 - 7,5

Empfohlene Beckengröße: ab 120 cm

Sonstiges: Der Hauptfangplatz dieser beiden Harnischwelse ist ein kleines Indianerdorf namens Minicia, das ungefähr anderthalb Bootsstunden östlich von der Stadt San Fernando de Atabapo am Rio Orinoco liegt. Aufgrund ihrer ähnlichen Färbung kann man die beiden Arten, vor allem als Jungfische, sehr leicht miteinander verwechseln.
Hypancistrus inspector und L 339 zeigen auf schwarzer Grundfärbung eine weiße bis gelbliche Punktzeichnung, doch sind die Pünktchen bei L 339 viel feiner und zahlreicher.
Auch in der Praemaxillarbezahnung unterscheiden sich die Arten: L 339 besitzt pro Oberkieferhälfte fünf bis sieben Zähne, während H. inspector zehn bis 15 aufweist.
Geschlechtsreife Männchen von L 339 zeigen einen sehr deutlichen Sexualdimorphismus. Die Tiere besitzen, für Hypancistrus-Arten eher ungewöhnlich, einen extrem stark ausgeprägten Odontodenwuchs auf dem Schwanzstiel und dem Körper, der bis kurz hinter den Kopf reicht. Solche Odontoden sind hauptsächlich von geschlechtsreifen Männchen aus den Gattungen Peckoltia und Panaqolus bekannt.
L 339 lässt sich, wie die meisten anderen Hypancistrus-Arten, problemlos im Aquarium halten. Man sollte die Fische vorzugsweise mit tierischer Nahrung (gefrorenen Artemia, roten Mückenlarven) füttern; aber auch pflanzliche Kost wie rohe Kartoffelscheiben, wird nicht verschmäht.




Text und Foto: André Werner

Quelle:


Wir bedanken uns für die Bilder bei André Werner und Erlend D. Bertelsen sowie bei Ali Demir.



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Die statistischen Daten sind von welse.ch!


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Die Harnischwelse der Gattung Hypancistrus


In dieser Gattung sind sehr viele ähnlich aussehende Harnischwelse vertreten.
In der Regel werden die Tiere dieser Gattung nur bis 15 cm groß. Es gibt mit dem Hypancistrus inspector "L 102" nur eine Ausnahme: Diese Welse können bis zu 20 cm Totallänge erreichen.

Der größte Teil der Arten dieser Gattung zählt zu den Wurmlinienharnischwelsen, die sich oftmals sehr ähnlich sehen.
Außer im Amazonas-Einzug ist diese Gattung auch im Rio Orinoco-Einzug zu finden.
Die Abgrenzung von einzelnen Arten ist hier oftmals sehr schwierig.

Die anderen Arten dieser Gattung sind die punktierten Hypancistren. Dabei handelt es sich um Harnischwelse mit einer schwarzen Grundfarbe und weißen Punkten. Dass hier bei der Betrachtung von Einzeltieren ohne Fundortangabe oftmals so gut wie keine Bestimmung möglich ist, sollte verständlich sein.

Die große Ausnahme in der Musterung stellt der Hypancistrus sp. "L 70" da. Dieser besitzt als Jungfisch noch eine Marmorierung (leichtes Linienmuster). Als adultes Tier ist dieser Wels dann aber grau-schwarz ohne Musterung.

In dieser Gattung finden wir 7 Weichstrahlen in der Rückenflosse, die sich noch mehrfach aufspalten.
Der erste Strahl ist der sogenannte Hartstrahl dieser ist wesentlich dicker und auch oftmals mit Odontoden besetzt.
Der letzte Weichstrahl ist nicht durch eine Flossenmembran mit dem Rücken verbunden wie bei anderen Gattungen.
In der Schwanzflosse können wir 14 Weichstrahlen zählen, die zwischen den beiden Hartstrahlen liegen.
Die Fettflosse ist nicht über eine Flossenmembran mit der Rückenflosse verbunden.
Auch der einzelne Strahl der Fettflosse ist oftmals mit Odontoden besetzt.

Das auffälligste Merkmal dieser Gattung sind die Zähne.
Die zwei unterschiedlichen Zahngrößen im Oberkiefer und Unterkiefer sind in der Form bei anderen Harnischwelsen
nicht zu finden. Im Oberkiefer sind kleinere und auch wesentlich mehr Zähne zu finden als im Unterkiefer.
Die Zähne im Unterkiefer sind erheblich größer, dafür aber auch nur sehr wenige.
Diese zweispitzigen Zähne, bei denen es eine Hauptkuppe und eine kleinere Nebenkuppe gibt, sitzen am Ende eines
langen Zahnarmes.




[center]Wer Informationen hat bezüglich Hypancistrus lunaorum "L 339", die noch nicht
berücksichtigt wurden, kann sie gleich als Antwort unter diesen Datenbankeintrag setzen.
Bei der nächsten Bearbeitung dieses Eintrags wird dieses dann berücksichtigt.
Wir sind immer daran interessiert, gutes Bildmaterial für die Datenbank zu sammeln. Wer
diesbezüglich eigene Aufnahmen für die Datenbank hat und diese zur Verfügung stellt,
kann dies hier tun.
[/center
Schlüsselwörter: Hypancistrus lunaorum L339 Orinoco Orinoko Amazonas Venezuela Hypostominae Ancistrini
Sortierung: 344
Größe min: 15
Beckengröße min: 120
Temperatur min: 25
Temperatur max: 29



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