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Home » Loricariidae » Scobinancistrus  

L 253
Beiträge Gesehen Erstellungsdatum
0 2698 Sa April 8, 2006
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Empfohlen von durchschn. Bewertung
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253bg.jpg
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Beschreibung: Gattung/Art: Scobinancistrus sp. "L253"

Synonyme: Schlanker Pfauenharnischwels

Herkunft: Rio Xingu, Pará, Brasilien

Vorgestellt: DATZ 01/1998

Größe: etwa 35 cm

Wasserwerte:
T: 26-30° C
pH: 5,5 - 7,0
KH: 0 - 5° dH
GH: 0 - 15° dH

Empfohlene Beckengröße: ab 150 cm

Geschlechtsunterschiede: Bei L253 sind die Geschlechter nur schwer voneinander zu unterscheiden. Am besten kann man sie an der Kopfform erkennen: Männchen haben einen breiteren Kopf als die Weibchen.

Sozialverhalten: Ruhige Art, für großflächige Becken.

Etymologie: Aus dem Gattungsnamen Ancistrus und dem Begriff „scobina“ (aus dem lateinischen Wort für „Raspeln“) ist der Gattungsname Scobinancistrus zusammengesetzt.

Haltung: Die ersten Tiere wurden 150 km südlich von Altamira bei Sao Felix gefangen, im Rio Xingu. Gottwald importierte offenbar auch L253 aus einen Rio Xingu-Zufluss, dem Rio Iriri. Im Aussehen erinnern sie stark an den Scobinancistrus aureatus (L14), mit der Ausnahme des fehlenden orangenen Flossensaums. Im Unterschied zu anderen Scobinancistrus-Arten wirkt der L253 wesentlich schlanker und hat eine längere Kopfpartie. Gelegentlich tauchen L253 im Handel unter der Bezeichnung L172, der (Ancistrinae sp. "L172") aus dem unteren Rio Xingu stammt und als Jungtier ähnlich aussieht, auf.
Auf einen zusätzlichen Sprudelstein sollte nicht verzichtet werden, da die L253 sehr sauerstoffbedürftig sind. Auch eine zusätzliche Strömungspumpe ist für die Haltung empfehlenswert.
Bei der Nahrung sind die L253 nicht sehr wählerisch: Schneckfleisch, Muschelfleisch, Garnelen, Fischfleisch, jegliche Art Flockenfutter und Tabletten werden genau so gefressen wie auch die verschiedensten Frostfuttersorten. Auch rohen Kartoffeln werden von L253 gerne angenommen.
Auch ein HMF wird beim Raspeln nicht verschont.
Die Einrichtung des Beckens sollte eine Vielzahl von Verstecken aufweisen, damit sich gerade größere Exemplare aus dem Weg gehen können und weil die Tiere fluchtartig auf Deckungssuche gehen, wenn sie sich erschrecken.
Sie liegen gerne zurückgezogen in ihren Höhlen, kommen aber auch tagsüber zur Futtersuche heraus.
Bei der Vergesellschaftung mit Beifischen kam es nie zu Komplikationen.

Zucht: Die Zucht von L253 ist in der Aquaristik noch nicht dokumentiert.
Die einzige beschriebene Scobinancistrus-Zucht fand bei einem Scobinancistrus aureatus statt. Demnach dürfte es sich beim L253 auch um einen Höhlenbrüter handeln.
Es sollte ein weiches bis mittelhartes Wasser mit einen pH-Wert um die 7 sein.
Auch zur Zucht sollte eine Temperatur von ca. 30 °C nicht unterschritten werden.
Weitere interessante Informationen über die Scobinancistrus-Zucht im Welsatlas Bd. 2.

Ähnliche Welse: Scobinancistrus aureatus, juvenil: Ancistrinae sp. "L172"

Weitere Informationen: Datz 01/1998, Seite 6-7,
Welsatlas Bd. 2 Seiten 926-927, Miniatlas L-Welse Seite 225.

Autor: Ralf Heidemann (Fischray)

Wir bedanken uns für das Bild bei André Werner und der Fa. Transfish.
Schlüsselwörter: Scobinancistrus L253 Pará Para Xingú Xingu Brasilien Hypostominae Ancistrini
Sortierung: 258
Größe min: 35
Beckengröße min: 150
Temperatur min: 26
Temperatur max: 30



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